Tag-Archiv für 'zucchini'

Bulgur-Salat warm und ölig und sowieso gemüsige Ansichten und erquicklich zu erkundende zaghaft sich wahrnehmbar machende nächtliche Tendenzen

zucchini und dill zwiebel olivenoel zugabe
Etwas Salz und Würzminze war auch dabei

Spontan nach ausflüglicher Rückkehr entschieden aus vorhandenen Vorräten einen mehr oder minder leichten Abendgenuss auf die Schnelle zu fabrizieren, der aus Zucchini, Dill, grünen Plattbohnen, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln sowie reichlich gesundem Bio-Olivenöl herstammend sich als geeignet für die in Augenschein genommene Bulgurzutat erwies.

Gekonnt den Packungsaufdruck des 20-Minuten-Kochens ignoriert :-\ und lediglich mit kochendem Wasser und Salz-Öl-Zugabe bedacht, derweil umgerührt und quellen gelassen, geht auch so ;-)
Bohnen putzten sich wie immer von selber und wurden ob des späten Zeit einfach nur schnell kurz gekocht und dann in Olivenöl gebraten, das hatte zuvor auch schon die Zucchinischeiben gesehen, die sich mit leichter Bräune geschmacklich auf dem Höhepunkt befanden.

warmer bulgur salat des naechtens
Unschwer zu erkennen — warme Bulgurnachtsalatspeisung

Grob zerschnittene Dillspitzen, kleingeschnippelte Dillstiele und Zwiebeln extra angebraten und zum Bulgur hinzu, gefühlte 32 Sekunden gewartet und noch in Balsamico vorgereifte Zwiebelstückchen hinzugefügt und dann mit dem Rest versehen. Perfekt, ein klein wenig zu viel Öl, das ist aber schließlich gesund, und fertig war der lauwarme Salat.

Funktioniert bekanntlich auch kleinkrümeliger und bohnenloser

Ach ja, klar, grob zerhackte Blattpetersilie war auch noch dabei (das ist dann natürlich nicht mehr hausfrauenbillig)!

Zu Halbgeschnittenem lauter putzige Körnchen und eckiges und rundes und langes klein geschnippeltes Grün — und freudig erwartete Päckchenverschickaktion

quinoa rot mit zucchini und erbse und dill
Gehäuftes rotes Quinoa macht gut satt

Das war aber auch wirklich mal wieder Zeit ;-) , dass ein neues Deutsche Foodblogs schicken sich gegenseitig Fresspakete — kurz DFssgF — anstand. Schnuppensuppe hat sich dankenswerterweise wieder an die Organisation gewagt und versucht nun aus dutzenden Foodblogs die vegetarischen, veganen und omnivorischen auseinander zu halten, um die Freude nicht gering werden zu lassen bei der Kochblog-Versendeaktion.

Beschwerden, Wünsche, Mitmachanzeigen für die Foodpakete sind dann direkt beim vorzüglichem DFssgF 5 kundzutun und zwar bis nächsten Montag noch, das ist der 9. November.

DFssgF 5
Auf das Foodhorn kann draufgeklickt werden ;-)

Also alles stehen und liegen lassen, in die Läden stürmen oder in vergessenen Schränken herumwühlen und sorgsam gehütete Schätze zu Tage bringen :-) Präsentation gibt es dann in den Austauschblogs, wie das funktioniert wird dann genau erklärt bei Schnuppensuppe. Die TeilnehmerInnenzahl ist diesmal beschränkt, also etwas Beeilung bitte :p

champignon zu rot quinua
Champignon, halbiert passt nur bedingt

Für mittelgroßen Hunger gab es dann noch eine Essensrunde mit reichlich Gesundem Verziertes: Zwar war keine rote Bete und Mozzarella zur Hand, aber mit Champignon und zur Ausprobierung mit Dill und Erbsen statt wildem Fenchel wird das sicher auch sehr lecker war der Gedanke.
War jetzt nicht schlecht, besser war es aber eindeutig in dieser Rotquinoa-Version.

Ach ja, einen europäischen Keks-Versand gibt es auch noch, aber nur mit mehreren Sorten.

Die nicht von ungefähr so dermaßen kleinstückelig sich gebende Grüngemüsebeifügung hat sich im schnellen Omelette überaus und angesichts des zur Verfügung stehenden Lagerplatzes passé simple gemacht

Die Lagerstätten für Zucchini beginnen so langsam zu Hochformen aufzulaufen, Grund genug sich ausgiebig der Verwendung zu widmen. Kurze Hinwendung zur Spätnachmittagszeit ergab schnellste Möglichkeiten für die Pfanne. Omelett, einfach gut. Mit den Restbergen an Zucchini wird dann allerlei Schabernack getrieben. Zucchinirundlinge von Blumenmond sehen vielversprechend aus oder die über Nacht mutierten gefüllten Exemplare bei Sammelhamster ;-) Auch nicht schlecht klingt das bei wedernoch verlinkte längst vergriffene Nichtsoganz-Kochbuch ohne Mengenangaben und was sonst noch unnötig ist — wäre eigentlich perfekt für uns :D

lecker zucchini zwiebel omelette
Stufenplan — eine Zucchini nach der anderen verarbeiten, nicht alles auf einmal wie sonst

Ofenkost des Sommers Hinwendung bisweilen und der Eignung für jede Lage anheimgestellt und etwas Zuviel, des Guten Hingabe

gemuese aus dem ofen reste des abends des morgens anschaulich
Es verbleibt nur wenig an Rest — dafür gekonnt durchgezogen

So langsam werden die Stände des Wochenmarktes immer voller, was mit Genugtuung und übereifriger Einkaufslust weidlich auszunutzen gewusst wird. Zeit also mal wieder für Gemüsekost aus dem Backofen, so einfach, dass nebenbei alles andere erledígt werden kann, was sich aber auch ansonsten schicklich einpasst.

Das ungefähre Rezept für die vielen Bohnen, gehälftelten Kartoffeln, diesmal riesengroßen Zucchinistücken, rote Paprika, Tomaten, Frühlingszwiebeln, weißen Zwiebeln und etlichen roten Zwiebeln, einigen frischen Minzblättern und selbstredend wilden Fenchels (alternativ wilder Fenchelsamen und frischer Dill) und sorgsam gehüteter Olivenölvorräte ist so einfach, dass der sommerlichen Verpflegung nichts im Wege steht.

Aufgrund eines kurzen Momentes der Unachtsamkeit auftretende leichte Verfärbungen wurden mit einem Schwubs zuviel des Guten an Wasser bedacht, welches sich nicht mehr rasch genug verköchelte, tat aber dem Geschmack auch nichts so richtig an, besser ist es natürlich etwas weggebackofneter und leicht angebackener. Schmeckt sommerlich gutestens :-)

formueberstehendes gemuese aus dem ofen kurz vorm reinstecken in denselbigen mit leicht schattenakrobatik
Beim Hochkantzuvielreinstecken die Ankokelmöglichkeit nicht außer Acht lassen ;-)

Dazu gab es Wein, der vom Besuch mitgebrachte war ein wenig gekippt, das macht nichts, der kommt dann ins nächste Essen rein, optimalste Verwertung :-).
Das Thema bei der 25. Weinrallye ist übrigens Wein in Literatur und Film, klingt gar nicht schlecht, da müsste sich doch was machen lassen. Bis zum 23. ist ja auch noch etwas Zeit…

Traumhafte Zusammenstellungskunst zaubert allseits die von den leckeren Zutaten herrührende kugelrund sich präsentierende Zufriedenheit delikatest auftretender Backofengemüseformklassik (furchige Versuchung anbei) hervor

moussaka vegetarisch im anschnitt
Von zimtigen Hauch durchzogenes Moussakareststück

Mächtige Gemüsestapelkunst, macht nur vorzüglichst darzubietende Portionen, die zwar im Vorbereitungsprozedere etwas ausdauernde Tätigkeiten abverlangt — aber dafür weiß das klassische griechische Moussaka auch lecker zu munden. Wir haben uns mal wieder für die vegetarische Variante entschieden (Rezept HIER), die steht der Fleischvariante nicht nur in nichts nach, sondern ist auch viel — die Gemüsedarbietung besser in die geschmackliche kompostionelle Wahrnehmung rückend — köstlicher.

Ein paar kleine Abweichungen gab es, statt triebsamen Backpulver für die Obendraufschichtung wurde auf Grund aufgetretener Unverträglichkeit diesmal darauf verzichtet und ein Stück frische Vanille statt Pulvers machte sich überaus gut.
In Griechenland wird gerne allerlei Gemüse (und runde Nudelprodukte) mit einer schönen Bechamelsauce versehen und der Phantasie sind da bekanntlich bei den Zutaten keine Grenzen gesetzt.

ueberaus formidable vegetarische moussaka
Auberginendurchzuckende Versuchung

Wie gehabt gebratene noch frische Strukturen aufweisende Zucchini, Kartoffeln, mittendrin aromatische Tomaten-Schafskäse-Mischung und Auberginen geschichtet und dann eben mit der hellen Sauce samt duftenden Zimt versehen. In der Zubereitung wird zwar Butter benötigt, aber ansonsten ist bei dieser Speise der Olivenölanteil äußerst großzügig bemessen, da das Gemüse sich dem Olivenprodukt nicht entzieht ;-) (und wenn die Auberginensalzung frühzeitig vonstatten geht ist es auch gar nicht so schlimm).

Eigentlich sollte ja auch ein kleines Eckchen mit Süßkartoffeln ausprobierungshalber ausgestattet werden, aber nachdem die gebraten so vor uns lagen waren die so schnell weg, dass das wohl wann anders auf der Speisekarte stehen muss :D

moussakastueck veg

Ansonsten ist es ratsam nicht allzu viel vorher zu verspeisen; die wohlgeformte Zufriedenheit im Bauchbereich setzt der weiteren Genüsslichkeit doch recht schnell seine Grenzen und so konnte anderntags noch ein kleines Restfoto gefertigt werden. Aber frisch verzehrt ist sowieso am besten :-)

pana cotta
Pana cotta delikat-furchig

Mitgebrachte allerbeste Pana Cotta aus kleinen sicher zu transportierenden Trattoria-Weingläschen wurde noch kredenzt mit eigens gefertigter leicht herber Orangenmarmeladen-Süß-Martini-Sauce und etlichen Portionsgedecken Kaffee.

Sehr, sehr lecker mal wieder!

Wochenendliches Potpourri mit deutlicher Farbtendenz und noch deutlicherer Zugabe von Olivenöl und ein klein wenig Agavendicksaft, der aber nur rankam, weil eine Zutat etwas schwächelte (verwaschene Aussicht) und mittägliche Rassistenkost (kein Scherz)

Leckere Häppchenkost erschien als die für viele Personen geeignete Wahl, die sich zwar in der Zubereitung ob der jeweils eigenständigen Anbraterei etwas hinzog, und so wurde mal geschaut, ob andere da noch ein raffiniertes Zubereitungsschmankerl wissen könnten. Schließlich standen zahlreiche Gemüsesorten zur Auswahl für ein köstliches Ratatouille (etwas unklassischer Art).

lamiacucina wirbt ja bereits im Header des Blogs damit und hat so seine eigene Puderzuckerversion; Sammelhamster hat eine aufgestockte Version davon nachgemacht, es muss also gut sein.
Bolli zumindest weiß von Puristen zu berichten, die alles extra zubereiten und dann erst mischen. Entegutallesgut verfeinert mit Fisch und Foodletter stapelt erstaunliche Türmchen. Barbaras Spielwiese hingegen richtet zum Lavendel nach jahrzentelang erprobten Rezepte an

Aus allem also etwas zusammengeschustert (Fisch war aus) und aus folgenden Zutaten das wunderbar lecker schmeckende Gemüsegericht gezaubert, das zugegebenermaßen etwas dauerte in der Zubereitung. Das Gemüse sollte noch etwas Knackigkeit aufweisen.

wochenendliche farbkleckse
Wochenendliche Farbkleckse

weiße Zwiebeln, in Olivenöl angebraten, auf Grund von Geschmacklosigkeit mit Agavendicksaft ankaramellisiert
Rote und gelbe Paprika, in Streifen ebenfalls im Rest-Olivenöl-Agavendicksaft angebraten und noch mit getrockneten Thymianblättchen ergänzt
Auberginen, grob geschnippelt und zuvor gesalzen (15 Minuten Ruhezeit) durften ebenfalls mit ein wenig des Dicksaftes beträufelt werden während des sachten Bratvorganges
Die Zucchini durften mit Oregano und Thymian, Salz und Pfeffer für sich alleine anbraten
Kleine leicht süßlich schmeckende Kartoffeln (Bamberger Hörnchen) mit Pfeffer und Salz angebraten; die Sorte bleibt schön fest und eignet sich vorzüglich.

Dann alles zusammen in eine Backofenform und mit vorzüglichstem Olivenöl vermischt und noch mal kurz abgeschmeckt mit wilden Fenchelsamen, Salz und Pfeffer und ab in den Ofen und die anerkennenden Rufe bei der Genussprobe gleich mit in die Getränkekredenzung integrieren.

Geschmacklos präsentiert sich hingegen Rettet das Mitagessen, der sonst eilfertig auf Werbung für ein kommerzielles Kochportal bedachte Bloginhaber scheint es witzig zu finden von „Negerpech“ zu faseln. Diskriminierende Wortwahl bietet sich ersichtlich auch nicht an, um Hinweise auf lustige Filmchen zu geben. Einfach nur peinlich.

Die letzte gefüllte Variante wusste sich länger zurückliegend zwar guter Erinnerung zu erfreuen — nichtsdestotrotz war diese Kleinvariante in reihhaltiger Kredenzung von wundervoll zu genießender Sehnsucht (Schafskäse ward vergessen)

Nach Computerabstinenz und der Fragestellung, warum ausgerechnet neu geschaltete Anschlüsse alle 3 Minuten für Unterbrechungen sorgen müssen, der Verstreichung des heute zu Ende gehenden Pflaumenblogevents und reihhaltiger Zucchinimitbringerei durfte das einzig wahre geradezu klassische Gericht anstehen. Nicht nur beim Blogevent Gurken und Zucchini waren schon leckere Varianten zu finden, die Kraut & Kekse, Kochfun und Genussmousse präsentierten, sondern auch andernorts wurde zugeschlagen wie es sich bei Guerilla, Genussfaktor, Bolli und und und… zeigt.

Unsere Variante war dann eine klassische Mittelmeerversorgung, reich an Gemüseinhalten und köstlichen Geschmackserlebnissen, die überaus geeignet waren sich vergangener Sonneneinstrahlung zu erinnern. Sonne (und jahreszeitlich bedingte Biokost) auf den Tisch holen war dann auch ganz einfach.

gefuellte zucchini mit reis und kraeutern und tomate
Gefüllte kleinteilige Zucchini unter Tomatenhaube (Schafskäse ward vergessen) und Zucchiniblüten waren da auch noch drin

Bio-Zucchini in große Stücke schneiden und Inhalt rausholen (dabei ein Stück für den Boden drinlassen) und mit kleingehackten Bio-Zwiebeln und frischen Bio-Kräutern (z. Bsp. Wildfenchel, Thymian, Oregano, Zucchinblüten) in Bio-Olivenöl andünsten und mit aromatisch schmeckenden Bio-Tomaten, kleingehackt, und Salz und Pfeffer versehen. Bio-Reis ebenfalls in etwas Öl andünsten und dann zusammen mit der der gedünsteten Kräuter-Zucchini-Mischung in die ausgehöhlten Zucchinstückchen rein und dabei beachten, dass sich Reis etwas auszuweiten pflegt; obendrauf noch mal extra eine kleine Tomatenhaube.

In der Backform aneinandergereiht werden auch noch ein paar lange Kartoffelstückchen hinzugefügt und die Reste der dann doch noch zahlreich vorhanden Reismischung. Mit Wasser auffüllen, sodass die Zucchinistücke grad noch so rausschauen und ab in den Backofen. Irgendwann noch Schafskäse drauf und dann das lecker duftende Ergebnis servieren und in Erinnerungen schwelgen. Sehr lecker!

Wäre glatt eine gute (Teil-) Grundlage für den neuen Blogvent im Kochtopfblog gewesen, dessen Thema diesmal von uns vorgegeben wurde — Fusionsküche; bei der Frage, was dann dazu kombiniert werden müsste, sind dann aber noch raffinierte Überlegungen anstehend — es ist ja auch noch Zeit bis zum 15. September.

Im Gras verspeisende Kredenzung von überall sich verkrümelnder Picknickverzehrgestaltung (mit Gabel und Feed)

couscous mit zuckererbsenschoten und fruehlingszwiebeln und balsamico
Feine Erspürung zuckerschotenzarter Krümelei

Es kann sich schon wieder vorsichtig herausgewagt werden. Grund genug zum Freiluftvergnügen Couscous mit zuvor rasch in vorzüglichem Bio-Olivenöl gedünsteten Zucchiniteilchen, Frühlingszwiebelstückchen und feinfühligen Zuckererbsenschoten zu vermischen und sich dann noch des süßen Balsamico bedienen, um die luftige Nahrung noch ordentlich lecker zu verwöhnen. Sehr gut!

Kaum wird bemerkt, dass mit Kochthemen Geld zu verdienen ist, schon kommen wie zu erwarten alle auf die Idee auch daran ihre Teilhabe präsentieren zu wollen. Vorspeisenplatte hatte so einen Fall, dass jemand ihre Texte klaute mit dem Argument, dass ja ihr Feed frei zugänglich sei. Jetzt kein so großes Ding, aber wenn es ums Geldverdienen geht, dann reagiert im Allgemeinen der Möchtegerncontentklauprofi doch arg verschnupft — sehr schön hier zu sehen (incl. sehr fragwürdiger juristischer Ausführungen) :D

Des Backofens hohe Kunst der Präsentierung nicht unansehnlich zu betrachtender verschiedenfarbiger Gemüseanreicherungskost (daneben Blogkino)

gemuesige aussichten
Im Vordergrund hinsichtlich mittiger Erscheinung leicht eingetrocknetes Zucchinerl (hinten saftig)

Gemüsige Backofenkunst — selbstredend immer eine gute Sache. Bei Barbaras Spielwiese gekonnt in Szene gesetzt (mit Beilage). Auch wenn jetzt nicht unbedingt die saure Bohnenzeit ansteht, so war es doch angesagt und nach eifrigen Vorbereitungen war die langsame Köchelei von guten Resultaten begleitet, die mit zart wildfenchligen Geschmack durchzogene Zucchini, breite Bohnen, Tomaten, rote Paprika und Kartoffeln in einem Haufen Olivenöl aufzutrumpfen wusste. Sogar die Tomaten mundeten zu dieser Jahreszeit. Weiter südlich im Mittelmeerraum schmecken die bekanntlich aromatischer, hier wird aber genommen, was zu kriegen ist, bis es selber soweit ist, dass geerntet werden kann. Rezept hier.

Die Zucchini zeigte leichte Schwächen, geschmacklich gerad noch akzeptabel, es ist nicht ihre Zeit. Die Bohnen hingegen, langbreite zumal, wussten sich köstlich in Erscheinung zu bringen, was auch dem wilden Fenchel, der tiefgefroren aus sommerlichen Zeiten stammend, zu verdanken war. Einzig die Kartoffeln gingen ein wenig unter.

Zur Zeit befinden sich einige Schwarzwurzeln in unserer Küche, bisher schleichen wir da herum, gerüchteweise soll es schmierige Konsequenzen haben sich da ranzuwagen. Wir probieren das die Tage aus. Schließlich ist im Gärtnerblog bald Schwarzwurzelevent. Gelegenheit sich dem Gemüse zuzuwenden. Es soll schmecken. Abstimmlich gut gemundet hat jedenfalls das Curryeis von Lamiacucina, das den Blogevent Curry gewann. Herzlichen Glückwunsch! Und weil der Aufzählung derer drei sind, der neue Kochevent des Kochtopfblogs für eifrige Foodblogs wendet sich einer portugiesischen Spezialität zu: Porto. Ganz schlicht, ganz hervorragend — da kommen raffinierte Sachen heraus (schon allein um des Ausprobierens willen).

Und sonst noch so: Der Kampf der Essensdevotionalienphotographiepraesentierung geht in eine neue Runde. Niemand will abgemahnt werden, Niemand hat Probleme mit der Aufmerksamkeit und Niemand ist bockig. Ein Ausmaß von tragelapher Offenbarung. Pures Blogkino.