Tag-Archiv für 'spinat'

Das war ja nicht mehr auszuhalten, überall die gleichen zu verwendenden sich schmackhaft darbietenden der Jahreszeit nicht unüblichen den Feldern oder Gewächshäusern entnommenen kleinwüchsigen Pflanzen — dafür wurden sie klassisch in Olivenöl gedünstet, versehen mit roten kleinen Zwiebelstückchen, vervollkommnet durch Zitrone und serviert mit einem ordentlichen Schuss allerbesten Bio-Olivenöls und frisch geriebenen Schwarzen Pfeffers – einfach lecker!

spinatblaetter mit roten zwiebelstuecken in olivenoel geduenstet und mit zitrone versehen
Einfach zu genießen — Blattspinat mit Olivenöl und roten Zwiebeln und Zitrone gedünstet

Nachdem die Spinatomania in den Küchen der Foodblogs ausgebrochen ist, war heute entgültig Schluss. Hausmannskost gab den letzten Anstoß — ab zum Gemüsehandel und die letzten Restbestände geordert. War zwar nicht mehr viel, aber für die schnelle spätnachmittägliche 1-2-3-Verköstigung optimalst geeignet.

Zubereitung (schneller geht es wahrlich kaum) ganz einfach. Spinat durch ausgiebiges mehrmaliges Wässern von Erde befreien; Wurzeln falls vorhanden abschneiden, die Stiele bleiben dran! sodann kleine unakkurat geschnittene rote Zwiebelstückchen in bestem schon mal mit etwas Pfeffer und einem Hauch von Rigani versehenen Olivenöl andünsten und den Spinat hinzugeben. Die Spinatblätter kurz umrühren und dann Deckel drauf, währenddessen ein bißchen Wasser holen und zu dem deutlich in der optischen Wahrnehmung reduzierten schön köstlich duftenden Topfinhalt geben. Kurz unter dem Deckel dünsten lassen und dann noch mit Meersalz und Pfeffer würzen und den Saft von einer Zitrone mit rein. Dünsten, umrühren, fertig.

Noch allerbestes Bioolivenöl und Salz drauf und Pfeffer aus der Mühle frisch rüberrieseln. Lecker!

Ummanteltes Bergwaldwiesenerzeugnis neben grünen flachen Teilen an überaus passenden Ovalrunderzeugnissen paketlicher Herkunft

Die Idee stand ja schon und da waren es praktisch nur noch kleinste Schritte, um sich dem Genuss der Zwetschgen-Tomaten-Chutney-Zusammenstellung aus unserem DFssgF-Päckchen in der anvisierten Kredenzung hinzugeben.

schafskaese mit zwetschgen tomaten chutney und spinatblattsalat
Nachtschattengewächs mit Grün und ZTC

Und dann war es auch ganz einfach — vom 2-Kilo-Block Schafs-Ziegen-Käse wurden ein paar Scheiben abgeschnitten, Eier mit etwas Milch und frisch gemahlenem Schwarzen Pfeffers verrührt und nach fröhlichem Hineintauchen war schlichtes weißes Mehl dran. Dann aber auch nur 3-4 Minuten in der Pfanne braten (Umdrehen nicht vergessen) und zusammen mit Spinatblattsalat mit leckerem Bio-Olivenöl, Salz und Pfeffer servieren und selbstredend das Chutney nicht vergessend.

Extrem gut passend die Variante für ein vorzügliches Mitternachtsmahl. Die zarte in Olivenöl gebratene Umhüllung zeigt sich von der bestebn Seite und der Inhalt war nur leicht angeschmolzen optimal. Allein hätte an dem Chutney noch irgendetwas gefehlt, vielleicht ein kleiner Schuss Likör, aber das hätte hier nur gestört. So ergänzt sich alles prima ohne zu dominieren. Mit dem Rest Ei wird einfach noch Rührerei gefertigt.

Und wo ist denn gleich mal das Rezept für das pikante Chutney von Katerkopf? Irgendwie müssen wir das mal selbst anrühren ;-)

Ausgesprochen köstliche — ja geradezu überköstliche — überaus geeignete Lauch-Kochverwendung, die mit zweierlei Zwiebelsorten, Spinat und runden Reiskörnen schon alleine eine delikat zu erschmeckende Nachmittagskost war und zu noch überköstlicherem Glück sorgte mit einer karamellisierten Haube — schlicht Köstliches Karamellhaubenlauchreisspinatförmchen genannt

Die Verzweifelung war ja schon groß: Lauch, ausgerechnet Lauch, jenes der Verwendung in unserer Küche eher nicht anheimgestellte Gemüse war das neue Thema im Gärtnerblog und mit Sorge wurde zudem betrachtet, dass fast alle guten Ideen schon weg waren, und neu erdachte prompt von mehr oder minder fiesen andern Kochblogs ;-) einfach weggeschnappt wurden.

Nun denn, hurtig an die Arbeit gemacht, heute ist schließlich der letzte Tag und an was Süßes gedacht. Hm, vielleicht in Wein gesottene Lauchenden, gefüllt mit Walnüssen und mit Dicksaft, jenem wertvollen in Wahllanden nicht gängigen Süßungsmittel, karamellisiert. Gedacht, getan, gegessen, schmeckt grauenvoll; außerdem brannten die Walnüsse etwas an. So also nicht.
Frustration, aber keine Aufgabe. Daran zu denken schon, nein, das gab es nur einmal und da war die Zeit äußerst knapp (außerdem sollte da mit Bier gekocht werden, Brrrrhh).

lauchreisspinatfoermchen ohne karamellschichtung
In der Produktion (etwas zu ungepresst)

Im Kühlschrank nachgeschaut und Spinat, gedünstet mit Zwiebeln in Olivenöl und abgelöscht mit Zitrone, vom vorherigen Tage entdeckt. Prima, der muss jetzt dran glauben. Die niedlichen Rundreiskörner gekocht, die Zutaten vermengt und sich dann an den Lauch gewagt. Den in kleine Rundlinge geschnitten und in Olivenöl schön angeröstet. Dann die schöne Zutatenmengung dazu und brutzelbrutzel war eine überaus leckere Köstlichkeit entstanden, das Lauch so süßlich geworden so lecker sein kann, erstaunlich; vielleicht sollte öfters damit hantiert werden?

Ab in eine kleine Form und in die Mitte des viel zu großen Tellers gestürzt und für gut befunden. Sehr schön; warum jetzt eigentlich das Ganze nicht noch karamellisieren. Also mit Rohrzucker bestreut und rasch mit einem Bunsenbrenner zum Schmelzen gebracht. Ein wenig Flüssigkeit tritt durch die Wärme wieder aus, aber das macht sich als „Saucenspiegel“ ganz gut ;-)

koestliches karamellhaubenlauchreisspinatfoermchen
Karamellisierte Köstlichkeit für die nachmittägliche Verköstigung

Die derart feine Kost probierend war kurze Zeit nur andächtiges Schweigen das Gebot der Stunde — gleich danach kam aber der Ausdruck Köööstlich über die Lippen und das vollkommen zu recht: ein wunderbar lecker zu erschmeckendes nachmittägliches Verköstigungsobjekt, und die Karemellschicht erst, knackig durchbrechende Wollust über süßlich perfekt abgestimmte Untergrundmischung. Genau die richtige Zwischendurchmahlzeit für hungrige die Ausgewogenheit zwischen herb und Süß liebende kulinaria katastrophalia-Kochbelegschaft und unser Beitrag zum Kochevent; das gibt es auf jeden Fall bald wieder, v.a. eignet es sich hervorragend als vorher zuzubereitendes Essen, welches nur noch rasch frisch überkaramellisiert zuu werden braucht. Leckerleckerlecker

Zutaten:

LauchBlogevent Lauch
Spinat, frischer!
Rundkornreis
Zwiebeln, rote und weiße
Olivenöl
Rohrzucker
Zitrone, so eine
Salz, Pfeffer

Zubereitung auf die Schnelle:

Grob kleingehackte Zwiebeln in Olivenöl andünsten, Spinatblätter hinzu und umrühren; ein bißchen Wasser hinzugeben und 1-2 Minuten dünsten lassen, salzen, pfeffern zitronieren, nochmal umrühren. Reis kochen und mit Spinat vermengen. Lauch anbraten bis er leicht braun wird und ebenfalls hinzu. In eine Form geben und stürzen und dann Rohrzucker rüberrieseln und karamellisieren. Fertig

Spinatförmchen nebst leckerer Auberginen-Tomaten-Sardellen-Sauce in ganz schlichter Bistro-Variante auf die letzte Minute — was sonst (vielleicht noch den Titel ändern ;-)

Die Zeit ist knapp während diese Zeilen nur so herunterrattern und das Essen grad frisch erst kredenzt, fotografiert und angeknabbert für eine Einstimmung zur schreiblichen Freude, die da jetzt fürwahr sagen kann, dass es lecker war.
Ganz schlicht die Kost und dennoch so wie im Bistro, jenem süßen dereinst.
Schnell serviert nach langer Wartezeit, zum Weine zu verkosten, angenehme Gespräche dabei führend und wie üblich auf die langsame Gangart setzend bei Dämmerlicht.

Unser schlichter Beitrag zum Blogevent Bistro im Kochtopfblog mit so ganz ungewöhnlich knapp gefassten Worten ist der Zeitnot, der verdammten gewidmet, der die schludddrige, die Abgabezeit schnöde verhöhnende Kochlust entgegengesetzt wurde, was vielleicht noch schnellstens einer Korrektur unterzogen werden kann, da ja nicht zu erwarten ist, dass sofort alle sich den Betrag um diese zeitige Stunde anzuschauen pflegen ;-)

Gestern hätte es natürlich auch gekonnt zur Ausgestaltung kommen können, da gab es aber den favorisierten Spinat nicht und außerdem was es lausig kalt draußen. Da wird nicht lange rumgerannt, wenn noch ein ganzer Tag zur Verfügung steht.

Spinat und Bechamel im Foermchenformat nebst Auberginen-Tomaten-Sardellen-Sauce
Ganz famos — doppelt präsentierte spinatige Kuchenförmchen nebst Sauce und Salatdeko

Heute dann die große Stunde, dem Gemüsewegpackschergen in letzter Ladenöffnungszeitminute die Kiste mit den Spinatblättchen entrissen und schnell zur Kasse gerannt und festgestellt, dass ewige lange Wartezeit im Stehen auf zugigen Bahnsteigen nicht auf alsbaldig anstehende warme Gepflogenheiten schließen lassen.

Zuhause angekommen dann zwischen angestauten Abwaschbergen die ins Auge gefasste Bistrokost begonnen zu bewerkstelligen. Das ging auch ganz flott, die Butter brannte gleich an und sowieso klappte heute erst mal gar nichts. Jetzt bloß keine Novemberdepression bekommen, weil dieses Feuerzeug irgendwo nur nicht in greifbarer Nähe war. Und wie sollte das noch mal vonstatten gehen. Argh, verdammt.

Wo war der Zettel mit der draufgekritzelten Überlegung. Ah da und ah ja, sollte gar kein Spinat sein, sollte ein Zucchini-Törtlein werden. Stimmt die Erinnerung kehrte wieder.
Na, geht auch so. Also Ei mit frisch gerieben Parmesan verrührt, währenddessen Spinat blanchiert, mit eiskaltem Wasser Bekanntschaft gemacht und dann nebenbei die zweite Versuchsreihe Bechamelkompositioneinerlei betrieben.
Ups, gleich noch zuviel Mehl rein AAAAArrgggHHHH!!! Gut, mit noch mehr Butter und noch mehr Milch kompensiert. Dann alles zusammengeschüttet und ab in kleinen Förmchen ins Wasserbad, welches praktischerweise gleich aus der Spinatbrühe gefertigt werden konnte und — nicht anders zu erwarten — gleich ein bißchen Wasser reingeschüttet Grumpf! Beim nächsten Mal also abdecken. Alles schon so lange nicht mehr gemacht und die Zeit rennt und rennt.

Nebenbei übrigens noch Auberginen, gesalzen und zusammen mit Sardellen und Zwiebeln und Wein und irgendeinem neuen Gewürz was hier rumsteht, desssen Name grad nicht präsent ist, gewürzt, gesalzt, gepfeffert und weinlich abgeschmeckt, Tomaten aus der Dose rein. Was Schmackhaftes in roter Reinform war nicht mehr auffindbar.
Nach kostbaren verstreichenden 40 Minuten dann Förmchen unter waghalsiger Vermeidung von Verbrennungen rausgeholt gestürzt und gestürzt und gestürzt grAAAAAhhhh und mit einem kleinen Messerchen nachgeholfen. Sauce dazu, feinfein, und Salat drumherum.
Wein, von der Kochwütigkeit schon fast verzehrt, durfte auch noch kredenzt werden — ist schließlich ein Beitrag zum Blog-Event Bistro. Kippen waren auch aus (also auch Rauchverbot notgedrungen), wie soll da Bistrofeeling aufkommen. Musik! Französische Kost aufgelegt (auf Nachfrage Näheres) und dann ganz weit oben steht es ja schon, gekostet und getippt. Fertig! Hurra. Essen ist kalt. Wie im Bistro. Hurra!

Blogevent Bistro quer und lang

Zutaten:

Spinat, viel Spinat, vielleicht ein Kilo
3 Eier
Parmesan, gerieben
Butter, zuviel Butter
Mehl, auch zuviel
Milch, genau richtig
Pfeffer, Salz und dieses Gewürz

Für die Sauce:
Sardellen, einige
Zwiebel, zwei große
Aubergine, gesalzen
Tomaten, ganze, gedost.
Gewürze, Thymian und ganz nach Geschmack
Knoblauch
Sumac!
und ganz vergessen: Olivenöl, viel Olivenöl
;-)

Salat
Kochunfreundliche Zeitgestaltung und unauffindbare Feuerzeuge.
schnelle musikalische Bistrogestaltung

bistroevent musikgestaltung des abends
wie gewünscht noch der musikalische Teil der Abendgestaltung: Bistromusik

Abendgestaltung

Das sah heute des Abends in den Foodblogs sehr lecker aus, was aufgrund des dann doch eintretenden Hungergefühls noch sehr spät zur kulinarischen Beeinflussung führte — von Wan Tan-Blättern mit Kürbisfüllung und Salbeibutter bei Spülkönig & Kitchenqueen und Spinatknödelsalat bei RezkonvSuite und auch die Involtini con capperi e peperoni rossi bei Bolli waren schließlich nicht ohne…

tortellini mit spinat und ricotta in salbeibutter

Also einfach was aus allen drei Rezepten schnell machen: Gefüllte runde Tortellini mit Spinat und Ricotta konnten wundersamerweise im Kühlschrank ausfindig gemacht werden. Da hatte jemand ein Herz bei der Einkaufsgestaltung (sonst machen wir sowas natürlich immer selber 8-| ) und auch der Salbeistrauch erfreute sich noch grüner Blätter. Einziges Problem war noch die salzige Butter — mit zahlreich hinzugefügtem Salbei war es aber dann doch zu kaschieren.

Als Nachtisch wäre ja jetzt auch noch Pikipiki dran gewesen oder gegrillte Feigen mit Ziegenfrischkäse, wenn nicht die Sättigung vollauf zur allgemeinen Zufriedenheit und die Vorratshaltung am Ende gewesen wäre. Beim nächsten Mal ;-)

Herzlichen Glückwunsch dann noch an Lavaterra, die durch Kredenzung von interessanten Linsenbällchen mit Kokos-Chutney beim Linsenblogevent punkten konnten. Der neue Kochevent beschäftigt sich dann mit Cranberries. Ui — das wird eine Herausforderung.

Fischige Aussichten in gemehlter und zitronierter Umgebung, die mit Standardzutat Salzkartoffel und äußerst lecker daherkommenden frischen jungen Spinatblättern mit ausgereiften roten Zwiebelstückchen und Balsamico und natürlich Olivenöl bester Herkunft aufzuwarten wusste

Nachdem eigentlich favorisierte Pilze nicht so zahlreich in ansprechender Qualität vorhanden waren, wurde einfach mal umdisponiert. Und da neulich bei der Blogbetrachtung sich bei sammelhamster die Fische so ansprechend darzustellen wussten und bei Barbaras Spielwiese der Fisch mit Kartoffeln und Gemüse als Filetvariante so lecker aussah, war die Wahl klar, die sich mit dem leckeren Erinnerungen an ebendiese Zutat hervorragend in Verbindung zu setzen wusste.

forelle gemehlt und zitroniert
Forelle gemehlt und zitroniert mit leckerer Spinatzutat

Und so war der Einkauf schnell bewerkstelligt und ein paar Forellen geordert. Allerdings — allzu wohlschmeckende Forellen scheint es in den Fischbedarfsläden der näheren Umgebung nicht mehr zu geben. Die gesalzenen und ausgiebig in Zitrone gebadeten Fische waren jetzt nicht schlecht — aber dann doch wohl zu eindeutig Massenzuchtware, die für feinere Geschmacksnerven jetzt auch mal nicht so das vergnügungssüchtig sich darstellende Genussparadies sind. Kartoffeln waren jetzt dementsprechend geschmacklich angepasst und das Highlight war eigentlich der Salat aus frischen Bio-Spinatblättchen ganz junger Herkunft, der mit roten Zwiebeln versetzt und durch Beigabe von Bioolivenöl allerbester Herkunft und weißem Balsamico zu neuen Höhen im Salatgenuss zu führen wusste. Vielleicht also doch mal demnächst ins Umland fahren und richtige Forellen ordern, um ein ausgewogenes Mahl zu kredenzen.

Letzte wertvolle zeitliche Kontingente ausnutzend wurde nach reiflicher Überlegung, vorangegegangener Versuchsausprobierungsrezepterei (deren Ergebnisse bestimmt alsbald der repräsentativen Vorzeigehuldigung anheimgestellt werden) das unseren Beitrag zum Kochevent Käse darstellende Rezept kreiert, welches wir mal komprimiert darzustellen versuchen: scharf und gut gebratenes Thunfischfilet, jenes zudem zuvor in mit kleingehackter scharfer Peperonimarinade versehen auf fruchtig daherkommenden Tomaten-Weißwein-Spinatstreifen – und nach Aufbettung auf letzteres durch ersteres wurden mit Ahornsirup versehene Auberginenstreifen, kross gebraten, aufgelegt und schließlich mit delikatem Schafskäse versehen (der eigentlich noch mitsamt vorher genannten Zutaten überbacken werden sollte, aber leider streikte unser Backofen) – Rezept mit ellenlanger Einleitung von nur annähernd zum Gegenstand des Interesses gehörenden Fakten , die aber nicht minder uninteressant sind (zumindest für Publicity-Süchtige wie unsereins)

Verflixt – die letzte Zeit war von tätigem Einer- und Allerlei geprägt, die die Kochkünste, die zu präsentieren wir uns hier anschicken, doch sehr ins Hintertreffen geraten liessen. Dabei gab es viele gute Ideen, was denn nun mit dem Kochblogevent Käse — als in geschmacklich wie auch repräsentativer Hinsicht als sehr schmackhaft daherkommendes Thema in der Rezepterei — anzustellen sei. Nicht das dieser Umstand nicht bei jedem Blogevent von neuem der Erörterung harren würden – diesmal wurde es aber so richtig schwer, weil es doch was ganz, gaaanz Besonderes noch nie dagewesenes sein sollte.

Thunfisch mit Aubergine und schafskäse Nahaufnahme
lecker mit Ahornsirup versehene Auberginenscheiben vermochten überzeugend den gebratenen Thunfisch zu unterstützen, der durch frischen Schafskäse obendrauf gut zu überzeugen wusste

Der einzige ungewohnte Faktor war dann wohl die Tatsache, dass heute am letzten Tage des noch zeitlich im Rahmen liegenden doch tatsächlich mal was frei war. Die guten Ideen müssen dann halt so nach und nach reinfliessen und die spontanen sind von der die vorhandenen Zutaten ausnutzenden sowieso die spannensten und interessantesten.

Nun war also nach der Sichtung des Kühlschrankinhaltes klar, dass entweder Schafskäse, Schafskäse oder Schafkäse zur Anwendung zu gelangen hatte. Uhh – damit kann nun vielerlei angestellt werden und selbstredend haben wir auch dieses Unterfangen galant zu lösen gewusst mit tatkräftiger Unterstützung von Besuch, der von den fleissigen kochwütigen Personen von der iberischen Halbinsel zu berichten wusste, die in niederländischen Studientagen ebenjenes rauf- und runter zu kochen pflegten und da wir immer auf Besuch mit auch den abwegigsten Gedanken einzugehen pflegen, nahmen wir uns der gar köstlich klingenden Option an, die dann tatsächlich auch so gut war, dass die in anderer Variation noch zu verfeinern durchaus geeignet erscheint, was uns aber zum eigentlichen Anlass der Schribbelei zurückführt — nämlich unseren Beitrag zu eben diesen dem Milchendprodukt zugetanen Event.

Thunfisch mit Aubergine und schafskäse3
VeganerInnen dürfen statt Fisch auch Tofu verwenden

An Zutaten werden benötigt:

Schafskäse
Auberginen
Thunfisch
Tomaten
Spinatblätter
Weißwein
Pfeffer, Salz,
rote Peperoni
Zwiebeln
Olivenöl
Ahornsirup oder Honig

Und so geht es vonstatten:

Auberginen (das was der Besuch dringend anriet als Super-Zutat- und Fertigungsvariante) in große, dicke Streifen schneiden, salzen und nach zwanzig Minuten ausdrücken, damit nicht zu viel Wasser das zum Braten verwendete Öl unangenehm verbraucht. Auberginen sodann in Ahorn-Sirup marinieren und nach einiger Zeit, die der Erörtertung gewidmet waren, warum der Polnisch-Lernkurs jetzt für das Essen unterbrochen werden muss, anbraten und immer eifrig drehen. Öl weggießen und währenddessen kleingehackte Tomaten mit ebenso kleingehackten Zwiebeln in Olivenöl anbraten; Weißwein, Salz, weißer Pfeffer und ev. Oregano zwischendurch hinzu.
Dann auch zeitig den Backofen anheizen, feststellen, dass der irgendwie dummerweise nicht in Ordnung zu sein scheint und beschließen den Schafskäse dann halt nicht in einer überbackenen Variante feilzubieten,
Also ganz rasch den Thunfisch anbraten und schwupps war das Essen dann ja auch schon fertig.
Drapierung der Zutaten dann wie im Titel ;-) , der im Übrigen auch nur so lang ist, weil der jetzt mal wieder für mindestens zwei Tage reichen muss bis wir unseren Betrag zum Kochevent Grünkohl präsentieren, der wirklich ausgesprochen lecker ist.

Leckt und gut (wenn auch nicht Spitzenklasse) waren unsere süß marinierten Auberginen auf scharf daherkommenden Tunfisch-Filets und frisch-fruchtigen Tomaten-Weißwein-Würfeln mit frischen Spinatblättern und das Alles wiederum unter delikatem Schafskäse natürlich auch! :-)

Dem Spinat durchaus zugetan wurde auf diesen neben Seelachs und Rosmarin-Kartoffelscheibchen und Schafskäse zurückgegriffen (Darstellung mit Kern ist auch dabei)

Es sah doch neulich bei genial lecker so schön lecker aus, dass wir die Anregung aufgegriffen haben und auch auf die zu verwendenden Zutaten zurückzugreifen uns erlaubten, um ebensolche kulinarischen Spezialitäten servieren zu können. Fisch und Kartoffeln und Spinat kommen in unterschiedlichen Variationen ja immer wieder gerne auf den Tisch und warum also nicht auch mal Schafskäse, der gerade mal wieder in gerade noch für unsere Bedürfnisse ausreichendem Maße von 3 Kilo vorrätig zu sein pflegt, hinzufügen.
War dann auch von der geschmacklichen Note superb (auch wenn der Rosmarin nicht in diesem Zusammenhang als das geeignetste Gewürz zu bezeichnen wäre).
Wir haben die Kartoffelscheiben wie gehabt erst mal gewürzt mit reichlich Olivenöl, Salz und Rosmarin, alles für 20 Minuten in den Ofen geschoben und dann Schafskäse und kurz gedünsteten Spinat mit roten Zwiebelchen unter Hinzufügung von Pfeffer draufgeschichtet und dann erst den Fisch (Seelachsfilet wars) draufgelegt, der in etwas Öl, Salz und Pfeffer mariniert war.
Der Seelachs wurde etwas zu trocken, was aber wohl auch an dem kurzzeitigen Abstecher zu anderen nicht minder uninteressanteren Thematiken, lag, die dem Genuss von verschiedenen Getränken gewidmet war. Geschickt aufgetragene Zitrone vermochte dann aber den leicht trocken auftretenden Fisch richtig zu bändigen. Lecker!

fisch spinat schafskaese rosmarin
Seelachs gebettet auf Rosmarin-Kartoffelscheiben, Schafskäse und Spinatblätter mit einem Hauch Zitrone und Peffer (und Salz war auch noch dabei)

Filigrane Flusskrebsschwänzchen mit grünen Mangoldblättchen in delikaten Yufkaröllchen

Yufka gestapelt
frische delikate Röllchen, die zu bezaubern wissen mit ihrem Inhalt

Es wurde diesmal wieder verdammt knapp mit der Einreichung des fulminant aufzutretenden Wettbewerbsbeitrages, den einzureichen wir uns diesmal — ganz fernab sonstiger ausführlicher Begehrlichkeiten hinsichtlich knapp gehaltener Ausführungen kulinarischer Art — erlauben.
Also wie gehabt auf die letzte Minute neue Kreationen köstlichster Raffinesse, die nicht ohne ausführliche wochenlange Testreihen vonstatten gehen konnten, und die in einem fulminanten Auswahlprozess (die Rolle mit dem und dem war gut) endete und uns dann vor die schwierige kaum zu lösende Kompliziertheit der Auswahl stellte, weil die Rollen sich nun mal verdammt ähnlich zu sehen erlaubten. Ein Umstand der schlechthin nicht von Vorteil für die eigentlich nun zu erfolgende Auswahl war. Selbstverständlisssch kompetent gelöst durch Fachsimpelei und nochmaligen keinen Aufwand scheuenden Zubereitungsvorgang!

Blog-Event XIX: Garnelen, Scampi & Co.

Die Favoritin ist die Yufka-Rolle mit in Weinsauce an roten Zwiebelchen gedünsteten Mangold und frischen Flußkrebschenschwänzchen

dicht gefolgt von der Filloteig-Rolle mit frischen Spinat-Blättern und frischen Meeresgetier und gedünsteten roten Zwiebelchen

Yufkateig (diesmal aus kaufvertraglicher Quelle stammend) ist insgesamt nicht so fein von der Grundstruktur — während der Phylloteig an Blätterteig erinnert und das aufzusaugende Öl beim Bratvorgang allzu optimal auszunutzen pflegt (was für alkoholträchtige Abende ja auch nicht das Schlechteste zu sein pflegt ;-) ). Aber gut schmecken beide Varianten der teiglichen Auswahl.

Yufka in Reihe
viele Füllungen und viele EsserInnen waren gefragt für die delikaten Röllchen

Wie jetzt aber die Variante Nummer 1, die die Siegerin des Abends war, zubereiten?

Die schmackhaften roten Zwiebeln und die weißen Mangoldstiele in kleingehacktem Zustand in gutem Olivenöl andünsten und nach einigen Minuten des scharfen Bratprozesses die grünen Mangoldblätter hinzugeben (die diesmal ganz bleiben dürfen); ein kleiner Schuß Weißwein kommt mit rein und etwas Salz und weißer Pfeffer. Deckel drauf und eigentlich ist die Füllung dann auch schon fertig und bereit eingerollt zu werden — wozu zwei Blätterrollen übereinander gelegt werden für die Füllung, auf die natürlich reichlich (!!) leckere Flußkrebsschwänze gestreut werden. Nicht vergessen die äußeren Ränder beim Rollvorgang nach innen zu knicken (um missliche Verluste zu vermeiden) und dann gehts auch schon zum Bratvorgang in nicht zu heißes Öl für wenige Minuten.

Für die Spinatblatt-Variante werden die Blätter frisch in den Teig eingerollt — was sehr lecker-frisch zu schmecken beliebt und auch kalt noch mundete. Eine gewagte Kombination mit frischen Zwiebelchen wurde eine kategorische Absage erteilt, da ein zu dominierender Charakter bemerkbar war, so dass auch hier der gedünstete Vorgang der richtige war. Da natürlich auch noch frische Flußkrebsschwänze rein!

Yufka angeschnitten
Mangold mit Flusskrebsschwanz und den süßen roten Zwiebelchen in Weinsud waren perfect!

Das war dann auch noch die Möglichkeit, dass die Schalentierchen mitgedünstet wurden — was aber dem frischen Geschmack abträglich war. Nein die vorherigen Varianten waren perfekt zu geniessen und sind daher unser Beitrag zum Blog-Event Garnelen Scampi & Co. der sich erlaubt heute zuendezugehen und schon jetzt kann das Resümee gezogen werden: die leichte Zubereitungsart scheint sich hier durchzusetzen ;-)