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Sensuell feinherb weinlich verlöscht mehr als gedichtlich zart erfassend im Ausdruck — Kaninchenleber klassisch weißbrottunkend

Es ist zwar noch nicht richtig frühlingshaft grün auf den Wiesen, aber dennoch war verlockend dem Ruf der ausliegenden Kaninchenleber gefolgt das Kochgeschirr dazu ausgepackt worden, um sich eines neuen Versuches erwagend an den Genuss unvergleichlich zarter Geschmacklichkeit zu machen.

der fruehling ruft bereits
Den Frühling zu plagiieren hat noch nie geschadet — Wiederholungsbild in froher Erwartung

Die vorzüglich auch zu allerlei Obst passende feine Kaninchenleber mit Balsamico und Honig wie bei genussbereit zu sehen, wurde bei uns nur einer klassischen, die einzelnen Inhalte in den Himmel hebenden Zubereitung vorbehalten.

Olivenöl erhitzt, die Kaninchenleber (von den Sehnen befreit) und in aparte Stückchen geschnitten rasch und rasch angebraten, Temperatur dann schnell runter, öfters umdrehen während frisch vermahlener schwarzer Pfeffer und Rigani hinzu darf, gebraten wird so circa drei Minuten, abgelöscht mit einem Schwubs Chardonnay, der mit seinem feinherben Einschlag die perfekte Wahl war; der zügig in das Bratgut gelassene Wein war etwas zu großzügig zugegossen worden, sodass dann doch erstmal die Leber raus durfte und währenddessen die Weinsauce etwas einköchelte und später über die zartrosa gebliebene Kaninchenlber wieder mit hinzu kam.

kaninchenleber feinherb mit chardonnay abgeloescht und mit rigani und pfeffer gewuerzt
Der AbendFrühling kann nicht besser beginnen — Kaninchenleber in Weinsauce

Ein Gedicht — zart auf der Zunge zergehend, getragen von der überaus harmonischen Kombination aus Rigani und Wein ein unvergleichlicher Genuss (früher wurde sowas von vielen ja einfach gekocht oder anderweitig entsorgt), als nächstes steht dann — da es sowieso schnurstracks Richtung Frühling und Waldernte geht — die Kaninchenleber in Schokoladenweinsauce mit Bärlauch an :-)

Aktuelle Notiz am Rande: Da es wie ja inzwischen bekannt zahlreiche Programme gibt, die die auf eine etwas kreative Art zustandegekommenen Inhalte durchforsten, sind einige schlaue Leutchen inzwischen auf die Idee gekommen die Anführungszeichen für zitierte Passagen versteckt in der Datei anzubringen, um mittels dieses Tricks Programm und Korrekturmenschen in Glückseligkeit zu versetzen; was die meisten allerdings nicht wissen — die Überprüfungsprogramme halten inzwischen mit und erkennen solche Spielchen; zahlreiche Mitmenschen treten deshalb von ihrem Ansinnen zurück eine unangemessene Bewertung zu erhalten :D

Sensationell anders die Welt der Kochblogs: Plagiate gehen da vollkommen in Ordnung — die höheren Weihen der Kochkunst halt ;-)

Sich fügsam machend obenauf und mittendrin Kräuter, Disteln und so Zeug zum Anfang gedünstet und zum Ende noch und noch gesteckt und dies noch während anderweitiger Tätigkeit, zuvor natürlich Kartoffelschälung und Zucchini-Schneidung sowie Olivenölschüttung

Da die Tomaten sich noch rar in geschmackvollen Umfange machen und die Bohnen, auf die Bolli genussvoll zugreift, noch ihr bescheidenes Dasein hierorts pflegen, aber dennoch die Lust auf gemüsige Kost, leckere zumal, sich zunehmend ihren Platz im Kochplan erkämpfte, wurde auf leckere Backofenkochkunst mit ganz simplen Zutaten gesetzt.

distel
Disteln entzücken

Die vergangene Blogabstinenz brachte nämlich dankenswerterweise auch säckeweise allerlei Kräuter mit sich, die nun raschestens der Zubereitung harren:
Wilder Fenchel klar, ein Muss für die gute Küche ;-) aber auch Borretschblatt und Lauchzwiebel sind dabei, sowie Blätter vom Schwarzen Senf und verschiedene Sorten Disteln, einjährige, zweijährige stachelige im noch stachellosen Zustand darunter, also alles was das Herz begehrt :-) In Aussicht gestellt war der Distelwuchs ja schon mal.

schwarzer senf blätter
Schwarzer Senf im Blattformat eignet sich ungemein

Zubereitung dann ruckzuck, Kartoffeln schälen und halbieren, Zucchini in etwas größere Stücke bringen, dann zusammen mit gutem Olivenöl in einer großen Backofenform in Verbindung bringen. Derweil die kleingeschnittenen Stiele der Blattpetersilie, des Wildfenchels und des Borretsch mit kleingeschnittener Gemüsezwiebel und roter Zwiebel und natürlich die Disteln in Olivenöl andünsten, Würzminze, Salz Pfeffer, etwas Rigani hinzu und dann nach ein paar Minuten mit in die Form.

Im Restöl noch rasch die Schwarzsenf-Blätter mit den weißen Teilen der Frühlingszwiebel andünsten, wirklich nur ganz kurz und dann ebenfalls noch ergänzen. Zudem ein bissl Wasser zugießen in die Form, am besten kochendes.

kartoffeln schwarzer senf blätter wilder fenchel borretsch zucchini
Wilder Fenchel kann selbstredend auch durch Dill ersetzt werden

Alles noch mal ordentlich verrühren und dann Borretschblätter, Frühlingszwiebelgrün, ruhig kleiner geschnitten, Wilden Fenchel und Minzblätter reinstecken, ordentlich salzen und frisch pfeffern, ein Schwubs Olivenöl eventuell und auf den Ofen, wenn die Form einen Deckel hat — super, wenn nicht dann Alufolie zweifach drüberschlagen und schon mal ankochen für circa 10-15 Minuten (je nach Stärke der Flammen), dann ab in den vorgeheizten Ofen (eher niedriger als höher, so Stufe 3-4 Gas) und nochmal 20 Minuten backen, dann Alufolie ab und noch ein etwas Wildfenchel (alternativ geht im Übrigen auch Dill) noch mit hinzu und fröhlich weiterbacken.

ofenkoestlichst
Zu Mittag waren die schön durchgezogenen Reste überaus willkommen

Schmeckt wunderbar nach Sommer und gerade lauwarm und auch kalt so richtig schön durchgezogen eine famose Speisung, die unter Formwahrung der Zucchini, die gleichwohl saftig und gebacken zugleich im Biss die allerschönste Seite zu zeigen weiß, und fenchelzart durchdrungener Kartoffel die Mode Wildkräuter nur zu beflügeln weiß.

Insbesondere die Disteln sind ja ein eher kulinarisch unentdecktes Pflänzlein, dabei lohnt sich die Zubereitung, alle Hobby-GärtnerInnen, die jahrein jahraus das zarte Gewächs mit Missachtung gestraft haben, werden nun eines besseren belehrt :D

Zutaten:

Kartoffeln
Zucchini
Wilder Fenchel (alternativ geht auch Dill)
Borretsch
Schwarze-Senf-Blätter
Disteln
Blattpetersilie
Gemüsezwiebel, rote Zwiebeln,
Frühlingszwiebeln,
Olivenöl
Minzblätter
Salz, Schwarzer Pfeffer, Würzminze, Rigani

Die Hingabe an die Lagerhaltung auskostend, die Fischbärlauchwickel entwickelnd und dies auch noch durchdrungen von der Idee, den vorrätigen Schinken einbeziehend zu umwickelnder Formgebung in vorzügliche Gestaltung zu bringen (letztumrankt gescheitert und gegessen)

Der Sommer naht und es wird Zeit die vorhandenen Vorräte in diversen Tiefkühleinrichtungen einer genaueren Inspektion zu unterziehen, insbesondere die reichhaltigen Fischbestände sind bei solchen meist sehr kurzweiligen Erkundungen, hochgradig gefährdet — der Rest bleibt für späteren Forscherinnendrang konserviert.

heilbutt mit baerlauch und schinken tomaten und zuckerschoten
Fisch im Wickel ist nur halb gut

Eine letzte Packung Heilbutt durfte auftauen und die Erkundung von diversen lagernden vermutlich ebenfalls letzten Bärlauchbeständen müssten in Einklang zu bringen sein, bei Barbaras Spielwiese doch schon erfolgreich getestet, müssten auch hier hinzukriegen sein, die eigene Anregung doch auch noch Schinken herumzuwickeln in Angriff genommen und sodann mit großen Hallo die schon etwas weich zu werden drohenden dickeren Zuckererbsenschoten entdeckt, passt alles perfekt und die kleinen Tomaten dürfen auch dran glauben.

kleine tomaten mit salz szechuanpfeffer rigani pfeffer
Richtig – das ist eine Bärlauchblüte

Den Heilbutt in einer Olivenöl-Sonnenblumenöl-Mischung mit schwarzen Pfeffer durchmischt ganz kurz angebraten, um eine etwas festere Grundlage für die diversen vorgesehenen Umwicklungen zu haben, die Bärlauchblätter von den Stielen befreit (besser für das Wickeln) und sodann umschlungen, daraufhin dann die schon bei den Haferwickeln erprobte Schinkenumwicklung erprobt. Da nicht mehr soviel vorhanden war, zwar etwas lückenhaft, aber auch nicht minder erkennbar vom guten Willen getragen ;-)

Derweil die Zuckererbsenschoten im selben Öle angebraten, mit viel frisch vermahlenem schwarzen Pfeffer, etwas Salz und Rigani sowie frisch gemörserten Szechuanpfeffer versorgt; insbesondere letzteres Gewürz war eine gute Idee, dazu dann die Tomaten einfach mit viel Salz, Pfeffer, Rigani als Haube gebraten, zwischendurch Deckel drauf und vergessen, machte aber nichts, die Schoten machten sich noch gut.

baerlauch fisch wickel mit hauch schinken
Ein kleiner Hauch Restendumwicklung darf sein

Verwickelte Auflösungen bekämpfend dann den Übergang in die freigeschaufelte Pfanne geschafft und noch mal ganz kurz gebraten und schnell serviert, soll ja noch etwas warm sein ;-)

Der Schinken passte leider geschmacklich gar nicht, wurde rasch ausgewickelt und sodann lagen die Fisch-Bärlauch-Wickel hübsch verpackt auf dem Teller, ein Genuss, der zarte Heilbutt verträgt sich hervorragend mit dem ebensolchen Geschmack des Bärlauchs und ergänzt lecker den sich ebenfalls gut in aromatischen Lagen bewegenden Rest des Aufgetischten, der, wenn denn Weißbrot vorhanden gewesen wäre, gut ergänzt hätte werden können.

Es sollte öfters auf Erkundungstour gegangen werden ;-)

Verwegen die Nesseln herumschwenkend mit Olivenöl und dann artig den Teller leerputzend die Überraschung begutachten und sich sodann an unserem Kochkurs erfreuend den Tag ausklingen lassen (das Leben kann so einfach blogbeschaulich schön sein)

Vorweg — es gibt jetzt einen kulinaria katastrophalia-Kochkurs :D doch später mehr, erst mal das geduldsam zubereitete Tagesmenü.

brennessel delikat als salat
Brennnesseln unbedingt munter abbrausen

Die so langsam munter austreibenden Brennnesseln sind nämlich immer wieder für vielfältigste Nutzbarkeit gut und wurden reichhaltig in unsere Küche verschleppt. Weil es so gut schmeckt wird bisweilen und im Sommer eigentlich relativ häufig ;-) köstlicher Salat daraus hervorgezaubert.

Schmeckt wunderbar ganz leichtnussig und an dem Gerücht, dass diese nur im Frühjahr zu munden wissen, ist wirklich nichts dran, die schmecken auch später noch und gerade als Salat sogar noch besser.
Zubereitet wie immer ganz einfach: die Brennesseln munter abgebraust (die „Stacheln“ sollen knicken), in trendigem Olivenöl gewälzt, mit noch trendigeren Weißbalsamicoessig versorgt und noch ordentlich untrendig frischer gemahlener Schwarzer Pfeffer drüber und ein paar Birnensplitter drunter. Super einfach — super lecker! :-)

brennnesseln in salatlicher vervollkommnung
Schmeckt auch mit Käse und Obst gut

Periodisch kommen ja immer ein paar Leute daher und versuchen einen auf Was bin ich doch gut zu machen. Selbstredend wird das garniert mit scheinbar guter Kenntnis samt Zurschaustellung eines gehobenen Ambiente.

Ein Blog beispielsweise „kann den Satz: `Die einfachen Gerichte ohne Rezepte sind doch viel besser als die aufwändigen´ nicht mehr hören oder lesen“. Die Erkenntnis wurde gewonnen bei einer Tour durch die Foodblogs in aller Welt, die können, so das Urteil, nämlich gar „nicht kochen“, jaha, da kommt Freude auf, bleibt nur die Frage, wo die Foodblogs sind, die Spaß am Kochen haben und ihren Horizont nicht beschränken, aber auch da wird aufgeklärt: „Ohne Rezeptur etwas schnell Essbares zu produzieren, ist aber nun Mal keine Kochkunst“ .

Da fallen uns zwar einige Blogs ein, aber leider finden die wahrscheinlich auch keine Gnade, weil mit Olivenöl, Basilikum und Rauke ergo Trendprodukten gekocht wird. Ist das jetzt schon mitteleuropäische Arroganz oder einfach Ignoranz?

Umso erfreuter, dass es jetzt einen Kochkurs Kulinaria Katastrophalia gibt, die Kleinen sind ersichtlich gut gelaunt bei der Sache und scheinen ihren Spaß zu haben — und das ist ja schließlich das Wichtigste ;-)

bunter brennnesselteller zum aufessen
Bei Aufessung Überraschung und ein kleines Stück Birne

Gleich mal herumgekramt und wieder den ein oder anderen Kochblog gefunden: Speisezettel macht ganz verwegen spinat-tapas und rucola-koriander-salat, Gemüse für Faule von Totally Veg! ist auf jeden Fall ganz nach unserem Geschmack, Not-Only-Klops muss sich erst wieder an das Bloggen mit Fotografie gewohnen, aber das wird schon — bisweilen also erst mal Buchweizenküchlein „Kascha is beautiful!“, Knusprig-linsig geht es hingegen bei Tierfrei Mampfen zu und Kormoranflug kann eine sehr lecker ausschauende Quiche mit Roquefort und Birne vorweisen. Guten Appetit!

Morgen gibt es dann bei diversen Durchforstungen der Kochblogs gesehene Brennessel-Variationen, irgendwie muss der Berg ja abgearbeitet werden ;-)

Umschlungen Zier durch Öle, Raspel schwarzen Pfeffers samt Küchensalzkristall unter Orangensaft auf Radicchiorupfung und Röstkartoffelwürfelchen (urplötzliche Lust)

Der sonnendurchtränkte Tag ließ sich gut an und da auf Grund fehlender anderweitiger sonst zur Zeit anstehender Aktivitäten ein wenig Zeit vorhanden war konnte ein kleiner Salat kredenzt werden, der sich überaus apart zu machen pflegte und vorzüglich mundete, was sich der Zutaten wegen, zwar mit Ausnahme der Erdbeere, quasi von selber ergab.

erdbeer radicchio kartoffelwuerfel salat mit orangensaft und olivenoel
Verwunschen gut — leicht-bitter-süß-herb-leicht-scharf

Ok es ist keine Erdbeerzeit, aber jedes Mal im Frühjahr kann einfach nicht widerstanden werden und es wird unvernünftigerweise zugegriffen, eine Vorwegnahme des Sommers sozusagen, den ausgehungerten sonnenunverwöhnten Augen sei Dank, eine kurze Episode.

Also den leicht herben Genuss des Radicchioblattes unterstützend genutzt um frisch gepressten Orangensaft hinzuzufügen zu den Erdbeeren, die durch grobes Küchensalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer nur aromaverstärkend auftraten, was wiederum durch allerbestes Bio-Olivenöl noch zu steigern gewusst wurde.
Eine schnelle Frühabendsalatkostung, die durch langsam durch nur wenig Olivenöl benetzte geröstete Würfel rotschaliger festkochender Kartoffeln perfekt ergänzt werden konnte.

Der Sommer kann kommen :-)

Durchaus im richtigen Rahmen zu verabsolutierende Annehmlichkeiten des Lebens erweisen sich als kombinationsgerechte Zusammenstellung indessen sowieso passender Pilzscheiben, Paprikastreifen, Tomatenhälften, Ganzminzblatt und zerpfückter Blattpetersilie und natürlich dazwischen Wein, Olivenöl und Gewürz (nichts für Leinenphobie-AnhängerInnen)

gruenblattnudelpilzgeschnibbelt
Vergönnte Nudelspeisung

Also, das ist doch nicht normal, oder? Das führte doch eine Mutter ihr Kind an der Leine beim Einkaufen, unterhielt sich währenddessen, mit wahrscheinlich ihrer Mutter, anregend und immer wenn es am anderen Ende zu viel zappelte wurde einfach ruckartig dran gezogen. Fotos sind leider etwas schlecht und irgendwie ist das Bedauern auch schon groß, dass kein unannehmliches Video davon gedreht wurde.

gassigehen
Gassigehen — das neue Vergnügen

Viel bessere Leinenspeisung gab es dann in Form von Linguine, die mit hurtig Pilzscheiben, Paprika, Cocktailtomaten und etwas Wein zum Olvenöle eine perfekte schnelle Mittagsmahlzeit kreieren ließen, dazu winzig kleine Zwiebelwürfelchen und Minz- und Blattpetersilieblätter, letztere etwas zerrupft. Ungemein schnell und leckerfein.

Schwärmerisch-zackige Vervollkommnung mittelscharfer weißgrünschimmlig sich gebender Stückchen — unterstützt mittels schaurig von Oben nach Unten durchschnittener Ovalkörperlichkeit (umgedreht klappt es auch) — garniert von herabfallender gar schwarzer Kost

mal wieder ganz famos nussig schmeckende brennnessel trauben gorgonzola in olivenoel und balsamicoessig mit einem hauch frisch vermahlenem schwaren pfeffers
Brennnesselsalat: Käse und Trauben und noch was — sehr lecker

Dass sich diese brennenden und piksenden Blätter mit dem charakteristischen Zackenschnitt vorzüglich für die feine Küche eignen ist ja längst kein Geheimnis mehr, die Wildkräuter-Verwendung zeigt pickipicki sattsam versunken, wonneblog gefüllt und Barbaras Spielwiese weiß von küchenliterarisch-kulinarischer Verwendung zu berichten.

Also: Lau und so gar nicht nach feister Kost wie andernorts greifend sollte sich der gestrige Abend gestalten. Dazu auserkoren rein gesunde Kost, sorgfältig befreit von Ungemach mittels Abrausens im Sieb und Versehens mit exklusiven Bio-Olivenöles und einem Schwubs weißem Balsamico-Essigs. Dergestalt dann Umgarnung mit mittelscharfen Gorgonzolastückchen (selbstredend auch bio) und längs halbierten Trauben. Berieselt nur noch von einem Hauch frisch vermahlenen Schwarzen Pfeffers. Dazu Sesambrot und nach dem Kater vom Morgen noch ein frisches Glas Weißwein (war ja schon wieder dunkel).
Sehr nussig-lecker zu erschmeckende Frühlings(End)gefühlsduselei — durchzogen von mittelscharfen Momenten an süßen Halbovalkugeln. Ja, der Sommer kann kommen ;-)