Tag-Archiv für 'schafsk�se'

Der Dunkelheit enttriebene rundlich vervollständigend zu geniessende in dreierlei Hinsicht perfekte zur Partykredenzung gefertigte und deshalb auch spät kommende Bällchen (inclusive grünem Wildwuchs)

ingwerschafskaesebaellchen und ganz hinten mit knoblauchsprossen
Ingwer-Schafskäsebällchen bei Nacht (Parika und Fenchelsprossen wissen sich auch da gut zu machen)

Immer wenn Partys anstehen wird auch die Fragestellung akut, ob denn auch gewünscht wird genüssliche Freuden zu servieren. Dabei ist diese Frage durchaus heikler Natur — schließt sie doch ein, dass der Fertigungsprozess zumindest so zeitlich vonstatten gehen sollte, dass die lieben Partygäste auch noch in den Genuss der eigens mit Inbrunst gefertigten Köstlichkeiten kommen.

Dabei sind erst in letzter Minute gefertigte Spezialitäten überaus lecker und obendrein heiß begehrt, weil zu diesem Zeitpunkt das Hungergefühl die Klippen der Vorspeise längst hinter sich lassend zu neuen Höhen emporklimmend sich zu äußern wagt und auf diesem schmalen Grade zwischen Zuneigung und urwüchsigem Hungerattacken nur beste Resultate zu erzielen sind.

Deshalb gewagt, getan und ingwer schon etwas groesserkalte Bällchen in das zusehendst von zeitlichen Mängeln geplagte Auge gefasst, die auch schon mal im Sonnenlicht zu bewundern waren. Und da die so lecker mundeten waren die wieder gewünscht und so langsam ward sich der Umstand, dass die auch noch zur Party hintransportiert zu werden wünschten in die Erinnerung gerufen, was nur dazu führte, dass in Unachtsamkeit sich hingebend der Ingwer erst mal anbrannte und erneut in die Niederungen der Schnippelarbeit abgestiegen werden musste.
Zwischendurch dann noch WG-Personal abgewehrt, welches selbstredend nur probierungshalber die Bestände verringern wollte, und es noch geschafft schnell ein paar neue Ideen einzuschmuggeln in das Rezept.

knoblauchsprossen
Zartsprießiges Knoblauchvergnügen

Ursprünglich waren nämlich die tollen Knoblauchsprossen gar nicht vorgesehen, konnte aber auf Grund eingetretenen Ingwermangels (der Nachwuchs ist noch nicht so weit) ganz triumphal ihren Auftritt hinlegen und gekonnt äußerst feine und frische Aromen zur Geltung bringen mit einem Hauch dessen, was die volle Knolle für sich in Anspruch nimmt. Sieht außerdem auch noch ganz nett aus das Gewusel.

schafskasebaellchen mit knoblauchsprossen
Der Dunkelheit entronnene Zielstrebigkeit (grün-wuselige Version)

Also ein Blickpunkt allemal und deshalb eine Version nur mit grünen Sprossen und eine mit Fenchelsprossen und Knoblauchsprossen mit den aparten schwarzen Punkten gefertigt und da auch noch eine Minute vor Zwölf die Auftragung vonstatten gehen konnte nach diversen Überwindungskünsten im öffentlichen Nahverkehrsgewusel war zumindest die übliche Essenszeit eingehalten (nur einige Partygäste hatten da schon schlappgemacht) und eine erlesene Schar durfte sich die cremig-pikante Genüsslichkeit einverleiben. Sehr lecker mal wieder!

Mit Zitronensaft umgarnte Broccoli-Möhren-Stückchen sanft gegart und apart zu Joghurtsauce, gewürzt, serveriert — dazu im Blickpunkt die passende Ergänzung ganz famoser Provenienz

schafskaese broccoli karotten joghurt rote zwiebel
Rote Zwiebel perfekt angestimmt zu Schafskäse und Rigani

Feinfühlig zu erschmeckender Broccoli, knusprige Möhrchen und sanft dahingleitender Bio-Joghurt war angesagt. Dazu Minze (im Joghurt), Zitrone (im noch knackigen Gemüse geschwenkt) und bestes Bio-Olivenöl samt Rigani (in Ergänzung zum Milchprodukt). Dippen, kleckern, schnell genießen, dippen, kleckern, dippen. Mehrere Lagen also (fast eine Gemüselasagne ;-) ).

Wobei wir solcherlei Kleckerei ja nienienie machen würden.

Schafskäse überträufelt mit rot gewordenem Bratsaft aus den eilig kredenzten kleinen Chorizo samt mit Blattpetersilie rasch angefertigter Kichererbsenkeimlinge (dazu unabkömmlich Bio-Vollkornbrot)

Hunger, dann auch noch in diversen sich diesem Thema widmenden Blogs herumgeschnüffelt und sich spontan für gebratene kleine Würstchen mit grober Struktur entschieden, weil bei Bolli grobe Wurst mit leckerem Weißweine innendrin kredenzt wurde. Gut, dass neulich erst ein paar scharfe aneinandergereihte Chorizos erworben worden waren. Und weil soviel Fleisch einen Ausgleich benötigt, gab es Tomaten und Schafskäse dazu und einen Teil der — wir sind gerade wieder im Sprossenfieber — Kichererbsenkeimlinge, rasch mitgebraten samt Blattpetersilieblätter, kleingehackt, dazu. Und mit Vollkornbiobrot, gekauftem, war die schnelle Lösung da. Dazu musste es natürlich Weißwein geben, lose ;-)

chorizo kichererbsenkeimlinge tomaten schafskaese und biovollkornbrot
Chorizo, scharf-pikant-angenehm in guter Gesellschaft

Quasi gegrillte Paprika grob kleingeschnippelt in Schafsziegenkäserund und lecker mundend sich grün herauswagende Fenchelsprossen dazufügend war die richtige dem feinen Geschmacke zugeneigte Zubereitungszuvorkommenheit für die schön frittierten äußerst feinen Ingwerstreifen geschaffen, die sich aber auch sowas von gut einzufügen wussten, um als leckere Vorspeise die Herzen aller Zuschauenden zu erfreuen (Restbestände der Ingwerschalen fanden in Zusammenspiel mit Salbei auch noch ihre entsprechend scharfe Bestimmung)

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Unter den putzigen Ingwerbällchen dann allerlei Salat (na ja — eigentlich nur Endivienherzblätter und Rucolaspitzen) und umtriebige Sprossen

Es war eine schwere Herausforderung den für den Blogevent im Kochtopfblog ausgewählten Ingwer zu einer geschmacklich hochwertigen und zufriedenstellenden Zubereitung zu führen — zumal als Hauptzutat. Galgant war ausgeschlossen (äußerst leckere Nuancen damit leider auch) und so musste fernab breit ausgetretender Pfade was Neues, selbstredend Sensationelles kreiert werden, was dem Anspruche, dem hochgesteckten, nun zierlich zur Genüge tun sollte.

Erst wollte perdu nichts einfallen, was nicht schon einmal in einer ähnlichen Zusammensetzung schon erfolgversprechend präsentiert worden war. Also war wie immer für die eigens ins Auge gefasste eigene Kreation auf nicht unbedingt in diesem Zusammenspiele leicht von den Lippen kommende Zutaten zurückzugreifen, die dennoch nicht allzu schwer zu beschaffen sein sollten.

ingwer triebig derer zweie
Ob Ingwersprossen schmecken haben wir lieber nicht ausprobiert

Und wie das immer so ist, so kam der Zufall zu Hilfe und im Bioladen wurden Fenchelsprossen, die schon die ersten zarten Triebe aus den aufgesprungen Samen streckten, auserkoren. Erste Probierversuche (irgendwie waren wir noch nie auf die Idee gekommen mit Fenchel Keimlinge zu produzieren) waren superb vielversprechend und so musste nur noch das weitere Drumherum um den Ingwer sich ergeben und wie es der Zufall ein zweites Mal wollte fiel uns bei Barbaras Spielwiese der Schafskäse auf und dann war die Wahl eigentlich ganz klar: Fenchelsprossen-Ingwer-Schafskäse sollte der Mittelpunkt werden.

fenchelsprossen
Das da im Hintergrund — DAS ist Ingwer ;-)

Klar dann noch was dazu. Gerade richtig erwies sich eine ebenfalls georderte
rote Paprika, die frei von schädlichen Wirkstoffen und in der prallen Fülle des Lebens stehend auch den farblichen Aspekt nicht unbeachtet werdend lassen sollte.
Das Ganze vielleicht überbacken mit Honig? Mit einer Panade versehen frittiert oder vielleicht gar die Paprika gefüllt?

Zeitknappheit ließ schließlich eine sehr spontan gefasste Wahl zum Mittelpunkt der köchlichen Leichtigkeit werden. Kein großes Rumgekoche, sondern eine ebenso zügig zuzubereitende Form wählen, die schnellste und dezent vorgetragene Exclusivität zum entsprechenden Ausdruck kommen lassen sollte.

paprika quasi gegrillt

Also die perfekte Vorspeise, das Bonmot jedes mit zarten Salatblättern gefüllten Tellers, die Augenweide jeder Tisch- oder Partyspeisung, die in ihrer Schlichtheit die verborgenen Talente auf so vorzügliche Weise in für die kulinarisch gespannten NichtkostverächterInnen noch ungeahnten Aromakompositionen durch nur einen einzigen Biss zum Tragen kommen lassen sollte.

rote paprika quasi gegrillt kopfueber
quasi gegrillt, echt lecker (warum schälen einige bloß die Schale?)

Also hohe Ansprüche. Gegrillte Paprika war mit den leicht dem schwarzen Tone zugeneigten Aroma schon eine vortrefflich zuzufügende Zutat, die der Einfachheit halber ohne schwieriges Holzkohleschleppen oder Backofentemperierungsversuche vonstatten ging, sondern auf eine mit nussigem Sesamöl gefüllte Pfanne zurückgreifen ließ, die zuvor schon für den äußerst feinstreifig geschnittenen Ingwer den frittierten Auftritt brachte. Das Öl damit schon mal ingwerisiert, war für die dann auf leichter Flamme brutzelnden Paprikastreifen, die nach einigen Minuten in schönster Pracht auf dem Teller lagen und in kleine Stücke grob geschnitten wurden, die prima Grundlage.

Dann wurde das neue Riesenpaket Schafskäse hervorgeholt (wobei uns auffiel, dass neuerdings Ziegenmilch als Beigabe erwähnt wird — wahrscheinlich EU-Vorgaben, dabei ist doch allbekannt, dass guter allerbester griechischer Schafskäse immer mit Schafsmilch und Ziegenmilch zu Feta ingwer frittiert verarbeitet wird) und ein verschwindend geringer Teil grob gehackt und Trara mit den roten angebratenen Paprikastücken gut durchmischt, um sodann noch einigen Fenchelsprossen den wohlschmeckenden Auftritt zu gönnen. Daraus dann kleine Kugeln geformt. Die Köstlichkeit war schon förmlich zu erahnen.

Der Ingwer in den frittierten Streifen kam dann als abschlüssliche köstliche Umrundung für die in kleine Kugeln gebrachte quasi gegrillte Paprika grob kleingeschnippelt in Schafsziegenkäserund und lecker mundend sich grün herauswagende Fenchelsprossen zum pikant angenehm scharfen Resultat dazu.

Gebettet auf salatliche Vielfalt wurde die wunderbare Vorspeisenerscheinung präsentiert, serviert und zufrieden mit dem Ausdruck höchster Wertschätzung für die Spezialität verzehrt. Wieder mal ein aus spontanen Einfällen geborener Beitrag aus unserer kulinaria-katastrophalia-küche zum unbedingten vorspeislichen Nachmachen empfohlen! Sehr lecker — unser Beitrag zum Blogevent Ingwer!
blogevent ingwer
Die Schalen des Inwers fanden dann noch eine schöne Verwendung zusammen mit Salbeiblättern für einen angenehm scharfen Tee, der alsbald nach getroffener Wertschätzung wieder zur Zubereitung gereichen soll.

Zutaten:

Ingwer, ein paar Knollen
Paprika, rote
Schafs(ziegen)käse, ein guter!
Fenchelsprossen
Sesamöl
Salatliche Vielfalt

Zubereitung auf die Schnelle:

Ingwer in feine Streifen schneiden, frittieren, in demselben Öl die ebenfalls streifig geschnittene Paprika großzügig braten, dann in kleinere Stücke schneiden und mit grob gehackten Schafskäse vermischen und nach Hinzugabe von Fenchelkeimlingen zu kleinen putzigen Kügelchen formen und mit den Ingwerstreifen verhüllen. Auf Salat liegend präsentieren und Lob einheimsen. Entweder für Party und Dinner auf Tauglichkeit testen oder am besten für sich selbst als köstliche Wahrnehmbarkeit ungewohnter von feinen Fencheltönen und dezent scharfen Ingwergeschmäckern getragenen Aromenzusammenspielerei in cremigen Schafskäsegenuss kredenzen.

ingwerbaellchen
Mjammjammjam

Und der Tee eignet sich wirklich vorzüglich auch noch für mehrere Aufgüsse. So muss Resteverwertung sich geschmacklich in den höchsten Geschmacksnuancen ergeben :-)

p.s.
So was — gerade gemerkt, dass heute ja erst der 14. Januar ist. Glatt um einen Tag beim Blogevent geirrt. Sachen gibts.

Ruckzuck angefertigt: Kartoffelberge umgeben von Rote-Bete-Blätter samt Anhang mit Knoblauch und delikatem ganz furchtbar leckerem Schafskäse

Die letzte Woche war ja eher von der Anstrengung zugneigten Tätigkeiten geprägt, die nun in aller Ruhe in ein den Gefälligkeiten des Lebens zuträglicheren Maße enden sollten, weshalb unter Beachtzung der doch noch wärmeren Temperaturen nach kurzer Sichtung örtlicher Bedarfseindeckungsstellen Kartoffeln, Rote Bete, Knoblauch und allerlei sonstige später zu verkonsumierende Dinge erstanden wurden.
Perfekt einfach war die Herstellung der leckeren Blätter und weil die Betenknolle so klein war, wurde die gleich mitaufgetischt wozu sie eingeschnitten wurde zwecks besserer Durchdringung der gewürzlichen Beigaben. Kartofelbrei nebenbei gefertigt (der etwas fad und deshalb nachwürzbedürftig war, was an der blöden Kartoffelsorte lag) und mit leckerem griechischen Schafskäse versehen. Lecker!

kartoffelberg mit roter bete
Marinierte Rote Bete – rundum zufriedene Gesichter hervorrufend

Der Blogevent Bier läuft morgen aus und uns ist noch nichts dazu eingefallen, wird wohl mal wieder was auf die letzte Minute werden. Aber es ist ja noch Zeit ;-) Den letzten Blogevent zum Thema Rhabarber gewannen übrigens Babaras Spielwiese mit Entenbrust auf Rhabarbergemüse und genussmousse mit einem Klassiker der Rhabarberzubereitung — einem Kuchen: Rhabarber-Topfen-Streusel. Herzlichen Glückwunsch noch! Demnächst dann auch eine Kreation zum Thema Wildkräuter, wenn die Ferienplanung nicht tendenziell andere Vorgaben macht…

Letzte wertvolle zeitliche Kontingente ausnutzend wurde nach reiflicher Überlegung, vorangegegangener Versuchsausprobierungsrezepterei (deren Ergebnisse bestimmt alsbald der repräsentativen Vorzeigehuldigung anheimgestellt werden) das unseren Beitrag zum Kochevent Käse darstellende Rezept kreiert, welches wir mal komprimiert darzustellen versuchen: scharf und gut gebratenes Thunfischfilet, jenes zudem zuvor in mit kleingehackter scharfer Peperonimarinade versehen auf fruchtig daherkommenden Tomaten-Weißwein-Spinatstreifen – und nach Aufbettung auf letzteres durch ersteres wurden mit Ahornsirup versehene Auberginenstreifen, kross gebraten, aufgelegt und schließlich mit delikatem Schafskäse versehen (der eigentlich noch mitsamt vorher genannten Zutaten überbacken werden sollte, aber leider streikte unser Backofen) – Rezept mit ellenlanger Einleitung von nur annähernd zum Gegenstand des Interesses gehörenden Fakten , die aber nicht minder uninteressant sind (zumindest für Publicity-Süchtige wie unsereins)

Verflixt – die letzte Zeit war von tätigem Einer- und Allerlei geprägt, die die Kochkünste, die zu präsentieren wir uns hier anschicken, doch sehr ins Hintertreffen geraten liessen. Dabei gab es viele gute Ideen, was denn nun mit dem Kochblogevent Käse — als in geschmacklich wie auch repräsentativer Hinsicht als sehr schmackhaft daherkommendes Thema in der Rezepterei — anzustellen sei. Nicht das dieser Umstand nicht bei jedem Blogevent von neuem der Erörterung harren würden – diesmal wurde es aber so richtig schwer, weil es doch was ganz, gaaanz Besonderes noch nie dagewesenes sein sollte.

Thunfisch mit Aubergine und schafskäse Nahaufnahme
lecker mit Ahornsirup versehene Auberginenscheiben vermochten überzeugend den gebratenen Thunfisch zu unterstützen, der durch frischen Schafskäse obendrauf gut zu überzeugen wusste

Der einzige ungewohnte Faktor war dann wohl die Tatsache, dass heute am letzten Tage des noch zeitlich im Rahmen liegenden doch tatsächlich mal was frei war. Die guten Ideen müssen dann halt so nach und nach reinfliessen und die spontanen sind von der die vorhandenen Zutaten ausnutzenden sowieso die spannensten und interessantesten.

Nun war also nach der Sichtung des Kühlschrankinhaltes klar, dass entweder Schafskäse, Schafskäse oder Schafkäse zur Anwendung zu gelangen hatte. Uhh – damit kann nun vielerlei angestellt werden und selbstredend haben wir auch dieses Unterfangen galant zu lösen gewusst mit tatkräftiger Unterstützung von Besuch, der von den fleissigen kochwütigen Personen von der iberischen Halbinsel zu berichten wusste, die in niederländischen Studientagen ebenjenes rauf- und runter zu kochen pflegten und da wir immer auf Besuch mit auch den abwegigsten Gedanken einzugehen pflegen, nahmen wir uns der gar köstlich klingenden Option an, die dann tatsächlich auch so gut war, dass die in anderer Variation noch zu verfeinern durchaus geeignet erscheint, was uns aber zum eigentlichen Anlass der Schribbelei zurückführt — nämlich unseren Beitrag zu eben diesen dem Milchendprodukt zugetanen Event.

Thunfisch mit Aubergine und schafskäse3
VeganerInnen dürfen statt Fisch auch Tofu verwenden

An Zutaten werden benötigt:

Schafskäse
Auberginen
Thunfisch
Tomaten
Spinatblätter
Weißwein
Pfeffer, Salz,
rote Peperoni
Zwiebeln
Olivenöl
Ahornsirup oder Honig

Und so geht es vonstatten:

Auberginen (das was der Besuch dringend anriet als Super-Zutat- und Fertigungsvariante) in große, dicke Streifen schneiden, salzen und nach zwanzig Minuten ausdrücken, damit nicht zu viel Wasser das zum Braten verwendete Öl unangenehm verbraucht. Auberginen sodann in Ahorn-Sirup marinieren und nach einiger Zeit, die der Erörtertung gewidmet waren, warum der Polnisch-Lernkurs jetzt für das Essen unterbrochen werden muss, anbraten und immer eifrig drehen. Öl weggießen und währenddessen kleingehackte Tomaten mit ebenso kleingehackten Zwiebeln in Olivenöl anbraten; Weißwein, Salz, weißer Pfeffer und ev. Oregano zwischendurch hinzu.
Dann auch zeitig den Backofen anheizen, feststellen, dass der irgendwie dummerweise nicht in Ordnung zu sein scheint und beschließen den Schafskäse dann halt nicht in einer überbackenen Variante feilzubieten,
Also ganz rasch den Thunfisch anbraten und schwupps war das Essen dann ja auch schon fertig.
Drapierung der Zutaten dann wie im Titel ;-) , der im Übrigen auch nur so lang ist, weil der jetzt mal wieder für mindestens zwei Tage reichen muss bis wir unseren Betrag zum Kochevent Grünkohl präsentieren, der wirklich ausgesprochen lecker ist.

Leckt und gut (wenn auch nicht Spitzenklasse) waren unsere süß marinierten Auberginen auf scharf daherkommenden Tunfisch-Filets und frisch-fruchtigen Tomaten-Weißwein-Würfeln mit frischen Spinatblättern und das Alles wiederum unter delikatem Schafskäse natürlich auch! :-)

Dem Spinat durchaus zugetan wurde auf diesen neben Seelachs und Rosmarin-Kartoffelscheibchen und Schafskäse zurückgegriffen (Darstellung mit Kern ist auch dabei)

Es sah doch neulich bei genial lecker so schön lecker aus, dass wir die Anregung aufgegriffen haben und auch auf die zu verwendenden Zutaten zurückzugreifen uns erlaubten, um ebensolche kulinarischen Spezialitäten servieren zu können. Fisch und Kartoffeln und Spinat kommen in unterschiedlichen Variationen ja immer wieder gerne auf den Tisch und warum also nicht auch mal Schafskäse, der gerade mal wieder in gerade noch für unsere Bedürfnisse ausreichendem Maße von 3 Kilo vorrätig zu sein pflegt, hinzufügen.
War dann auch von der geschmacklichen Note superb (auch wenn der Rosmarin nicht in diesem Zusammenhang als das geeignetste Gewürz zu bezeichnen wäre).
Wir haben die Kartoffelscheiben wie gehabt erst mal gewürzt mit reichlich Olivenöl, Salz und Rosmarin, alles für 20 Minuten in den Ofen geschoben und dann Schafskäse und kurz gedünsteten Spinat mit roten Zwiebelchen unter Hinzufügung von Pfeffer draufgeschichtet und dann erst den Fisch (Seelachsfilet wars) draufgelegt, der in etwas Öl, Salz und Pfeffer mariniert war.
Der Seelachs wurde etwas zu trocken, was aber wohl auch an dem kurzzeitigen Abstecher zu anderen nicht minder uninteressanteren Thematiken, lag, die dem Genuss von verschiedenen Getränken gewidmet war. Geschickt aufgetragene Zitrone vermochte dann aber den leicht trocken auftretenden Fisch richtig zu bändigen. Lecker!

fisch spinat schafskaese rosmarin
Seelachs gebettet auf Rosmarin-Kartoffelscheiben, Schafskäse und Spinatblätter mit einem Hauch Zitrone und Peffer (und Salz war auch noch dabei)