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Die Ernte 2010 hat überaus zart zu erschmeckende derivative Nuancen — was aber auch kein Wunder ist bei den guten Zutaten (nachahmlich)

gut gelagert und erntereif
Gut und unscheinbar gelagert ist die halbe Miete

Reichlich begeisternde Ideen fallen des Öfteren bei diversen Einkäufen in den Bedarfslädchen an, Oh, getrocknete Tomaten, ist deshalb eine passende Begleitmusik zu diesen Einfällen, was damit alles Tolles anzustellen sei. Na ja, und dann horten sie sich, weil doch lauter anderes Zeugs Vorrang genießt und dabei ist es ja so einfach daraus viel olivenoel und andere gute zutatenwas herzustellen.

Also im Januar die eingelegten Trockentomaten angesetzt mit lauter guten Zutaten nach bewährten Rezepte und nun nach zügiger Einwirkzeit geerntet. Sehr lecker! Sehr gut und kein biologisches Kampfmittel rausgekommen; das Jahr 2010 startet diesbezüglich also optimal, so soll es sein :-)

Rezept hier irgendwo im Blog. Nachmachenswerte Rezeptur, nachahmlich gut sogar!

eingelegte tomaten auf ziegenfrischkaese auf roestbrot
Die entsprechende Unterlage vorausgesetzt ergeben sich weitere Erkundungsmöglichkeiten

Bewertung letzterer Ernte auch hier unwidersprochen gültig:
Das schon zeitig genossene Produkt zusammen mit Ziegenfrischkäse samt Kräutern auf vorzüglichem mit ganz leichter Kruste versehenen Bio-Ciabatta [Graubrot, geröstet] kredenzt und gespeist, gegessen und noch irgendwelche Steigerungen deren Namen uns grad nicht einfallen, da eigentlich so rein gar nichts dem Erschmecken gerecht zu werden scheint. Wenn ihr das in euere Münder kriegen würdet…. Morbleu!

Zwecks Backofenkost ausprobierlich vonstatten zu gehende Deckelung von Kaninchen gar köstlich mit Kartoffeln famos und auf Knien zu verköstigender rosa Kaninchenleber in Rigani-Wein-Sauce

Das Kaninchen, welches bekanntlich immer für köstlichste Kredenzung vorzüglichst sich eignet, war mal wieder dran, und angesichts des Bedürfnisses nach ganzganz viel Kartoffeln war klar, dass eine Schmorbratpfannenvariante nicht in Frage kam. Also ab in den Backofen damit, mit genügend Alufolie (oder passenden — bei uns Mangelware — Deckel) drauf.

kaninchen mit kartoffeln aus dem backofen
Vorteil des Backofens — meeehr Kartoffeln :D

Zuvor aber noch die Kaninchenteile in gepfefferten Olivenöl (beste Qualität bitte!) anbraten und mit mineralisch schmeckendem trockenem Weißweine ablöschen, sodann in die große Form, Kartoffeln, Salz, Pfeffer, Rigani, Wein (bis 1/3 Höhe zum Backgut) und noch mehr Olivenöl rein und mit mehrfach gelegter Alufolie abdecken und erst mal auf dem Herd für 10 Minuten kochen lassen bevor es in den vorgeheizten Backofen für ca. 1 1/2 Stunden rein kann.

Zutaten:

Kaninchen, ganzes zerteilt
Kartoffeln, viele :-)
Olivenöl, eigentlich auch ganz viel :D
Rigani, Salz, Pfeffer (weiß und schwarz)
Weißwein, mineralisch (Penedes-Region)

Zischendurch nachschauen und rumdrehen den Inhalt, in den letzten 10 Minuten nochmal Rigani und Zitrone mit hinzu, anschließend 5 Minuten ohne Deckelung bräunen. Sehr lecker, wenngleich mit der Pfannenvariante nicht ganz mithaltend, ist aber schließlich auch eine ganz andere Speisung ;-)
Einige Teile des Kaninchens wiesen zudem noch ein saftig-weiches Fleisch auf, welches wohl durch die Position unter den zahlreichen Kartoffeln liegend diese ideale Konsistenz hervorrief — beim nächsten Mal also noch mehr von den leckeren Kartoffeln :-)

kaninchenleber in kaninchenbratoel samt wein und rigani
Kleinere Depots von bis zum Anschnitt unentdeckter Farbansammlung waren auch gar nicht schlimm ;-)

Nach der Versorgung des Backofens mit der Kaninchen-Kartoffel-Form konnte sich genüsslich an die Zwischenspeisung, die überaus köstliche Kaninchenleber gewagt werden, die ja bisweilen leider mal zu fest auftritt. Diesmal allerdings wunderbar zart und weich, verspielte Geschmacksnuancen und eine Zaubertöne auf das Gesicht zeichnende Sauce.
Die Kaninchenleber wurde der Einfachheit halber nämlich gleich in dem vorzüglichen Bratöl der Kaninchenteile gebraten, welches durch Bratensaft und Weinhinzugabe schön so köstlichst schmeckte.

Zutaten:

einfach nur Kaninchenleber
beste Bratsauce (Weißpfeffer, Rigani, Olivenöl, Salz, Wein)
weißer Pfeffer, Rigani,

Außerdem wird dann die Temperatur nicht so hoch, also super geeignete Bratumgebungsatmosphäre, die auch durch gelegentliches Runter- und Raufdrehen des Gases perfekt gehalten werden konnte, das Bratgut während der paar Minuten Bratzeit zwischendurch mehrmals umdrehen und anfangs auch noch etwas pfeffern und mit einem kleinen Schluck des mineralischen Weißweines versorgen. Hernach Streusel von Rigani und Tunken mit Brot in die phantastische Sauce.

Wie beschrieben — köstlichst!

Des Geschickes Suche nach formvollendeter Kartoffel genüsslich durchgezogen und versüßend aufgetragen und mit erstaunlicher Festigkeit der grundlegenden Zutat (Klassisches)

Kartoffelsalat mit getrockneten tomaten und oliven und roestzwiebeln und olivenoel
Bei Sonnenlichtschein anfangen

Da die Suche nach den Kartoffelvorräten zwar Lustiges, aber kaum Festkochendes hervorbrachte musste auf mehligkochende Kartoffel zurückgegriffen werden, die aber merkwürdig fest und perfekterweise passte.
Dazu Schalottenstückchen in kräftig sich erschmeckenden Olivenöl samt getrockneten Tomaten und frisch entkernten Kalamata-Oliven und natürlich frisch vermahlenem schwarzen Pfeffers, getrockneten Thymianblättchen und etwas Rosmarin langsam angeröstet (dauerte so ungefähr 20 Minuten), sodann mit ordentlich weißem Balsamicoessig „abgelöscht“ und zu den Pellkartoffeln gescheibelt hinzu.

senfausnutzung
und versüsste Speisung irgendwann später

Mehrmals nachwürzlicher Vorgang über Stunden hinweg mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Rigani und wenn die Sonne untergegangen ist, ist es fertig.
Dazu Senf aus dem DFssgFresspaket und eilends georderter Kräuterwürstchen. Der süße Senf war jetzt nicht ganz so geeignet zu dem eher kräftig aromatischen Kartoffelsalat, aber auch nicht unpassend; die Würstchen freuten sich allerdings über die Gesellschaft ;-)

Die klassische Kochvariante verheißt mitnichten nur Schnödes — stattdessen sondern und sowieso drei in Eins-Schmankerl (inzwischen schmeckt die Hauptzutat zu Drei ja wieder)

patates rigani zitrone
Kartoffel grob geschnippelt und durch reichlich Olivenöl versorgt (und Rigani, Salz, überaus perfekt)

Bisweilen darauf erpicht die Tomatensauce schmackhaftesterweise zu vollenden wird gerne auf den Sommer gewartet. Sodann kann mit einem Riesenberg Tomaten so richtig losgelegt werden.
Ein klassisches Rezept zur allgemeinen Erbauung und Gesundung notleidender Geschmacksverirrungen. Geht so simple wie einfach folgendermaßen: Zwiebeln, hier rot (sonst auch anders oder Schalotte) anbraten, sodann Sardellen (oder Äquivalent) hinzufügen, braten, natürlich alles in Olivenöl, bestem; die praktischerweise wieder vorzüglich schmeckenden Tomaten grob geschnippelt hinzu, mit Restweißwein abschmecken, köcheln lassen mehr als 30 Minunten. Ach ja, ganz vergessen nach den Sardellen noch Reste von Auberginen hinzufügen, macht sich perfekt, Gewürze wie Salz, schwarzer Pfeffer, etwas Rigani und frische Basilikumblätter überzeugen auch.

gebraten fisch gemehlt
Mehl ist nicht das Schlechteste — Rotbarschklassik

Duftet wunderbar fein und passt vorzüglich zu allerlei anderem ebenso passenden Kulinaria. In diesem Fall leckere Patates mit Salz und Rigani und schnell in Mehl gewälzten Rotbarsch-Filets (aufgetaut da tiefgefroren).

Macht also aus drei allein schon kaum von der verwöhnten Kredenzung abhold erklärten Dingen ein famoses Endprodukt — die klassische Sommerküche. Nachmachen garantiert beste Gelegenheit es sich richtig gutgehen zu lassen, Hurra! :-)

drei koestlichkeiten in einer speise
Zwar mattfarbig aber ansonsten superb

p.s. schmeckt nur richtig bei vollkommener Dunkelheit außer Haus

p.p.s. nach Wochenendausspannerei noch glorioser :D

p.p.p.s. auch sonst schlicht nicht schlecht

p.p.p.p.s- ach so, klar — Knoblauch gehörte auch noch mit rein (NIE vergessen)

Nachtrag: Weißweinkredenzung, viel, einwenig, nicht vergessen…

Gleich dreierlei sich genüsslich machende Köstlichkeiten — als da wären einmal Kaninchenschlegelweinsaucenauftischerei, zweimal wunderbar schlunzig durchgezogene Kartoffeln samt Weinrestkaninchensaucenriganigewürz und drittens stattliche Restverwertungeieinheiten in Olivenölweinsauce mit Kaninchenhauch und zur Erbauung dieser Zeilen auch noch cremige Verführungen mit Eiswürfelschüttung (auch dabei: auf verschiedenen Ebenen agierende Genusserfahrungen)

kaninchenschlegel ausgeruht in weinsauce mit zitrone und kartoffel und natuerlich rigani
Morgens verschlafen die Reste begutachten ist immer wieder ein Traum

Die Zeilen schreiben sich mit genüsslich aufgesogener Sonnenbestrahlung vom Tage bekanntlich dreimal so gut und um das sich irgendwie breit machende Urlaubsgefühl zu vervollständigen durfte es sich mit mehreren cremigen Verführungen, sehr zu empfehlen übrigens, an die Dokumentation gemacht werden.
Und — auch ganz schicklich — entferntes angenehmes Sommergewitterdonnergrollen sorgt für die passende Schreibatmosphäre.

Der Morgen bereits erfreute durch mal wieder wunderbar in einer Wein-Olivenöl-Zitronen-Rigani-Sauce durchgezogene Kartoffeln nebst einem übriggebliebenen Kaninchenschlegel; das tolle an dieser Spezialität ist die sich auf verschiedenen Zeitebenen bewegende Genusserfahrung:
Des Abends zuvor war alles schon ganz köstlich, das Kaninchen, das immer mehr in der kulinaria-katastrophalia-küche als Ersatz für Huhn fungiert, war schön zart und so wunderbar durchgezogen, dass Entzücken bei den Verkostungspersonen wie üblich in lauten Begeisterungsrufen sich kundtat, zumal die leckeren Kartoffeln wieder mal schlunzig die Contenance wahrend durchgezogen sich präsentierten.
Des darauffolgenden Tages in der relativen Frühe hingegen waren die Kartoffeln allerallerköstlichst durchgezogen, besser als am Vortage schmeckend, der Schlegel immer noch sehr gut, aber leider etwas zu fest geworden, macht sich da im Vergleich zum Abend davor also mit Abstrichen bemerkbar auf der Köstlichkeitsskala.

stattliche restverwertungeieinheiten in olivenoelweinsauce mit kaninchenhauch
Stattliche Restverwertungeieinheiten in Olivenoelweinsauce mit Kaninchenhauch auf Röstbrötchenhälften

Leider waren die Kartoffeln ruckzuck weg (das Restkanichen auch), was blieb war das Verlangen nach MEHR. Es waren auch noch genügend von den verwendeten köstliche Biokartoffeln vom Wochenmarkt vorhanden (Name der Sorte ist grad entfallen, wird nachgefragt). Also erneut halbierte Kartoffeln zu den Olivenölweinsaucenresten samt etwas Olivenölverstärkung hinzu und angebraten, gedreht und weiter angebraten und gedreht und noch weiter angebraten und mit Weißwein abgelöscht und mit einem Schwubbs vom Weine und Rigani- und Salzrieselung erneut versehen dann auf kleiner Stufe mit Deckel auf der Schmorpfanne weitergedämpft.

Da die Mutmaßung, dass das eine Stunde dauern würde wie am Abend so ungefähr auch zuvor, einzutreffen pflegte, wurde bereits vorher etwas von der leckeren Soße abgeschöpft und mit winzigen Spuren des zugrundegelegten Olivenöles wieder aufgefrischt, sodass sich eifrig brutzelnde Bioeier, deren Eigelb sich an den Rand verkroch (sind die jetzt alt?) bestens aufsaugen konnten und die alten gerösteten Brötchen vom Vorvortage (nach Würzung der Spiegeleier mit Rigani, Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffers) ergänzten. Sehr lecker und den Tag um weitere Köööstlich-Rufe bereichernd.

weinsaucenkartoffeln huebsch durchgezogen im zweiten durchgang
Zweitdurchgangstauglich famos

Die derweil fertigen Kartoffeln waren super gut, Würzung auch hier wie bei der Ursprungsköchelei mit Zitrone, weißem Pfeffer und Rigani, wobei die Zweitverwertung nicht ganz an die Ursprungsversion von morgens oder vom Abend zuvor heranreichte, aber weg waren sie im Nullkommanix ;-) — also kööööstlich!

Da es sich nun schickt zu schauen, was die anderen Food-Blogs sich stattdessen an den letzten Tagen an vermutungshalber weniger leckeren Sachen auf den Tisch gestellt haben :p ;-) darf getrost ein weiteres koffeinhaltiges Kaltgetränk gemacht werden, welches nippend und kopfschüttelnd die köstlichen Restspuren des Tages ausklingen lassend, allseits auch zum immer dunkler werdenden Himmel genehm ist.

waehrend des schreibens genossen zur untergehenden sonne also quasi urlaub
Dunkler werdende Abendgewitterwolken und griechisches Kaltgetränk eigenen sich trotzend hervorragend

Ein im höheren Bereich der Küche dahinschwelgendes Köstlichkeitsgefühl als schmackhafte Folge von deftig geschmorten Kaninchen mit Kartoffeln in allerköstlichster Rigani-Zitronen-Weinsauce (mit erquicklichen Resten, Rumpfriemelei incl.) ist schon traumhaft köstlich — superköstlich sogar!

wahnsinnig leckeres kaninchen mit halben kartoffeln in weinsauce mit zitrone und rigani
Am Morgen danach — unbehandelt aber unverschämt gut eingezogen

Beschreiben lassen sich die wohlfühligsten Köstlichkeitsmomente des Verspeisens delikatester Auftischung sowieso kaum, vorweg nur — es war einfach nur köstlichster Natur. Die Sinne schweifen kurz ab, die Sauce zerstösst alles bisher kennengelernt zu haben Geglaubtes auf ein Minimum des Vorhersehbaren, eine noch abschweifend nachklingende Explosion allerfeinster Geschmacksnuancen lässt sich schwer einfinden in die weitere Verkostung noch aufzutischender Spezialitäten.
Und dann heißt es das Gericht photographisch als jpg einfangen, den Moment des Verzaubers ablichten und präsentieren. Da das meistens eher im dunklen Teil des Tages geschieht heißt es sich behelfen, meist reicht eine schnöde routiniert dahingehaltene Baulampe, manchmal wird ein klein wenig nachgeholfen.

Optimal also die Speisung für den Photoevent im Kochtopfblog, dunkle Momente sind farbenprächtiger zu gestalten und das Riesenphoto ist zu verkleinern. Einige sehen in groß so richtig schön brillant aus, nach der Verkleinerung ist der Charme verflogen, bei anderen ist es genau umgekehrt. Am besten sind die durchschnittlichen Bildchen.

leckeres kaninchen bearbeitet mit allerlei vor allem mit rigani zitrone und wein
Studienobjekt 2

Beabeitet wird das mit irfanview, einem kleinen kostenlosen Programm, welches auch gleich einen ganzen Packen Bilder auf einmal angenehm verkleinern lässt. Zu mehr Rumpfriemelei kann dann auf ein paar Angenehmlichkeiten zurückgegriffen werden. Andere Blogs haben da schon einiges zum Besten gegeben. Unnötig allzu viel zu wiederholen.

Die Photodaten:
Bild-Orientierung: 1blogevent food-o-grafie #4
Kamera: Sony K800i
Belichtungszeit: 0,0333333
F-Zahl: 2,8
ISO-Wert: 80
Belichtungsabweichung: 0
Messmodus: 2
Lichtquelle: 3
Blitz: 16 (war ohne Blitz)
Weißabgleich: 1
Abstandsbereich zum Objekt: 1

Bei dem Bild haben wir im Programmpunkt Farben verändern nur den Helligkeitsfaktor auf 5 verschoben, Rot mit +2 und Grün mit -2 versorgt, die Gammakorrektur nach 0,90 verschoben und die Farbe etwas unnatürlich, aber wahrscheinlich ansprechender auf 63 Sättigung verschoben. Das Resultat dann auf 470 Pixel verkleinert und hier ist es nun.

Das Foto ganz oben ist hingegen gänzlich unbehandelt, dafür ist die schöne Weinsauce dermaßen lecker über Nacht eingezogen, dass es nach Fertigung der Fotografie ganz geschwind unter nehr oder minder lauten „kööööstlich…“-Rufen auch nicht mehr lange gehalten hat, und das ist ja das Wichtigste ;-)

leckeres kaninchen unbearbeitet mit allerlei vor allem mit rigani zitrone und wein
Studienobjekt 1 — das Original

Zubereitet wird die Köstlichkeit ganz simpel. Wichtige Voraussetzung ist griechischer Oregano — Rigani genannt, eine würzig-scharf schmeckende Sorte, die aus Wildpflückung herstammend generell gute Kochresultate zeitigte; also perfekt auch für dieses unwiderstehliche Foodblog-Rezept.

Gutes Olivenöl wird mit reingemahlenem schwarzen Pfeffer in einer großen Schmorpfanne erhitzt und Kaninchenkeulen werden angebraten, gepfeffert, gesalzen und riganisiert und wenn sie eine schön braune Farbe zeigen wird mit einem Schuss Weißwein, gerne etwas trocken und mineralisch schmeckend (wie z.B. diesen hier), abgelöscht; die Keulen ein paar mal drehen und wenn der Wein verkocht ist darf noch mal etwas frischer Pfeffer und Rigani drüber.
Längs geschnitte Kartoffeln werden im Öl angebraten, es sollten nur so viele wie halbwegs flach reinpassen zugegeben werden.
Genommen haben wir die feste Kartoffelsorte Ditta (oder so ähnlich), die Biokartoffeln passten hervorragend hierzu :-); die Kartoffeln dann auch noch mal salzen und riganisieren und ein kleiner Schwubbs Wein hinzu auf höchster Flamme erhitzen und Deckel drauf, nach ein paar Minuten auf Klein runterschalten und dann köcheln lassen.
Ab und an mal umrühren und kurz bevor die richtige Konsistenz zur Verspeisung auftritt noch mal Rigani drüber und den Saft von 1 bis 1 1/2 Zitronen, Deckel dabei so ca. 10 Minuten noch drauf lassen und dann servieren.

schlunzig mit weinsauce verschmolzene kartoffeln und so was von leckerer rigani-zitronen-beigabe aber auch
Schlunzig mit Weinsauce verschmolzene mittelkräftig zergehende Kartoffeln und so was von leckerer Rigani-Zitronen-Beigabe aber auch

Und es schmeckt soooo köööööstlich, die Weinsauce mit dem Riganigeschmack ist unvergleichlich und wird von der Zitrone auf das allerbeste unterstützt. Ausschlecken erlaubt, es darf nichts verkommen, es wäre ein wahrer Frevel.

Zutaten waren:
Kaninchenkeulen
Bio-Kartoffeln, festkochende (Ditta)
Bio-Olivenöl, ein gutes kräftiges!
Wild-Rigani, Salz, Pfeffer
Bio-Zitrone
Öko-Weißwein (Penedes)

Perlig am Rand sitzende Folgen durchgezogener Nächte — aber gut war es

bio rind stifado mit zwiebeln gut durchgezogen am naechsten tage
Erste Sonnenstrahlen zeigen erwartungsfroh die Kochfolgen der Nacht

Ein vorhandenes Stück Biorindfleisch war eine geeignete Gelegenheit für ein leckeres Stifado, welches bekanntlich besonders gut schmeckt, wenn es gut durchgezogen ist. Das war auch nötig — da der Kochprozess sich sowieso schon bis tief in die Nacht hinzog, sodass davon abgesehen wurde allzu viel zu verspeisen ;-)

Es wurde aufgrund der zu erwartenden massiven Sonneneinstrahlung spontan beschlossen ein leichtes Stifado zu fertigen (mit weniger Wein und Olivenöl) und nur wenig Tomatemark. Ansonsten gleiches Rezept wie sonst auch.

Zart auf der Zunge zergehende Kost belohnt aber auch auch bei dieser Zubereitung die Hingabe an allerbeste Kost und wie immer sind die ganzen Zwiebeln unvergleichlich delikat. Allein das Reinbeißen in dieses süße Gewächs ist die stundenlange Köchelei allemal wert.

bio rind stifado mit zwiebeln

Und später festgestellt, dass Knoblauch vergessen wurde. Aber dafür gibt es ja neuerdings die passenden Getränke :D

Ein paar Foodblogevents sind in der Abwesenheit vorbeigegangen, aktuell sind zur Zeit der Wirsing-Event im Gärtnerblog und der Mandel-Event im Kochtopfsblog sowie die Zelebrierung des Lemon-Day.

Also eine Menge kochlustige Arbeit, höchstwahrscheinlich wieder mal in den letzten Minuten ;-)

Ach ja, die Feedfunktion ist zur Zeit etwas gestört, also nicht wundern, wenn nicht alle Ticker bedient werden.

Erinnerlich waren die Hähnchenkeulchen in der Weinsauce erst gebraten, dann geschmort und sodann etwas gedämpft, um von sich sagen zu können, dass besseres Turbieren des Backofens Kunst nimmermehr mehr braucht, um leckerste Kost zu präsentieren, die mit Spritzern von Zitrone und Rieseln von Gewürz zeugt ein gar wunderbar Ergebnis

Der Backofen muckt ein wenig rum, beliebt auszugehen, macht sich rar für das beabsichtigte zu Verspeisende und so wurde nach langer Zeit die große Pfanne für ebendieses nun anzugehende Speisenzubereitungsrezept hervorgeholt, der nicht minder große Deckel parat gehalten und dann konnte ein wunderbares Essen hervorgezaubert werden, das zwar ein wenig Zeit, aber dafür kaum Aufwand benötigt — sowohl hinsichtlich zu verwendender Zutaten als auch der dabei aufzuwendenden Herumrührerei.

in weinsauce zu schmoren gewusste Hähnchenkeulchen und kartoffeln längs
Wunderbar durchgezogen durch traumhafte Kompositionen

Bestes Olivenöl (reichlich!) nahm die Hähnchenkeulchen auf, Gewürz wie Salz, Pfeffer und ein bißchen wilden aromatischen Oregano, brutzelt sich annehmbare Farbgebung zurecht und war vom Z8ischen des kleinen Schwunges trockenen Weißweines überrascht, brutzelt diesen weg und nahm einen weiteren etwas großzügiger bemessenen Umfang desselben Getränkes auf, bedeckt vom vorhin benannten Deckel; dann, die Temperatur war niedrig, das Fleisch schon gut durchgezogen, konnten längs geschnittene Kartoffeln in gar grober Struktur mit vielen Kanten mit hinzu, samt extra und ordentlich gestreuten Meersalzes und wiederum Oregano, herumgerührt auch hier bisweilen und verdeckelt, wiederum nochmals ganz niedrig die Hitze gehalten.

So danne ganz kurz vorm Schluss, die Erwartungshaltung arg strapazierend noch eine Zitrone hinzugemengt und nach kurzer Verweil dann Aufdeckung des köstlichen Spezialitätenmahls.

Sanft durchgezogen, vom Weine verwöhnt, aber nicht dominiert, von Oreganohauch beschenkt (überreichlich) und der Zitrone gewidmet erweist sich das perfekt geschmort, gebraten sich darbietende Keulchen perfekt, die Kartoffel gar unbeschreiblich lecker leicht weich auftretend in der Erschmeckung, aber festgehalten von der geschmacklichen Umgebung; ein kleiner Traum, ein überaus leckerer, einfacher.

Zutaten:

Hähnchenkeulchen
Kartoffeln
Weißwein, trocken
Zitrone
Meersalz, Pfeffer, Oregano (Wildernte)

Zubereitung:

furchtbar einfach

Resteverwertung:

unnötig, da des Abends extrem schnell verschwindend und so kann zum Foodfotoevent hiermit nichts beigesteuert werden ;-)

Mit Zitronensaft umgarnte Broccoli-Möhren-Stückchen sanft gegart und apart zu Joghurtsauce, gewürzt, serveriert — dazu im Blickpunkt die passende Ergänzung ganz famoser Provenienz

schafskaese broccoli karotten joghurt rote zwiebel
Rote Zwiebel perfekt angestimmt zu Schafskäse und Rigani

Feinfühlig zu erschmeckender Broccoli, knusprige Möhrchen und sanft dahingleitender Bio-Joghurt war angesagt. Dazu Minze (im Joghurt), Zitrone (im noch knackigen Gemüse geschwenkt) und bestes Bio-Olivenöl samt Rigani (in Ergänzung zum Milchprodukt). Dippen, kleckern, schnell genießen, dippen, kleckern, dippen. Mehrere Lagen also (fast eine Gemüselasagne ;-) ).

Wobei wir solcherlei Kleckerei ja nienienie machen würden.