Tag-Archiv für 'pilze'

Durchaus im richtigen Rahmen zu verabsolutierende Annehmlichkeiten des Lebens erweisen sich als kombinationsgerechte Zusammenstellung indessen sowieso passender Pilzscheiben, Paprikastreifen, Tomatenhälften, Ganzminzblatt und zerpfückter Blattpetersilie und natürlich dazwischen Wein, Olivenöl und Gewürz (nichts für Leinenphobie-AnhängerInnen)

gruenblattnudelpilzgeschnibbelt
Vergönnte Nudelspeisung

Also, das ist doch nicht normal, oder? Das führte doch eine Mutter ihr Kind an der Leine beim Einkaufen, unterhielt sich währenddessen, mit wahrscheinlich ihrer Mutter, anregend und immer wenn es am anderen Ende zu viel zappelte wurde einfach ruckartig dran gezogen. Fotos sind leider etwas schlecht und irgendwie ist das Bedauern auch schon groß, dass kein unannehmliches Video davon gedreht wurde.

gassigehen
Gassigehen — das neue Vergnügen

Viel bessere Leinenspeisung gab es dann in Form von Linguine, die mit hurtig Pilzscheiben, Paprika, Cocktailtomaten und etwas Wein zum Olvenöle eine perfekte schnelle Mittagsmahlzeit kreieren ließen, dazu winzig kleine Zwiebelwürfelchen und Minz- und Blattpetersilieblätter, letztere etwas zerrupft. Ungemein schnell und leckerfein.

Köstliche Viererlei Zwiebeln delikat aus dem Wok wurden scharf-süß mit Ingwer, Peperoni, Shaohsing, Shiitake, Huhn und Reis sowie blanchierten Spinatblättern verkonsumiert — während andere leider, leider nichts davon hatten (und frische Zwiebeltriebe waren auch noch dabei!)

Huhn Reiswein Gemüse auf dem Teller
so halb in Reiswein-Sojasauce gewokte delikate Shiitake, Gemüse- und Huhnteile und köstliche Zwiebelsorten, derer vier.

Es gibt ja Leute, die werden immer krank, wenn sie wegfahren; meistens ist das mit viel Unbill und dergleichen verbunden und die Bakterien weisen allen Herbeieilenden den günstigsten Weg sich geschickt aus dem Schlamassel mit der drohenden Ansteckung herauszuwinden. Diesmal war es jedoch gar nicht sooo schlecht, da allerlei Schönes aus einem benachbarten Lande der Mitbringung in einer Tasche harrte und da es leider, leider nun mal so war, dass diese Dinge ja nun mal nicht verderben sollten, wurde großzügig darauf zurückgegriffen (selbstverständlich nicht, ohne stöhnenden von Fieber geplagten WG-Inhalt ausgiebig auf den schmackhaften Gehalt der Mitbringsel hinzuweisen).

Leider, leider konnte dann auch nichts mehr von dem köstlichen Wokgericht verköstigt werden, was auf Anregung von Schnuppensuppe aus den Resten unserer Kühlgelegenheit auf die Schnelle entstand (noch schneller war nur die vorgelagert dringender zu produzierende Hühnerbrühe mit Peperoni und Zitronensaft gezaubert). Apropos Rosa — wir haben das Stöckchen nicht vergessen — nur leider harrt die optimale Umsetzung noch der kreativen Gestaltung, die aus naheliegenden Gründen etwas weiter noch sich zu verschieben droht (dann aber natürlich!).

Huhn Reiswein Gemüse im Wok
schnell herbeigezaubert — zwar war es nur eine mittelgroße Wok-Pfanne und kein ganzer Wok — aber immerhin ein annäherndes Ergebnis

Zuerst wurden viererlei Zwiebeln (Sorten: weiße Zwiebel, Gemüsezwiebel, Lauchzwiebel, rote Zwiebel) und Möhren (Sorte Karotte) extra angebraten und beiseite gestellt bis in neutralen Öl angebratene zerkleinerte rote Peperoni und Ingwerstreifen (leider war nicht mehr so viel da) angebraten, mit leckerem Reiswein und kräftiger Sojasoße und natürlich braunem Rohrzucker versehen, als Grundsoße süßscharf aufzutreten pflegten. Kleingeschnittene Hühnerbrustfilets (mit Fisch schmeckt das auch vorzüglich) rein und unter Rühren gar köcheln lassen. Beim nächsten mal schneiden wir die dann kleiner, damit es noch schneller geht und nicht so viel von der leckeren Sauce aufgesogen wird. Dann zwischendurch die Shiitake-Pilze hinzu und später noch die vorher angebratenen Gemüsezutaten und frischen grünen Lauchzwiebelenden hinzu. Ganz kurz bevor es fertig ist noch etwas Salz und frische Zwiebeltriebe rein.
Dazu gab es kurz blanchierte Spinatblätter (die ganz dringend der Fertigung bedurften) und Reis (weniger dringlich), der als Basmativersion zu dieser Spezialität sicherlich besser geeignet wäre — aber natürlich trotzdem mundete ;-)

Sehr lecker mal wieder!

Spaghetti an Pilz-Sahne-Champagner-Soße, scharf gewürzte Katzen und andere nicht minder pikante Vorlieben

Zugegeben — die Zugriffszahlen auf unseren Blog sind merkwürdigerweise in den letzten Tagen gestiegen. Darunter sind auch so Bonmots wie die google-Such-Treffer
anleitung für männer, GESICHTSSTUDIEN, wie topfe ich eine pflanze ab und aufhängösen.
Da passt ja alles zusammen und die Lösung ist auch gleich ergoogelt. Pikanter sind da noch die Suchen kulinaria stalin und rezepte extra scharf katze — dies wiederum lässt auf Forschungsdrange schliessen, der nicht uninteressanter Natur zu sein scheint. Mal schaun, was sich da an neuen Rezepten auftreiben lässt :D

Bisweilen was ganz Profanes: Spagetti (neuerdings ohne h) mit Pilzen und roten Zwiebeln in Sekt-Sahne-Sauce mit einem Hauch von Muskat.

Spaghetti an Pilzsahneso�e
Der Sekt war halbsüßer Natur und harmonisierte mit süßer Zwiebel an geschmacklosen weißen Pilzen, die durch Muskat angenehm wohlschmeckend in der zugegebenen Sahne wirkten und die Spaghettis angenehm zu bereichern wussten.

Tortilla (und ein kleiner misslungener Auflauf, der weiter keiner Rede wert ist)

Nachdem bei Spülkönig & Kitchenqueen schon die Fragestellung der richtigen urlaubsentsprechenden Zubereitung der klassischen Tortilla erörtet wurde war ein Begehren nach diesbezüglicher Speisung entbrannt, die anderntags mit Anfertigung eines ungefähr dem geposten Rezept entsprechenden Produktes endete, welches wir noch mit Kresse zu vervollständigen gedachten. Sehr lecker das Ergebnis der Anregung. Dabei waren noch viel mehr Öl (was sich aufsaugend bemerkbar zu machen versuchte) und Reste von Sahne, die verbraucht zu werden wünschten (was sie mit einigen Schinkenwürfeln gemeinsam hatte).

tortilla
Kresse erreichte farblichen Ausgleich zur vollmundigen Unterlage gelblicher Farbschöpfung

Und da wir zwischendurch auch des Abend was speisen zu gedachten kramten wir in den Tiefen unserer Vorräte und förderten Mozzarella, Nudeln, noch mehr Schinkenwürfelchen, Pilze,Paprika und noch irgendwas (was jetzt dem Gedächnis entschwunden ist) hervor. Ach ja, Broccoli war da noch und wurde (befreit von unansehnlichen gelben Blüten) in Bioolivenöl geköchelt und zu den Nudeln gegeben, die mt den restlichen Zutaten zusammen in den Backofen wanderten. Ging geschmacklich so, nein eher war es mittelmäßig (also Rubrik Katastrophalia). Aber irgendwie satt sind wir trotzdem geworden.

auflauf mit pilzen und mozzarella
Auflauf, der von den Zutaten her eigentlich besser zur Geltung hätte kommen müssen (hier im Zustand mit noch unüberbackenem Mozzarella)

Und dann gibt es noch den Blogevent Haselnüsse, zu welchem wir uns leider bisher außerstande sahen was ordentliches zu kreieren (obwohl da so eine Idee durch den Raum schwirrt).

Auf der Zunge zart zergehende Spinatblättchen an gescheibelten Champignons zu Pecorino negro-Splittern

Nudelteig in Form von Linguini war verantwortlich für das famose Essen, welches den Spinat in den omnipräsenten Mittelpunkt zu stellen wusste, der uns deshalb das Essen besonders munden ließ. Spinatblättchen wurden rasch mit Zwiebeln in Bio-Olivenöl (kbA) angedünstet und ein paar vorhandene Champignons in Scheibenformat kamen auch noch hinzu und konnten durch geschickte Drehung unserer Holz-Pfeffermühle mit der dafür vorgesehenen Füllung in der verarbeiteten Form ergänzt werden. Obendrauf noch delikat daherkommender sizilianischer Pecorino negro, der zart schmelzend auch optisch einiges her machen konnte.

spinatnudeln2
Spinatnudelvariation mit Champignon und Käsereibeprodukt

Der Tag der Zwiebel beliebt zu rufen – deshalb dreierlei Zwiebelsorten auf Yufka-Pilz-Paprika-Schmand mit frischen Oregano-Blättern (Rezept)

dreierlei zwiebel auf yufka
Es ist Zwiebelday. Also kommen Zwiebeln auf den Speiseplan ;-) Erst war die Idee da doch kandierte Zwiebeln in diversen Sudformationen auszuprobieren — darbender WG-Inhalt bestand aber darauf, erstens noch am heutigen Tage was essen zu wollen und zweitens, dass ganze Zwiebeln vielleicht doch nur alle sechs Monate zu machen seien; da letztens schon Stifado auf dem Tisch stand wurde kurzerhand beschlossen auf schnell zuzubereitenden Yufkateig zurückzugreifen, der allerdings noch wohlbehalten in hoffentlich diversen näheren Einkaufsmöglichkeiten zu verweilen beliebte.
Das hatten wir schon mal – und es schmeckte sehr lecker. Draußen war es aber schon kalt – mithin Umstand genug noch Besuch zu ordern, der ja ganz, ganz zufällig noch mal eben kurz…. Erfreutermaßen die Zusage erhalten zu haben, durfte dann nach etwas längerer Wartezeit die Feststellung getroffen werden, dass die Brisanz des Leidens, ob voranschreitender Hungergrumelgeräusche, nicht mit kaum voranschreitenden Bemühungen des sich Aufraffens im Einklang standen. Also selbst los und pünktlich mit dem Yufkateig und einer roten Paprika Daheim klingelte es auch schon.

zwiebelday

wie wirds gemacht? – so klappts garantiert:

Yufkateig (so eine Art Phyllo-Teig) mit Bio-Olivenöl bestreichen und ca. 10 Minuten in dünnen Lagen übereinander in den Ofen packen; wenns kross ist dürfen die restlichen angebratenen Zutaten dazu, als da wären Schinkenwürfelchen, Paprika und dreierlei Sorten Zwiebeln (nämlich rote, weiße und Schalotten — alle geachtelt), die schnell mit Schmand vermischt wurden. Die in Scheiben geschnittenen Pilze hatten wir direkt auf den Teig gepackt — weshalb sie leider etwas untergingen. Beim letzten Mal hatten wir übrigens Crème fraîche genommen und noch mit Muskat gewürzt — heute mit frisch gemahlenem Pfeffer, Oregano und Salz. Diesmal wollten wir eigentlich die pilzige Note zum Vorschein kommen lassen; vielleicht, wenn die Pilze oben draufgelegt werden?
Na ja, ab in den Ofen und nach ca. 5 Minuten rausholen, mit frischen (!) Oregano-Blättern bestreuen, staunen und ganz schnell (ohne aufwendiges Fotografieren) heiß verzehren. Lecker!

Filet mit Pilzen (deftig) in Sahnesoße (delikat) mit Dosen-Möhrchen und ein, zwei, drei Erbsen (süß) und Semmelknödeln (Instantware)

Wenn die Gelegenheit vorhanden ist, endlich sich mal dem deftigeren Mahle zuzuwenden, dann schien dies der richtige Zeitpunkt zu sein. Der Hunger machte sich wie üblich zu Nutze, dass die Konzentration auf unaufschiebare Dinge sich dem absehbaren Ende zuneigen würde, und sprang müde, gehetzt und gar nicht fröhlich aus uns heraus. Passend zum herbstlichen Ambiente vor unserem Küchenfenster musste deshalb einfach rustikale Völlerei auf einfache Art ran. Wir brauchten das jetzt einfach mal wieder. Und da das kaum Aufwand macht, wurde ausnahmsweise auf Dosenware und Trockensemmelknödel zurückgegriffen (kommt nicht wieder vor so schnell). Das Filet wurde schnell gebraten und in einer Pilz-Sahne-Sauce zur Vollendung gebracht. Abgeschmeckt mit einer Prise Muskat war es lecker und mundete anderntags noch besser. Außerdem müssen wir uns jetzt sputen damit wir noch unseren Beitrag zum Blogevent Kastanie rechtzeitig fertigstellen — wir haben da nämlich eine ganz nette Idee ;-)

Filet mit Pilzen in Sahne-Sauce
Pilze und Filet als gelungene Kombination in sahniger Vollendung unter zweckoptimierter Ausnutzung nicht vorhandener Zeitkontingente