Tag-Archiv für 'olivenã¶l'

Verschlusssichere Angelegenheiten bedürfen mitunter zur Erreichung des gewünschten Effektes eines kleinen Schubsers zur Inaugenscheinnahme verlustig gegangener Schichten (Neues ausprobierungshalber)

gemüse noch unverbrannt
Noch gänzlich unverbrannt

Ein kleines Geschenk in Form eines in des Schenkenden neuen Backofens nicht mehr hineinpassenden Gefässes erweist sich nach nicht verenden wollenden Jubelgesängen der ersten Ausprobierung nicht abhold, wobei leider festgestellt werden musste, dass bisher so leichtfertig gefertigte Speisen aus solchen Formen sich mitunter ganz anders in ihrer Prächtigkeit zu erweisen wissen mit einem unterwickelten Bräunungsgrad, der durch einen allzu festliegenden schweren Deckel (ohne Abb.), der wiederum das entweichende Wasser besser als bisher genommene Alufolie zurückzuhalten wusste, begünstigt wurde.

gemüse unter deckel gegart

Für das nächste Mal also vorgemerkt — weniger Flüssigkeit, Deckel früher lüften und sodann artig auch die Tomaten besser rösten lassen. Ansonsten formidabel :-)

Das Gemüse hatte also zuviel Wasser und so durfte der Salzgehalt auch noch nicht als vollendens eingezogen betrachtet werden, nochmaliges Kochen auf dem Herd sorgte aber für leichte Besserung.

lemonen gedeckelt

Anschließend mal wieder karamellisierte Limonen mit ebenso leichter Bräunung allerdings passend einfügsam ins Gesamtgeschehen ;-)

Die vielseitige Verwendbarkeit flüssigkeitsdurchlässiger Stoffe verheißt aromatische Dichtheit dank unbedingt damit vonstatten zu gehender Hantierung mit stichhaltiger Grundlage (samt windeliger Momente)

joghurt in windel
Hübsch verpackt ist die Zubereitung ein Kinderspiel

Irgendwie hatten wir noch nie ein Zaziki-Rezept im Angebot — dabei ist die Fertigung ganz einfach, nur bei der Zubereitung war die Einigkeit nicht immer gegeben, einmal wurde die flüssige Variante (Türkei) bevorzugt, die eigentlich nur entfernt was mit richtigem Zaziki zu tun hat, das andere Mal weiß durchaus die feste Form (Griechenland) zu begeistern, der allerdings auch unterschiedliche Ausprägungen innewohnen.

stofffitzelchen nicht raushaengen lassen
Nichts raushängen lassen — sonst schwimmt die Joghurtmolke im Kühlschrank

Aber wie geht nun das Original-Zaziki? Gleich vorweg, vergesst Schmand und Quark, die bisweilen gerne als Grundlage offeriert werden, das sind Notlösungen, wenn es keinen Joghurt gibt.
Das muss auch kein griechischer Joghurt sein (die sind inzwischen oft mit dermaßen viel Zusatzstoffen versehen, dass da Vorsicht geboten ist).

Ein guter Biojoghurt mit angenehmer Säure und ordentlich Fettgehalt ist super geeignet, allerdings sollte er stichfest sein (wir haben welchen von Söbbeke genommen, früher gab es einen noch besseren von der Firma, die Produktion wurde aber mangels Nachfrage leider eingestellt, fast nur noch probiotisch und so Unsinn im Angebot, gell).

gurke geschaelt streifig
Gurke gibt den Geschmack

Damit die damit zu versorgende Partyspeisung gelingt, müssen es schon ein paar Kilo sein ;-) Die werden in ein Leinentuch oder ähnlich festes Gewebe (ganz praktisch wie hier zu sehen eine Stoffwindel) gepackt und dürfen dann ein paar Stunden hübsch abtropfen (am besten über Nacht im Sieb). Die in diesem Falle gewonnenen mehreren Liter Molke können problemlos als kalorienarmer Energy-Drink genossen werden.

ausgedrueckter joghurt
Trockengedrückt und verrührfertig

Den Joghurt hübsch vorsichtig ausdrücken (nicht stichfester Joghurt drückt sich spätestens jetzt aus dem Stoff raus) sodass eine scheinbar trockene Masse übrigbleibt. Keine Angst, das muss so sein, schließlich kommen da noch reichlich Zugaben wie allerbestes Olivenöl und Gurken rein.

Die Gurken werden geraspelt (im Sommer mit Schale, im Winter weitgehend ohne) und dann (hieran scheiden sich die Geister) ein wenig ausgedrückt — der Saft wird unbedingt für den Fall des späteren Hinzugebens aufgefangen.
Abschmecken mit ordentlich Olivenöl, Meersalz, weißem Pfeffer und eventuell mit etwas sehr gutem Weinessig (auf gar keinen Fall weißer Balsamico!), Essig ist aber eigentlich bei einem richtigen sauren Bio-Joghurt nicht nötig und kann unter Umständen den Geschmack ruinieren.

ohne olivenoel im zaziki geht nichts
Olivenöl ist unerlässlich, wenn es untergegangen ist nochmal versuchen

Das Zaziki sollte eher fester sein, je nach Bedarf kann aber auch etwas Gurkenwasser wieder mit hinzu. Die wichtigste Zutat ;-) bleibt natürlich noch der Knoblauch, keine zu scharfe Sorte und daran denken, dass Knoblauch unheimlich nachzieht im Geschmack, also erst mal weniger und nach ein paar Stunden nochmal vorsichtig nachwürzen.

zaziki im dunklen
Die einzigartigen Reste müssen bei Kerzenschein verspeist werden

Und selbstredend ist das Ergebnis wunderbarstens ;-) Der feste Eindruck schmilzt förmlich bei Kontakt mit der Zunge zu einer cremigen Masse mit zartem dennoch bewusst dominierenden Knoblaucharoma während der frisch-knackig-weiche Gurkenhauch sich festzusetzen mag in der Erinnerung. So schmeckt der Sommer :-)

Zutaten:

3 Kilo Bio-Joghurt, stichfest mindestens 3,5 Prozent
2 Bio-Gurken
8 Bio-Knoblauchzehen, ca. ;-)
Ordentlich allerbestes Bio-Olivenöl
Meersalz, weißer Biofair-Pfeffer
nach Wunsch Weinessig, Dillspitzen
1 Windel

Keine Sonnenstrahlenphotodokumentationen, sondern Reste, die den Abend nicht überlebten — dafür aber original neugriechische Musik mit Sommerfeeling und sogar öfters unumwunden auftischbar ;-)



Touren übrigens bald wieder — Locomondo

Aromatisch sehnsüchtlich zu erwartende Auftischung nicht minder in Abrede zu stellender erwartungshorizontlicher Erinnerung in tatkräftiger Umsetzung von Maishuhn unterstützt und so perfektionierend verschlungen (mehrhappige Grundversorgung)

Traditionell ist die Speise ein sehnsüchtig erwartetes Wohlfühlessen und weiß sich auch auf Grund reisebedingter Unannehmlichkeiten und anschließender Zeitarmut geschickt in die sich überaus glüklich schätzende Gelegenheitsküche einzufinden, die wilde Kämpfe mit unwilligen Fluggesellschaften in Vergessenheit geraten lässt (kulinarische Berichterstattung unterbleibt aus Selbstschutzgründen ;-) )

Anderenorts übrigens interessante Berichterstattung von Estrancella, die aus Costa Rica über die Vorortküche berichtet und von Houdini klassische Reiseberichte (per Motorrad durchzuführen gestattet).

klassisch griechisches zitronenhuhn
Rigani ist eigentlich der Hauptbestandteil der aromatischen Sehnsucht ;-)

Zum backoflichen Zitronenhuhn (nichts gestopftes): Zubereitung so einfach wie immer, einfach ölen, salzen, pfeffern, Original Rigani aus Wildpflückung und Paprikapulver nicht vergessen und zum derart versorgten Maishuhn (in diesem Fall) einfach treiben lassen und nochmal ordentlich Olivenöl rüberschütten, das Huhn (mit Mais gefüttert) dankt es, dazu ordentlich Kartoffeln (festkochende zu bervorzugen) und heißes Wasser zugießen bis die halbierten Kartoffeln so bis zur Hälfte drin liegen. Zwischendurch mal umdrehen, übergießen.

Am Schluss Zitrone und ein frischer Hauch Rigani noch und nochmal ab für 10 Minuten zum abschießenden Bräunen in den Backofen; insgesamt dauert die zeitliche Inanspruchnahme so ca. 1 -1 1/2 Stunden, die sich durch Weißkohl zerschnippeln für Salat vertrieben werden kann.

Einfacheinfacheinfachsupersupersuperlecker! :-)

Lückenfüllend gnubbelig fest strukturierte Saucenauffangszutat erweist sich als doch geschickte Wahl des Einkaufes und legt den Beweis nahe Nudel in Gorgonzola-Tomaten-Zwiebel-Schnell-Kocherei-Aktion als nicht nur appetitanregender Natur betrachtend zu bejubeln (Wartezustände angenehm ausnutzend)

Durch unvorhergesehene Witterungsbedingungen weiß sich die Abwesenheit auszudehnen, begünstigt wird dies durch dreiviermaliges Zurückweichen(!) vor schnöden paar Zentimetern Schnee Nichtvorhandensein von Schneeräumfahrzeugen, ach nein — einmal war nur das gaaanz unerwarteterweise auszugehen zu beliebende Enteisungsmittel daran schuld ;-)

dicke nubbelige nudeln mit gorgonzola
Nubbelig auch hier die Sauce zu erhaschen

Trotzdem etwas zu Verspeisendes hier im Blog: Die Angelegenheit ist schnell geklärt. Vor einigen Tagen nämlich bereits aufgetischt und da es gewisse Tage gibt, an denen es einfach Nudeln sein müssen — kräftesteigernde Versorgung also.
Die gnubbelige Sorte wanderte vor gar nicht allzu langer Zeit in den Einkaufskorb, dabei wollte von der Firma ja nichts mehr erworben werden, Ausrutscher ;-) , und so kamen die Dinger jetzt rasch auf den Tisch — mitsamt in 10 Minuten gefertigter so simpler wie guter Kost.

Also: Eine ganze weiße Zwiebel in gutem Olivenöl angebraten bis ein stellenweise krosser Knusperton zu erspähen ward, sodann erst Zucchini, kleingeschnibbelt und größer gelassene Tomaten weiterschmorend hinzu und eifrig ein Riesenstück Gorgonzola auch noch hinein. An Würzung allein etwas Rigani und schwarzer Pfeffer, zwei frische Salbeiblätter im Gegensatz zur Zutat vorher nicht frisch vermahlen, schwubsig etwas frischer Pfeffer-Pecorino sowie Rosé, nicht viel und kurz geköchelt — schleckend schnell zur kurz auftauchenden Sonne verzehrt :-)

Und zu guter Letzt dann noch ein Song aus dem Wartezustand



Chumbawamba – Tubthumping

p.s. kann eigentlich jemand den Blog nicht mehr optimal laden, weil zu viele Videos eingestellt sind?

Ab und an sich anbietende Wiederaufnahme auf Grund sich überaus überraschend einstellender Vorfreude auf eine Verbindung frischer Tomaten mit an für sich alkoholischer Variante, die verflüchtigend das Süße zu optimieren wusste, um wieder einmal mitsamt Kräutern ein Lächeln der Zufriedenheit auf die überaus überzeugten Gesichter zu bringen, die schon allzu lang auf derart überraschende Kost verzichten mussten (inkl. Klecks)

Zwar waren es nicht mehr die furchtbar gut mundenden Tomaten, die sich der Reifung unterzogen hatten, aber auch diese wiesen noch Geschmacksnuancen auf, die sich mal wieder als praktikabel für ein Tomaten-Martini-Thymian-Huhn erwiesen, welches schon vor einigen Wochen auf dem Speiseplan (Rezept im Blog) stand und dennoch nicht gefertigt wurde, und so geeignet waren es sich gut schmecken zu lassen.

martinihuhnmalwieder
Thymian, frisch und trocken hinzugefügt ist angemessen (Kleckse im Übrigen auch ;-) )

Ach ja — was ist eigentlich ein Agent provocateur [pdf]

Durch den Gebrauch längerer Kochzeit eigneten sich die zu verschmurgelnden Zutaten eine stellenweise auftretende aromatische Dunkelheit an, die ungezwungen zu ekstatischer Aufschleckerei auch des letzten Restes führte

kaninchenschlegel mit salbei und tomatenreiferei
Kaninchen, Tomaten, Röstaroma und Salbei — kann es Schöneres geben?

Ein mittelriesiger nunmehr endgültig dezimierter holperig daniederliegender hügeliger Berg unreifer Tomaten beherbergt von einem entsprechenden Korbe war vor etlichen Wochen in die Küche eingezogen, wurde nach Reifung erst abgetragen und dann irgendwie immer wieder übersehen.

Zeit also, sich an die Fertigung delikat zu erschmeckender rezeptlicher Aufmerksamkeit zu wagen und mal wieder Kaninchen in Tomaten-Salbei-Sauce zu wagen. Die Tomaten trotz Schwächen in der Prallheit unglaublich süß und lecker und optimal geeignet. Zubereitung bedarf Zeit und am Herde stehen muss nicht unbedingt sein, so geht es:

Kaninchen in einer Schmorpfanne anbraten in einem Schwubs Olivenöl; salzen, pfeffern, mit Restwein ablöschen, hübsch verkochen lassen, kleingehackte weiße und rote Zwiebeln bratend hinzu, Tomaten, halbierte, ebenso, etwas frischer Salbei und etwas getrockneter Rigani, ein Hauch Thymian und noch etwas Wein, Glasdeckel drauf, hochstellen und bei Herunterfluss des Niederschlags auf ganz klein stellen und warten, warten, warten, zwischendurch mal Salz, Pfeffer, Salbei noch hinzu und alles natürlich auch mal umdrehen (ev. etwas Wasser oder Wein nachgießen). Dauert ungefähr 80-90 Minuten.

tomatenschmurgel
Die Kerne werden nicht entfernt!

Zutaten:
Kaninchen
Tomaten,
Olivenöl,
Salbei, frisch
Rigani, Thymian, Pfeffer, Salz
Restwein

Duftet wunderbar, wenn vergessen wird, dass die Speisung auf dem Herde steht, macht sich zudem noch ein nicht unlecker zu erschmeckender Geruch nach Röstzwiebeln bemerkbar ;-) Harmonierte aber gerade deswegen wunderbar; gegessen, getunkt und geschwelgt mit Weißbrot. Sehr lecker!

Und außerdem? Fresspaketaustausch demnächst?!

Der Handhabbarkeit geschuldeter Flammkuchen erwies sich den Bedürfnissen mehr als gerecht — das lag aber auch an fulminanten Zwiebelvorräten, immerhin aus drei Sorten bestehend, und ebenfalls dreifach strukturiert sich gebender Schinken mit Speck, kleingeschnippelt (vorgesehene Birne ward vergessen)

Der Arbeitsüberlastung und anderweitigen Aufenthalt war das Mahl geschuldet, einfach zu bewerkstelligen in zeitlicher Hinsicht und unter aufopferungsvoller Hingabe der vorrätigen Nahrungsmittel, die geduldig wochenlang auf die Fertigung harrten.

Ganz klar, alles war da, um sich auch mal an einen Flammkuchen zu wagen; bei Sammelhamster war doch neulich einer, natürlich kein Rezept dabei (muss sich erst laaaang durchgeklickt werden ;-) ), Hah! Hefe! Hefe war nicht da, also Suchen in den Weiten des Internet. Die Mestolo.Version sieht sehr lecker aus, hat aber ebenfalls besagte Zutat, das Rezept bei Küchenzaubereien kommt auch nicht ohne aus, ebenso Bolli oder missboulette.

Flammkuchen zu tisch
Flammkuchen und Federweißer

Schließlich bei Kk =Kegala kocht fündig geworden — dabei weiß doch jedeR, dass kk kulinaria katastrophalia heißt ;-)

Prima, Mehl, Salz, Wasser, Olivenöl, genau so wurde sich das vorgestellt — sollte das traute sich langsam aufzuwärmen zu beliebende Heim nicht mehr verlassen werden :D

Rezeptlich war zwar noch Dinkelmehl vorgesehen, aber da wollten wir nicht so kleinlich sein, stattdessen wurde das Wasser durch hübsch sprudelndes Mineralwasser ersetzt (soll auch locker machen).

Ging dann auch ganz einfach, Mehl mit Wasserzugabe, so nach und nach, versetzt und in 5 Minuten geknetet, zwischendurch Olivenöl und Salz mit ran; wenn der Teig nicht mehr klebt und nicht zu wässrig ist, ab für 30 Minuten in den Kühlschrank und derweil Zwiebeln, rot, weiß, Gemüse, geschält und kleingeschnitten, ebenso die drei Schinkenspeckreste.

Flammkuchen
Erste sich rechlich bedeckt gebende Fuhre

Für den Belag Crème fraîche mit Pfeffer, Salz, Thymian und etwas Sahne verrührt und auf den ausgewalzten dünnen Teigfladen aufgebracht, Zwiebeln und Schinken kurz angebraten und ebenfalls mit hinzu, ein Klacks noch oben drauf stellenweise und ab in den vorgeheizten Ofen für 20-25 Minuten (Stufe 3-4 Gas).

Die erste Fuhre mit verquatschten 30 Minuten erwies sich als ein paar Minuten zu lang, die zweite genauer beobachtete Ofenware war genau richtig, weich mit beginnender Härte, der Belag noch nicht vollends verkohlt ;-) schmeckte gut, Belegung etwas zu reichhaltig und war aber irgendwie auch noch als verbesserungswürdig erachtet worden. Zwiebeln vielleicht beim nächsten Mal nicht anbraten? Irgendwelche gewürzlichen Beigaben eventuell noch (eine kleine rosmarinbelegte Ecke passte gar nicht) oder doch ein wenig Dinkelmehl zum Teig für etwas kräftigeren Geschmack?

Wird in Bälde ausprobiert, der obligatorische Federweißer muss ja irgendwie weg :-) und da die Sichtung der verpassten Foodblogs mindestens zwei Tage in Anspruch nehmen dürfte, ist die Versorgung derweil gesichert ;-)

Transportabel durchaus und dann eben scheinbar erschlafft mit durchdringender typischer Note — Wildendivien mit allerbestem Olivenöl

wildendivie leuchtend
Der Heiligenschein ist gleich gratis bei diesem Paradiesgewächs

Die Wildendivie erweist sich auch nach mehrstündiger Transportierung durchaus noch den feinen Geschmacksnerven als ansprechende Nahrungsquelle andienbar. Zuvor nur noch ein paar mitgereiste Käfer und Erdbrocken abschütteln, versuchen bei Nachtlicht ein paar formidable Fotos hinzukriegen und dann zur simplen Tat schreiten.

wildendivie etwas abgelagert
Der Riesenlöwenzahn wird ab und an im türkischen Gemüsehandel vorrätig gehalten (der hier schmeckt aber deutlich besser)

Wasser kochen, derweil etwas härtere Stiele abschneiden (für einen späteren Dip etwa ;-) ) und ab ins kochende Wasser für ein paar Minuten, rausholen und abtropfen lassen, wirklich allerbestes kräftiges Bio-Olivenöl in einem ordentlichen Schwubbs rübergeben, salzen und pfeffern und Zitrone nicht vergessen — und fertig ist die leckere durchaus bitter auftretende Speise. Brot und Schafskäse dazu. Besser geht es nicht :-)

wilde endivien mit olivenoel

Will jemand ein paar Samen haben? Einfach melden und im nächsten Jahr blüht das Paradies im Garten ;-)

Die zarten Zucchiniblätter zerrupfend ein klein wenig und schmackhafteste Zucchinblüten noch hinzu zum Zucchiniwürfel-Violette-Bohnen-Geschick (Bastelanleitung)

borretsch-bluete zu zucchini-blueten
Borretschblüten dekorativ vorangestellt zu Zucchiniblüte

Wenn die Zucchinischwemme die sich bisweilen in so manchen Gartenanlagen so eifrig zu zeigen weiß, nicht das das ihr zugedachte Volumen erreicht, kann ja unverzagt auch auf Blatt, Stiel und Blüte zugegriffen werden, ansonsten natürlich auch ;-) Zucchiniumwicklungen für Füllungen sind ja schon bekannt und es muss ja nicht immer gefüllte männliche Blüte sein ;-)

Violette Bohne also kleingeschnippelt, zarte Stiele samt Kringel und Blätter der Zucchinipflanze und ebenso Schalotten und frisch gepflückte Zuchini in Würfelformat gebracht. Borretschblätter und -blüte, etwas Horta und Würzminze dürfen mit hinzu.

violette bohne und zucchinistiel und blatt
Kringeliges im Essen ist immer gut

Etwas Olivenöl im Topf erhitzen und alles rein, Deckel rauf und ab und an vorsichtig umrühren (nach Bedarf ev. etwas Wasser hinzu), insgesamt so circa 15 Minuten köcheln lassen, nach der Hälfte der Zeit kleingeschnittene Tomate noch rein (genügend Platz dürfte jetzt da sein), etwas salzen, ansonsten das frische Gemüse wirken lassen.

zucchiniblueten und blaetter bohnen tomaten zwiebeln

Ein typisch griechisches Gemüsegericht, das mit den famosen Blüten eine auch das letzte Grün ;-) perfekt verwertende Speise ist, die super harmonisierend die Zutaten in Einklang bringt. Die Zucchinstiele sind schön frisch und noch ganz leicht knackig, die Blüten wunderbar schlonzig zart erschmeckend. Und das noch bis in den Herbst :-)

gemueseteller roh mit blueten
Wenn vorhanden dürfen auch noch gerne junge Disteln mit rein