Tag-Archiv für 'nudeln'

Lückenfüllend gnubbelig fest strukturierte Saucenauffangszutat erweist sich als doch geschickte Wahl des Einkaufes und legt den Beweis nahe Nudel in Gorgonzola-Tomaten-Zwiebel-Schnell-Kocherei-Aktion als nicht nur appetitanregender Natur betrachtend zu bejubeln (Wartezustände angenehm ausnutzend)

Durch unvorhergesehene Witterungsbedingungen weiß sich die Abwesenheit auszudehnen, begünstigt wird dies durch dreiviermaliges Zurückweichen(!) vor schnöden paar Zentimetern Schnee Nichtvorhandensein von Schneeräumfahrzeugen, ach nein — einmal war nur das gaaanz unerwarteterweise auszugehen zu beliebende Enteisungsmittel daran schuld ;-)

dicke nubbelige nudeln mit gorgonzola
Nubbelig auch hier die Sauce zu erhaschen

Trotzdem etwas zu Verspeisendes hier im Blog: Die Angelegenheit ist schnell geklärt. Vor einigen Tagen nämlich bereits aufgetischt und da es gewisse Tage gibt, an denen es einfach Nudeln sein müssen — kräftesteigernde Versorgung also.
Die gnubbelige Sorte wanderte vor gar nicht allzu langer Zeit in den Einkaufskorb, dabei wollte von der Firma ja nichts mehr erworben werden, Ausrutscher ;-) , und so kamen die Dinger jetzt rasch auf den Tisch — mitsamt in 10 Minuten gefertigter so simpler wie guter Kost.

Also: Eine ganze weiße Zwiebel in gutem Olivenöl angebraten bis ein stellenweise krosser Knusperton zu erspähen ward, sodann erst Zucchini, kleingeschnibbelt und größer gelassene Tomaten weiterschmorend hinzu und eifrig ein Riesenstück Gorgonzola auch noch hinein. An Würzung allein etwas Rigani und schwarzer Pfeffer, zwei frische Salbeiblätter im Gegensatz zur Zutat vorher nicht frisch vermahlen, schwubsig etwas frischer Pfeffer-Pecorino sowie Rosé, nicht viel und kurz geköchelt — schleckend schnell zur kurz auftauchenden Sonne verzehrt :-)

Und zu guter Letzt dann noch ein Song aus dem Wartezustand


Chumbawamba – Tubthumping

p.s. kann eigentlich jemand den Blog nicht mehr optimal laden, weil zu viele Videos eingestellt sind?

Nach Austausch diverser dabei allerdings statthafter Ingredienzien war ein sich kuschlig machendes Fischpfannenresteessen als ziemlich gelungener Verwertunghinweis gegeben — inclusive cremiger Untertöne

Nach dem plötzlichen Kälteinbruch mit fiesen kalten Regenwindschauerböen (Pfingsten regnet es immer! — jedenfalls immer da wo früher immer das Zelt aufgeschlagen wurde) war es dringendst angesagt, sich eifrig umzustellen und so konnte in die frische Sommer-Fischpfanne, die aus diversen Resten bestand, noch ein erquicklicher halber Becher Ziegenfrischkäse hinzu. Rezept eigentlich wie hier, statt Sommer-Nordseekrabben gab es Winter-Rotbarsch, statt roten Frühjahrs-Zwiebeln mehr weiße Lagerkost, statt Chardonnay…

restefischpfanne
Frivole Winter-Fischrestepfanne

Das neue Kochevent im Kochtopfblog ist übrigens den Terrinen, Pasteten und Sülzen gewidmet — also für jedes Wetter was dabei ;-)

Bärlauch letzter und so langsam rein geschmacklich sich dem Ende nähernd war im Zusammenspiel mit einer sich ebenfalls im Stadium des Ende, aber dafür überreif, befindenen Birne, die sich nebenbei bemerkt perfekt eignete, genommen, um sich einfügsam in Weinsahne samt passender Schinkenwürfelchen und roten kleinen Zwiebelstückchen zu platten langen Nudeln zu machen — was jetzt durchaus zu mehreren Portionen führte, die aber auch allesamt brav aufgegessen wurden, was wiederum kein Wunder war da es trotz eines wenngleich nur klitzekleinen Überhanggeschmackes der Sahne, wahrscheinlich weil sie bio war, ganz unprätentiös mundete und — mit Verlaub — deshalb ratzekahl die Teller leeren ließ, was angesichts des einhergehenden Konsumes gegärter Getränke auch ratsam war (voilà Sommerkost)

baerlauch letzter mit verzuecken und birne in sahne und wein
Bärlauch letzter mit Verzücken und Birne in Sahne und Wein

So langsam geht dem Bärlauch die Puste aus, erste blühende Hinweise zeigen ihre Wirkung auch im Geschmack; gut, dass letzte Büschel ergattert werden konnten, die nun angesichts frischer Sommerkost, auch in sowas münden sollten und so ward nach Sichtung der Möglichkeiten schnellste Kost aufgetischt.

Zuvor rasch Zwiebelstückchen unakkurat und rot in Olivenöl angedünstet, sodann versehen mit Schinkenwürfelchen, delikat, und dann in weiteren kurzen zackigen Schritten ergänzt, während platte lange Nudeln kochten in Meersalzwasser, versehen mit Wein (so bleiben sie schön weich), der durfte etwas einkochen und dann mittels schwarzen Pfeffers, gemahlen, Salz und einem Schwung Sahne, die reichlich geschmacklich sahnig daherkam, weil bio, wohl, zusammenköchelte, was die Grundlage für das Hinzufügen der Bärlauchblätter und rasch zum Bestandteil erkorener überreifer Birne , auch schon in diesem Werke passend, war.

Schmeckte gut, war richtig zur Kompensation und mit ein bißchen Herumtüftelei würde sich vielleicht noch der Sahnegeschmack leicht herunterdrücken lassen, aber der war auch nur so ganz leicht störend, fast unprätentiös prätentiös ;-)

Und weil ja das Herbeireden im Mai so in Mode ist dies noch

Dem Löwenzahne hingegeben und der zeitlichen Kapazität kurz abholde Bemerkungen entgegenschleudernd, war auf die Schnelle ein gar köstliches Unterfangen hinzuköcheln und so war die Zeit hin und weg

Nudelmuscheln mit Riesenlöwenzahn und Kleinsttomate und Mittelzitrone und groessenstrukturell untererschiedlich sich hingebenden Zwiebeln
Nudelmuscheln mit Riesenlöwenzahn und Kleinsttomate und Mittelzitrone und groessenstrukturell unterschiedlich sich hingebenden Zwiebeln

Verflixt — die zeitlichen Möglichkeiten am Blogevent Schwarzwurzel und am Blogevent Parmesan und Schokolade doch noch teil zu nehmen, waren arg reduziert. Dabei war in unserer Küche alles vorhanden, es standen nur dringendere Tätigkeiten im Vordergrund. Die Ergebnisse und die Abstimmliche Huldigung sind dann hier und hier zu finden.
Um ganz schnell versorgt zu werden wurde auf einen riesigen Zuchtlöwenzahn zurückgegriffen, der in einer Mini-Tomaten-Zitronensaft-Zwiebeln-Knoblauch-Mischung sein bitteres Aroma zur Schau stellte und mit gebogenen Röhrenmuscheln (der Name ist grad entfallen) als eine gelunge Wahl zu bezeichnen war. Die Zitrone in zahlreicher Ausfertigung war auch dringend notwendig, da die Tomaten nicht der Geschmackserfreuung zugänglich waren. Außerdem wussten schon unsere Altvorderen (was für ein hübsches Wort), dass Löwenzahn essen ganz furchtbar gesund ist. Einige mussten dafür sogar in den Park gehen, um das zu pflücken, was heute teuer als Delicatessen gehandelt wird.

Parmesan gab es dann als delikate DraufundumdenTellerherumzerstreuung. Hier kann solch ein Prachtexemplar von Gemüse auch noch mal näher in Augenschein genommmen werden. Augenscheinlich näher rücken derweilen andere Foodblogs mit ganz praktikabler Arbeitsteilung.

Auberginen und Tomaten wissen zu entzücken — während andere Pläne gar unentzückend sich zu erweisen wissen

nudeln mit auberginen und mozzarella
Nudeln, Auberginen, Tomaten, Knoblauch und Mozzarella und ein Hauch frühwinterlicher Sonne — mehr braucht es nicht zum kulinarischen Glücklichsein

Na ja ein paar Gewürze und zwei Basilikumblätter und Reste einer darbenden Blattpetersilie waren auch noch dabei. Die schlichte Kost ganz großartiger Natur weiß wie immer vorzüglich die Geschmacksnerven auf das Beste zu stimulieren. Lecker!

Unlecker die neusten Pläne der Bundesregierung, die anscheinend endlich mal den moralischen Verhaltenskodex religiöser Sekten in Gesetzesform gießen will. Bravo-Aufklärungsserien meint Spiegel-Online dürften dann bald auf dem Index erscheinen. Jugendliche nur noch keusch sich untereinander begegnen inclusive Streicheln verboten. Gruselig. [via fqueer und mädchenblog]

[Update: Der Stern berichtet ebenfalls kritisch und der Tagesspiegel bringt neben einem Bericht noch ein Interview mit einer Jugendrichterin. Inzwischen berichtet der SWR, dass die dritte (und letzte) Lesung im Bundestag verschoben werden soll auf Grund der vehementen Proteste Nachbesserungsbedarfs]

Endlich ergab sich die Gelegenheit den Sardellen jenen fulminanten Auftritt zu verschaffen, der angemessen und wahrhaftig furchtbar einfügend in die geschmackliche Harmonie sich präsentieren sollte zur Freude überaus hungrig auftretender WG-Belegschaft, die zwar aufgrund kränklicher Eskapaden teilweise die Geschmacksnerven verloren hatte, aber unter Zuhilfenahme von extra Portionen scharfer Peperoni gelang auch hier eine Wahrnehmbarkeit und somit war allen gedient, die leckeren Tomaten, Zucchini und allerlei gewürzliche Beigaben zu den kleinen Fischchen zu genießen

Es vermag einiger Kraftanstrengungen, die ausblieben, um die alltäglichen Lebensmitteleinkäufe zu bewerkstelligen, damit zwangsläufig auf das große Glas in Öl eingelegter Sardellen zurückgegriffen werden konnte. Sonst sind wir da immer etwas herumgeschlichen und haben mal so geschmöckert was damit anzustellen wäre. In Genial Italienisch, jenem wunderbaren Kochbuch in welchem Jamie Oliver italienische Rezepte gesammelt hat, und welches zu den wenigen Kochbüchern gehört, die wir uns überhaupt zu Gemüte führen, war anschaulicherweise die Sardelle als Füllung für zwei Salbeiblättchen vorgesehen; das kommt dann als nächstes dran.
Zuvor aber eine andere ganz apart auftretende Verwendung, die die gewürzliche Note angenehm zu betonen weiß. Zwiebeln und Sardellen einfach angedünstet mit zucchini und dann mit ganzen Tomaten (aus der Dose) stundenlang geköchelt und fein abgeschmeckt mit Olivenöl, reichlich, und natürlich Knoblauch, irgendwie auch reichhaltig, und natürlich Peperoni für geschundene Geschmackswahrnehmungsnerven. Und es war sehr lecker!
Rein optisch ist das zarte Fischlein übrigens ganz verschwunden und so blieb nur der delikate Geschmack. Die Sardelle ist damit aber auch sowas von geeignet für solche Eintopfkost, dass der Vorrat davon wohl aufgestockt werden muss.

zucchini tomaten sardellen
Sardellen geschmacklich hervorragend einfügsam in Tomaten und Zucchini noch dampfend

Dazu dann noch zweierlei Schmetterlingsnudelsorten in grün und in weiß, die geschmacklich allerdings keinerlei Unterschiede erkennbar zutage treten ließen. Restzutatenverköchelei bester Provenienz.
Prominent hingegen das Wissen um das Unvermeidliche. Und irgendwie haben wir es ja schon immer gewusst — wenn das web 2.0 zusammenbricht bleiben nur noch die Katzenbilder Kochblogs übrig ;-)

Verwegen daherkommende Octopusgreiffangundwürgarme auf (fast) tiefschwarzen Tintennudeln, die in Limonen-Olivenöl geschwenkt und mit einem Hauch ganz kurz angebratener Scheibchen aus frischem Knoblauch versehen waren und zur Formvollendung noch mit zerriebenen wilden Oreganoblättern und exclusiven Bio-Olivenöl beträufelt aufzuwarten wusste (Rucola sollte auch noch decorativerweise dabei sein – aber den hatten wir vergessen käuflich zu erwerben — aber hey, das sieht doch auch so toll aus)

Zugegeben: frisch gegrillt wäre der charmante vielarmige Oktopus noch eine Spur besser gewesen. Aber auch so mundete die mit frischem Limonensaft und frisch zerriebenen wilden Oreganoblättern im getrockneten Zustande versehene Hauptblickfangspeise ganz toll. Dieser einzigartige Geschmack von frischem Octopus ist super-lecker! Und während nur noch eine sanfte Brise und das Merresrauschen zu fehlen schien, gab es einen fruchtig-trockenen spanischen Bio-Weißwein vorweg, der in kleinen Osteria-Gläsern, die wir neulich erstanden hatten, serviert zu werden wünschte.

leckeres �rmchen
die mit Tintenfischtinte gefärbten frischen Nudeln liessen durchaus im bestechenden Tone die Grundsubstanzen deutlich erkennen

Und dem Anlass entsprechend mussten es natürlich Bandnudeln mit schön schwarzer Sepia-Tinte sein, die ordentlich hinzufügend in den Nudelteig als Beigabe optimale Ergebnisse zeitigte, um auch schön damit protzen zu können. Keine Angst — geschmacklich lässt diese Zutat sich eher im neutralen Raume verorten. Erhältlich ist die gar nicht so teure Tintenfischtinte in praktischen kleinen Plastikbeutelchen, die beim Großhandel eures Vertrauens sorgfältig aufbewahrt für euch bereitliegen, um die Herzen erfreuen zu können bei ach so viel Farbkraftgebung.
Und da des Abends die kulinaria katastrophalia Küchenkochkünste anstehen, wurde es mal wieder nix mit der Ausnutzung von Tageslicht, welches für optimale Darstellung schlechterdings nicht das Schlechteste gewesen wäre — zumal schwarze Grundtöne für unseren, die profane Nudel in einem anderen Lichte erscheinden, Beitrag zum Kochblogevent Pasta doch den etwas anderen Akzent zu setzen weiß….

pasta quer

Aber wenden wir uns dem leckeren Essen zu, das mit immer wieder leckeren frischen Octopus nicht nur optisch so schmackhaft daherkommt (die vergessenen Rucola-Blättchen einfach mit hinzudenken, gell ;-) ).

Benötigt wird wie immer fast gar nichts, um den Kochgenuss zu zelebrieren:

Octopus (unser hatte nur noch sieben Arme)
Rucola ;-)
Tintenfischtinte (Sepia)
und natürlich Zutaten für einen frischen Nudelteig wie Mehl, Salz, Eier
und etwas Wasser und Olivenöl
letzteres auch noch zum Braten des Oktopus
ganz wichtig – Limonen und Oregano
(sozusagen die Symbiose für die gewürzte Krake)

Und so klappts innerhalb kürzester Zeit:

Nudelteig so wie hier beschrieben anfertigen und die Tintenfischtinte frühzeitig und schmierigerweise hinzugeben (später färbt die auch schön das Wasser)
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (oder den Holzkohlegrill anschmeißen) und den vorher von der dünnen Haut befreiten Oktopus so ca 10 Minuten unter ständigem Wenden anbraten. Kurz bevor die sich windenden Fangarme fertig sind noch gescheibelten Knoblauch für 30 Sekunden hinzugeben.
Limonen ausdrücken und mit gutem Bio-Olivenöl versehen und die fertig gekochte Pasta und den Rucola kurz mitschwenken auf den Teller drapieren und je nach Belieben den Octopus zwischen den schön schwarz anzuschauenden Bandnudeln verstecken oder oben drauf drapieren. Die Knoblauchscheibchen auch noch hinzu und auf jeden Fall noch Oregano frisch zerreiben und noch ein Schuss Limonensaft und Bioolivenöl drauf! Fertig zum Servieren und Verspeisen. Wunderbar lecker!

Oktopus auf Tintennudeln
Der rot gebratene Octopus wusste sich galant auf schwarzer Pasta dem gediegenen Anlass entsprechend lecker zu präsentieren

Rasant driftete das Hungergefühl in die hinterste Ecke der Küchenkochgegenstandsaufbewahrungsvorrichtung und orderte Tomatensuppebestandteile, die eilfertigst kredenzt zu werden gedachten, um die inzwischen wieder vollständige WG zu vollsten Zufriedenheitsbekundungen zu veranlassen (Rezept ohne Komplikationen)

Da war dieses unbändige Grummeln und nach Eskapaden der vergangenen Woche bestärkte Gefühl leichte Kost in sich aufnehmen zu müssen, so dass nach Sichtung der Essensbestandsaufbewahrungsregalität das Rezept zur Sättigung spontan feststand: Tomatensuppe! Juchhu! Waren zwar keine frischen Tomaten vorhanden — aber was solls, die schmecken sowieso zur Zeit nicht so wie sie sollten und darum war es auch gar nicht so schlimm auf bedoste Ware zurückgreifen zu können, die ein paar Mal in konzentrierter Form und zweimal in ganzer Pracht greifbar war.
Wunderbar einfach und relativ schnell mit den einfachsten Zutaten kochen zu können ist das Grundlegende dieses Rezeptes, welches auch Küchenunerfahrene mit Bravour zu meistern wissen. Das schreiben wir nur, weil uns zu Ohren gekommen ist, dass die dargebotenen kulinaria-katastrophalia-Speisen angeblich viel zu schwierig nachzubereiten seien….
Also – das nun folgende einfachste Rezept nicht hinzukriegen dürfte also extrem schwer fallen ;-) schließlich kommts hier nicht genau auf die genaue Menge an.

Bruehwuefel unterschiedlichster Couleur
Brühwüfel unterschiedlichster Couleur (wovon der rechts unten der leckerste war) bereichern die schnelle Suppe ungemein

Und wie gehts? So:

Mehrere Zwiebeln hacken, Zucchini stückeln und dann in einem sehr gutem Schuss Olivenöl andünsten. Wenn etwas Dill vorhanden ist darf der auch noch dazu. Erbsen, Pfeffer und Minze mit rein und mitdünsten. Dann wurde auf Fisch-Brühwürfel zurückgegriffen, die aus nördlichen Gegenden stammend einen durchaus nicht den hier heimischen Produkten entsprechenden Geschmack haben. Ist aber eigentlich egal was da für welche reinkommen (Hühnerbrühwürfel, Rinderbrühwürfel, Gemüsebrühwürfel) und wer die nicht mag würzt halt einfach kräftiger mit den auf den Boden gefallen Resten der Gewürzaufbewahrtruhe (müsste ähnliche Geschmackskomponenten hervorbringen). Die Brühwürfel, die zuvor in heißem Wasser aufgelöst wurden kommen nun rein und Alles brodelt schön.
Gelegenheit den Tomatenmarkdoseninhalt mit Wasser anzurühren und zusammen mit den ganzen Tomaten dazuzugeben. Ordentlich köcheln lassen und zwischendurch einen leicht süßlichen nicht allzu schlechten Koch-Rotwein hinzugeben. Wer mag, darf auch noch Karotten hinzufügen.
Und ein paar Gewürze bereichern nun das schon angenehm duftend daherkommende Suppenvorprodukt.
Lorbeerblätter, reichlich Pfefferkörner, scharfer Curry, Paprikapulver, ev. Salz, Wacholderbeeren, Minze, Oregano, 1 Stange Zimt, Knoblauchzehe, Thymian, Nelken, und noch irgendein Gewürz, welches jetzt der Erinnerung entschwunden ist…

Tomatensuppe
Tomatensuppe mit Frühlingszwiebel auf dünnlich daherkommenden Fadensuppennudeln an grünen Erbsdekoratiönchen

Dann muss der Tomatendosengeschmack rausgekocht werden! Das dürfte spätestens nach zwei Stunden so langsam der Fall sein. Schmeckt aber auch schon vorher . Dann wird Alles feinpüriert mit einem Stabmixer. Zauberstab oder was auch immer — und wer Sahne mag, darf zum Abschluss noch welche hinzufügen. Feingepresster Knoblauch und etwas Metaxa darf ganz zum Schluss abschmeckend noch hinzu. Dekorativ und erfrischend kommt die Suppe mit kleingeschnittenem Frühlingszwiebelnverschnitt vor die hungrige Meute, die mit separat gekochten Nudeln, die ebenso wie die im letzten Moment hervorgeholten Erbsen noch schnell als Sättigungskomponente auf den für die leckere Tomatensuppe plazierten Tellern ihren Platz gefunden hatten, zufriedengestellt werden konnte..

Kulinaria Katastrophalias Leib und Magen Speise (lukullischer Blog-Tipp)

War in der letzten Zeit schon so viel zu erledigen gewesen — so erscheint es so, dass nun die doppelte Ration verabsolviert zu werden wünscht. Das schlägt natürlich aufs Bloggen nieder. Dennoch verspeisen wir zwecks Aufrechterhaltung unserer kulinarischen Moral noch das ein oder andere Häppchen. Besonders lecker war es mit unserer Hausspezialität. Den locker flockig daherkommenden Genuss mit den leckeren Nordseekrabben-Flußkrebsschwänzen, die einmal in Weinsud vor sich hingeköchelt und mit Linguini serviert unschlagbar sind. Das genaue Rezept — wir sind ja nicht so — gibts hier . Diesmal haben auch noch getrocknete Würzminze und Erbsen hinzugefügt – was auch sehr lecker war. Das Rezept haben wir auch schon mal mit rotem Mangold gemacht; davon hat auch Knoblog Kenntnis genommen — ein neuer Kochblog, der noch ganz ohne Fotos auskommt, noch…
Viel genüssliche Freude bei nachbereitender (wenn ihr was leckeres verspeisen wollt kommt ihr da wohl oder übel nicht drum herum) culinarischer Handhabung ;-)

Pasta mit flusskrebsschwänz krabben zwiebel so�e
Flußkrebsschwänze in Weißwein-Nordseekrabben-Erbsen-Ambiente mit Linguini