Tag-Archiv für 'meersalz'

Das war ja nicht mehr auszuhalten, überall die gleichen zu verwendenden sich schmackhaft darbietenden der Jahreszeit nicht unüblichen den Feldern oder Gewächshäusern entnommenen kleinwüchsigen Pflanzen — dafür wurden sie klassisch in Olivenöl gedünstet, versehen mit roten kleinen Zwiebelstückchen, vervollkommnet durch Zitrone und serviert mit einem ordentlichen Schuss allerbesten Bio-Olivenöls und frisch geriebenen Schwarzen Pfeffers – einfach lecker!

spinatblaetter mit roten zwiebelstuecken in olivenoel geduenstet und mit zitrone versehen
Einfach zu genießen — Blattspinat mit Olivenöl und roten Zwiebeln und Zitrone gedünstet

Nachdem die Spinatomania in den Küchen der Foodblogs ausgebrochen ist, war heute entgültig Schluss. Hausmannskost gab den letzten Anstoß — ab zum Gemüsehandel und die letzten Restbestände geordert. War zwar nicht mehr viel, aber für die schnelle spätnachmittägliche 1-2-3-Verköstigung optimalst geeignet.

Zubereitung (schneller geht es wahrlich kaum) ganz einfach. Spinat durch ausgiebiges mehrmaliges Wässern von Erde befreien; Wurzeln falls vorhanden abschneiden, die Stiele bleiben dran! sodann kleine unakkurat geschnittene rote Zwiebelstückchen in bestem schon mal mit etwas Pfeffer und einem Hauch von Rigani versehenen Olivenöl andünsten und den Spinat hinzugeben. Die Spinatblätter kurz umrühren und dann Deckel drauf, währenddessen ein bißchen Wasser holen und zu dem deutlich in der optischen Wahrnehmung reduzierten schön köstlich duftenden Topfinhalt geben. Kurz unter dem Deckel dünsten lassen und dann noch mit Meersalz und Pfeffer würzen und den Saft von einer Zitrone mit rein. Dünsten, umrühren, fertig.

Noch allerbestes Bioolivenöl und Salz drauf und Pfeffer aus der Mühle frisch rüberrieseln. Lecker!

Erinnerlich waren die Hähnchenkeulchen in der Weinsauce erst gebraten, dann geschmort und sodann etwas gedämpft, um von sich sagen zu können, dass besseres Turbieren des Backofens Kunst nimmermehr mehr braucht, um leckerste Kost zu präsentieren, die mit Spritzern von Zitrone und Rieseln von Gewürz zeugt ein gar wunderbar Ergebnis

Der Backofen muckt ein wenig rum, beliebt auszugehen, macht sich rar für das beabsichtigte zu Verspeisende und so wurde nach langer Zeit die große Pfanne für ebendieses nun anzugehende Speisenzubereitungsrezept hervorgeholt, der nicht minder große Deckel parat gehalten und dann konnte ein wunderbares Essen hervorgezaubert werden, das zwar ein wenig Zeit, aber dafür kaum Aufwand benötigt — sowohl hinsichtlich zu verwendender Zutaten als auch der dabei aufzuwendenden Herumrührerei.

in weinsauce zu schmoren gewusste Hähnchenkeulchen und kartoffeln längs
Wunderbar durchgezogen durch traumhafte Kompositionen

Bestes Olivenöl (reichlich!) nahm die Hähnchenkeulchen auf, Gewürz wie Salz, Pfeffer und ein bißchen wilden aromatischen Oregano, brutzelt sich annehmbare Farbgebung zurecht und war vom Z8ischen des kleinen Schwunges trockenen Weißweines überrascht, brutzelt diesen weg und nahm einen weiteren etwas großzügiger bemessenen Umfang desselben Getränkes auf, bedeckt vom vorhin benannten Deckel; dann, die Temperatur war niedrig, das Fleisch schon gut durchgezogen, konnten längs geschnittene Kartoffeln in gar grober Struktur mit vielen Kanten mit hinzu, samt extra und ordentlich gestreuten Meersalzes und wiederum Oregano, herumgerührt auch hier bisweilen und verdeckelt, wiederum nochmals ganz niedrig die Hitze gehalten.

So danne ganz kurz vorm Schluss, die Erwartungshaltung arg strapazierend noch eine Zitrone hinzugemengt und nach kurzer Verweil dann Aufdeckung des köstlichen Spezialitätenmahls.

Sanft durchgezogen, vom Weine verwöhnt, aber nicht dominiert, von Oreganohauch beschenkt (überreichlich) und der Zitrone gewidmet erweist sich das perfekt geschmort, gebraten sich darbietende Keulchen perfekt, die Kartoffel gar unbeschreiblich lecker leicht weich auftretend in der Erschmeckung, aber festgehalten von der geschmacklichen Umgebung; ein kleiner Traum, ein überaus leckerer, einfacher.

Zutaten:

Hähnchenkeulchen
Kartoffeln
Weißwein, trocken
Zitrone
Meersalz, Pfeffer, Oregano (Wildernte)

Zubereitung:

furchtbar einfach

Resteverwertung:

unnötig, da des Abends extrem schnell verschwindend und so kann zum Foodfotoevent hiermit nichts beigesteuert werden ;-)

Den köstlich zu erschnuppernden Duft förmlich vor Augen, war die Raspelarbeit ein umfänglich schnell zu bewerkstelligendes Zwischenstadium, das dann zwar viel Kerne übrigließ, aber ansonsten wenig Kürbis, was nicht weiter schlimm zu sein schien da auch kleine Portionen statthaft sind und angesichts dessen kam auch Wilder Fenchel recht und derart vervollständigend auch Rundkornreis und es schien schon vollkommen unter Hinzufügung allerbesten Bio-Olivenöles als ein wenig Unachtsamkeit, nein eher eine Unaufmerksamkeit, sich einschlich, die grauenvoll zuzuschlagen beliebte und sofort eingeleitete Rettungsversuche waren zwar erfolgsversprechend und lieferten eine gewünschte, die Strukturen überaus ansehnlich zu betrachtende Zutatengrundlage, die kaum aus dem warmen Ofen gezogen mit einer schönen Oberflächenstruktur nur Bestes vermuten ließ und dann war da verdammtermaßen so ein Unterton in der geschmacklichen Wahrnehmung, der… (aber lest selbst)

kuerbis reis auflauf mit wildfenchel
Schön anzuschauen und doch…

Einige Kürbisse lachen schon der Vorfreude entgegen und so war Gelegenheit auch mal auf eine bewährte Zubereitungsmethode zurückzugreifen, die immer wieder entzückt und weil die Quelle des wilden Fenchelgewächses passenderweise noch vorhanden ist, war es Zeit für schmackhaften Kürbis-Reis-Wildfenchel-Auflauf mit köstlichem Olivenöl und weißen Zwiebeln (selbstverständlich alles aus biologischem Anbau) und dezent beigefügtem Meersalz (sonst nichts weiter). Wenn es lieber griffbereite Kleinkost sein soll — einfach darauf zurückgreifen.

wilder fenchel und raspelmoeglichkeit
Wildfenchel und Raspelmöglichkeit

Zuvor natürlich eifrig raspeln und feststellen, dass eine wertvollen Platz wegnehmende elektrische Raspelapparatur manchmal doch nicht sooo schlecht wäre. Schnellstens helfende Hände machen aber auch da sympathischerweise die Angelegenheit zu einer heiteren Kürbisschnitzelweitwegwurfangelegenheit, das schafft keine Maschine.
Ein Mixer ist nicht so statthaft, weil es möglichst längliche Streifen sein sollen, die sich später um den hinzugefügten Reis schmiegen sollen. Aber auch für solcherlei Gerätschaften gibt es Rezepte. Bei Bedarf darf sich der Kürbiskerngestaltung gewidmet werden.

kuerbis vorbreitungsstadium

Rundkornreis nach Belieben zufügen zu den orangen Kürbisteilen, die aber schon etwas nach Kürbis schmecken sollten (sonst wird das nichts mit der Speise); währenddessen Zwiebeln und die Stiele des Fenchels kleinschneiden und mit Olivenöl und ein paar Fenchelspitzen andünsten und hinzugeben, noch salzen und schon etwas probieren — schmeckt wunderbar.

rundkornreis und gerasplter kuerbis
Fein abgestimmt und auch schon so lecker zu erschmecken

Dann schon mal, bevor es in den Backofen kommt, vorköcheln lassen und Bitte! sich nicht abklenken lassen #-o Es war zwar nur ein Hauch einer nicht den Kochvorgang beachtenden Unaufmerksamkeit, die aber war offensichtlich ausreichend die untere Schicht unschicklich anzuschwärzen. Sofort eingeleitete Rettungsversuche konnten zwar 94 Prozent der Rettung zuführen, was erst mal zum Aufatmen führte, aber sich als fatal herausstellen sollte.

Zwar gelang Alles ansonsten perfekt, die Reis-Kürbisstruktur phänomenal gut, der Biss saftig, der Kürbis gut herausschmeckbar und leider auch so ein fieser kleiner Brandton, der die geschmackliche Komposition empfindlich störte. Es konnte zwar noch gegessen werden, ein richtiges geschmackliches Erlebnis schmeckt allerdings anders. Anderntags zugefügter Auflegekäse zum Überbacken brachte auch keine Besserung. Ach, Rubrik Katastrophalia, war ja schon lang nicht mehr gefüllt worden, muss offensichtlich auch mal trotz Raspelmühe sein :-(

oberflaechentruktur kuerbisauflauf
Die goldgelbe Oberflächenstruktur zeigt sich von der besten Seite

Zutaten:

Kürbis, am besten ein schön nussig schmeckendes Exemplar
Rundkornreis
Wilder Fenchel oder Dill
Meersalz
(nach Belieben auch noch Zwiebeln)

ganz vergessen in der Aufzählung: allerbestes Olivenöl!

und natürlich genügsame Aufmerksamkeit ;-)

Der Biss wie von Sinnen ganz kräftig und doch von so zarter Eleganz mit kaum zu bändigen zu wissender Glückseligkeit des Erschmeckens allerfeinster Aromen, das Durchströmen sich wechselseitig und wider der sich als köstlichster Mittelpunkt herausstellender einfachster Genüsslichkeit getragen von einer Woge wundervoll in Erscheinung tretender Ausrufe des sich steigernden Erkostens, verführerisch umgarnt einzig und allein von sorgsam entschälter Knospe, der durch Zugabe reinen goldgelben Olivenöles und würzigem Salzes nur noch gesteigert werden konnte — verwegen!

getrieben vom verlangen

Ein zarter Hauch weiß von den Sünden der Vergangenheit, die zart umschließend die Erinnerung an Sinnliches wachhält, zu berichten, von vollkommen sich hingebender Wahrnehmbarkeit genüsslicher Leidenschaften, die bekanntlich das Einfache sind, was so schwer zu machen ist.

rote versuchung
sich entblätternde Versuchung

Die schon fortgeschrittene Lage ausnutzend kann die in der Einfachheit liegende wundervolle Oberfläche sich offenbaren, noch ganz zugeknöpft, etwas zugetrocknet, bereit sich dennoch zu öffnen, die erhaltene Pracht in Facetten sich im Munde anschmeichelnden Erkostens.

Vielfältigste Ausführung weiß zu berichten von allesamt nur eines erschmecken lassen Wollens: Wildes, scharfes Prickeln auf der Zunge, unbändiges Verlangen nach reiner die Einzigartigkeit erst auf die Höhe treibender Genüsslichkeit. Verführerisch geradezu schon erschnuppernd und doch zaghaft zurückhaltend, die Folgen schon jetzt vor Augen und dennoch begierig davon angezogen. Unruhe steigert sich in Gewissheit, die verächtende Moral weiß sich gekonnt in Szene zu setzen, der Genuss erst zu erlangen, vollständig, bei Befreiung von der andere Kost bevorzugenden Predigt.

suendige offenbarung
scharfe Verköstigungshöhepunkte, schlicht, einfach wunderbar…

Die reine Form gerne verschmähend, umso angezogener vom Zusammenspiel ergänzender Köstlichkeiten die zaghaft sich äußernde Freude, zusammengeführt erst mitsamt köstlichen goldgelben reinen Olivenöles, welches schmelzend mittelschwer auf der Zunge liegt, bebend kommt der Hochgenuss erst zur Geltung vorsichtig reibend aufgetragen auf knuspriges von Spuren heißer Berührung gezeichneten Weißbrotes, umschwärmt von prickelnden groben Meersalzes. Verzückend andauernd die überschwänglichen Rufe über solcherlei verzaubernde Kostbarkeit.

Eine verspielte Raffinesse bisweilen auch dazu gereichte Tomaten, nur nicht in dieser Zeit, in Verwickelungen nicht uninteressanter Art, die vielseitig sich gebend durchaus auch zu entzücken wissen.

Der zu verköstigenden Erschmeckung verbotenen Tuns Gewissheit verschaffend wird sich in unbändigem vom Inneren ausbreitenden Glücksgefühl überwunden Geglaubten erneut zugewandt, Widerstände, die vielfältig sich gebend, nur das Zurückdringen bezwecken, das Hinübergehen in überwunden Geglaubtes, in widrige Umstände, die Lebensfreude nur Verachtung gegenüberzusetzen weiß. Die ein Lächeln der Frohn nur bieten kann gegen ungehemmtes Erschmecken des Geheimnisvollen. Das zu erkosten, die Front der Genüsslichkeit entzweit sich hierüber, erklimmt mitnichten bebende Wonne, schreckt zurück und weiß erst beim Biss in die Ursprünglichkeit zu sich selbst zu finden. Verwegen!

blogevent aphrodisische gaumenfreuden

Kulinaria Katastrophalia reicht zum Blogevent Aphrodisische Gaumenfreuden:

Knoblauch, Olivenöl, Salz und Brot, geröstet, zärtliche Umkosungen und wilde Sehnsucht

suendige versuchung

Des Sommers Hinwendung zu delikat auf dem Teller und selbstredend schon vorher verführerisch duftenden Gemüsekreationen der einfachsten und dafür aber hervorragendsten Art, die zu kredenzen mal wieder angesichts sonniger guter Laune wir vornahmen und herzallerjubelnst zur höchsten Zufriedenheit auszuführen wussten — auch weil Bärlauch und Dill passenderweise reinkam und die Bärlauchblüten dekorativ mitverspeist zu werden wünschten und der grüne Spargel und Fenchel ihren Auftritt nahelegten (Rezept)

Die Gemüsezubereitungsorgien stehen wieder saisonbedingt an und so war es uns mal wieder ein außerordentliches Vergnügen sich ganz der schnellen Zubereitung hinzugeben, um den verlockenden Rufen zu folgen, die da riefen, dass es jetzt unumgänglich sei zur allgemeinen Erbauung die vorhandenen und die rasch zusammengekauften Zutaten zu verköcheln.
Gemueseauflauf mit Spargel und Dill in klein
Dabei war die leider immer noch nicht vorhandene Backgelegenheit keine Schwierigkeit, weil kurzerhand auf Alufolie zurückgegriffen werden konnte, die gut über die große Auflaufform gestülpt auch so den an sie gesetzten Erwartungen mehr als gerecht werden konnte.

Da leckeres Essen so einfach zuzubereiten ist, gibt es sowas ja öfters in unser kulinaria katastrophalia Küche.

Zurückgreifen konnten wir leider nicht auf Bohnen, da die nicht unbedingt als zubereitbar gelten konnten, so wie die eingeschrumpelt auf den hiesigen Verkaufsflächen lagen. Der Markt war zwar reicher bestückt, aber da war die Idee noch nicht geboren und so wurde grüner Spargel auserkoren den Ersatz zu bilden. Zusammen mit dem dringend zu verarbeitenden Fenchel war also eine interessante Kombination zu erwarten, die wir so auch noch nicht auf dem Tisch zu betrachten hatten.Gemuesige Auflaufinterpretation auf Teller im baerlauchbluetenausschnitt

Zuzubereiten ging es dann ja wie gehabt bei diesen leichten auch in Massen herstellbaren Sommergerichten, die in ihren Variantenreichtum jede noch so kleine Vorstellungswelt munter zu erklimmen bereit sind, um der Zufriedenheit höchsten Ausdruck zu verleihen:

Die Dillstiele (nicht die feinen Spitzen!) werden mit kleingehackten Zwiebeln in Olivenöl angebraten (muss nicht sein — aber ohne Ofen war es diesmal angeraten) extra dann ebenfalls angebraten rote Paprika und Fenchel in Streifen geschnitten. Alles in eine große Auflaufform hinein.
Kartoffeln wurden längs zerteilt und zusammen mit den fast unabdinglichen Zuchini in größeren Scheiben geschnitte roh hinzugegeben. Ordentlich Olivenöl, Oregano, Meersalz, schwarzer Pfeffer, Würz(!)-Minze und etwas Wasser kommen auch noch hinzu. Dann noch frische Minze und Reste von Bärlauchblättern, die als Ersatz für eine Knoblauchzehe wirken konnten. Diesmal nicht dabei — aber ebenso passen Erbsen, Fenchelsamen und Tomatenstücke.

Gemüseauflauf im Zwischenstadium
Gut glänzend verrührt erweist das Zwischenresultat schon einen leckeren Eindruck zu bewerkstelligen

Dann wurde noch die dillspitzige Zutat vermengend zur Verkomplettierung hinzugefügt unde der grüne Spargel, dessen Stiele wir teilweise schon vorher mitgebraten hatten, obendrauf drapiert damit der nicht so vermatscht.

Gemueseauflauf mit Spargel und Dill

Als Krönung dann besagte doppelt gelegt Alufolie und ab auf die herdlichen Gasflammen zum Erhitzungsvorgang, der ungefährereweise so an die 20 Minuten dauerte bis ein erstes vorsichtiges Hineinschauen und darauffolgendes vorsichtiges Umrühren angesagt war, so dass dann schon wunderbar duftend nur noch weitere 10 Minuten zum Serviervorgang zu verstreichen brauchte. Der Spargel war als neue Zutat interessant und hat gut geschmeckt, war aber für dieses Gericht fast zu mild im Geschmack, was aber auch nicht schlimm war denn: Sehr lecker war es mal wieder!

Gemuesige Auflaufinterpretation auf Teller
Gemüsige Bärlauchblüten bieten allerhand als dekorative und verspeisbare Fotozutat

Doch ganz famos schmeckende Thymianblättchen und konkurrenzweise Oreganoblättchen an zweierlei gewürzten Pilzen, die in, unter, auf einer Zusammenstellung aus Feldsalat und aromatischem Jaroma-Kohl, der in feinen Streifen hinzugefügt, doch weder dominierend noch zurücktretend dem Ganzen das gewisse Etwas verleihen konnte — zumal auch rote Zwiebeln, weißer Balsamico und exclusives Olivenöl den Thymian-Pfeffer-Muskat-Oregano-Meersalz-Ton verstärken konnten

Da die Lust auf salatliche Verköstigungsmöglichkeiten durch in unserer Küche vörratigen Feldsalat und einen sogenannten Jaroma-Kohl unterstützend durch hinzuzufügende braune Champignons als mithin gesichert gelten konnte, war dem Umstand der eilfertigen Zubereitung nur noch wenig entgegenzusetzen, um dem perfekten Gelingen durch ebendieses auch hübsch Ausdruck zu verleihen.

Salat mit Pilzen nah
Irgenwo drunterdrinnendrauf waren zweierlei mit gewürzlichen Beigaben versehene Edelpilze dabei

Jaromakohl ist ja seit einigen Jahren wieder vermehrt im Handel erhältlich und hat ganz zu recht einen verdienten Spitzenplatz im Küchenplan verdient. Nicht ganz so kugelrund wie der typische Weißkohl, sondern eher etwas flachgedrückter entpuppt er sich als aromatische Wunderwaffe gegen ödes Kohleinerlei. Locker und leicht ist der erste Eindruck und zusammen mit Olivenöl, welches einige Minuten einziehen darf, braucht es auch nur noch einer ganz kleinen Prise Meersalz.
Eigentlich klingt die Zusammenstellung Feldsalat — Weißkohl erstmal nicht so interessant. Der feine Jaromakohl hingegen erschien den Erwartungen gerecht werdend optimal in Anpassung und Ergänzung. Ein kleiner Schuss weißer Balsamicoessig waren dann auch noch die einzigen Zutaten neben kleingehackten Roten Zwiebeln.

Die bereits erwähnten Pilze, braune Champignons, wurden in zweifacher absolut schnell zu bewerkstellender Fertigung fabriziert und zwar einmal als Variante mit Olivenöl, Oregano, schwarzer Pfeffer und dann noch als Thymian, Olivenöl, Muskat Version. Alles beide sehr lecker und den Salat wunderbar unterstützend, so dass keine Zutat dominieren und die geschmackseigenen Inhalte ihr Treiben derart fortsetzen konnten, um das Verzücken allseits in einem kreativen Akt umzusetzen. Gibt es bald mal wieder!

Salat mit Pilzen weit
Neben der schnell-leichten Verköstigung wurde auch noch gespielt

Und was gibt es sonst noch so? Der Kresse-Blogevent steht noch an und wir haben noch nicht das Richtige in dieser Hinsicht, was uns gut zu Gesicht stehen würde, gefunden.
Hingefunden jedenfalls haben wir durch einen kleinen Hinweis zur Seitan-Herstellung, deren Ergebnisse wohl gut gemundet haben müssen — dem Abwasch nach zu urteilen hat die VoKü jedenfalls einiges zu verarbeiten gewusst.

Federleichter Hochgenuss, der durch delikat zubereitete gewellte Blätterchen, die zart zergehend auf der Zunge im Zusammenspiel mit wunderbaren Dillspitzen und zwiebeliger Zutat gekonnt in Harmonie zu überzeugen wussten – auch weil Bio-Olivenöl zur Vervollkommnung hinzukam und Alles auf leichteste Art in minutenschneller Tätigkeit zubereitet wurde (Rezept)

grünkohl mit frischen Kräutern 3a
köstlich-federleicht mit Pfeffer-Dill-Rand

Den Federkohl als thematischen Schwerpunkt für einen Blogevent zu nehmen ist natürlich ein reizvolles Unterfangen und ruft bei ihm Norden heimischen NichtkostverächterInnen, diesen und das berüchtigte Boßeln regelmäßig als Vorwand zum ausufernden Konsum billiger Alkoholika ausnutzend nur jubelnde Freude hervor.
Dabei ist das, was gemeinhin als Grünkohl mit Pinkel jahrzehntelang die Speisekarte der nördlichen Landstriche verhunzte, Grund für eine der schlimmsten Auswanderungsbewegungen der letzten Jahrhunderte. War das einst reich bevölkerte Land bekannt für allerlei Sauerkraut- und Matjes-Spezialitäten, so kam der aus der östlichen Mittelmeergegend entstammende Kohl eigentlich recht. Nahrhaft vollgestopft mit ganz super wichtigen Vitaminen und so Zeugs brachten lustige Heerscharen diesen mit und unter jubelnder Zustimmung der Bevökerung der heutigen südlichen Bundesländer wurde dieser sogleich gen Norden weitergereicht.

Und was das Irish Stew für Irland ist (Quelle: LL 48,12 ), wurde die stundenlange Fertigung des Federkohls für den Norden: Der bekanntermaßen einsetzenden massiven Auswanderung wegen der schwer im Magen liegenden Matschepampe mit tonnenweise Schweineschmalz wurde sogar ein extra Museum in Bremerhaven gewidmet, in welchem die härtesten unter den besuchenden ZeitgenossINNen ebendieses „Gericht“ kosten dürfen, um die Not der damaligen Zeit mal so richtig nachempfinden zu können. Aber irgendwie haben ja diese leeren Landstriche auch ihren Charme :D

Nun — wir haben den Federkohl mal wie in den kulinarisch aufgeschlosseneren Landschaften des Mittelmeeres zubereitet: Kurz gedünstet mit Kräutern und mit nativem Olivenöl – ein super überraschend frischer Geschmack und die Erkenntnis, dass dies eigentlich ein super Sommergericht wäre (Grünkohl in gefrorenem Zustand muss dann jetzt wohl schon gehortet werden).

grünkohl mit frischen Kräutern
luftig-locker-leicht statt schwer im Magen liegend

Was wird für die schnelle Zubereitung benötigt?

1 Kilo Grünkohl (wir haben welchen aus kontrolliert ökologischem Anbau auf dem Markt erworben)
1 Bund Dill
Gemüsezwiebel
Bio-Olivenöl (gutes!)
gruenkohllogo

So klappt es am besten:

Der Grünkohl muss zuvörderst bearbeitet werden indem die dicken Stängel bis zum Blattansatz abgeschnitten werden, da die in Folge nicht so direkt zum Verzehr geeignet sind. Alsdann kommen die derart präparierten Blätter für 3 – 5 Minuten (je nach Größe) in kochendes Wasser (wobei darauf geachtet werden sollte, dass der Topf riesige Ausmaße anzunehmen beliebt und der Deckel nicht den Kochvorgang unziemlich beinträchtigt). Damit die grüne Farbe auch schön erhalten bleibt sodann ab ins kalte Wasser und rasch rausholen und gut abtropfen lassen und durch manuelle Tätigkeit leicht auspressen.

Dann eine halbe (oder ganze je nach Belieben) Gemüsezwiebel, grob geschnitten in reichlich Olivenöl auf kleiner Flamme andünsten. Hinzu kommen kleingeschnittene Dillstiele. Nach ein paar Minuten kommen die Federkohlblätter und dürfen 5 – 10 Minuten mitköcheln. Zwischendurch noch die in 3 cm Länge geschnittenen Dillspitzen mit in den Kochtopf rein. Kurz vor Ende der Fertigungsphase kann noch Meersalz (und je nach Bedarf kann es für den würzigeren Geschmack auch Gemüsebrühe sein) hinzukommen. Noch ein paar mal vorsichtig umrühren und fertig ist eine sehr leckere leichte Spezialität mit frischen Kräutern. Auch ein nochmaliger Schuss exclusives Bio-Olivenöl passt hervorragend!

Einfach delikat, leicht & lecker unser Beitrag zum Kochevent Grünkohl!

grünkohl mit frischen Kräutern 4
Frische Kräuterbeigabe und nicht dominierende Gemüsezwiebel sind die kulinarisch unterstützende Beigabe für vollendeten Genuss, der mit richtig gutem Olivenöl den Federkohl auf die leichte Art so richtig zur Geltung zu bringen weiß, damit alle in Entzücken verfallen ;-)

Dem Spinat durchaus zugetan wurde auf diesen neben Seelachs und Rosmarin-Kartoffelscheibchen und Schafskäse zurückgegriffen (Darstellung mit Kern ist auch dabei)

Es sah doch neulich bei genial lecker so schön lecker aus, dass wir die Anregung aufgegriffen haben und auch auf die zu verwendenden Zutaten zurückzugreifen uns erlaubten, um ebensolche kulinarischen Spezialitäten servieren zu können. Fisch und Kartoffeln und Spinat kommen in unterschiedlichen Variationen ja immer wieder gerne auf den Tisch und warum also nicht auch mal Schafskäse, der gerade mal wieder in gerade noch für unsere Bedürfnisse ausreichendem Maße von 3 Kilo vorrätig zu sein pflegt, hinzufügen.
War dann auch von der geschmacklichen Note superb (auch wenn der Rosmarin nicht in diesem Zusammenhang als das geeignetste Gewürz zu bezeichnen wäre).
Wir haben die Kartoffelscheiben wie gehabt erst mal gewürzt mit reichlich Olivenöl, Salz und Rosmarin, alles für 20 Minuten in den Ofen geschoben und dann Schafskäse und kurz gedünsteten Spinat mit roten Zwiebelchen unter Hinzufügung von Pfeffer draufgeschichtet und dann erst den Fisch (Seelachsfilet wars) draufgelegt, der in etwas Öl, Salz und Pfeffer mariniert war.
Der Seelachs wurde etwas zu trocken, was aber wohl auch an dem kurzzeitigen Abstecher zu anderen nicht minder uninteressanteren Thematiken, lag, die dem Genuss von verschiedenen Getränken gewidmet war. Geschickt aufgetragene Zitrone vermochte dann aber den leicht trocken auftretenden Fisch richtig zu bändigen. Lecker!

fisch spinat schafskaese rosmarin
Seelachs gebettet auf Rosmarin-Kartoffelscheiben, Schafskäse und Spinatblätter mit einem Hauch Zitrone und Peffer (und Salz war auch noch dabei)

Schnell, schnell — die letzten Zucchini, Bohnen, Fenchelspitzen und Tomaten aus dem Garten verarbeiten (Rezept)

Vehement wurde in Kommentaren ein zum Nachkochen geeignetes vegetarisches Menue eingefordert. Da Selbstmordparty so nett darum gebeten hat, haben wir schnell mal in unserem Archiv gekramt und ein veganes Backgericht hervorgezaubert. Das gelingt immer und erfreute in den sommerlichen Monaten auch unser strahlendes Antlitz des Öfteren.
Die Zutaten quälen sich aber zur Zeit auch immer noch in den Gärten (oder sind problemlos im einschlägigen Fachhandel zu erwerben)-- während wir gestern beschlossen haben, endlich mal die Heizung in Betrieb zu nehmen.

Zucchini-Bohnen-Wilder Dill-Kartoffel-Auflauf
Zucchini-Bohnen-Wilder Dill-Kartoffel-Auflauf

Zutaten (nur so ungefähre Angaben, ob nun von einigen Zutaten mehr oder weniger genommen wird isr relativ egal):

4 Zuchini
4 große Zwiebeln (rote und weiße)
6 Tomaten
800 gr Bohnen (lange dünne und lange breite)
ein Bund Wildes Fenchelgrün (alternativ Dill und Fenchelsamen)
2 Kilo Kartoffeln
200 Gramm Erbsen oder Zuckererbsenschoten
Olivenöl, Meersalz. Pfeffer, Würzminze (auf gar keinen Fall Pfefferminze!)
ev. 1 rote Paprika, frischer Oregano und Zucchiniblüten

So wirds gemacht:

Bohnen putzen und zusammen mit den grob geschnittenen Zwiebeln und den ganz klein gehackten Fenchelstielen (nicht die feinen Spitzen!) in Olivenöl anbraten (muss nicht sein — dauert aber sonst länger bis es gar wird); wenn rote Paprika vorhanden ist, darf die auch in Streifen geschnitten rein. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 220 Grad aufheizen. Benötigt wird außerdem eine große Backform (in einem großen Topf geht es zur Not auch – gelingt aber nicht so gut und ist dann mehr ein Eintopfgericht).
Kartoffeln und Zuchini in Scheiben schneiden und zusammen mit Erbsen, Fenchelspitzen (alternativ Dillspitzen und im Mörser feingeriebenen Fenchelsamen) den angebratenen Bohnen, Zwiebeln etc. vermischen. Ordentlich Olivenöl, Meersalz, Pfeffer, Würz(!)-Minze und etwas Wasser kommen auch noch hinzu. Die in Viertel oder dicke Scheiben geschnittenen Tomaten werden dazwischengesteckt. Alles in den Ofen schieben und hungrig vor dem Backofen warten und nach 20 Minuten mal Alles ein bissl umschichten/umrühren und wieder (wenn vorhanden) mit Zucchiniblüten versehen reinschieben. Nach 10 Minuten kann geschaut werden, obs durch ist. Vielleicht ein bissl Farbe annehmen lassen. Serviert wird das schmackhafte Essen mit Maisbrot.

Guten Appetit! ;-)