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Der nasskalten Umgebung heimelig angepasste Speisung mit charmanter Salbeibeimengung — samt sämtlicher griffbereiter Weinreste

Schlicht dem Umstand zu verdanken, der nach dringender Verarbeitung des Kaninchens rief ,war nicht etwa angeratene leckerste Sommerskost, sondern den wärmenden Charakter deftiger Speisen hervorzuhebende Herbstkost, die Wahl.

Kaninchen geschmort mit salbei
Salbeiumsorgung delikat

Dazu wurden ein paar Zwiebeln geröstet in Olivenöl (das alles im Riesenschmortopf), das Kaninchen, zerteilt, angebraten, ein paar Salbeiblätter knusperten schon mit und mit dem nächsten griffbereiten Weißweinrest abgelöscht. Dazu dann Biomöhren (schmecken eindeutig besser) und einige weitere ganze Zwiebeln (rot, weiß, klein), Gewürze als da wären Pfeffer, Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholderbeeren, ein Hauch Rigani, zwei ungeschälte Knoblauchzehen, Salz, Lorbeerblatt, noch was vergessen?) noch mit dem nächsten Weinrest aufgegossen und dann fröhlich weitergeschmort.
Zwischendurch noch einen süßlichen Likörrotweinrest gefunden und ebenfalls ab und an zugegossen, reduziert, zugegossen und 10 Minuten vor Schluss noch ein paar Salbeiblätter eingestreut.

Durch die aufopferungsvolle Verwendung der Weinreste stehen jetzt auch endlich wieder alle Vakuumstöpsel zur Verfügung (es wurde schon etwas eng).

moehrenkartoffelnohnesalatzukaninchenauftischung
Salzkrustenkartoffeln — optimalste Ergänzung

Sehr schön zu erschmeckende süße Untertöne getragen von Salbeihauch und zartestes Kaninchen waren die Belohnung, dazu schlicht rote kleine ungeschälte Kartoffeln, Salat ward vergessen, machte aber nichts, was auch so sehr delikat, besonders lecker die farblich hervortretenden Außenstrecken! ;-)

Als Nachtisch gab es Erfahrungsberichte aus dem europäischen Insel-Ausland zu lesen, besser als jede Süßspeise :D

Sollten die fluffigen Maccaroni nun durch gerade Anordnung oder wild-kunterbunt die Grundlage für ein einfaches Pastizio bilden und so die Herzen im dunklen Antlitz der nächtlich-anstehenden Dämmerung erfreuen?

Früher war Nudelauflauf eine schlichte Sache, die rasch zu bewerkstelligen und deshalb auch ebenso schnell auf dem Tische vorzufinden war. Und als Besuch vor der Tür stand und wieder mal lauthals rief: Nudelauflauf — aber keinen schlichten! War eigentlich nur eine Lösung parat: Pastizio.

Zwar auch ganz schlicht, aber durch eine zimtige Note und bekömmlich-sättigende Bechamelsoße im Reich der exklusiven Rezepte verortenbar. Passenderweise waren ganz ohne Absprache wundersamerweise alle Zutaten da und dann konnte ja alles gleich losgehen. Vorher aber noch Abstimmung über förmliche Strukturen im Gericht — gerade, wirr, verlegen.

Gerade sieht fein aus, ist aber Schnickschnack. Wirr geht einfacher, sieht im Anschnitt zerfallener aus. Also Schnickschnack. Geht fast wie Moussaka, halt nur ohne Gemüse, dafür mit Ziegenkäse über die Maccaroni und Karotten in der Bio-Hackfleischsauce.

pastizio
Pastizio gab es schon lange nicht mehr – fluffig schön!

Und es hat ganz wunderbar geschmeckt. Die Pastiziodecke war aber auch sowas von einer so fluffigen Konsistenz und hatte diesen angenehm auftretenden Zimthauch, der der Spezialität das besondere Etwas zu verleihen pflegt. Allerdings auch ganz schön sättigend, diese Makkaroni sind dann doch auch nur Nudeln ;-)

Wer also eine Meute hungriger Hammerwerferinnen, Camogie-Spielerinnen oder Speedballspielerinnen im Hause warten hat (wir erwähnen das eigentlich nur, damit mal wieder lustige Suchbegriffe bei uns eintrudeln)-- hat hiermit die passende Lösung :-)

Ansonsten scheinen ja nur noch Kekse, Plätzchen, Pfannkuchen, nochmal Plätzchen, Kuchen, Kramperl, Bretzeln, Bethmännchen, Strudel, Torten, Brote, Mousse au Chocolat, Kekse, Kanelbullar und Süßkrams gebacken zu werden. Was für eine Welt (und dabei haben wir noch die meisten unerwähnt gelassen).

In Rotwein geschmortes Kaninchen wusste neben Bohnen durchaus zu entzücken und deshalb war die Ersatzlösung für andere nicht minder leckere Bestandteile auch eine schmackhafte Erscheinung so wie es halt sein sollte (dazu ungarischer Schnaps, spanischer Sekt und Tonic — ungefähr in dieser Reihenfolge)

Die Lust, es sich mal wieder richtig gut gehen zu lassen mit Kaninchen war doch mal wieder die richtige Option zum Genießen. Und da die superbe Kaninchenleber mit Bärlauch und Birnenspalten doch beim letzten Mal so lecker war, sollte es auch diesmal die Variante sein. Da der ungebremste Tatendrang erst zu einer Stunde entbrannte, als mithin dieser nicht mit den üblichen Verkaufgepflogenheiten der örtlichen Gewerbetreibenden übereinstimmender Natur war, wurde stattdessen auf Kaninchenrollbraten zurückgegriffen, der auch ganz entzückend aussah. Dazu natürlich Gemüse, um nicht vollendens die Jahreszeit zu missachten.

bohnenauflauf mit kartoffeln

Das wurde wie gehabt zubereitet und erfreute sich diesmal vermehrten Auftretens von Tomatenvierteln und langbreiten Bohnen oder wie immer die heissen mögen. Die vorgesehene Zucchini war dannach noch entdeckt. Viel frisches Knoblauchgrün, ein paar Frühlingszwiebeln, Minze, Blattpetersilie, Zitronenmelisse und wilder Fenchel war dabei und bewirkte zusammen mit roter Paprika im Streifenformat die zu den Kartoffeln passende optimale Farbtupfergebung.

Kaninchen gab es übrigens auch letztens bei Genial lecker und zwar in Form eines Ragout mit Aprikosensauce und bei den Kochbanausen, die sich hatten inspirieren lassen und es gleichtaten mit falschen Kaninchen ;-) Und auch bei News from the kitchen war Jägerinnentag.

Der Kaninchenrollbraten bohnen mit kartoffeln im delikaten kleinen ausschnittwar leider gefüllt und das nicht unbedingt schmackhaft (beim nächsten Mal wird also auf was anderes zurückgegriffen), was aber gekonnt durch allerlei Zauberei mit Gewürzen und zwiebeligen Beilagen in den Griff zu kriegen war.

Kleine Zwiebelstücke durften dafür zuvor in ausreichend Olivenöl mit den Stücken angebraten werden und nach kurzem Bratvorgang im tollen Riesen-Schmortopf war es dann auch schon bald Zeit kurz mit Rotwein abzulöschen, um dann den Inhalt der Flasche etwas tatkräftiger hinzuzufügen. Deckel drauf und währenddessen Sekt süppeln und überlegen, ob dies die richtige Variante war, um dem schwülen Wetter zu trotzen.
Dann sich entsinnen, dass Kaninchen mitnichten lange zum formvollendeten Kochendpunkt benötigt und rasch noch Tomaten, Karottenstücke und ganze Zwiebeln in rot und weiß hinzu und geschickt mit noch etwas vom Wein aufgefüllt. Gewürzliche Beigabe waren diesmal auch noch schwarze Pfefferkörner, Lorbeer, Thymian aus eigener Küchenfensterblumentopfernte, lustige schwarze Beeren und Salz und ein bißchen Oregano. Das köchelt und reduziert vor sich hin und wenn das Gemüse fertig ist, sollte es auch das famose Schmorkaninchen sein.

kaninchen geschmortes 1
Die Portionen waren wie immer reichhaltig

Und fürwahr lecker war es und die Soße konnte gekonnt die aus Zwiebel und Senf bestehende Füllung überdecken, die beim Aufschneiden des Bratens herauskullerte und schnell entsorgt werden konnte nach der gutgemeinten Begutachtung.

Die Zwiebeln waren absolut zart und konnten so im Zusammenklang mit den noch leicht knackig sich präsentierenden Mohrrüben den feinen Geschmack des Kaninchen wunderbar herausarbeiten, der aufgrund eher dem trockenen Naturell zugehörender Eigenschaften auch den richtigen Weinsaucengeschmack benötigt. Das Gemüse dazu war ein kleines wenig zu lange geköchelt, was aber auch nur an dem Tonic-Konsum hat legen mögen, aber dafür war der frische-Kräuter-Ton wunderbar.

Da es dann auch Zeit war, sich Gedanken um die Nachversorgung zu machen wurde rechtzeitig zum Eintreffen von Rest-WG-Inhalt der ungarische Aprikosenschnaps bereitgestellt und die Nuancen analysiert, die beim Zusammentreffen mit der Zunge sich herauszubilden pflegen.

kaninchen geschmortes 2

Rasant driftete das Hungergefühl in die hinterste Ecke der Küchenkochgegenstandsaufbewahrungsvorrichtung und orderte Tomatensuppebestandteile, die eilfertigst kredenzt zu werden gedachten, um die inzwischen wieder vollständige WG zu vollsten Zufriedenheitsbekundungen zu veranlassen (Rezept ohne Komplikationen)

Da war dieses unbändige Grummeln und nach Eskapaden der vergangenen Woche bestärkte Gefühl leichte Kost in sich aufnehmen zu müssen, so dass nach Sichtung der Essensbestandsaufbewahrungsregalität das Rezept zur Sättigung spontan feststand: Tomatensuppe! Juchhu! Waren zwar keine frischen Tomaten vorhanden — aber was solls, die schmecken sowieso zur Zeit nicht so wie sie sollten und darum war es auch gar nicht so schlimm auf bedoste Ware zurückgreifen zu können, die ein paar Mal in konzentrierter Form und zweimal in ganzer Pracht greifbar war.
Wunderbar einfach und relativ schnell mit den einfachsten Zutaten kochen zu können ist das Grundlegende dieses Rezeptes, welches auch Küchenunerfahrene mit Bravour zu meistern wissen. Das schreiben wir nur, weil uns zu Ohren gekommen ist, dass die dargebotenen kulinaria-katastrophalia-Speisen angeblich viel zu schwierig nachzubereiten seien….
Also – das nun folgende einfachste Rezept nicht hinzukriegen dürfte also extrem schwer fallen ;-) schließlich kommts hier nicht genau auf die genaue Menge an.

Bruehwuefel unterschiedlichster Couleur
Brühwüfel unterschiedlichster Couleur (wovon der rechts unten der leckerste war) bereichern die schnelle Suppe ungemein

Und wie gehts? So:

Mehrere Zwiebeln hacken, Zucchini stückeln und dann in einem sehr gutem Schuss Olivenöl andünsten. Wenn etwas Dill vorhanden ist darf der auch noch dazu. Erbsen, Pfeffer und Minze mit rein und mitdünsten. Dann wurde auf Fisch-Brühwürfel zurückgegriffen, die aus nördlichen Gegenden stammend einen durchaus nicht den hier heimischen Produkten entsprechenden Geschmack haben. Ist aber eigentlich egal was da für welche reinkommen (Hühnerbrühwürfel, Rinderbrühwürfel, Gemüsebrühwürfel) und wer die nicht mag würzt halt einfach kräftiger mit den auf den Boden gefallen Resten der Gewürzaufbewahrtruhe (müsste ähnliche Geschmackskomponenten hervorbringen). Die Brühwürfel, die zuvor in heißem Wasser aufgelöst wurden kommen nun rein und Alles brodelt schön.
Gelegenheit den Tomatenmarkdoseninhalt mit Wasser anzurühren und zusammen mit den ganzen Tomaten dazuzugeben. Ordentlich köcheln lassen und zwischendurch einen leicht süßlichen nicht allzu schlechten Koch-Rotwein hinzugeben. Wer mag, darf auch noch Karotten hinzufügen.
Und ein paar Gewürze bereichern nun das schon angenehm duftend daherkommende Suppenvorprodukt.
Lorbeerblätter, reichlich Pfefferkörner, scharfer Curry, Paprikapulver, ev. Salz, Wacholderbeeren, Minze, Oregano, 1 Stange Zimt, Knoblauchzehe, Thymian, Nelken, und noch irgendein Gewürz, welches jetzt der Erinnerung entschwunden ist…

Tomatensuppe
Tomatensuppe mit Frühlingszwiebel auf dünnlich daherkommenden Fadensuppennudeln an grünen Erbsdekoratiönchen

Dann muss der Tomatendosengeschmack rausgekocht werden! Das dürfte spätestens nach zwei Stunden so langsam der Fall sein. Schmeckt aber auch schon vorher . Dann wird Alles feinpüriert mit einem Stabmixer. Zauberstab oder was auch immer — und wer Sahne mag, darf zum Abschluss noch welche hinzufügen. Feingepresster Knoblauch und etwas Metaxa darf ganz zum Schluss abschmeckend noch hinzu. Dekorativ und erfrischend kommt die Suppe mit kleingeschnittenem Frühlingszwiebelnverschnitt vor die hungrige Meute, die mit separat gekochten Nudeln, die ebenso wie die im letzten Moment hervorgeholten Erbsen noch schnell als Sättigungskomponente auf den für die leckere Tomatensuppe plazierten Tellern ihren Platz gefunden hatten, zufriedengestellt werden konnte..

Vegetarische Moussaka mit kleinen eher unwesentlichen Hindernissen, die aber auch zu beseitigen waren durch geladenen Besuch, der mit Kenntnissen in der Bechamelsoßenaufbereitung zu glänzen wusste und einer nicht minder uninteressanteren Frage, warum denn Antifa-Macker immer so grimmig daherschaun müssen (Rezept und Frage)

Moussaka ist nicht unbedingt das, was sich VegetariererInnen so unter dem Paradies vorzustellen belieben. Da leiden wir dann immer ganz doll mit und einmal im Jahr wird dann vegetarische Moussaka aufgetischt. Das Gelingen hängt immer (wie immer) von mehreren Faktoren ab: Zeit, Schafskäse, Bechamelsoßenzubereitungswissen.

Aber mal historisch vorgegangen. Da wurden erstmal Berge von Kartoffeln, Auberginen und Zucchini geordert, die sich nachher auch noch als nicht in dem benötigten Ausmaße vorhanden zeigten, was aber letztendlich auch nicht so schlimm war.
Das, was so lange dauert ist eher die Art der Zubereitung, die dann doch einen variierenden Charakter aufwies, als es um den genauen Vorgang der Zubereitung ankam. Es war doch eine auftretende Unstimmigkeit zu vermerken, die damit zu tun hatte, dass es in Griechenland offensichtlich unterschiedliche Zubereitungsarten gibt, die jeweils von anderen präferiert zu werden wünschten. Nachdem die Zeit eines langen Telefonates einfach ausgenutzt wurde, war auch dieses Problem bewerkstelligt und die einzig richtige Zubereitung gewählt, die auch ein Tickerl weniger kalorienlastig ist und außerdem den Bratvorgang angenehmer werden lässt.

moussaka2

Vor dem Genuss sind also wie immer die Mühen reichhaltig auszusähen gewusst (blabla…) und so wurden die Zucchini und Auberginen in mehr oder minder akkurate gleichmäßige länglich auftretende Scheiben, mit etwa 2-3 cm-Dicke, unter außerordentlichen Anstrengungen geschnitten, die dann ordentlich gesalzen wurden damit das darin befindliche Flüssigkeitsdepot etwas erleichert werden kann.
Das dabei austretende Wasser wird extra aufgefangen (das kommt später wieder hinzu). Die Teile werden dann über 2-3 Stunden immer mal wieder einem leichten Pressvorgang unterzogen und die Flüssigkeitsansammlungsvorrichtung wird wieder bemüht. Derart behandelt vollzieht sich der anschließende Bratvorgang genauso wie es mit dem spritzarmen Vergnügen am Herd sein sollte.
Zum Braten wird einfach eine ordentlich Mischung aus Olivenöl und Sonnenkernblumenöl (bitte keine Billigware) genommen.

Wenn die Zucchini nach mehrmaligem Wenden auf mittlerere Stufe schön braun außen werden können sie raus aus dem Öl und beiseitegestellt werden. Das Gleiche kann dann mit den Auberginen und Kartoffelscheiben (die nicht ganz durchgebraten werden dürfen) wiederholt werden. Dauert Alles ungefähr 1- 1 1/2 Stunden; zwischendurch sollte das Öl und die Sauerstoffvorräte in der Küche mal ausgewechselt werden.

Für die vegetarische Variante wird auf das Hackfleisch verzichtet und stattdessen eine nicht minder leckere Schafskäse-Tomatenmark-Füllung verwendet. Und die geht so:

Kleingehackte Zwiebeln in Olivenöl andünsten bis sie etwas braun werden (was Geschmack gibt), ordentlich Tomatenmark hinzu (ruhig mit etwas Wasser vermischt) und dann warten bis das Ganze kurz vorm unheimeligen Anbrennen ist, was dann blitzartig mit Rotwein abgelöscht wird. Lorbeer, Zimtstange, Nelken, Knoblauch, Pfeffer, Rigani und ein Schuß vom aufgefangen Wasser kommt auch noch hinzu. Einköcheln lassen und immer mal wieder etwas Wein hinzu. Dann kleingehackten Schafskäse rein, kurz umrühren, aufkochen lassen und fertig ist die Mischung.
Wir hatten diesmal auf bulgarischen Schafskäse zurückgegriffen, der leider wie da schon bemerkt nicht mehr das nonplusultra kulinarischen Vergnügens ist, und kamen zum derm Schluß beim nächsten Mal wieder den griechischen Schafskäse (von Mevgal) zu nehmen, der einfach geschmackvoller und fester in der Konsistenz ist.

Geschichtet wurde die Mussaka folgendermaßen:
Kartoffeln,
Auberginen,
Schafskäse-Tomaten-Mischung,
Kartoffeln,
Zucchini,
Auberginen.

Zwischendurch wird die aufgefangene Flüssigkeit der Auberginen und Zuccchini hinzugegeben, die einen schöne (ganz leicht) geleeartige Konsistenz hervorruft und dafür Sorge trägt, dass auch die Kartoffeln noch schön durch werden.

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Oben drauf dann die berühmt-berüchtigte Bechamelsauce, die diesmal unter schweißtreibender, rührender Tätigkeit von Besuch, der sich nebenbei geschickt eines mitgebrachten Adventskranzes zu entledigen wusste, hergestellt mit einer Fertigkeit, die den Verdacht aufkommen ließ, das dies wohl zu den bevorzugten Tätigkeiten in der eigenen Küche gehört.
Vonstatten ging das so, dass ein Paket Butter nach dem Erhitzen mit langsam hineingestreuten Mehl fleissigst und schnell verrührt wird bis es etwas geröstet wird. Nachdem eine derart vortrefflich cremeartige Masse entstanden ist, wird noch schnell ein Liter Milch langsam hinzugegeben und immer weiter emsig gerührt bis dann auch noch die letzten 4 Eier den weg hineinfanden. Salz, etwas Zimt, ein Teelöffel Backpulver (alternativ) und Vanilliepulver (oder noch besser frische Vanille) kamen auch noch rein. Dann über die Gemüsefüllung schütten und für 30 Minuten in den Backhofen geben bis die Decke schön braun zu werden beginnt.
Ganz gut gelungen wurde das Moussaka dann in Riesenportionen aufgetischt und mit Endiviensalat als Abwechslung dekorativ versehen.
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Dazu Rot-und Weißweine und interessante Fragestellungen, die aus weggehnächtlicher, politischer und sonstiger Betätigung ihren Ursprung zeitigten.

Dabei wurde mal wieder die griesgrämige Konsistenz äußerlicher Gesichtszüge bei immer szeneakkuratteuergekleideten Antifas thematisiert und die Frage aufgeworfen, warum das denn nun so sein müsse; nicht das dies nicht zu einem wenig belustigendem Geplausch führen würde ob dieses Zustandes, nein, aber warum die meisten einfach des Lachens oder Normalbenehmens unfähig zu sein scheinen ist es doch wert beantwortet zu werden. Mal schaun was sarah-tv dazu zu sagen hat, dort können jetzt wohl derartige Fragestellungen umfassender Beantwortungsgenerierung unterzogen werden. Da sind wir dann mal gespannt…