Tag-Archiv für 'linguine'

Durchaus im richtigen Rahmen zu verabsolutierende Annehmlichkeiten des Lebens erweisen sich als kombinationsgerechte Zusammenstellung indessen sowieso passender Pilzscheiben, Paprikastreifen, Tomatenhälften, Ganzminzblatt und zerpfückter Blattpetersilie und natürlich dazwischen Wein, Olivenöl und Gewürz (nichts für Leinenphobie-AnhängerInnen)

gruenblattnudelpilzgeschnibbelt
Vergönnte Nudelspeisung

Also, das ist doch nicht normal, oder? Das führte doch eine Mutter ihr Kind an der Leine beim Einkaufen, unterhielt sich währenddessen, mit wahrscheinlich ihrer Mutter, anregend und immer wenn es am anderen Ende zu viel zappelte wurde einfach ruckartig dran gezogen. Fotos sind leider etwas schlecht und irgendwie ist das Bedauern auch schon groß, dass kein unannehmliches Video davon gedreht wurde.

gassigehen
Gassigehen — das neue Vergnügen

Viel bessere Leinenspeisung gab es dann in Form von Linguine, die mit hurtig Pilzscheiben, Paprika, Cocktailtomaten und etwas Wein zum Olvenöle eine perfekte schnelle Mittagsmahlzeit kreieren ließen, dazu winzig kleine Zwiebelwürfelchen und Minz- und Blattpetersilieblätter, letztere etwas zerrupft. Ungemein schnell und leckerfein.

Urplötzlich auftauchender sich unangekündigt hungrig zu Tisch setzender und eigentlich ganz braver Besuch war verköstigungshalber zu versorgen und damit unsere Serienguckgelegenheit nicht sich abhold erklärt wurde wieder mal Großartiges, weil schnell und lecker zugleich, aufgetischt und so kam, was kommen musste — Feines Fischkuddelmuddel an Safran-Sahne-Sekt-Sauce und dermaßen zufrieden konnte auch noch ein kurzer Blick auf das sonstige Geschehen geworfen werden (vorspeislich in Olivenöl angebratene Paprikastreifen) und fast hochaktuell — Hausdurchsuchung bei unserem Blogbetreiber aufgrund eines Durchsuchungsbeschlusses eines popeligen bayrischen Amtsgerichtes, welches die Ehre von sich in rechtsextremen Parteien Tummelnden schützen will und so nebenbei beabsichtigte die Blogsport-Server einer polizeilichen Inaugenscheinnahme zu unterziehen

Zucchini waren zuhauf da und gerade als versucht wurde in Übereinstimmung zu bringen, was gedanklich damit anzustellen sei, kündigte sich angenehmer Besuch an, rasch die Portionen aufgestockt durch Hinzunahme von Fischsammelsurium und Co. — sodann noch dem Wunsch nach sahniger Konsistenz nachgekommen und mittels im ordentlich verstauten neuen Ordnungssystem schon nach 5 Minuten den Safran gefunden. Sekt war noch da und so kam sehr leckere Kost zum Zuge. Zubereitung ganz einfach, fast wie hier, nur halt noch mit Sahne und Safranfäden. Sehr lecker.
Die leicht sahnige Note mit Safran weiß überaus überzeugend das ihr eigene Aroma zur Geltung zu bringen und durch den knackigen Biss der Zutaten tut sich erfreulicherweise eine gelungene Kombination auf, die auf leichte Essfreude setzend, angenehm in Erscheinung zu treten wusste.
Vorspeislich gab es lecker angebratene Paprikastreifen, die eigentlich für die Anfertigung von Ingwer-Schafskäse-Bällchen vorgesehen und nun als Vospeise auserkoren waren (außerdem kamen da auch noch ein paar ins Essen rein).

fischige mit zucchini versehene safran sahne sekt sauce an linguine
Fischige mit Zucchini versehene Safran-Sahne-Sekt-Sauce an Linguine

In Bayern ist die Welt noch in Ordnung, da ist das bayerische Amtsgericht noch angesehen, wenn der Herr Richter ums Eck kommt, dann schauen alle ehrfürchtig zu Boden. Ein Richter kann aber noch mehr, er kann Hausdurchsuchungen absegnen, dazu braucht er bloß einen Beschluss zu unterschreiben und schon rückt die Polizei an. So wurde bayrische Ordnungsliebe vorletztes Jahr auf eine Ungeheuerlichkeit aufmerksam: Da hatte es doch tatsächlich jemand gewagt zu äußern, dass die 40 Millionen, die der Papstbesuch kostete, besser hätten verwendet werden können. Eine ganz normale Meinungsäußerung also.
Der Herr Richter hat sich da gleich gedacht: In Bayern nicht! Einen Durchsuchungsbeschluss ausgestellt und dann rückte ein vermummtes Sondereinsatzkommando mit Maschinenpistolen im Anschlag an und aus war es mit der Gemütlichkeit (Bericht von MDR-Magazin Fakt).

Nun wieder mal ein Amtsgericht, das fand die Ehre von sich rechts Tummelnden so beschützenswert, dass bei unserem Blogbetreiber Blogsport eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde, um Achtung! eine Emailadresse ausfindig zu machen! Mal auf der Zunge zergehen lassen — eine Emailadresse. Die fand sich zwar auch schon als Kontaktadresse im angeblich des schlimmen Tatbestandes der Verleumdung dringend verdächtigen Blogs auszeit-news, die über rechtsextreme Vorfälle berichten, aber was soll es. Demnächst dann wahrscheinlich auch eine Hausdurchsuchung bei Familie Meier, weil der Nachwuchs einen Schokoriegel hat mitgehen lassen?

Hintergrund ist wohl eher, dass das angerückte LKA Berlin gerne mal einen Blick auf die Blogsportserver mitsamt seinen Daten geworfen hätte, um sich mal so eben einen Überblick zu verschaffen, wer denn da so bloggt und vor allem woher er auf die Server zugreift. Auf Blogsport sind ja nicht nur die aktuellsten Kochinformationen erhältlich, sondern auch zahlreiche linke Blogs. Blogsport bekommt im Jahr zahlreiche „Anfragen“ von staatlichen Geheimdiensten und Ermittlungsbehörden (Verfassungsschutz und Landeskriminalämter aus der gesamten BRD), die mal eben so — allerdings vergeblich — versuchen an Informationen heranzukommen. Die angeblichen Gründe sind meist von ähnlichem Gehalt wie die in Bayern inkriminierte Meinungsäußerung. Realität im Überwachungsstaat und ein Vorgeschmack auf die von CDU/CSU und SPD geplanten weiteren Beschneidungsmaßnahmen demokratischer Rechte (die Vorratsdatenspeicherung ist da noch harmlos gegen).

Frühstückliche Austauschbestandteile zu spätnachmittäglichen Vorkommnissen — außerdem reichlich Erbsen und zuvor gelbe Blickpunkte

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Schafskäsevorräte mit Eieraugen wollen schließlich auch mal verköstigt werden

Weiter geht es mit nunmehr nicht mehr ganz so anstrengender Tätigkeit, letzte Reste von Staubansammlungen sind wegzuräumen (andere fühlen sich da erst richtig wohl) und außerdem schleichen wir um den Herd herum, der sich seinen Umfeldanspruch durch allerlei Fettspritzer gesichert hat (innendrin sieht es merkwürdigerweise gar nicht so schlimm aus) und die meiste Zeit wird sich über die optimale Verstauung (un)wichtiger Küchenbestandteile herumgestritten.
Die Lösung ist schließlich perfekt den Umständen angemessen gelöst und die akkurate Stapeltechnik hält bestimmt ganze zwei Wochen an :D Auf jeden Fall ist durch die Herum- und Aussortiererei jetzt ganz, ganz viel unpraktisch zu nutzender visuell anmutender Platz vorhanden.

Ganz im Gegenteil übrigens zu unserem Altmodell von Kühlschrank, welches bis oben hin vollgepropft unseren Versuchungen standzuhalten wusste. Da macht es sich bei Barbaras Spielwiese doch viel ordentlicher. Schließlich wurde sich gerade erst beim Blogevent Ingwer siegeshalber verausgabtHerzlichen Glückwunsch für die Ingwerkombinationen!

erbsenlachssahnenudeln
Erbsen finden sich schnellstens zu leckerer Verköstigung zusammen.

Da frühstücklichen Avancen tapfer standgehalten werden konnte, weil wir uns den zur Verfügung stehenden Räucherlachs für das von Genial-Lecker inspirierte Spätnachmittagsmahl aufheben wollten (und frischer Lachs mit Wodka die Standfestigkeit bezüglich der noch zu verabsolvierenden Tätigkeiten zu sehr beeinträchtigt hätte ;-) ), gab es kleinzwiebelig durchdrungene Schafskäsewürfel in Olivenöl-Sardellen-Anbraterei mit Eieraugen zur mittäglichen Verschnaufpause, die vorzüglich das eingetretene Sättigungsgefühl zu bestätigen wussten.

Erbsen, grün, viele, dann zu geräucherten Lachsscheiben, zerpflückt, klein, und Sahne, reichlich, fett, zu Nudeln, mittlere Portionierung (des Abends soll schließlich noch ein kleines Nachtmahl zu sich genommen werden).

Und morgen dann in aller Frühe aufgefundene Devotionalienpräsentierung mit Werkstücken von da wo die Sonne immer scheint und da wo sie nie unter- bzw. aufgehen will. Und das Inhaltliche erschöpft sich interessanterweise von dort, wo die Sonne noch niemals war, was leckere nicht flügelschlagende Verköstigung miteinherbringt.

Eskapaden ausdauernder Natur beschäftigten zu Stauballergien neigende Aufräumunwillige und so kam schnellste Kost umgehend daher, die delikat in Sahne-Wein-Soße gefertigte Grüne Pfefferkörner hervorzubringen wusste und Huhn und sowieso wurde alles raschstens zusammen mit Linguine verrührt, die dann nach anstrengender Tätigkeit aber auch hervorragend zu munden wussten, so dass des morgigen Tages dann die Restbewerkstelligung vonstatten gehen kann damit auch die letzten alles verschlingenden Ablagerungen sich in Luft aufzulösen belieben und dann kocht es sich doch dreimal so schön

Heuer war die unerquickliche Arbeit des Sortierens der Essens-, Tee-, Schnickschnack- und sonstiger Vorräte angesagt, um mal so richtig eine passende Grundlage für anstehende selbstverständlich sensationelle Köchelei herbeizuputzen. Dabei dann Jagd nach braunen Käfern, die gekonnt ihr Dasein nun in für derlei bestimmten Behältnissen verabsolvieren können.
Und was wir da nicht alles gefunden haben — lauter vermisste Zutaten, Ü-Eier-Bestandteile, verbogene Spaghetti und überhaupt ganz unerfreuliche Staubablagerungen und komische Gewürzmischungen in noch merkwürdigeren Tütchen von denen wir auch mangels geruchlicher Qualitäten nicht mehr sagen konnten, was das denn nun wäre. Also weg damit.

Irgendwie sieht es es jetzt leer aus und dabei sind wir noch gar nicht fertig und spätestens bei der nächsten anstehenden Kreierung wundersamer Dinge fehlen dann die seltenen Zutaten. Bisweilen gab es dann leckeres Huhn in Weinsahnesauce mit erlesenen grünen Pfefferkörnern versetzt und mit Linguine vermischt. Schnelle Kost. Dazu Skogshallonsaft und altes Brot. Was wird mehr benötigt.

linguine mit gruenen pfeffer koernern und huhn und alles auch noch in sahne
Grüne Pfefferkörnelei mittendrin im Gewusel das Huhn und sahnig war es auch

Und kaum wird ein, zwei Tage nicht das Kochgeschehen anderer Blogs verfolgt, schon werden die raffiniertesten Sachen aufgetischt samt Kaffee. Und neue Blogs gibt es ja auch schon wieder. Demnächst dann also wieder Blogumschau.

Abstimmungshalber kann sich übrigens den heimlichen Favoriten des Ingwerblogevents gewidmet werden ;-) — zumindest bis Sonntag noch, und dann sind wir schon gespannt, ob angekündigte Zuchterfolgsvorbereitungen auch wirklich vonstatten gehen.