Tag-Archiv für 'knoblauch'

Ab und an sich anbietende Wiederaufnahme auf Grund sich überaus überraschend einstellender Vorfreude auf eine Verbindung frischer Tomaten mit an für sich alkoholischer Variante, die verflüchtigend das Süße zu optimieren wusste, um wieder einmal mitsamt Kräutern ein Lächeln der Zufriedenheit auf die überaus überzeugten Gesichter zu bringen, die schon allzu lang auf derart überraschende Kost verzichten mussten (inkl. Klecks)

Zwar waren es nicht mehr die furchtbar gut mundenden Tomaten, die sich der Reifung unterzogen hatten, aber auch diese wiesen noch Geschmacksnuancen auf, die sich mal wieder als praktikabel für ein Tomaten-Martini-Thymian-Huhn erwiesen, welches schon vor einigen Wochen auf dem Speiseplan (Rezept im Blog) stand und dennoch nicht gefertigt wurde, und so geeignet waren es sich gut schmecken zu lassen.

martinihuhnmalwieder
Thymian, frisch und trocken hinzugefügt ist angemessen (Kleckse im Übrigen auch ;-) )

Ach ja — was ist eigentlich ein Agent provocateur [pdf]

Die stichhaltige Grundlage für eine Erkundung der Möglichkeiten diesbezüglich erwies sich den gesetzten Anforderungen gemäß in einem ausgewogenen auch die anderen nicht übermäßig übervorteilenden Umfang, der sich nach Sicht der Lage den visuell gesetzten Zielen als ebenbürtig zu erweisen wusste (achtsame Bakterienpflege)

stichhaltig fabrizierte nudelshrimpstomatensauce
Stichhaltige Kost — erfrischend einfach

In der Küche stapeln sich die mit geringfügigen Resten versehenen Weinflaschen, leider reichen die Vakuumverschlüsse nicht immer für alle ;-) feine Essigherstellung die Folge, na ja fast, zumindest hat es für einen kleinen stichhaltigen Eindruck gereicht, genau richtig noch fürs Kochen und passend für die ersten schmeckenden Tomaten, ein paar abgerupfte Basilikumblätter, die letzte auffindbare Zehe Knoblauch und Tiefkühlshrimps und eine wohlmundig sich machende Restschalotte. Ansonsten schlichte Würzung — Salz und frischer Pfeffer :-)

Schon wieder ein neuer Thema-Blog bei blogsport: Aber irgendwie müssten die Hefe-Vorräte doch bald mal erschöpft sein bei den Hefeflockenblogs oder warum benutzen so viele das Zeugs ;-)

Die Ernte 2010 hat überaus zart zu erschmeckende derivative Nuancen — was aber auch kein Wunder ist bei den guten Zutaten (nachahmlich)

gut gelagert und erntereif
Gut und unscheinbar gelagert ist die halbe Miete

Reichlich begeisternde Ideen fallen des Öfteren bei diversen Einkäufen in den Bedarfslädchen an, Oh, getrocknete Tomaten, ist deshalb eine passende Begleitmusik zu diesen Einfällen, was damit alles Tolles anzustellen sei. Na ja, und dann horten sie sich, weil doch lauter anderes Zeugs Vorrang genießt und dabei ist es ja so einfach daraus viel olivenoel und andere gute zutatenwas herzustellen.

Also im Januar die eingelegten Trockentomaten angesetzt mit lauter guten Zutaten nach bewährten Rezepte und nun nach zügiger Einwirkzeit geerntet. Sehr lecker! Sehr gut und kein biologisches Kampfmittel rausgekommen; das Jahr 2010 startet diesbezüglich also optimal, so soll es sein :-)

Rezept hier irgendwo im Blog. Nachmachenswerte Rezeptur, nachahmlich gut sogar!

eingelegte tomaten auf ziegenfrischkaese auf roestbrot
Die entsprechende Unterlage vorausgesetzt ergeben sich weitere Erkundungsmöglichkeiten

Bewertung letzterer Ernte auch hier unwidersprochen gültig:
Das schon zeitig genossene Produkt zusammen mit Ziegenfrischkäse samt Kräutern auf vorzüglichem mit ganz leichter Kruste versehenen Bio-Ciabatta [Graubrot, geröstet] kredenzt und gespeist, gegessen und noch irgendwelche Steigerungen deren Namen uns grad nicht einfallen, da eigentlich so rein gar nichts dem Erschmecken gerecht zu werden scheint. Wenn ihr das in euere Münder kriegen würdet…. Morbleu!

Die zarte Eindellfähigkeit war durch den Kühlaufenthalt fein ausgeprägt und erwies sich als Anregung für eine blitzschnelle Reaktion, die aus zweierlei Rest gleich Berge von Famosität hervorzubringen geeignet war (Krümel-gleichfalls-Reste sorgsam untergerührt-Präsentation)

weiss rosa bete mit balsamico weiss
Beste Restversorgungskredenzung

Die weißrosa Bete hat die gleichen Eigenschaften wie die Rote Bete bezüglich der Knolle (einzig die Blätter munden bei der roten Variante eindeutig besser), sie hält sich meist ewig und einen Tag und dann kann immer noch toll damit herumgefärbt werden.
Also munter die schon viel zu lange gehorteten Bestände dezimiert, die von den letzten Blattkochaktionen übrig waren und im Nu eine leckere Tischspeise für zwischendurch gebastelt.

rotebetige walnusskruemel
Wildfenchelspitzen oder Dill wirken famos, Walnusskrümel aber eigentlich auch

Die helle Bete schlicht mit Balsamico nach einem ca. 15 minütigem Koch- und Schälvorgang mariniert, sehr gut, die Rote furchtbar aufwändig mit bestem Biojoghurt und Frühlingszwiebeln angemacht, dazu Bestreukunst von Pfeffermahlkunst, Restwalnusskrümeln und wilden Fenchelspitzen. Hier das genaue Bete-Salat-Rezept mit nur ausnahmsweise ganz wenig Olivenöl und fast noch weniger Knoblauch.
Leckerer geht es ja nun kaum :-)

Verzauberung pur erweislich, feingliedrig und doch widerspenstig in der Formgebung sich gebende frische Knoblauchkräuter entzücken, versprechen delikatesten Einstieg in die famose Grillsaison (Rezept, Handlungsanleitung und Genusskredenzung dann auch gleich inclusive) und sowieso eignet sich alles so wunderbar zu so allerlei köstlich sich vorstellbarer auch sich nicht als Grillgut erweisender Unterlage

knoblauchkraeuter
Frische Knoblauchkräuter versprechen delikatesten Einstieg in die famose Grillsaison

Die griechische Küche ist bekanntlich den frischen Genüssen nicht abgeneigt, was sich auf vorzüglichste Weise mal wieder zeigte als es hieß, sich dem neu entsprossenen Grün zu widmen; dabei sind der wunderbare Dill und Kräusel-Petersilie (halb gekräuselte wäre auch nicht schlecht, gab es aber nicht) die Hauptzutaten für griechische Knoblauch-Kräuter, die allerdings nicht traditionell überliefert, sondern eine Neuschöpfung der 70er sind.

In Spanien z.Bsp. ist Dill fast gänzlich unbekannt, was sich als unpässlich herausstellt, insbesondere wenn die Zutat unerlässlich ist, erinnert an eine längst vergangene Suche: auf allen Märkten nichts gefunden, also ab in den nächsten Buchladen und erst mal nachschauen wie der spanische Name ist, eneldo, kennt trotzdem niemand, im Supermarkt dann aber doch noch eine getrocknete Würzvariante gefunden — welch ein kulinarischer Verlust.

Aber die glückliche Fügung lässt das zartgliedrige Gewächs hier an fast jedem Gemüsestand als erwerbbar präsentieren. Dazu kommt noch Knoblauch und Olivenöl und etwas Salz, mehr nicht.

Die Zusammenstellung ist dann das Geheimnis, die Stiele werden fast komplett weggeschnitten von der Petersilie, die übriggeblieben Röschen werden dann grob geschnitten, beim Dill dürfen es die harten und größeren Stiel-Bestandteile sein, die weichen müssen. Der Knoblauch wird fein gewürfelt, dann alles vermengen und mit einem Schuss Bio-Olivenöl versehen, salzen, warten und nach einiger Zeit nochmal etwas Öl und Salz eventuell, je nach Geschmack.

knoblauchkräuter anderentags halten also lange
Knoblauchkräuter halten anderentags liebenswürdigerweise auch noch

Passt vorzüglich zu Grillgut aller Art, in diesem Fall handelt es sich um Pfannengut, es regnet, aber ansonsten phänomenal gut, Fleisch braucht gar nicht gewürzt zu werden, Halloumi sowieso nicht, die frischen Knoblauchkräuter reichen vollkommen, ein vitaminreiches gesundes Grillgutergänzungsmittel sozusagen ;-)

Zutaten:

3/5 Teile Petersilie (am besten semi-krausel)
2/5 Teile Dill
2 Knoblauchzehen
Olivenöl, ein, zwei Schuss
Salz, etwas

Versehen mit rot-feinem Schaum war der genüssliche Part der von einem grob gekörnten Maismantel umgebenen in Olivenöl gebratenen Pecorino-Polenta unverkennbar und so konnte ein Hauch von Knoblauch spürbar wahrgenommen und delikateste Rote-Bete-Blatt-Füllung erschmeckt werden (griechisch-italienisches Zusammenspiel)

rote bete polenta mit zitronen-bete-schaum
Rote Bete und Polenta ergänzen sich sich überaus fusionsträchtig

Es war durchaus etwas lustig die versammelten Foodblogs dabei zu beobachten wie sie mit dem Thema Fusionsküche umgehen würden. Von Ablehnung bis Eitel Sonnenschein war so fast alles vertreten ;-) Dass das Event-Thema im Kochtopfblog, welches auf den ersten Blick scheinbar so einfach war, sich letztlich aber als Herausforderung entpuppte, war nicht sofort ersichtlich und auch bei uns erstmal nach ziemlich guten allerdings kaum verkonsumierbaren Ideen erst mal auf die lange Bank geschoben worden. Da fällt uns noch was Tolles ein und tatsächlich gab es sogar eine tolle Idee, der sich aber so manche Einkaufsmöglichkeit tapfer entgegenstellte.

Also wie üblich was aus den vorhandenen Zutaten kreieren (das sind sowieso immer die besten Gerichte) und siehe da, der Vorrat an Rote-Bete-Blättern müsste da doch perfekt unterzubringen sein, in unserem kulinaria katastrophalia-Beitrag zum Blogevent. Jetzt nur noch die fusionsträchtigen anderen Zutaten auswählen und so langsam waren in den reichlich vorhandenen Beständen die Maisgrießvorräte entdeckt, die — Juchu — perfekt passen könnten; Kochsinn hatt die ja auch schon erfolgversprechend erprobt. Kurz überlegt und dann losgelegt.

pecorino geraspelt
Pecorino, geraspelt

Die Rote Bete Blätter ganz klassisch griechisch kurz gekocht und dann mit rotem Weinessig, Salz, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und bestem Bio-Olivenöl und einer ausgepressten Zehe Knoblauch angemacht. Sehr delikat schon alleine. Gab es in letzter Zeit des Öfteren ;-)

Währenddessen Polenta gekocht. Maisgrieß ins warme Wasser vorsichtig reingestreut (soll nicht klumpen) und mit Salz und Pfeffer gewürzt, geht mit der Schnellkochvariante auch ganz fix; war so circa ein 1,3 Liter Wasser auf 500 Gramm Grieß. Dazu dann nach einiger Zeit des Rührens noch geriebener Pecorino und noch eifrig weitergemacht.

angemachte rote bete blaetter auf polenta zur fuellung
Zur Füllung die perfekte Wahl — Rote Bete-Blätter (angemacht)

Dann rasch handeln und einen Teil der Polenta auf ein Blech streichen; hübsch verteilt die inzwischen gut abgetropften Bete-Blätter und darauf dann die Restpolenta. Dann heißt es etwas warten und dann darf nach dem Erkaltungsvorgang schon mal ein Stückchen probiert werden, gutgut, und dann in mehr oder minder akurate Quadrate schneiden und für den besseren Geschmack noch mal in gröberen Polentagrieß wenden und dann werden die Stücke vorsichtig in Olivenöl angebraten.

rote bete polenta frittiert
Polenta grob umkörnt und in Olivenöl gebraten

Derweil (eigentlich als allererstes) wird die Sauce fabriziert, entlehnt aus dem Jouvarlakia-Rezept. Dazu wurden die roten Bete-Stiele zusammen mit roten Zwiebeln in Olivenöl angedünstet und dann mit Wasser aufgegossen und mit Liebstöckel und Salz und Pfeffer gewürzt. Eiweiß schlagen und das Eigelb, welches mit etwas von der nicht mehr kochenden Flüssigkeit gestreckt wurde zur Ersterwärmung, kommt dann hinzu zu der schon cremigen Grundlage.

Dann ganzganz vorsichtig den Saft von einer Zitrone reintröpfeln. und dann ebenso vorsichtig alles zu der schon abgekühlten aber noch warmen Topfsauce hinzugeben. Wird auch gleich ganz toll rotcremig.rote bete stiele
Die Roten-Bete-Stiele sehen ganz putzig aus (beim nächsten Mal kommen da aber weniger rein). Mit ein bißchen Geschick werden die Polenta und die Sauce gleichzeitig fertig ;-) und die letzten Strahlen der Sonne verwöhnten den italienisch-griechischen Fusionsgenuss auch noch :-)

Die delikate zart nach Knoblauch und Beteblatt schmeckende Füllung fügt sich hervorragend in die eher leicht schmeckende Polenta ein und der knusprige Mantel aus Grieß vervollkommnet die Angelegenheit auch noch. Eine gute Idee, die wunderbaren Blätter zu nehmen. Die Sauce war schön cremig — wenngleich durch zuviel von den Stielen und Zitrone einen Tick zu sauer. Mit den Hackbällchen kommt das besser (vielleicht noch ein kleiner Schwubs Agavendicksaft hinzu). Im Zusammenspiel mit der Polenta aber eine leckere Fusionskost!

Zutaten:Blogevent Fusionskueche
Füllung:
Rote Bete-Blätter (ohne Stiele)
Knoblauch, Essig, Salz und Pfeffer

Polenta:
Polenta, fein (500 Gr.) und grob (so 100 Gramm)
Salz, Pfeffer, Pecorino (ein geraspelter Haufen) und ca. 1,3 Liter Wasser

Sauce:
2-3 Eier, 1-2 Zitronen, Rote Bete-Stiele, kleingeschnippelt, rote Zwiebel, Liebstöckl, Salz und Pfeffer und ein ordentlicher Schuss Wasser

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Der Saibling war angesichts der schon vorhandenen Kräuterauswahl in der Einkaufstasche die richtige Wahl und so konnten auch noch vorrätige Süsskartoffeln und eiligst erworbener Mangold ihr ihriges beisteuern, was zwar vorübergehend in Vergessenheit geriet — dann aber um kurz nach Mitternacht doch noch schlagartig in Erinnerung gerufen wurde, um auch noch kleine Hungeranfälle zu bewältigen

suesskartoffel frittiert
Süßkartoffeln, klassisch fritiert

Der Saibling war von einiger Größe, sodass sich die gefüllte Variante doch mal anbot, die sich allerorten als die präferierte Wahl erweist. Also mit frischen Oregano- und Liebstöckelblättern, ein paar Dillspitzen, und ebenfalls frischem Rosmarin gefüllt und dann noch mit zwei gehobelten Knoblauchzehen den Fisch bestückt, der zuvor schon gesalzen und zitroniert dann in Alufolie verstaut wurde.

Dazu passend, während der Backofen so ca. 40 Minuten in Beschlag genommen wurde, konnten die harten Stielteile des roten Bio-Mangolds zusammen mit zweierlei Zwiebeln und gehackten Dillstielen in Olivenöl dünsten und schon nach kurzer Zeit kamen die Blätter hinzu und nach Hinzugabe von ein wenig Wasser und Dillspitzen war es an der Zeit Limonensaft hineinzuträufeln.
Zitrone war aus, aber Limone war dann doch die richtige Wahl, um den Fisch nicht zu stark in den Hintergrund treten zu lassen, deshalb auch passend und abweichend vom klassischen Rezept noch ein paar frische Oreganoblätter hinzu, duftet auch gleich lecker und so durften dann auch gleich die Süßkartoffeln frittiert werden.

roter mangold mit dill und limonen
Mangold, gekräutert und limoniert

Zusammen vielleicht nicht ganz so die super Zusammenstellung, aber dennoch ganz gut; der Saibling verströmte einen leckeren Duft und die frischen Kräuter dominierten nicht. Allerdings traf es nicht ganz die Geschmacksnerven, demnächst dann mal als gegrillte Variante der gefüllte Fisch.

saibling mit kraeutern
Saibling mit Kräutern war nicht ganz so fotogen des Nachts ;-)

Wir sind da aber auch etwas freier als der neue Sport- und Diätblog, dessen Ziel -- ein Friseurtermin — als Belohnung aber auch nicht ohne ist :D

Der Biss wie von Sinnen ganz kräftig und doch von so zarter Eleganz mit kaum zu bändigen zu wissender Glückseligkeit des Erschmeckens allerfeinster Aromen, das Durchströmen sich wechselseitig und wider der sich als köstlichster Mittelpunkt herausstellender einfachster Genüsslichkeit getragen von einer Woge wundervoll in Erscheinung tretender Ausrufe des sich steigernden Erkostens, verführerisch umgarnt einzig und allein von sorgsam entschälter Knospe, der durch Zugabe reinen goldgelben Olivenöles und würzigem Salzes nur noch gesteigert werden konnte — verwegen!

getrieben vom verlangen

Ein zarter Hauch weiß von den Sünden der Vergangenheit, die zart umschließend die Erinnerung an Sinnliches wachhält, zu berichten, von vollkommen sich hingebender Wahrnehmbarkeit genüsslicher Leidenschaften, die bekanntlich das Einfache sind, was so schwer zu machen ist.

rote versuchung
sich entblätternde Versuchung

Die schon fortgeschrittene Lage ausnutzend kann die in der Einfachheit liegende wundervolle Oberfläche sich offenbaren, noch ganz zugeknöpft, etwas zugetrocknet, bereit sich dennoch zu öffnen, die erhaltene Pracht in Facetten sich im Munde anschmeichelnden Erkostens.

Vielfältigste Ausführung weiß zu berichten von allesamt nur eines erschmecken lassen Wollens: Wildes, scharfes Prickeln auf der Zunge, unbändiges Verlangen nach reiner die Einzigartigkeit erst auf die Höhe treibender Genüsslichkeit. Verführerisch geradezu schon erschnuppernd und doch zaghaft zurückhaltend, die Folgen schon jetzt vor Augen und dennoch begierig davon angezogen. Unruhe steigert sich in Gewissheit, die verächtende Moral weiß sich gekonnt in Szene zu setzen, der Genuss erst zu erlangen, vollständig, bei Befreiung von der andere Kost bevorzugenden Predigt.

suendige offenbarung
scharfe Verköstigungshöhepunkte, schlicht, einfach wunderbar…

Die reine Form gerne verschmähend, umso angezogener vom Zusammenspiel ergänzender Köstlichkeiten die zaghaft sich äußernde Freude, zusammengeführt erst mitsamt köstlichen goldgelben reinen Olivenöles, welches schmelzend mittelschwer auf der Zunge liegt, bebend kommt der Hochgenuss erst zur Geltung vorsichtig reibend aufgetragen auf knuspriges von Spuren heißer Berührung gezeichneten Weißbrotes, umschwärmt von prickelnden groben Meersalzes. Verzückend andauernd die überschwänglichen Rufe über solcherlei verzaubernde Kostbarkeit.

Eine verspielte Raffinesse bisweilen auch dazu gereichte Tomaten, nur nicht in dieser Zeit, in Verwickelungen nicht uninteressanter Art, die vielseitig sich gebend durchaus auch zu entzücken wissen.

Der zu verköstigenden Erschmeckung verbotenen Tuns Gewissheit verschaffend wird sich in unbändigem vom Inneren ausbreitenden Glücksgefühl überwunden Geglaubten erneut zugewandt, Widerstände, die vielfältig sich gebend, nur das Zurückdringen bezwecken, das Hinübergehen in überwunden Geglaubtes, in widrige Umstände, die Lebensfreude nur Verachtung gegenüberzusetzen weiß. Die ein Lächeln der Frohn nur bieten kann gegen ungehemmtes Erschmecken des Geheimnisvollen. Das zu erkosten, die Front der Genüsslichkeit entzweit sich hierüber, erklimmt mitnichten bebende Wonne, schreckt zurück und weiß erst beim Biss in die Ursprünglichkeit zu sich selbst zu finden. Verwegen!

blogevent aphrodisische gaumenfreuden

Kulinaria Katastrophalia reicht zum Blogevent Aphrodisische Gaumenfreuden:

Knoblauch, Olivenöl, Salz und Brot, geröstet, zärtliche Umkosungen und wilde Sehnsucht

suendige versuchung

Dem Löwenzahne hingegeben und der zeitlichen Kapazität kurz abholde Bemerkungen entgegenschleudernd, war auf die Schnelle ein gar köstliches Unterfangen hinzuköcheln und so war die Zeit hin und weg

Nudelmuscheln mit Riesenlöwenzahn und Kleinsttomate und Mittelzitrone und groessenstrukturell untererschiedlich sich hingebenden Zwiebeln
Nudelmuscheln mit Riesenlöwenzahn und Kleinsttomate und Mittelzitrone und groessenstrukturell unterschiedlich sich hingebenden Zwiebeln

Verflixt — die zeitlichen Möglichkeiten am Blogevent Schwarzwurzel und am Blogevent Parmesan und Schokolade doch noch teil zu nehmen, waren arg reduziert. Dabei war in unserer Küche alles vorhanden, es standen nur dringendere Tätigkeiten im Vordergrund. Die Ergebnisse und die Abstimmliche Huldigung sind dann hier und hier zu finden.
Um ganz schnell versorgt zu werden wurde auf einen riesigen Zuchtlöwenzahn zurückgegriffen, der in einer Mini-Tomaten-Zitronensaft-Zwiebeln-Knoblauch-Mischung sein bitteres Aroma zur Schau stellte und mit gebogenen Röhrenmuscheln (der Name ist grad entfallen) als eine gelunge Wahl zu bezeichnen war. Die Zitrone in zahlreicher Ausfertigung war auch dringend notwendig, da die Tomaten nicht der Geschmackserfreuung zugänglich waren. Außerdem wussten schon unsere Altvorderen (was für ein hübsches Wort), dass Löwenzahn essen ganz furchtbar gesund ist. Einige mussten dafür sogar in den Park gehen, um das zu pflücken, was heute teuer als Delicatessen gehandelt wird.

Parmesan gab es dann als delikate DraufundumdenTellerherumzerstreuung. Hier kann solch ein Prachtexemplar von Gemüse auch noch mal näher in Augenschein genommmen werden. Augenscheinlich näher rücken derweilen andere Foodblogs mit ganz praktikabler Arbeitsteilung.