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Unbill widerfahrende Neugier oder was macht eigentlich unsere Kaki nach dem Urlaub (Phototermin)

was macht eigentlich die in letzten zuegen liegende kaki
in letzten zuegen liegend

Der Weg in ferne Länder bringt es mit sich, dass auf Gewohntes schweren Herzens verzichtet werden muss. Der fast schon heimelige Ort der Verwahrung wird normalerweise des Morgens regelmäßig aufgesucht und sich vergewissernd, dass alles die Richtigkeit auch habe, wird betrachtet und begutachtet. Nur die IgnorantInnen unter den LeserInnen wissen diese herzallerliebste Beschäftigung mit Naserümpfen zu quittieren. Aber diejenigen, die noch nie eine Kaki gehütet haben, können das einfach nicht nachvollziehen, diese Sorge um das Obst. Aber nun ist es gut, es lebt!

Das vorläufige Ende einer schier unendlich erscheinenden Episode äußerst geweckten Interesses, welches für die den geschmacklichen Höhepunkten nicht Abgeneigten als durchaus überraschendes Ergebnis nur offenbar ist (im Anschnitt)

getrocknete kaki
Überraschendes Ergebnis der letzten Begutachtung

Das schon seine besten Zeiten überwunden geglaubte Fruchtexperiment hat doch noch für Überraschung zu sorgen gewusst. Irgendwie sind wir da in der letzten Zeit häufiger mit vorsichtigem Betasten an die Sache herangegangen und siehe da, es war deutlich eine Festigung zu bemerken. Der scheinbare grüne Schimmel hatte sich auch nur auf die vertrocknete Blattregion beschränkt und so kam, was kommen musste. Unter wagemutigem Einsatz eines mehr oder minder scharfen Messers, geöffneten Fensters und Schutzmaßnahmen zur Reinerhaltung von gefährdeten Atemwegsorganen wurde ein erster Anschnitt gewagt.

Der gestaltete sich dann doch etwas hartnäckiger. Die Kaki hatte schon eine gewisse Festigkeit aufzuweisen, die nun dafür sorgte,caci-absender dass nicht nur der mittige Schnitt, sondern auch die eigentlich nicht vorgesehene scheibchenweise Fertigung anstand.

Voilà! Es lagen ein paar Scheiben vor uns, die in der spätwinterlichen Sonne rasch noch mehr austrockneten. Getrocknete Kakischeiben, wow! Damit war wirklich nicht zu rechnen gewesen. Da hatten wir ja eigentlich spannendere Experimente erwartet, sozusagen sogar jahrelange ;-) Der Geschmack ist auch gar nicht richtig süß, auch eher nur entfernt an Kaki erinnernd.

Unsere Kakipräsentierlust animierte sogar KochSinn uns eigens seine neuste Errungenschaft zuzusenden. Vielen Dank noch dafür. Eine gewürzliche Gegengabe wird gerade mit Hochinteressantem bestückt. Kochsinn hatte uns nämlich Kakipulver zum Würzen geschickt, welches mittels eines speziellen Verfahrens von ihm entwickelt wurde. Wir waren ehrlich gesagt ziemlich überrascht wie nahe am Geschmack einer frischen Kaki das Pulver dran ist. Das Geheimnis muss aber noch gelüftet werden, wie Kochsinn das hingekriegt hat. Fast patentreif! Auf jeden Fall Extrem gut!

kakipulver
Kaki, pulverisiert, genusssüchtig machende

Aber wirklich selbst gemacht oder doch gekauft? Wir werden sehen, ob KochSinn demnächst die Rezeptur präsentiert. Wir sind auf jeden Fall schon gespannt.

Touristisch ansprechend kredenzte Berliner Spezialität erfreut, auch in Anbetracht schon weitaus fragwürdigerer Objekte, die ungehemmten Zuspruch erfahrend sich doch aus recht simpler Konsistenz zusammensetzen, sich weiterhin des Interesses, sodass es entsprechend an der Zeit war doch darauf zurückzugreifen und was wäre geheimnisumränktes Verfahren — würde es nicht auch anderweitig Hochinteressanteres zu bestaunen geben, was den jetzt schon zu bewundernden Selbstaufopferungsakt, nur noch von in seiner durchaus heroischen der Sache trotzenden Beiläufigkeit übertroffen, umso schätzenswerter macht (außerdem: Guten Hunga zur furchtbar angesagten neuen Web-Koch-Show)

kaki standhafte
Kaki, standhafte von verblassenden Zügen getragene

Unsere Kaki in Kaffeebohne zeigt inzwischen deutlichere Züge von Vernachlässigung, eine hochinteressante Sache also. Dabei ist sie erst knapp drei Monate bei der Sache. Die Schale hält ungebrochen den inzwischen an einzelnen Stellen dann doch im Durchdringen begriffenen grünen samtig in Erscheinung tretenden Inhalt zurück und so ist zumindest noch im Ansatz eine durchaus vorführwürdige Erscheinung zu bewundern.

Kochsendungsgeltungszurschaustellungsbewußtseinsverantwortungsfähigkeitsgehabe ist immer hinweisenswert, da die fabrizierte Berliner Spezialität neben Konnopkes Imbiss bald in aller Munde und Touriführer zu finden sein dürfte. Da wollen wir nicht hinten anstehen und zumindest Schnipselfriedhofs Intention, die auf einfühlsame Weise die Gunst der Stunde nutzend ein gar nicht so aufwändig zu kredenzendes Spezialitäteneinerlei zu fabrizieren wissen. Diejenigen die die besagte Wurstbude zu schätzen wissen, dürfen auch hier ihre bewundernden Blicke hinrichten.

Und nicht so vom Genuss gebauchpinselte dürfen sich dafür an Kloß und Spinne (dafür Bio) laben. Guten Hunga!


Eine zweite Folge der neuen Webkochshow gibt es auch noch (Kioskistyle)

Die Sonne scheint gerade so schön und da stellt sich doch die zugegebenermaßen durchaus berechtige Frage, was denn eigentlich mit der Kaki so los ist (schröckliches gar) und andere Blogs hatten auch was zu bieten (Blogumschau)

Als erstes fiel mal wieder der Umstand auf, dass diese blöde Kamera die Bilder von gestern, als es wunderbar einfach zu fabrizierende Champignons mit Lauchzwiebel zu Spaghetti gab, nicht im gewünschten Maße abzubilden in der Lage war (jetzt muss zu alledem auch noch der Garantiewisch gesucht werden, als wenn der Anblick von sich türmenden Papierbergen nicht schon schlimm genug wäre — nein jetzt muss auch darin herumgewühlt werden womit die Vorabaufräumzwischendepotschichtung wieder mal hinfällig wäre).

Also auf die Suche gemacht nach anderen Motiven und voilàdie Kaki erstrahlt im nicht mehr ganz so vollen Anlitz ihrer orangen Behäbigkeit. Mit dem Anschnitt wird dann auf etwas wagemutigere VerkostungsexpertInnen gewartet ;-)

die kaki ist immer noch da
Kaki im Winterschlaf, leicht geschwächt

Und im Gärtnerblog geht es derweil nach der Winterpause mit dem nächsten Event zum Thema Schwarzwurzel wieder los. Schwarzwurzel ist nicht so als das zu bezeichnen was öfters auf dem Tisch stehen würde — aber Herausforderungen sind anzunehmen ;-)

Die herausfordernde Sonne auszunutzen weiß ComidiaDeMama, die Solaröfen präsentiert. Kochsinn serviert feine Chilistreifen, die sich in unserer Küche ebenfalls allerdings noch in ungenutztem Zustande befinden, mit einigen salatlichen Bestandteilen zur Dekoration. Dekorativ und vielversprechend auch die bei Tomatengruen gezeigte Quiche Ratatouille und diese Pizza-Risotto-Kreation von Zucker und Salz erscheint auch sehr vielversprechend!

Hedonistin bewahrt alte Schätze auf, МАКАРОНИ НА ФУРНА kommt bei One bulgarian kitchen anschaulich zur Geltung und Kochknecht führt in die Geheimnisse der Mais-Tortilla-Herstellung ein. Gumia weiß Küchenzutatenmixfirmen aufzuführen (ob das wirklich ein lohnendes Geschäftsmodell ist?).

Bei lamiacucina gibt es auch ein Event — das TGRWT, da sind zwei Zutaten zu kombinieren. Parmesan und Kakao heißt die neunte Runde und es wäre doch gelacht, wenn das nicht passabel wäre.

blogevent tgrwt die9te parmesan und kakao
Parkamekosana

Mit Valentinsgrüßen hingegen haben wir es ja nichts so, im Kochtopfblog ist aber zur Zeit beim entsprechenden Event eine furchtbar lecker aussehende Torte im Anschnitt zu bewundern von Persimmons and Peaches. Erdbeeren sind sowieso was feines und spontan wurde der Entschluss gefasst doch alsbald nach Start der Saison mal wieder unsere phantastische Erdbeer-Kiwi-Joghurt-Torte in Angriff zu nehmen.

Einfacher zu bewerkstelligen sind allerdings diese kleinen Häppchen die lavaterra neulich so lecker ausschauend zu präsentieren wusste. Irgendwie süß geht es weiter mit Pflaumenhaltigen Suppen bei chickenorpasta und psst (hier werden die geschmacklichen Präferenzen der FoodbloggerInnen offenbar).

Notschlachtung auf Grund verweichlichender Tendenzen und erste Versuchungen (zum Liebhaben)

kaki geschaelt und glubschig
Einfach zum Liebhaben — Kaki, glubschig, tiefmittelorange

Jetzt war es doch mal eiligst Zeit sich besonderen Dingen zu widmen und deshalb haben es uns nicht nehmen lassen der Kaki in Kaffeebohnengewimmel die präferierte Zuwendung zukommen zu lassen. Allerdings nicht jenem Exemplar, welches sich standhaft weigert reif zu werden, sondern unseren Vergleichskakis, die schicklich woanders lagen und nun viel eher Verweichlichungstendenzen nachgaben.

Und das war auch ganz schön nötig — eine Seite war jeweils jetzt schon arg weich geworden und die andere(n) würde es auf jeden Fall nicht mehr lange machen. Also zuschlagen. Notschlachtung sozusagen. Und dann musste jetzt nur noch schnell überlegt werden mit welchen weiteren Zutaten denn noch Verschönerungen angesetzt werden könnten. Kaki und Kaffeebohne war klar, super Kombination und schick sieht es ja auch noch aus.
kaffebohnen gekruschel

Vielleicht Schokolade und Kaffeebohne geraspelt und vielleicht auch noch ein wenig weißer Rohrzucker, das Ganze in Schokomantel und nur ein Teil rausschauen lassen? Leider nicht so viel Zeit gerade für derlei sicherlich mit viel Schmiererei verbundenen Tätigkeiten. Aber eventuell karamellisiert?
Ja das könnte schnell gehen und ebenso rasch kam die Erkenntnis beim Ausprobieren mit dem Bunsenbrenner, dass das eben zumindest mittels der angefertigten Mischung doch noch keine so gute Idee war (kokelt ein wenig durch die Bohnen und die Schokolade); die Eignung dann doch eher erstmal im ersten Gedankengange suchen.

kaki unter kaffeebohnengekruschel

Die schön glubschigen Kakistücke, die im Gegensatz zur fest daherkommenden Persimon-Neuzüchtung Sharon, die nicht ganz so aromatisch ist, nur in diesem Zustande verzehrbar sind (es sei denn pelzige Geschmackserfahrungen im Zungenbereich sind erwünscht) noch rasch mit und ohne Zimtpulver drapiert und dann mehr oder minder frisch geröstete milde Kaffeebohnen gehackt und in verschiedenen Streuungen herüber. Die Kaiki ist sowas von die Sinne erfreuend. Einfach Lecker!

An der Kaffeebohnensorte könnte noch was gemacht werden, eine etwas kräftigere kaki unter kaffeebohnengekruschel kleinvielleicht oder eventuell noch das Kaffeebohnengekruschel mit etwas Schokolade direkt umgeben oder wie bei Lavaterra mit Karamell.
Zimt auf jeden Fall super, passt richtig gut. Aber nicht so eine starke Mischung nehmen. Die milden Zimtstangen aus Sri Lanka sind optimal. Im Weltladen gibt es welche von El Puente, die eignen sich auch zum Kochen formidabel.

Die Kakikredenzung wird dann in den nächsten Versuchsstadien noch weiter verfeinert und ausprobiert werden. Kaki-LiebhaberInnen dürfen natürlich schon mal eigene Probierkünste walten lassen ;-)

Sammelhamster zumindest wäre es bei ihren 1-Tonnen-Verbrauch pro Woche von dieser Frucht zuzutrauen, dass demnächst flüssige Kaki-Kaffeemischungen zu sehen sind ;-) und auch Hedonistin wagt sich ja des Öfteren daran.

Kaki in Zimtbohnen
Kaki in Zimtbohnenmischung

Kaffeebohnen halten offensichtlich den Reifungsprozess auf — das Teil wird sogar trotz Hinzugabe einer dekorativen Zimtstange nicht reif. Dafür ist ein wohliger Kaffeeduft mit einem Hauch Zimt vernehmbar.

Kaki in Kaffebohnengewimmel (reifliche Überlegungen besonderer Art) und kulinarische Türchen

kaki in kaffeebohne
Kaffebohnengewimmel unter halbreifer Kaki an Heizung

Gerissen, gerissen diese Überschrift, die anzulocken die Wissbegierigen verhelfen soll, die sich erhoffen eine Kreation aus den im Titel genannten Substanzen zu erblicken. Aber mitnichten — denn der Erfolg des Reifeprozesses ist noch nicht vollständig eingetreten.

Dabei wurde bisher alles ganz akkurat vonstatten gehend ruhen gelassen. Die schon schön orangefarbene Kaki wurde wie es sich gehört in eine wohlausgeformte Kaffeebohnenansammlung gebettet, für die bessere Durchdringung von Aromen wurde eine Zimtstage hinzugelegt (nicht im Bilde — aber hochaktuell) und außerdem war die Heizung (angedreht) in der Nähe und dann passiert einfach nichts. Gemein!

Aber der Kulinarische Adventskalender läuft schon zu großer Form auf; die ersten Türchen des diesjährigen sind schon auf und es soll sogar Gewinne geben. Davor gab es noch den Zwebeliroundup und die Topinamburjubiläumskochabstimmung gibt es auch (bald). Viele leckere Sachen warten da auf Begutachtung. Astrid von Paulchens Foodblog hat es trotz Krankheit und Umzugsstress noch geschafft, einen schönen Überblick zu schaffen :-)