Verschlungene Wege zum vom Besuch eingeforderten leicht zu dünstenden Federkohl erwiesen sich als vorzüglichst zu gestaltende Kost, die zuvor schon tagelang ausgekundschafteten Beschaffungsstellen ließen die gemeine Verkaufsschar nur mit den Schultern zucken, ignorantes Überspielen ungenügender Orderfähigkeit im Großhandel. Also auf den Primärerzeugnisbetrieb gesetzt und mit dem Anblick einer leeren Kiste belohnt, in der noch kümmerliche Reste von einst sicherlich die untere Ebene füllenden Gemüse vorhanden war.
Der Besuch wurde allmählich unruhig, glaubte Hinhaltungen nicht mehr, begann zu zweifeln, dass überhaupt noch etwas davon zu haben sei; also mutig die Nacht durchgehalten und halbtot ohne größeren Drogenkonsum tapfer zur Einkausstätte gerannt, um die Belohnung abzuholen — frisch gepflückter (hoffentlich) zarter Grünkohl.
Der besten aller Grünkohlzubereitungsarten stand nicht mehr im Wege und so konnte vitaminreiche Biokost zu höchsten kulinarischen Ebenen geführt werden (ganz ohne matschende Zubereitungsarten). Dazu dann auch noch kochwartezeitbedingt die Suche nach Teelichtrestbeständen und unterstützenden Limonengetränken

Frische Kräuter und Zwiebeln verzücken federleichten Grünkohlblättergenuss
Einfach entsprechend dieses Rezeptes Zwiebeln und kleingehackte Dillstiele in bestem Olivenöle angedünstet und zuvor in Wasser kurz gekochte Blätter ohne harte Stiele, die in Eiswasser ihre Farbe behielten, mit hinzugegeben, 10 Minuten gedünstet und mit den schmackhaften Dillspitzen versehen zwischendurch und dann frisch die zarte Speise genossen mit noch einem ordentlichen Schuss allerbesten Bio-Olivenöles und zufrieden auch noch den dazu gereichten Schafsziegenkäse auf der Zunge zergehen gelassen. Sehr lecker mal wieder!!
Ganz auf Eigenproduktion setzt übrigens ein neuer Blogsportblog und liefert anschaulich Möglichkeiten selbst in die vegane Käseherstellung einzusteigen; gespannt wird auf die Produktion von Schafskäseersatz gewartet — da müsste doch was zu machen sein
Übrigens, dass gar politische Verwicklungen besonderer Art beim Grünkohlessen auftreten können, war allerdings bisher unbekannt





