
Ohne bügelschlossverwöhnte Hingabe — Mohnstrudelbestände
Eine Menge neuer Kochblogs sind diesmal bei der mittlerweile schon sechsten DFssgF-Aktion dabei, wie immer dankenswerterweise von Schnuppensuppe diktatorisch organisiert
und so wurden pünktlich zum Ausklingen fieser leichter Erkältungsrunden dringend benötigte Stärkungen geliefert.
Als Urgestein des Pakettauschringes musste die immer äußerst blogaktive Absenderin unseres Paketes beim nunmehr sechsten Male in der Ideenfindung ausholen ohne selbstredend die traditionelle Bestückung zu vernachlässigen. Das zur Füllung verwendete Lokalblatt wies leider schon ausgefüllte Sudokokästchen auf, das kann nicht die Neuerung sein
Der frisch angesetzte Grüne-Walnusslikör (noch nie getrunken!) in der kugeligen Bügelverschlussflasche konnte probierungshalber zuerst dran glauben, Tribut musste an die wie immer aufopferungsvolle Tarnadresse geleistet werden, die sich trotz bekennender „Ich muss zwar noch arbeiten, ich darf das gar nicht trinken„-Sprüche sichtlich bekümmert aufopferte.
Schon von der Absenderin Küchenlatein als klassische Bestückung beigefügte Biofairbohnen der Landeshauptstadt des nördlichsten Bundeslandes mit gezacktem Wappen, das sich dort großer Beliebheit erfreut, der Kaffee wird in Bälde ausprobiert; Anreiz, die Esspressomaschine endlich zu reparieren
Nächstes Ziel ist eine Schachtel gefüllt mit selbstgebackenen kleinen Mohnstrudeln, gar nicht süß wie vermutet, eher geeignet ganz viel zu futtern, aber nicht so ganz unser Geschmack — für alle Interessierten, die ohne Mohn nicht mehr auskommen können findet sich hier das Rezept [Nachtrag, inzwischen sind alle weggefuttert, Bloggen macht hungrig
].
Haltbare Verkostungsmöglichkeit findet sich dann in Form von Kieler Sprotten — Spratuss sprattus genobbt (ohne Kopf und ohne Innereien), welche in Zusammenhang mit runden Walnuss-Vollkornbrotscheiben zu genießen sind, einem Meilenstein der Sylter Backkultur
ohne Konservierungsstoffe, das Signet versehen mit Original-Leuchturm und merkwürdigerweise ohne Plopp-Verschluss, das mitgelieferte aus naturfrischen Urlaubsparadiesgegenden herstammende leichte Dithmarscher Dunkelbier hingegen hat sowohl Leuchttüme als auch einen Bügelverschluss und weiß das Manko auszugleichen.

Auch das Roggensauerteiggläschen mag auf das landestypische Verschlusssystem nicht mehr verzichten, verschicktechnisch bestand ja schon Erfahrung, jetzt müssen wir uns erst mal über Aufbewahrung und Haltbarkeit schlau machen, verwenden könnten wir ihn ja eigentlich prima für Flammkuchenteig.

Und ganz wunderbar — selbstgemachter Tomatenketchup, das wollten wir auch schon immer mal machen, über die begeisterte Inaussichtstellung der Fertigung nur leider nie hinausgekommen, als kleiner Anreiz jetzt ein sehr tomatig-curryig-schmeckendes eher festes Ketchup, ist da noch Paprika drin? Eine weitere Verkostung wird es zeigen.

Beugelbuddelflasche mit gleich drei zwei Leuchttürmen und einem Wasserturm
Vielen Dank an Küchenlatein für das schöne Paket und an Rosa für die für sie ja überraschungstechnisch nicht ganz so in Erstaunen versetzende Organsiation der Foodpaktversendung und die wie immer spannende Zusammenfassung aller Fresspakete. 
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wäre, muss schließlich mit Bedacht gewählt werden); innerliche Flüche welche Strafe dieses Vergehen am besten nach sich ziehen sollte werden mit der Aussicht auf den leckeren Inhalt des Foodpaketes beiseitegeschoben. 





gepackt wurde.




der arbeitsüberlastet erst spät Meldung machte, was aber auch daran lag, dass die üblichen Warnlaute der vierbeinigen Freunde nicht anschlugen, da eines der gelieferten eigentlich gerade hochinteressanten Inhaltsstücke sehr professionell verpackt war, sodass kein winziger Lufthauch nach außen zu dringen wusste.
Winzigkleine sogenannte Wibele aus Biskuitteig wussten schon mal für die ersten Aha-Erlebnisse zu sorgen und uns in den Kreis der erlauchten Wibeleempfangspersonen zu rücken (andere hatten das nämlich auch in ihren Foodpaketen). Schmeckt ein bißchen wie Russisches Brot, nur vanilliger und besser. Sehr lecker. Soll angeblich
gefertigt in der Rosstriebkellerei Dettingen, der noch gut gekühlt darauf wartet die kaltvergorene goldgelbe Apfelperlweinzubereitung dem Genuss aus Sektgläsern zuzuführen.
noch aus vollständigem Inhalt bestanden (so lieben wird das) und im anderen ein hochinteressantes aus Tomaten und Zwetschgen gefertigtes Chutney (mit kleinen weichen Stückchen), das war zusammen mit einer einer noch ohne eigenen Foodblog ihr eigen nennenden Freundin gefertigt.
gefertigt, wusste sich bereits nach vielen Probierteilchen geschlagen zu geben; der letzte Rest hat sich aber tapfer im Kühlschrank versteckt
aus der näheren Umgebung als Ersatz für frische Maultaschen gedacht zu überraschen mit ihrer Form — wie sollen wir die denn bloß füllen 


wurde als erstes herausgezaubert, ein bald passendes Glühweingewürz in kleiner bunter Dose (den Geruch mochten playgrounds Katzen merkwürdigerweise gar nicht womit das Neugierproblem gekonnt gelöst wurde), das dann bald für den eigenen Glühwein genutzt wird
natürlich nicht so gut gesichert haben. 