Tag-Archiv für 'champignons'

schlicht einfach aufgetischt

salzumsorgtes schinkenstueck
Ohne Salzkruste wär es nicht echt

Einfach Zwiebeln in Olivenöl angeschmurgelt, noch versehen mit Frühlingszwiebeln, die sich ganz hinten im Kühlschrank versteckt hatten mitsamt dem sich salzkrustig eigentlich ganz hübsch machenden Schinkenstück, das anteilig kleingeschnippelt mit hinzu durfte. Und Pilze waren natürlich auch noch dabei ;-)

pilz schinken nudel und zwiebel
Pilze gab es schon lange nicht mehr

Und dann in aufopferungsvoller Tätigkeit einige Mitbringsel verarbeitet, um es sich auch infolge von Essensnotstand so richtig gut gehen zu lassen, Ablichtung folgt.

Nur mal so für zwischendurch wurde Nudelfabrikat mit Salbei, Schinkenwürfelchen und leckeren Champignons in Verbindung gebracht (ganz kurz)

Kurz dem Hungergefühl gewidmet: Frische Salbeiblätter, braune Champignons, Minimaccaroni und Schinken-Würfel, Pfeffer (frisch + gemahlen). Und damit verschwindet leider dies aus dem Genussticker ;-)

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Ausnahmsweise schlicht

Auf der Zunge zart zergehende Spinatblättchen an gescheibelten Champignons zu Pecorino negro-Splittern

Nudelteig in Form von Linguini war verantwortlich für das famose Essen, welches den Spinat in den omnipräsenten Mittelpunkt zu stellen wusste, der uns deshalb das Essen besonders munden ließ. Spinatblättchen wurden rasch mit Zwiebeln in Bio-Olivenöl (kbA) angedünstet und ein paar vorhandene Champignons in Scheibenformat kamen auch noch hinzu und konnten durch geschickte Drehung unserer Holz-Pfeffermühle mit der dafür vorgesehenen Füllung in der verarbeiteten Form ergänzt werden. Obendrauf noch delikat daherkommender sizilianischer Pecorino negro, der zart schmelzend auch optisch einiges her machen konnte.

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Spinatnudelvariation mit Champignon und Käsereibeprodukt

Äußerst delikate Teigtaschen mit Pilz-Schinken-Pecorino-Thymian-Füllung an frischer Salbei-Butter und das Bedauern umliegender Wohngemeinschaften in unserer Nachbarschaft ihr Dasein zu fristen (Rezept)

Wunderbare kulinarische Höchstleistungen waren der Grund für unser zufriedenes und vom Genießen erschöpftes Antlitz, welches sich gerade einer gehörigen Portion Glück hinsichtlich des unseren Gaumen schmeichelnden Genusses äußerst delikater selbstgemachter Nudeln erfreute, die uns uns aber wirklich dermaßen gut gelungen waren, dass sie natürlich den verehrten LeserInnen nicht vorenthalten werden dürfen.
Wir haben mal wieder auf unser Grundrezept für Nudelteig zurückgegriffen (diesmal ohne Tomaten aber mit dem besten Bio-Olivenöl), welches mit genügender Kenntnis in Kampfsportarten vielfältigster Art leicht knetend zu bewältigen ist; den letzten Teil nahm dann unsere Nudelmaschine kraftübertragend in Bewältigung eines schön geschmeidig gelungenen Teiges, der alsbald dann dünn ausgerollt vor uns lag und sehnsüchtig darauf wartete mit den von uns bedachten Köstlichkeiten gefüllt zu werden, da wir uns für Teigtaschen oder auch italienisch Ravioli entschieden hatten, um unseren Heißhunger an diesem Tage aufwendig zu stillen und so einen neuen Rekord bei der Culinaria Anima-Aufstellung im Koch-Blog zu belegen. Wie gesagt, es war sehr, sehr lecker und ist nur zum Nachkochen zu empfehlen wie übrigens auch der Einkauf guter Zutaten, die nicht unwesentlich zum perfekten Gelingen beigetragen haben.

gefüllte leckere teigtaschen in der pfanne

Aber nun mal im Einzelnen: Die phantastisch gelungene Füllung ist super-einfach herzustellen und nicht nur deshalb zur Nachahmung zu empfehlen. Schinkenwürfel und kleingehackte rote und weiße Zwiebeln werden in Olivenöl angebraten und mit dem tollen Chardonnay Vivo Blanco aus kbA abgelöscht, wenn sie eine schön braune Farbgebung ihr eigen nennen und so auch mehr Geschmack aufweisen können. Meersalz; frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und ein paar Stängel von unserem eigenen gezüchteten und selbst getrockneten Thymian (böse Zungen, die behaupten, wir hätten ihn im Topf vertrocknen lassen haben nichts weiter als üble Nachrede im Sinn); die letzte Beigabe gibt auch den Pfiff des Ganzen und beweist mal wieder, dass einfachste Gewürze immer wieder einen durchschlagenden Erfolg hervorbringen können. Derart gelungen wurde der grob geriebene (bewährte) Pecorino Negro hinzugegeben und vermengt mit einem Spritzer Zitrone, der den ausgewogenen Aromasinnen entgegenkam.
Dann wurden noch braune Champignions in dicken Scheiben und mit Wacholder gewürzte Schinkenwürfelchen angebraten (mit Olivenöl, schwarzen Pfeffer und einer Prise Oregano), die dann nach dem Abkühlungsvorgang kleingehackt und zum schon vorhandenen Schinken-Käse-Gemisch hinzubefördert worden. Schon jetzt war klar bei einem notwendig gewordenen Zwischenprobierstadium, dass das sehr lecker werden würde — zumal der inzwischen auf dem Tisch liegende frische Salbei einen zarten Duft von seinen grünen Blättern ausstrahlte, der uns die Gewissheit brachte einen guten Einkauf getätigt zu haben (warum kann es nicht immer so perfekt zugehen?).

gefüllte teigtaschen mit salbeidekoration
gefüllte Teigtaschen mit Salbeidekoration

Die rund ausgestochenen Nudelteigstücke wurden mit der Füllung (ca. 1 Esslöffel) bedacht und dann umgeklappt und an den Rändern festgedrückt wobei — das Auge isst ja bekanntlich mit — auch an den typischen Gabelrand gedacht wurde, der mittels schnellem und kurzen Druck der Gabelspitze zum golden Abschluss beiträgt. Dann ganz schnell in kochendes Salzwasser und 3 Minuten gekocht (wenn die Ravioli durch sind schwimmen sie an der Oberfläche). Nebenan brutzelte derweil die Butter fröhlich vor sich hin und nahm unsere zweiundzwanzig frischen Salbeiblätter auf und sorgte bei den angrenzenden Wohngemeinschaften für herzzerreißende Szenen, als sie mal wieder feststellen mussten, dass Kulinaria Katastrophalia sie darben liess ;-)
Denn die Salbeibutter war das I-Tüppfelchen auf den gefüllten Teigtaschen, die nun den großen Teller — dekorativ in die Mitte gerückt — zierten.
Dazu Wasser und ein mit Zitrone, Olivenöl und roten Zwiebeln versehenen Endivien-Salat, der mit seiner geschmackvollen herberen Natur den wunderbaren auf den Boden ziehenden Ausgleich aus dem Schwebezustand zu bringen vermochte, den die intensiven Geschmacksvariationen des genossenen Gerichtes uns nun sekündlich auf Neue bescherrten, als wir sozusagen in der kulinarische Höhe verweilten. Zum gelungenen Abend gehörte auch noch ein Espresso, der diesmal aus äthiopischem Wildkaffee stammend mittellaut zischend aus der Espressomaschine ran und sein und unser kräftig-harmonisches Sujet zum Tragen kommen liess.

War das lecker!!!

Später WG-Zugang mit folgender Verköstigung an erlesenen Pilzen

Kaum war die Sonne hinter romantisch erscheinenden Häuserfronten, die einst besseren Zeiten entgegenstrebten, verschwunden da war undefiniertes Geächze zu vernehmen — profaner Grund war ein wandelnder Rucksack, der im Übrigen mit der langersehnten Nudelmaschine gefüllt war (wobei Nudelteig ja besser gelingen soll mit einem hölzernen Werkzeug, was für Erfahrungen habt ihr eigentlich damit?), der sich die Treppen nach oben im Haus heraufarbeitete. Mit tatkräftiger Unterstützung war die Geräuschquelle alsbald auf den Status normaler Atemgeräusche gebracht und nun musste natürlich ganz schnell eine Verköstigungs-Variante her. Entschieden haben wir uns der Einfachheit halber für Linguini mit erlesenen Champignons. Zuvor waren kleine Schinkenwürfel angebraten worden, dann schnell die Pilze und dann als die Linguini fast fertig waren noch ein paar Frühlingszwiebeln, kleingeschnitten hinzu. Ganz schnell noch ein wenig mit den Nudeln verrührt und mit Pecorino bestreut erfreute unsere hungrigen Mägen eine Portion jenes beschriebenen kleinen Gerichtes.

Spaghetti mit erlesenen Pilzen

Der Erfolg war beim Blog-Event Minze nicht mit uns; nur ein magerer zweiter Platz war unseren Eisigen Juli-Perlen (super-leckere gefüllte Himbeeren) beschert. Der Siegerbeitrag „Schokolade-Pfefferminz-Dessert vom Kochblog L´Escargot Gourmand, der aber auch nicht ohne war, erreicht mit nur zwei Stimmen Vorsprung den Minze-Oskar. Beim näxten Mal also mal für uns stimmen, gell.
Richtig inspiriert wurde jedoch CorumBlog der für den Sommerdrink-Kochtopf-Wettbewerb (irgendwann kriegen wir das auch noch hin, das Banner zu verlinken) den Himbeer Lime fertigte, der richtig lecker klingt!

Was soll übrigens mit ein paar Kilo leckerem Schafskäse der Marke Mevgal fabriziert werden? Wir sind noch am Überlegen und werden morgen die Antwort liefern. Seid gespannt!

griechischer Schafskäse!
Griechischer Schafskäse