Verflixt – die letzte Zeit war von tätigem Einer- und Allerlei geprägt, die die Kochkünste, die zu präsentieren wir uns hier anschicken, doch sehr ins Hintertreffen geraten liessen. Dabei gab es viele gute Ideen, was denn nun mit dem Kochblogevent Käse — als in geschmacklich wie auch repräsentativer Hinsicht als sehr schmackhaft daherkommendes Thema in der Rezepterei — anzustellen sei. Nicht das dieser Umstand nicht bei jedem Blogevent von neuem der Erörterung harren würden – diesmal wurde es aber so richtig schwer, weil es doch was ganz, gaaanz Besonderes noch nie dagewesenes sein sollte.

lecker mit Ahornsirup versehene Auberginenscheiben vermochten überzeugend den gebratenen Thunfisch zu unterstützen, der durch frischen Schafskäse obendrauf gut zu überzeugen wusste
Der einzige ungewohnte Faktor war dann wohl die Tatsache, dass heute am letzten Tage des noch zeitlich im Rahmen liegenden doch tatsächlich mal was frei war. Die guten Ideen müssen dann halt so nach und nach reinfliessen und die spontanen sind von der die vorhandenen Zutaten ausnutzenden sowieso die spannensten und interessantesten.
Nun war also nach der Sichtung des Kühlschrankinhaltes klar, dass entweder Schafskäse, Schafskäse oder Schafkäse zur Anwendung zu gelangen hatte. Uhh – damit kann nun vielerlei angestellt werden und selbstredend haben wir auch dieses Unterfangen galant zu lösen gewusst mit tatkräftiger Unterstützung von Besuch, der von den fleissigen kochwütigen Personen von der iberischen Halbinsel zu berichten wusste, die in niederländischen Studientagen ebenjenes rauf- und runter zu kochen pflegten und da wir immer auf Besuch mit auch den abwegigsten Gedanken einzugehen pflegen, nahmen wir uns der gar köstlich klingenden Option an, die dann tatsächlich auch so gut war, dass die in anderer Variation noch zu verfeinern durchaus geeignet erscheint, was uns aber zum eigentlichen Anlass der Schribbelei zurückführt — nämlich unseren Beitrag zu eben diesen dem Milchendprodukt zugetanen Event.

VeganerInnen dürfen statt Fisch auch Tofu verwenden
An Zutaten werden benötigt:
Schafskäse
Auberginen
Thunfisch
Tomaten
Spinatblätter
Weißwein
Pfeffer, Salz,
rote Peperoni
Zwiebeln
Olivenöl
Ahornsirup oder Honig
Und so geht es vonstatten:
Auberginen (das was der Besuch dringend anriet als Super-Zutat- und Fertigungsvariante) in große, dicke Streifen schneiden, salzen und nach zwanzig Minuten ausdrücken, damit nicht zu viel Wasser das zum Braten verwendete Öl unangenehm verbraucht. Auberginen sodann in Ahorn-Sirup marinieren und nach einiger Zeit, die der Erörtertung gewidmet waren, warum der Polnisch-Lernkurs jetzt für das Essen unterbrochen werden muss, anbraten und immer eifrig drehen. Öl weggießen und währenddessen kleingehackte Tomaten mit ebenso kleingehackten Zwiebeln in Olivenöl anbraten; Weißwein, Salz, weißer Pfeffer und ev. Oregano zwischendurch hinzu.
Dann auch zeitig den Backofen anheizen, feststellen, dass der irgendwie dummerweise nicht in Ordnung zu sein scheint und beschließen den Schafskäse dann halt nicht in einer überbackenen Variante feilzubieten,
Also ganz rasch den Thunfisch anbraten und schwupps war das Essen dann ja auch schon fertig.
Drapierung der Zutaten dann wie im Titel
, der im Übrigen auch nur so lang ist, weil der jetzt mal wieder für mindestens zwei Tage reichen muss bis wir unseren Betrag zum Kochevent Grünkohl präsentieren, der wirklich ausgesprochen lecker ist.
Leckt und gut (wenn auch nicht Spitzenklasse) waren unsere süß marinierten Auberginen auf scharf daherkommenden Tunfisch-Filets und frisch-fruchtigen Tomaten-Weißwein-Würfeln mit frischen Spinatblättern und das Alles wiederum unter delikatem Schafskäse natürlich auch!