Archiv der Kategorie 'Katastrophalia'

Die blutrote Apfelnacht – aparte Reispapierrollen schärfsten Inhaltes mit Makrele, Ingwer, Zitrone, Agavendicksaft, Rote Bete und delikat aufgetischten Apfelscheiben — nebenbei katastrophale Mixversuche

blutende reispapierrollen in halbwegs harmonischer eintracht
Leicht durchschimmernde Apfelstücke waren in der linken Reispapiertasche ziemlich angesagt

Die sagenumwobene Apfelnacht zum Ende des Septembers stand also an — und da wäre es doch gelacht, wenn es nicht gelänge diese lustige Idee, die da neulich so im Raume stand, für den Appleday die Apfelnacht im Kochtopfblog in die Tat umzusetzen…
…wenn da nicht der Umstand gewesen wäre, dass irgendwie jetzt die ersonnenen Zutaten sich jetzt trotz eifrigen Vorsprechens jetzt nicht so als vorhanden zeigen konnten, was jetzt aber auch nicht so schlimm war: Äpfel waren ja schließlich geordert und außerdem gebot der Anlass applenightdoch einfach mal diese Anchovis zur Geltung zu bringen und so geschah was geschehen musste und zusammen mit dunkelroter Bete wurde eine Paste angemixt, die jetzt eher als katastrophal einzustufen gewesen wäre (wurde ganz schnell — weil schlichtweg furchtbar — entsorgt), was aber immer noch nicht zum Umstand führte, einfach sich dem Aufgeben hinzugeben und so wurde beschlossen (zumal doch so langsam die Zeit fortgeschritten war) was Neues zu ersinnen.

Also quasi ganz schnell an tolle Reispapierrollen gedacht, die sich mit Apfel harmonisch einzufügen wussten — zuvor wurde aber noch Rote Bete nachdem sie sowieso schon geschält war mit frischem Ingwer und ein paar Spritzer einer Zitrone und etwas Agavendicksaft vermengt und mittels Mixerfuellung als da waeren apfel makrele ingwer rote bete zitrone zu einer schön färbenden grob strukturierten und diesmal wohl abgeschmeckten Paste gefertigt. Apfelscheibchen angerichtet und irgendwie in verschiedenen Fallstudien verschiedene Rote-Paste-Aufstreichmethoden ausprobiert. Als da wären drauf, drunter, quer, in Streifen, rund und mit Muster.
Makrele, frisch geräuchert in kleinen Stücken war passenderweise auch optimal als Ergänzung und so konnte durch einen Einwicklungs- bzw. Umschlagvorgang unsere bald gut durchgebluteten Reispapierrollen kreiert werden, die sich einerseits durch scharfe Geschmacksintensivität der Paste und andererseits mit dem frischen und knackigen Apfel in milder Reisnote auszeichneten.
Kurz überlegt, ob sich das jetzt angebraten als das besondere Etwas herausstellen könnte und gedanklich verneint, d.h. vielleicht im Sesammantel (wozu jetzt natürlich Sesam vorhanden sein müsste, was sich ja schon letztens als ein kleines Problem darstellte).

blutende reispapierrollen neben apfel in der nacht.jpg
Blutende Reispapierrollen neben Dekoapfel in der regnerischen Nacht

Der optische durchaus nicht zu verachtende Effekt hatte schon was von Halloween — aber im Vergleich zu der eigentlich favorisierten flambierten Variante dann doch etwas anders. Zum Linsenvent wird — soviel steht schon fest — dann auf Bewährtes zurückgegriffen, die ständig begutachteten Vorbereitungen laufen schon…

Bis zum nächsten Appleday ist dann ja noch ein Jahr Zeit ;-)

Durch erhoffte angenehm sanfte Geschmacksnuancen erfreuten die Kalamares mit den lustigen kleinen Fangarmen, die mittels Bierzutat etwas zu einem ganz neuen und gloriosen höchstwahrscheinlich noch nie dagewesenen Zubereitungsprozess beizutragen wussten und so bewundernde Blicke bei den zur Verköstigung Erschienenen hervorzurufen wussten, die nun endlich einmal der Ersatzsojasaucenherstellung beiwohnen konnten

Das müsste doch zu schaffen sein, dass wir in den letzten Stunden des ablaufenden Einreichungszeitraumes des Blog-Event Bier im Kochtopfblog noch was hinkriegen, was weder schon von anderen als Beitrag eingereicht noch sich auf gut gemeinte Ratschläge anderer, die Bier als allein zu verkonsumierende Flüssigkeit ansehen, beschränkt.

Biergevergewaltigter armer Tintenfisch

Hah! War da nicht gestern eine geschmacklich in höchsten Tönen zu lobende Kleinigkeit zubereitet worden, die ihren Nachklang noch heute auf den empfindlichen Geschmacksknospen hatte — und war da nicht noch dieser unangenehme Klang in den Ohren, der da beständig rief: „Ihr habt mir gar nichts übriggelassen!“.

Grund genug sich auf die sich tieferen Temperaturen zugeneigten Gerätschaften zu besinnen und ein Paket Mini-Kalamares zum Ausgleich hervorzuholen, sie einem Auftauprozess hinzugeben und zu beschliessen, dass das jetzt mal mit Bier verköchelt wird. Blog-Event Bier Also flugs Schwarzbier geordert und als allererstes Bierteig ausgeschlossen (da schon anderweitig untergebracht von Teilnehmerinnen) und sowieso nicht so das Richtige für neue zu entdeckende Zubereitungsschöpfungen.

Und dann ging alles auch schon ganz schnell: Zur Verteidigung des Bieres wurde eiskalter schön fruchtig auftretender Vinho Verde mit Eiswürfeln serviert. Sehr angenehm bei diesen Temperaturen übrigens.
Die Kalamares wurden nach dem Entfernen der feinen Haut in einem guten Schuss Olivenöl angebraten. Dann kam Zitronenschale in Streifen geschnitten aus kontrolliert biologischen Anbau zum Zuge, die sich schlängelnd der Grundztutat anzupassen wusste und dann kam auch gleich das glorreiche Schwarzbier aus ostdeutscher Produktion zum Zuge, welches sich dem Fischton anzuzupassen wünschte und nach kurzer einköchelnder Tätigkeit wurde auch schon ein absolut ungewohntauf der Zunge auftretender Kalamar serviert. Salz und schwarzer Peffer aus der Mühle drauf und Wunderbar! ausgerufen… Halt, Stopp, gute Güte -- war das überhaupt nicht krakenartig gut. Die Sauce schmeckte …na, ja lassen wir das.
Auch die erhoffte Rettung mit hinzugefügten Agavendicksaft war nicht das nonplusultra — aber immerhin war dadurch das Geheimnis der Soyasaucenersatzherstellung gelüftet (so schmeckte die kreierte Substanz nämlich irgendwie). Rubrik katastrophalia — schließlich müssen wir am Jahresende da auch was vorzuweisen haben. Schnell die restlichen Tintenfische vom Sud abgewaschen, um zu retten, was zu retten war und sie dann mittels Olivenöl und Zitrone doch noch geniessen zu können.

Dann das gestrige Zubereitungsverfahren ausgenutzt und zufriedene Gesichter mit den restlichen nicht verköchelten Kalamares herbeigezaubert und geschworen, künftig sich frühzeitiger Gedanken für die Blogeventgestaltungsteilnahme zu machen ;-)

Jipper auf Pressfisch, die Frage, ob das nicht Japps lauten könnte und die nähere Ausgestaltung des EsMussJetztGanzSchnellGehenKochvorgangs

Es sind diese Tage, die urplötzlich das Verlangen nach so richtig fieser Imbisskost aufkommen lassen und selbstredend ihren Grund in ganz profan daherkommenden unterschwelligen Registriervorgängen untergeordneter Bedeutung heuer am zufälligen Vorbeischlendern an einer dieser Tourikaschemmen (incl. Bewirtung mit Fisch und Schnitzel) an einem Kanal zu finden hat.
Fisch, panierter Pressfisch — am besten mit fettigen Bratkartoffeln. Ganz schnell musste das jetzt her. Jetzt! Sofort! Jipper! Dann die in diesem Zusammenhang eigentlich unrelevante Fragestellung, ob das nicht Japps heißt? Jipper drauf, Japps drauf??? Egal.

Aufreibendes Wochenende und den frühen Morgenstunden nicht angemessene Tätigkeiten in Erinnerung, kein Frühstück (dafür aber Kaffee) und sowas wie eine Sitzung wünschten schließlich kompensiert zu werden.
Fisch gab es zwar auch noch im Hause – dennoch war die fertig panierte Variante ein zu ordernder Umstand, der noch durch Restbestände an Kartoffeln vervollständigt zu werden gedachte. Der ebenfalls erworbene Rettich wurde klein geschnetzelt und samt einem dringend der Verarbeitung zugedachten Apfel in einer Kürbiskernöl-Essig-Joghurt-Mischung mit einer Prise Salz zubereitet. Esst sowas bitte nicht! Das einzig interessante war die schöne schimmliggrüne Farbgebung durch das Öl. Während der Fisch zu brutzeln begann, saugten sich derweil die aus gar winzigen Stücken gefertigten Bratkartoffeln so richtig schön mit Öl voll. Das ganze dann tatsächlich auch aufgetischt.

fisch mit fettigen Bratkartöffelchen
Pressfisch mit fettigen Bratkartöffelchen an Orangenspalten

Trockene harte (fast) geschmacklose Tomatenbrote mit nicht mehr ganz knackigen roten Zwiebeln — Salz und Peffer (aber dummerweise kein Olivenöl) waren auch dabei

Die Zeit für Tomaten scheint noch nicht gekommen; allerorten wird auf Dosenware zurückgegriffen und doch der Wunsch nach dem frischen Ambientewohlfühlgeschmack was allzu starker Natur und so wurde auf griffbereite Ware, die dankenswerterweise angeschafft wurde, zurückgegriffen. Das vorhandene Reststück des Sesam-Haselnuss-Brotes war zwar schon älterer Natur, was jedoch gekonnt ignoriert wurde, um nun doch endlich schnell zum gewünschten Egebnis gelangen zu können, was auch alsbald geschah — selbstverständlich nicht ohne, dass die Aufmerksamkeit vorher den nicht mehr ganz so knackigen Zwiebeln gewidmet wurde, die dann auch in gewürfeltem Format zur Verschönerung und allseitigen Geschmacksaufwertung beitragen konnten, was zugegebenermaßen auch nicht das Schlechteste zu sein schien — zumal Meersalz und schwarzer gemahlener Pfeffer auch noch das Ihrige beizutragen pflegten

Tomatenbrot
Vergessen: Feinste Olivenöltropfen zur geschmacklichen Aufwertung

Die Suche nach dem essbaren Inhalt, Backanleitungsdarbietungen allerhöchsten Interesses und dort ein jähes Ende erfahrend zugleich die letzte Show und Beantwortung unserer Frage

Der autonome Containerblog bei blogsport bietet neben kurzweiligen Erklärungen auch tiefe Einblicke in Supermarktmülltonnen, denen allerlei Essbares entrissen werden kann. Darunter auch Schmankerl wie Rosenkohl ;-) , der uns eine geschickte Überleitung zu einem traurigen Kapitel gestattet:

Die aufschlussreiche echte Männer Backdarbietung war der letzte Clip von uns allemal den Tag rettenden sarahtv-Clips. Was sollen wir jetzt tun? Gawker hofieren? Gaaanz schlimm!!!

Offizieller Grund waren (neben ruckartigen Experimenten) massakrierte Häschen, zuwenig Input, um den Gute-Laune-Generator ansprechend in Gang zu setzen und der wohl alles entscheidene Grund, wie aus gut unterichteten Kreisen verlautete, war, dass Antifas halt doch nicht lachen können — dies zugleich auch die Erklärung auf unsere eigentlich noch in diesem Jahr anstehende Beantwortung einer gar nicht so uninteressanten Frage. Originalton Sarah: „ich erkenne die zeichen der zeit, nehme meine perrücke und sage ‘adieu’“.

neinneinneinneinwal
Ein Jähes Ende verwackelter Bilder — dabei war doch schon Ersatz in Sicht durch den Neinneinneinnein-Wal

Die besten Katastrophen des Jahres

Während zur Zeit die Ergebnisse der besten kulinarischen Kochkünste feilgeboten werden (u.a. Kochtopf, Chili und Ciabatta, Fool for Food, Kaffeebohne, FoodFreak, Brot und Rosen, Küchenlatein , die natürlich ganz lecker daherkommen, ist es an der Zeit auch mal die Präsentation der Dinge vorzulegen, die unserem Teil-Namen mehr als gerecht werden lassend, unser aller Herz so erfreut haben in den vergangenen Monaten unseres ach so reinen und jungen Bloglebens :D

NEU!!! Noch nicht verbloggt!!!! Angefangen bei einem Missgeschick allererster Güte NEU!!! Noch nicht verbloggt!!!!

seetang kaviar
Würg…… Kaviar aus Seetang (Cholesterinfrei und Caviar Ersatz)… ekliger geht es nicht mehr…

Platz 1 gebührt eindeutig dieser Katastrophe:

Au�en hui, innen pfui
Außen hui — innen pfui

Platz 2 teilen sich das angebrannte Reisnudelpech:

huhn mit tomatigen reisnudeln

und der ekelhafte Wein aus Pulver:

pulverisiertes Etwas
genaues Testergebnis hier

Der Kampf um 3. Platz gebührt letztlich einem unsäglichen Lebensmittelskandal. So was hätte es in der sozialistischen Planwirtschaft nicht gegeben.

Über die geheimen selbstverständlich schamhaft verschwiegenen ;-) Katastrophen der Anderen können … und … und… am ehesten Auskunft geben…

!!!NEU: Großer Wink mit dem Zaunpfahl NEU!!!

Weihnachten und tiefe Einblicke in die Abgründe unseres kleinen Küchenreiches (nebulöse Neugier befriedigende Erörterungen versteckterer Art)

Gitterausblicke schönster Natur
Gitterausblick schönster Natur (im Hintergrund delikate Detailaufnahmen)

Nun ja — immer wenn Weihnachten auf der Tagesordnung steht, kommen nicht nur die ewig gleichen Konsumterrorerscheinungen auf harmlose (den zu erwartenden Aufwand an Abgrenzung im Grunde genommen nicht im Geringsten erahnende) Bestandteile unserer WG zu, die sich selbstverständlich — wenngleich nur zum Teil — sich dem deshalb zu entziehen wünscht. Abwasch
Ewige Nörgelei betreffend des Festes wie sie gerade bei absolut nicht dem Weihnachtseinerlei verschworenen Personen immer wieder anzutreffen ist geben wir uns natürlich nicht hin. Die jenigen, die sich sonst nämlich mit Inbrunst gegen die meist mit Familienzusammenführung verbundene Konfrontation bürgerlicher Gepflogenheiten wenden, sitzen nachher nämlich Gläser ohne Klarheit
ganz zufrieden vor dem Gänsebraten bzw. den vegetarischen Beilagen (weil extra was für das einzige Mitglied des Familienclan herbeizaubern geht ja schließlich auch nicht) und freuen sich doch mal richtig was reinfuttern zu können. Außerdem gibt es dabei doch immer wieder reichlich Alkoholica zur Verdauung.

Nun, hier feiern ja nicht alle christliche Feste und so wird es mal Zeit einen kleinen Einblick in unsere kulinariakatastrophaliaküche zu gewähren. Bisweilen kann ja aus diversen Hintergründen der Food-Fotografie einiges erschlossen werden. Chipsreste Aber weil heut Weihnachten ist sind wir mal nicht so :-D
Das Potpourrie von Dingen, die wir einserseits dringend zu entsorgen wünschten (bevor sie Nutzungsrechte als neue Lebensformen geltend zu machen sich vornehmen zu wünschten) und andererseits diejenigen, die eigentlich mal aufgeräumt d.h. umsortiert werden müssten. Aber wie das so ist — hat ja nie jemand Zeit und die Adventszeit wurde auch nicht dafür genutzt mal in sich zu gehen — so ist das mit gestressten Kochblogbelegschaften.
Aber lange Reden lenken zumindest wunderbar von der Bewältigung unangenehmen Forschungsdranges ab, der regelmäßig bei der intensiveren Begutachtung unterer Dreckschichten auftritt.
Einige nennen ja ein Geschirrspülgerät ihr eigen, andere halten sich nicht wehrenden Nachwuchs und wieder andere reisen einfach öfter in der Weltgeschichte herum…

Auflaufform in Unform
Bisweilen entstehen unangenehme Nebenprodukte des diversen Köcheleiversuchseinerlei — gut haben es diejenigen, die Nachwuchs besitzen, den sie unter dem Vorwand des sorgsamen Heranführens an verantwortliche kleinere Tätigkeiten Übernehmens an den Nachbereitungssorgen teilnehmen lassen können

Aber macht Euch doch selbst ein kleines Bild. Und das alle vorm Computer rumhängen sehen wir an unseren Zugriffszahlen, die doch auf ein dringendes Bedürfnis hinsichtlich kulinarischer Ergüsse schliessen lässt, welches wir zugegebenmaßen durchaus zu tolerieren wissen auch wenn Toleranz ehemalige Olivenpräsentiereinheit nur eine üble Begleiterscheinung dominierender Herrschaftlichkeit ist, die sich dieses ganz generös herauszunehmen beliebt. Klasse Kressereste Hmm — eigentlich ist jetzt genug Textliches geschribbelt, um den passenden Rahmen, für die nun anheimelnde bildhafte Atmosphäre bei zufrieden Voyeurismus pflegenden BetrachterInnen, kreiert zu haben.
Versteckte Hinweise zu finden dürfte übrigens durchaus schwieriger werden, als auf den ersten Blick so angenommen — da die reißerische Überschrift eigentlich nur die niedrige zuv erbuchende Neugier von nur die Titel konsumierenden Schnell-Hin-Und-Weg-CheckerInnen wecken sollte und worum es sich da handeln könnte wenn doch…? Wer die Einträge brav von Anfang bis Ende durchgeforstet hat, ist natürlich schlauer ;-)

Pfanne Orangenschalen auf delikatem Teller

p.s. warum lädt uns eigentlich fast nie jemand zum Essen ein?!? Da gibt es doch extra ein kleines Formular, welches sich reghafter Beliebtheit zu erfreuen weiss (wer sucht eigentlich bei Google nach Essenseinladungen?)

Restlicher Adventskalender
..und da haben wir ja noch ein Symbol aufopfernder Nächstenliebe

Sardellenreste Schimmel nicht unerwartet

Das links sind Sardellen, die merkwürdigerweise nicht bei allen auf die Zustimmung gestossen sind, die die Einkaufsverantwortliche als Zielvorstellung bei der Aufstellung der Einkaufsliste vorherzusagen pflegte. Wahrscheinlich halten die Reste ewig — ganz im Gegenteil zu den aus den Tiefen der Kühlschranktür hervorgeholten schönen Exemplaren zaghaften Wildwuchses — sehr schön anzuschauen übrigens :-D

CD Stapel
..außerdem hören wir zuviel Musik und tausende CD-Hüllen überschwemmen die eigentlich für dreckiges Geschirr dringend benötigten Ablageflächen

tiefe einblicke
leider sind die schönen weißen Ausuferungen im Bilde etwas versteckt, so dass doch noch ein paar kleinere Darstellungen das Bild unserer Küche vervollständigen könnten, die der Einfachheit halber gleich im Anschluss an die letzten Zeilen aufzufinden sind, die wirklich nur deshalb noch hier stehen, weil ein bissl Text doch der Auflockerung eher keinen Abbruch tut.

Topf im Endzustand Zwiebeln

Tortilla (und ein kleiner misslungener Auflauf, der weiter keiner Rede wert ist)

Nachdem bei Spülkönig & Kitchenqueen schon die Fragestellung der richtigen urlaubsentsprechenden Zubereitung der klassischen Tortilla erörtet wurde war ein Begehren nach diesbezüglicher Speisung entbrannt, die anderntags mit Anfertigung eines ungefähr dem geposten Rezept entsprechenden Produktes endete, welches wir noch mit Kresse zu vervollständigen gedachten. Sehr lecker das Ergebnis der Anregung. Dabei waren noch viel mehr Öl (was sich aufsaugend bemerkbar zu machen versuchte) und Reste von Sahne, die verbraucht zu werden wünschten (was sie mit einigen Schinkenwürfeln gemeinsam hatte).

tortilla
Kresse erreichte farblichen Ausgleich zur vollmundigen Unterlage gelblicher Farbschöpfung

Und da wir zwischendurch auch des Abend was speisen zu gedachten kramten wir in den Tiefen unserer Vorräte und förderten Mozzarella, Nudeln, noch mehr Schinkenwürfelchen, Pilze,Paprika und noch irgendwas (was jetzt dem Gedächnis entschwunden ist) hervor. Ach ja, Broccoli war da noch und wurde (befreit von unansehnlichen gelben Blüten) in Bioolivenöl geköchelt und zu den Nudeln gegeben, die mt den restlichen Zutaten zusammen in den Backofen wanderten. Ging geschmacklich so, nein eher war es mittelmäßig (also Rubrik Katastrophalia). Aber irgendwie satt sind wir trotzdem geworden.

auflauf mit pilzen und mozzarella
Auflauf, der von den Zutaten her eigentlich besser zur Geltung hätte kommen müssen (hier im Zustand mit noch unüberbackenem Mozzarella)

Und dann gibt es noch den Blogevent Haselnüsse, zu welchem wir uns leider bisher außerstande sahen was ordentliches zu kreieren (obwohl da so eine Idee durch den Raum schwirrt).

Katastrophen I und II, die pink daherkommenden Umgarnungsschnüre und unerfüllte Erwartungen


Es ist Halloween — da muss alles schief gehen !!! Wir waren mal wieder von lauter lustigen Ideen besessen, wie das eine oder andere Gericht denn am besten geeignet erschiene für einen der zur Zeit laufenden Blogevents Maronen bzw. Esskastanien und Kürbis. Unser Beitrag für den heute endenden Blogevent Kürbisgerichte steht zwar schon fest: Es sind unsere wunderbaren Bunten Kürbisfrikadellen mit frischem Minze-Agavendicksaft-Joghurt-Dip, die ganz klar jede vefügbare Stimme verdient haben (großer Wink mit dem Zaunpfahl) ;-) und andererseits hatten wir für die kastanige Angelegenheit noch rein gar nix gemacht mit dieser Frucht, außer sie ab und an mal zu rösten. Tolle Ideen waren irgendwie auch schon alle vergeben wie eine kurze Recherche ergab. Also was neues kreieren.

Wir dachten da an Gefüllten Rotbarsch mit frisch gerösteten Maronen, angebratenen Tamarillo und Granatapfelkernen in karamelisierter Sauce aus dem Backofen. Das waren zumindest gestern die zur Verfügung stehenden Zutaten — zumal der Fisch dringend verspeist zu werden wünschte.
Die Esskastanien waren auch kein Problem (eher unsere hungrigen Mäuler, die das Naschen nicht sein lassen konnten), die Granatapfelkerne noch etwas sauer waren auch nicht unbedingt ungeeignet und die Tamarillo erwiesen sich als schon halbwegs reif. Und da sowieso noch selbstgemachter Vanillezucker hinzu sollte war das auch kein Problem — die Soße sehr lecker beim Probieren.
Später kam dann allerdings doch ein etwas zu sauer daherkommender Ton dazu (waren wohl die Kerne aus dem Granatapfel). Der Fisch wurde gefüllt und mit unseren neu erworbenen pinken Schnüren aus dem Hause the foodloop, sogenannten silicone trussing tools umbunden. Die Teile sehen einmal sehr chic aus und sind auch sehr praktisch da sie sich rasch zuziehen bzw. erweitern lassen und natürlich wiederverwendbar sind. Die Premiere hat auch gleich geklappt, die Schnüre nicht geschmolzen ;-)
Nach 45 Minuten also den Fisch, der zuvor in geschlossener Backform mit etwas Weißwein vor sich hin gebacken hatte, rausgeholt und aufgetischt. War aber die totale Katastrophe: Die Füllung zwar noch an dem vorgesehenen Platze – aber unansehnlich und nicht gut schmeckend geworden. Der Fisch war nicht der optimale Geschmacksverstärker. Der dazu gemachte Bulgur wurde dann mit den Resten der ungebackenen Füllung pünktlich zu Halloween ganz früh in den ersten Minuten verspeist.

Au�en hui, innen pfui
Außen hui — innen pfui

Schon zuvor war ein kulinarischer Versuch zwar nicht gerade gescheitert — aber doch nicht den hohen Erwartungen, die wir an uns legen, gerecht geworden. Zur Rettung unser Kochkünste muss natürlich hinzugefügt werden, dass das Rezept von J.O. stammt (und zwar aus seinem Kochbuch Genial italienisch, Seiten 112-115). Das soll angeblich das Beste Rezept des Buches sein und wurde von dem Autor so überschwänglich gelobt, dass wir das dich mal ausprobieren mussten.
langwierige Vorbereitung
Pastavorbereitung

Pustekuchen — das ganze Brimborium umsonst für ein nicht mal annähernd an andere gute Rezepte des Buches herankommendes Gericht. Die gefüllte Kürbis-Nudelteig-Rolle mit Spinat, Kürbis und Ricotta in Salbeibutter erwies sich als unverdaulicher Klumpen im Magen — so ganz ohne die feinen der Kombination eigenen Geschmacksverstärkungen, die das Aroma in den unvergesslichen kulinarischen MIttelpunkt des Abends zu stellen belieben.

Wir haben den Verdacht, dass der Herr unbedingt noch ein umständliches Gericht brauchte, das gut aussieht und viel hermacht. Vielleicht waren unsere Zutaten aber auch nicht in der Qualität wie sie für die perfekte Zubereitung vonnöten sind. Wir wissens nicht. Vielleicht gibts ja Leute, die das schon mal zur vollsten Zufriedenheit gekocht haben.

Und da sowieso grad kulinarisch nix klappt — servieren wir einfach mal einen trashigen pinken link zu sarah tv neinneinneinneinneinneinneinnein…..