Archiv der Kategorie 'Katastrophalia'

Überaus belebende Zitronenrestbestände, die kleine Blogbeschau und was sonst noch so in der Foodblogwelt vonstatten geht (Links, haufenweise Links)

Spontan aus der sich im Kühlschrank befindlichen Tasse in die für die Linguine vorgesehene Mangold-Tomaten-Zwiebel-Mischung gegossene Zitronenrestfüllung erwies sich dann doch als reichhaltiger, als vorgesehen. Nah dran am Katastrophalen. Wir haben es trotzdem verkonsumiert ;-) Derart zitronige Speisen sind aber durchaus belebend, sodass sich endlich mal den verschlafenen Plänen gewidmet werden konnte, endlich mal wieder eine kleine Blogbeschau zu präsentieren:

Hochaktuell zur Zeit ein Rätsel und die Sommerwichtelei, deren Abgabeschluss wir irgendwie zeitlich später verortet hatten. Da sind wir schon mal gespannt, was an überflüssigen Foodkram zu Tage tritt <:-p

Die Kochblogwelt wird bekanntlich jeden Tag größer und größer (die absterbenden Cooking-Blogs halten sich in Grenzen) und deshalb wurde es mal wieder Zeit, eine kleine Blogbetrachtungsrunde einzulegen. Beim Surfen fallen ja immer immense Linksammlungen an, die mal so langsam abgearbeitet gehören. Gerade beim aktuellen Chili und Co. Blogevent waren mal wieder neue Blogs zu bewundern, die zur Rezeptesammlung ihr ihriges beizusteuern wissen.
Demnächst dann hoffentlich auch für den Blogevent Johannisbeeren? Die sind nämlich jetzt schon so langsam erntereif und die Hochsaison kann beginnen ;-) Neu am Start auch der Blogevent sau gut, eine sehr fleischlastige Veranstaltung obwohl auch Marzipanschweine zugelassen sind.

zu zitroniges nudelabenteuer
Linguine mit reichlich Zitrone (zu viel) und Mangold (zu wenig) und zwei Resttomaten

Überaus interessant die Scharfen Knusperkugeln mit Feta- und Mozzarella-Füllung von Food is just a 4-letter word, einem Blog der die gute Tradition des schwarzen Hintergrundes bei Foodblogs aufrechterhält ;-)

Farbenfroh ausgestaltete Pizzazopfeigenschaften konnte Kochen, Backen und Co kreieren — ein Partyhit; in die Salbei-Knoblauchsenf-Produktion stieg zeitlos ein, das müsste doch auch mal selber hinzubekommen sein. Hausmannskost schließlich kredenzt Vietnamesische Suppe, selbstverständlich auch scharf und Kochfun verwendet Aprikosen zur zur Chutney-Herstellung mit Geflügelspießen.

Dem süß-scharfen Geschmäckern weiß sich Herr Creuset mit Chili-Lollis zu näheren. Masaledar murghi bereitet Man kann’s essen! zu — allerdings sind da nur 1 1/2 Teelöffel Cayenne-Pfeffer drin (also gar nicht scharf) :p . Zum ersten Mal beteiligt sich schließlich Kraut & Kekse mit scharfen Joghurt-Dips.

Aber auch andere Kochblogs, die sich nicht am Foodblog-Event beteiligt haben sind nicht uninteressant. Das Vietnamesische Kochbuch weiß z. Bsp. mit Glasnudeln mit Aal zu bezaubern. Ganz der Rezeptbloggerei ist Zwergenprinzessin verschrieben, die Garnelen mit Spinat und Orangen sind auf jeden Fall eine super Zusammenstellung. Auch Angelika´s Kochstudio bringt Rezepte mit Foto-Darstellung — Zweierlei Mangold ist zwar schon ein älterer Blogeintrag, aber trotzdem lecker.

Für unser nachmittägliches Nudelzitronenabenteuer hätten wir uns vielleicht lieber hier inspirieren lassen sollen: Tomatenspaghetti Asian Style wird nämlich bei Food & More anschaulich präsentiert.

Und was ist mit Gurkensalat und Kartoffelwasser? — wir werden es sehen ;-)

Unbill widerfahrende Neugier oder was macht eigentlich unsere Kaki nach dem Urlaub (Phototermin)

was macht eigentlich die in letzten zuegen liegende kaki
in letzten zuegen liegend

Der Weg in ferne Länder bringt es mit sich, dass auf Gewohntes schweren Herzens verzichtet werden muss. Der fast schon heimelige Ort der Verwahrung wird normalerweise des Morgens regelmäßig aufgesucht und sich vergewissernd, dass alles die Richtigkeit auch habe, wird betrachtet und begutachtet. Nur die IgnorantInnen unter den LeserInnen wissen diese herzallerliebste Beschäftigung mit Naserümpfen zu quittieren. Aber diejenigen, die noch nie eine Kaki gehütet haben, können das einfach nicht nachvollziehen, diese Sorge um das Obst. Aber nun ist es gut, es lebt!

Auch bei knapper Zeitkontingentierung entpuppen sich punktgenau sich darzustellen pflegende Mitbringsel überaus putzig und manchmal auch geschmacklich in höchstem Maße von gar hochinteressanter Findung von Marktlücken, die sich allerdings bald wieder Scheunentoren gleich öffnen; dazu darf dann aber auch lustig geraten werden (ganz leicht diesmal) und der erste und dritte Reisemitbringpart weilt hier der genaueren Inaugenscheinnahme (der zweite folgt nach Auffinden der verschwindend kleinen Speicherkarte) — außerdem famoses Bonusmaterial aus Reisepart 1

maisendprodukt
Ganz legal erwerbbare Blickpunkte

Die Zeiten bringen reiselustige Mitbringsel immer seltener als besonderes Schmankerl im Gepäck mit heim — überall nur dieselben Firmen, die mit den öden gleichen Geschmacksmustern aufwarten und die einheimische Produktion langsam aber sicher verdrängen und so die lustige Variante des Einkaufens ungemein erschweren.
Aber dennoch erweist sich gerade das im Reisepart 1 bereiste Land einer ungeheueren Dichte von im Dosenstappeln im Schaufenster reich an Erfahrung und mithin hochdekorierten Verkaufspersonal, das auch noch die letzten Bestände einer besseren Zeit sorgfältig zum Kaufe feilbietet und so die Rettung für schon totgeglaubte Produkte liefert.

bankrot
Besonders findig auch die neuere Generation wohlfeiler Warenbestattung

Es entpuppt sich sich als überaus den europäischen Teuerungsraten angemessen und die Dichte an Landplagen (Schulklassen auf Klassenfahrt) ist immens, starke Ellenbogen in die in der gleichen Höhe befindlichen Riesensonnenbrillen, die die Hormonumstellung leider nur teilweise verdeckten, vermochten noch nicht mal dafür zu sorgen den Strom zu durchqueren, welcher mit einherging.

Einzig einzelne Regenschauer fegten die Straßen leer und die in den letzten Jahren rasant um sich greifenden Werbeschilder konnten die schmackhaftetsten Tourianpreisungen scheinbar kulinarischer Art ungestört anpreisen. Die wahren Kochkünste erweisen sich dann anderswo als dem Gebotenen im angemessenen Verhältnis hinsichtlicher preislicher Vorstellungen.kubistische tasse
Aber auch Entzücken ob kleiner Tassen im Cafégewerbe war gegeben und so dürfen kleine Tässchen nun auch unsere Küche erfreuen mit hoffentlich Original-20er Jahre-Muster. Schickschick.

Bei Erraten der Heimstatt aus Part 1 und Part 3 winkt nach Präsentierung von Part 4 und 5 ein Keks aus Part 1. Das ist doch mal was!

Besonders erquickend die unten angepriesene Süßwarencremekreation; wenn wir gut drauf sind, dann füllen wir da auch noch was von ab. Einmal eine Messerspitze verspeist ist Weihnachten schon da und auch die alljährlich zu gestaltende Backwarenherstellung erübrigt sich flugs. Die ErfinderInnen müssen Unsummen für tapfere Erprobungsverköstigende ausgegeben haben, die unbekümmert sich damit die Bäuche vollgeschlagen haben. Einmal die Produktion startend war dann wohl auch kein Halten mehr; das Zeug musste in den Handel und hat wahrscheinlich die leckersten Sachen verdrängt. So gemein kann nur die Süßwarenindustrie sein.

speculoos
Mitbringsel neuster Ideenschöpfung

Überaus passend für uns Nicht-Backfähige, die es zeitlich leider nicht schaffen werden für den Geburtstagsblogevent CAKE im Kochtopfblog, der übermorgen schon mit dem Einsendeschluss für die Präsente, zum kalorierenreichen Abschluss gelangt, noch etwas zu zaubern. Deshalb jetzt schon mal Herzlichen Glückwunsch! Vielleicht ergibt sich ja auch die Chance die aktuellen BeherbungsgeberInnen zu animieren ihre Backkunst walten zu lassen. Dafür würden wir sogar das Glas mit der Creme springen lassen ;-)

und nun der

SONDERBONUS

Da können sich auch die rührigsten Augen ob solch schöner Darstellungskunst ein kleines Tränchen nicht verknusen — Werbeutensilien aus Reisepart 1:

grafitti
Die rote Hintergrundgestaltung entzückt — da kommt der Blog nicht mit ;-)

hundefutter
Kulinarische Hingabe und artgerechte Hundehaltung

rucksackfetischist
Echt lästig — neugierige alte Tanten mit Diamantenkollier

neu und alt
Das Beste :D

Touristisch ansprechend kredenzte Berliner Spezialität erfreut, auch in Anbetracht schon weitaus fragwürdigerer Objekte, die ungehemmten Zuspruch erfahrend sich doch aus recht simpler Konsistenz zusammensetzen, sich weiterhin des Interesses, sodass es entsprechend an der Zeit war doch darauf zurückzugreifen und was wäre geheimnisumränktes Verfahren — würde es nicht auch anderweitig Hochinteressanteres zu bestaunen geben, was den jetzt schon zu bewundernden Selbstaufopferungsakt, nur noch von in seiner durchaus heroischen der Sache trotzenden Beiläufigkeit übertroffen, umso schätzenswerter macht (außerdem: Guten Hunga zur furchtbar angesagten neuen Web-Koch-Show)

kaki standhafte
Kaki, standhafte von verblassenden Zügen getragene

Unsere Kaki in Kaffeebohne zeigt inzwischen deutlichere Züge von Vernachlässigung, eine hochinteressante Sache also. Dabei ist sie erst knapp drei Monate bei der Sache. Die Schale hält ungebrochen den inzwischen an einzelnen Stellen dann doch im Durchdringen begriffenen grünen samtig in Erscheinung tretenden Inhalt zurück und so ist zumindest noch im Ansatz eine durchaus vorführwürdige Erscheinung zu bewundern.

Kochsendungsgeltungszurschaustellungsbewußtseinsverantwortungsfähigkeitsgehabe ist immer hinweisenswert, da die fabrizierte Berliner Spezialität neben Konnopkes Imbiss bald in aller Munde und Touriführer zu finden sein dürfte. Da wollen wir nicht hinten anstehen und zumindest Schnipselfriedhofs Intention, die auf einfühlsame Weise die Gunst der Stunde nutzend ein gar nicht so aufwändig zu kredenzendes Spezialitäteneinerlei zu fabrizieren wissen. Diejenigen die die besagte Wurstbude zu schätzen wissen, dürfen auch hier ihre bewundernden Blicke hinrichten.

Und nicht so vom Genuss gebauchpinselte dürfen sich dafür an Kloß und Spinne (dafür Bio) laben. Guten Hunga!


Eine zweite Folge der neuen Webkochshow gibt es auch noch (Kioskistyle)

Noch bessere Katastrophen des Jahres — alles samt und sonders missgeschickliche Darbietungskunst – (veranschaulichendes Bildmaterial anbei)

Die besten Katastrophen sind bekanntlich diejenigen, die förmlich im Halse stecken bleiben. Nach den Topfunglücken des (vor)letzten Jahres war es dieses (also letztes) Jahr etwas mau. Andere hatten da zwischenzeitlich mehr Glück. Allerdings nicht aus Fehlern gelernt, sondern geschickt auszunutzen gewusst die Kamera nicht parat gehabt zu haben ;-) Aber wir sind ja lernfähig — dieses Jahr wird alles ordentlich angebrannt und dokumentiert damit auch dafür die Scherflein beigetragen werden können. Also nun die ultimative Liste:

Platz 1 belegt ganz eindeutig dieses Missgeschick hier, was so ziemlich das ekligste war, das hier gefertigt wurde.

Biergevergewaltigter armer Tintenfisch
Unser nicht abgelieferter Beitrag zum Bierevent

Auf den zweiten Platz verwiesen konnte diese Fettsammelstelle dennoch punkten

fisch mit fettigen Bratkartöffelchen

Dann ist da erstmal eine kleine Durststrecke, diverse Schimmelansammlungen waren keineswegs unser alleiniger Verdienst weshalb gleich mit Platz 7 und 8 weitergemacht werden kann.

Tomatenbrot
Platz 7 ist sowieso ein Dauerproblem: Nach Tomaten aussehende Gewächse

und

Tomatenaufbewahrungsglasmitblubberperlenohgraus
die Biobombe — leider wissen wir nicht, ob es nicht doch geschmeckt hätte ;-) (deshalb Platz 8 )

und zum Schluss außer Konkurrenz was wirklich nicht den Konsum Bereicherndes von Besuch (nicht abwaschfreudigen) der es offensichtlich schlecht mit uns meinte:

in Tinte eingelegte Meeresbewohner

tintenfischtinteundtintenfischgarschaurig
ganz, ganz furchtbar (wir heben das nur auf, um dieses Objekt zurück verschenken zu können)

Und wie versprochen im nächsten Jahr dann noch mehr Katastrophen (nicht nur, weil das ein vielgesuchter Suchbegriff ist :d ) und vor allem noch schlechtere, noch grausigere. Schaut rein, nur keine Hemmungen! Nächstes Jahr machen wir da einen Blogevent draus.

Trotz Eifrigkeit hinsichtlich Internetrecherche — Hauptsächlich sokeria

Eifrig wurde geraten, was diese sukulakudinger wohl sein mögen könnten; besonderes findige ZeitgenossInnen bemühten schnell die Suchmaschinen, um ein Resultat liefern zu können und schnurstracks war die Richtung gen Finnland gefunden (sammelhamster) und dann hapert es leider ein wenig. Lakritz (lamiacucina, rosa) war schon mal nicht schlecht — besser war aber die Richtung Lakritz mit Schokoladenfüllung (ascetonym), die es aber auch nicht traf obwohl sich die farbliche Gestaltung damit schön im Einklang befand. Die üblen Tendenzen der Inhaltsstoffe ansprechend (barbara) war die Lösung eigentlich schon klar.

Die Aufnahme zeigt es nicht ganz deutlich — aber das ist keine Schokolade ;-) Warum dann nochmal die Tastatur bemüht wurde (mutant), um den Verheißungen der Werbeindustrie Glauben zu schenken, ist nicht ganz klar.

Die Lösung ist dabei ganz einfach: Zarteste kaufeste Lakritzumhüllung mit feinster verfestigter Zuckerschaumfüllung mit einer Ahnung an schokoladige Träume. Fast wie diese runden Teile aus den Lakkritzmischpackungen, nur leckerer und längerer.

lakritzstange mit leicht schokoladiger fuellung

Und die Ainekset soll auch nicht vorenthalten werden:

sokeria, glukoosisiirappia, vehnäjauhoa, melassia, kovetettua kasvirasvaa, lakritsiuutetta, kaakaojauhetta, glukoosifruktoosislirappia, liivatetta, stabilointiainetta (sorbitolia), kosteudensäilyttäjää (glyserolia), suolaa, väriä (E153), aromeja.

sukulaku

sukulaku
SukuLaku

Woher kommen nur immer diese lustigen Namen für diverse Grundnahrungsmittel? Vorliegendes ist natürlich fürchterlich ganz schön ungesund — aber dafür auch deutlich von Suchtfaktoren geprägt, die aber genüsslich ausgelebt werden wollen. Und da dieser Beitrag nur ein abwesenheitsbedingter Platzhalter für leckere Speisen ist, darf sich auf die Suche nach diesen Suku Laku Sukulaku Lakusuko oder wie auch immer gemacht werden.
Überhaupt zeitigen orange Farbabmischungen ja wie bekannt den appetitlichen Heißhunger und so soll sich da auch nicht geziert werden. Ein Exemplar wird für Ratefreudige reserviert ;-)

Biobomben-Herstellungsanleitung-Aufbewahrung-Entsorgungsüberlegungen und Technikstrukuren älterer Art

Tomatenaufbewahrungsglasmitblubberperlenohgraus
O-Schreck-O-Graus-O-Weh — gefährliche Gasperlen

Die Überraschung war wohlweislich gelungen und wusste erfrischenderweise hausgemachte Biotechnologie zu präsentieren. Das per ältlich anmutendem Metallbügel schon nahezu perfekt gesicherte Gasgemisch im Glasbehälter, welches sich mit lautem Knall, Paff und Pfifff unschicklich anschickte in die sich dummerweise direkt darüber befindliche Person einzudringen und aus dieser üble Flüche hervorzurufen.
Unsere tollen eingelegten Tomaten forderten ihren Nichtbeachtungstribut ein und nur, weil die diesmalige Mischung nicht so gut gelungen war (was natürlich nur an der doofen Sorte lag) und weil sie ein klein wenig in der Sonne standen. Furchtbar nachträglich die Mischung. Ganz, ganz schnell entsorgt. Ganzganzschnellentlüftetundgeflüchtet.

Tomatenaufbewahrungsglas
Lautes Zischen vermag Erinnerungen zu wecken

Von Sonnenschein durchflutete kulinaria-katastrophalia-Küche offenbarte Schnickschnack, der neben dem Krimskrams aber optimal in Erscheinung zu treten pflegte und über die dicken Staubflusen decken wir einfach mal den Mantel des Schweigens (überblicksmäßig angefertigte Dokumentationszurschaustellung), außerdem eine Google-Anfrage mit Hinweis — mit EXTRA-BONUS: die kochbar!

safe owl mustard
Senfpulver beglückt so manches…

Da zur Zeit im Foodbloggewerbe eine die gepflegte Neugier betreffende Umfrage nach den zur köchlichen Vergnügungssucht zur Verfügung stehenden Devotionalien herumhuscht, war es jetzt ja auch mal hier an der Zeit, die zur anschaulichen Beantwortung zur Schau zu stellenden Einblicke zu fabrizieren; die letzten gab es neulich zu Weihnachten.

Die Scheu, die damit einherging war der Tatsache geschuldet, dass wir irgendwie den Überblick über eben diese Dinge verloren haben, was sich aber gar nicht negativ auszuwirken scheint während des Kochvorganges — da wird dann halt das genommen, was gerade beim Herumwühlen leicht zur Hand ist. Da müssen wir uns halt durch das Chaos durchschlängeln — dies ist übrigens auch der Grund, warum, wie genussmousse anmerkte, wir mäandernd-poetisch tätig werden (sehr schön formuliert ;-) ).

tee im karton
Auch nicht schlecht für die schnelle Tasse Tee — Bioteebeutel

Bisweilen ist das ja ziemlich viel, so viel, dass da wirklich mal Ordnung rein müsste — zumal ja schon länger die Anschaffung eines neuen Regals ansteht, dass als Aufbewahrung  irgendwelche gewuerzedie Übersicht einfacher gestalten soll; so zumindest die gute Vorsatzwahl. In der Realität entpuppt sich sowas ja immer als undurchführbar.

Gelegenheit also mal so zu schauen, was nach der letzten Mottenplage übriggeblieben tee und soist und Inventur zu betreiben. Gefragt wurde von Spielwiese (andere Stöckchenbeantwortung hoffentlich demnächst) nach Olivenölen, Essig, vielfach vorhandenen Werten kulinarischer Natur und dergleichen. nudelende

Alles da, Olivenöl in fünffacher Ausfertigung, diverse andere Öle wie Sesamöl, Sonnenblumenkernöl und pfeffriges Kräuteröl; Essig in verschiedenen Varianten — besonders hervorzuheben der grässliche Mangoessig, der im koerneransammlungstreffpunktWeltladen erworben werden konnte, ein übles Zeug, welches für unliebsamen Besuch aufbewahrt wird. Dabei hörte sich die Kombination Mango und Essig gut an. Für den vollendeten Genuss dann noch zwei hochwertige (und drei normale) Balsamico-Essige.

Tee, Tee in zahlreicher Ausführung, gekauft, selbstgepflückt, geschenkt und teilweise schon viel zu lange aufbewahrt; diese mexikanische Mischung sollte mal in Angriff genommen werden (wir wissen nur nicht um die genaue Wirkungsweise).

baking powder
Farbgestaltung und Formgebung — Baking Powder

Außerdem im reichhaltig vorhandenen Sortiment: Backpulver aus unterschiedlicher Quelle, wird zwar so gut wie nie benutzt, macht sich aber schick im Regal baking powder habanaund das Auge wohnt schließlich mit ;-) Knapp dahinter die Brühwürfelsammlung und dann mit einigem Abstand das Senfpulverangebot und natürlich der schwedische und anderweitige Senfvorrat nicht zu vergessen.

Reis gibt es frisch gekauft in sechs verschiedenen Risottoreisvarianten, schon lange vorrätig als Wild- und Vollkornreis in braun und schwarz und rund und lang und…
Mehl in Vollkorn-, Mais-, Feinstaub-, und Normalverpackung. An Zucker gibt es nur verzuckerten Honig, selbst gemachten Vanillezucker, Rohrzucker in weiß und braun und irgendwo ist auch noch Kandis.

Zu ganz großer Höhe angewachsen ist auf jeden Fall der Getrocknete-Tomaten-Vorrat, der nun aus unterschiedlicher Herkunft zwischenzeitlicher regalaufenthaltstammend einigen Platz beansprucht. Daraus hatten wir auch was für unser zu verschickendes Paket gefertigt. Eine erste Geschmacksprobe erbrachte jedoch die Erkenntnis, dass die verwendete Sorte ruhig etwas tomatiger sein könnte oder vielleicht doch noch etwas mehr im köstlichen Öl durchziehen muss.

Ach ja. Nudeln — vornehmlich als Linguini stehen normalerweise in Kartonstapeln rum und beanspruchen Platz. Ausgelagert in den Flur sind teilweise Körnerpackungen, die noch Entdeckerinnengeist zu wecken vermögen.

olivenoelvorratshaltung und so
Bio-Öl, im Hintergrund Pfeffer-, Senf, Tomaten-, Couscous-Vorräte

Und Kaffeebohnen, viele Kaffeebohnen, sehr viele Kaffeebohnen, und Instantkaffee und normaler Gepa-Kaffee und Riesen- sowie Verzierpackungen griechischen Kaffees.

unsortierte gewuerzliche kochunterstuetzung

Ebenso trifft diese Feststellung des vielfältig Vorhandenen den immer wieder auftretenden Staub (böse!), der aus unerfindlichen Gründen immer bei uns sein fröhliches Stelldichein gibt. Gelegenheit übrigens um geschickt auf die google-Anfrage der Woche einzugehen, die dem Schlichten gewidmet ist: „Sind Hühner dumm?“ Die Antwort findet sich bekanntlich im dritten Band von Donjon ;-)

rigani und thymian
Original griechischer Rigani am Stab erfreut so manche kulinarische Spezialität

Aber die kreuz und quer in der Küche herumfliegenden gewürzlichen Gaben haben auch ihr Gutes, schließlich erfeuen die aromatischsten Aromagenüsse mit ihrem Duft und wenn der Rigani erst frisch zermahlenen über die zu verspeisenden Köstlichkeiten gestreut wird, gibt es kein Halten mehr.
Erwähnenswert auch noch die sich in unserer Küche befindliche leicht zugängliche und ständig nachfüllbedürftige kochbar, die immer zu entzücken weiß — was sonst :D

die kochbar
die kochbar

Jetzt fehlen uns natürlich nur noch ein paar unwesentliche Dinge. Das schöne Blog stellt ja immer was vor. Dort kann dann per Videobotschaft auch dieses coole Hüpfteil gefunden werden.

Beim Blogevent Walnuss konnte sich lamiacucina mit süßer Tuorta da nusch engiadinaisa durchsetzen. Glückwunsche für die Kreation von uns dazu. Das neue Thema steht dann auch schon fest – Bistroküche! Das wird ein harter Kampf werden. Gut nur, dass die Meisterin der französischen Häppchenküche mit der Organisation dieses Blogevents so viel zu tun hat, dass sie nichts Eigenes beizusteuern in der Lage sein wird ;-)