Archiv der Kategorie 'culinaria anima'

Von Sonnenschein durchflutete kulinaria-katastrophalia-Küche offenbarte Schnickschnack, der neben dem Krimskrams aber optimal in Erscheinung zu treten pflegte und über die dicken Staubflusen decken wir einfach mal den Mantel des Schweigens (überblicksmäßig angefertigte Dokumentationszurschaustellung), außerdem eine Google-Anfrage mit Hinweis — mit EXTRA-BONUS: die kochbar!

safe owl mustard
Senfpulver beglückt so manches…

Da zur Zeit im Foodbloggewerbe eine die gepflegte Neugier betreffende Umfrage nach den zur köchlichen Vergnügungssucht zur Verfügung stehenden Devotionalien herumhuscht, war es jetzt ja auch mal hier an der Zeit, die zur anschaulichen Beantwortung zur Schau zu stellenden Einblicke zu fabrizieren; die letzten gab es neulich zu Weihnachten.

Die Scheu, die damit einherging war der Tatsache geschuldet, dass wir irgendwie den Überblick über eben diese Dinge verloren haben, was sich aber gar nicht negativ auszuwirken scheint während des Kochvorganges — da wird dann halt das genommen, was gerade beim Herumwühlen leicht zur Hand ist. Da müssen wir uns halt durch das Chaos durchschlängeln — dies ist übrigens auch der Grund, warum, wie genussmousse anmerkte, wir mäandernd-poetisch tätig werden (sehr schön formuliert ;-) ).

tee im karton
Auch nicht schlecht für die schnelle Tasse Tee — Bioteebeutel

Bisweilen ist das ja ziemlich viel, so viel, dass da wirklich mal Ordnung rein müsste — zumal ja schon länger die Anschaffung eines neuen Regals ansteht, dass als Aufbewahrung  irgendwelche gewuerzedie Übersicht einfacher gestalten soll; so zumindest die gute Vorsatzwahl. In der Realität entpuppt sich sowas ja immer als undurchführbar.

Gelegenheit also mal so zu schauen, was nach der letzten Mottenplage übriggeblieben tee und soist und Inventur zu betreiben. Gefragt wurde von Spielwiese (andere Stöckchenbeantwortung hoffentlich demnächst) nach Olivenölen, Essig, vielfach vorhandenen Werten kulinarischer Natur und dergleichen. nudelende

Alles da, Olivenöl in fünffacher Ausfertigung, diverse andere Öle wie Sesamöl, Sonnenblumenkernöl und pfeffriges Kräuteröl; Essig in verschiedenen Varianten — besonders hervorzuheben der grässliche Mangoessig, der im koerneransammlungstreffpunktWeltladen erworben werden konnte, ein übles Zeug, welches für unliebsamen Besuch aufbewahrt wird. Dabei hörte sich die Kombination Mango und Essig gut an. Für den vollendeten Genuss dann noch zwei hochwertige (und drei normale) Balsamico-Essige.

Tee, Tee in zahlreicher Ausführung, gekauft, selbstgepflückt, geschenkt und teilweise schon viel zu lange aufbewahrt; diese mexikanische Mischung sollte mal in Angriff genommen werden (wir wissen nur nicht um die genaue Wirkungsweise).

baking powder
Farbgestaltung und Formgebung — Baking Powder

Außerdem im reichhaltig vorhandenen Sortiment: Backpulver aus unterschiedlicher Quelle, wird zwar so gut wie nie benutzt, macht sich aber schick im Regal baking powder habanaund das Auge wohnt schließlich mit ;-) Knapp dahinter die Brühwürfelsammlung und dann mit einigem Abstand das Senfpulverangebot und natürlich der schwedische und anderweitige Senfvorrat nicht zu vergessen.

Reis gibt es frisch gekauft in sechs verschiedenen Risottoreisvarianten, schon lange vorrätig als Wild- und Vollkornreis in braun und schwarz und rund und lang und…
Mehl in Vollkorn-, Mais-, Feinstaub-, und Normalverpackung. An Zucker gibt es nur verzuckerten Honig, selbst gemachten Vanillezucker, Rohrzucker in weiß und braun und irgendwo ist auch noch Kandis.

Zu ganz großer Höhe angewachsen ist auf jeden Fall der Getrocknete-Tomaten-Vorrat, der nun aus unterschiedlicher Herkunft zwischenzeitlicher regalaufenthaltstammend einigen Platz beansprucht. Daraus hatten wir auch was für unser zu verschickendes Paket gefertigt. Eine erste Geschmacksprobe erbrachte jedoch die Erkenntnis, dass die verwendete Sorte ruhig etwas tomatiger sein könnte oder vielleicht doch noch etwas mehr im köstlichen Öl durchziehen muss.

Ach ja. Nudeln — vornehmlich als Linguini stehen normalerweise in Kartonstapeln rum und beanspruchen Platz. Ausgelagert in den Flur sind teilweise Körnerpackungen, die noch Entdeckerinnengeist zu wecken vermögen.

olivenoelvorratshaltung und so
Bio-Öl, im Hintergrund Pfeffer-, Senf, Tomaten-, Couscous-Vorräte

Und Kaffeebohnen, viele Kaffeebohnen, sehr viele Kaffeebohnen, und Instantkaffee und normaler Gepa-Kaffee und Riesen- sowie Verzierpackungen griechischen Kaffees.

unsortierte gewuerzliche kochunterstuetzung

Ebenso trifft diese Feststellung des vielfältig Vorhandenen den immer wieder auftretenden Staub (böse!), der aus unerfindlichen Gründen immer bei uns sein fröhliches Stelldichein gibt. Gelegenheit übrigens um geschickt auf die google-Anfrage der Woche einzugehen, die dem Schlichten gewidmet ist: „Sind Hühner dumm?“ Die Antwort findet sich bekanntlich im dritten Band von Donjon ;-)

rigani und thymian
Original griechischer Rigani am Stab erfreut so manche kulinarische Spezialität

Aber die kreuz und quer in der Küche herumfliegenden gewürzlichen Gaben haben auch ihr Gutes, schließlich erfeuen die aromatischsten Aromagenüsse mit ihrem Duft und wenn der Rigani erst frisch zermahlenen über die zu verspeisenden Köstlichkeiten gestreut wird, gibt es kein Halten mehr.
Erwähnenswert auch noch die sich in unserer Küche befindliche leicht zugängliche und ständig nachfüllbedürftige kochbar, die immer zu entzücken weiß — was sonst :D

die kochbar
die kochbar

Jetzt fehlen uns natürlich nur noch ein paar unwesentliche Dinge. Das schöne Blog stellt ja immer was vor. Dort kann dann per Videobotschaft auch dieses coole Hüpfteil gefunden werden.

Beim Blogevent Walnuss konnte sich lamiacucina mit süßer Tuorta da nusch engiadinaisa durchsetzen. Glückwunsche für die Kreation von uns dazu. Das neue Thema steht dann auch schon fest – Bistroküche! Das wird ein harter Kampf werden. Gut nur, dass die Meisterin der französischen Häppchenküche mit der Organisation dieses Blogevents so viel zu tun hat, dass sie nichts Eigenes beizusteuern in der Lage sein wird ;-)

Vorwinterliche eisige Naturbonbon-Fertigung mit anschließendem Himbeerumhüllungsbruch (mal wieder sehr lecker) und Fresspaketorgien

naturbonbon gefuellte himbeeren
Eisige Juliperlen Naturbonbons putzig gefüllt mit Minze, Limone und Agavendicksaft im Rohzustand

Der Himbeerreichtum der Sommerszeit war nicht das, als dass er diese Bezeichnung mal so eben verdienen dürfte — nur gut, dass es auch im Herbst noch welche dieser köstlichen Früchtchen zu ergattern gibt (auch wenn die nicht ganz so süß ob der fehlenden Sonne mehr sind). Da die, die zu haben sind, inzwischen auch in den preislichen Grenzen akzeptabel sind, gab es mal wieder Juliperlen, knallhart geeist und filigran mit erlesener Minze und feinster Agavendicksaftzugabe verwöhnt unter Hinzufügung einiger Spritzer reinsten Limonensaftes (Zitronenmelisse war grad aus).

Furchtbar einfaches Rezept hier! Nachmachen, sofort! ;-)
Blogevent Paprika klein Eitel Freude Sonnenschein ist Euch und den NutznießerInnen gewiss.

Kulinarisch-versandtechnisch kann sich jetzt wieder mal am Fresspakete-Austausch (DFSSGF) bei Schnuppensuppe beteiligt werden. Das geht so: mail mit Adresse schicken, Gegenpartblog zulosen lassen und ab mit den 100 10 Euro-Devotionalien. Überraschungspreisgabe dann im eigenen Blog. Mitmachen können alle – also nicht nur kulinarisch versierte ZeitgenossInnen. Das ist doch mal was!

Außerdem ist übermorgen Apfelday im Kochtopfblog — alle müssen da Apfelessen kredenzen. Führt kein Weg dran vorbei…

Und wir haben auch eine lustige Idee — Näheres alsbald, dann, die Tage, sowieso ;-)

Der Abend war noch licht und so war das Bärlauchrisotto in angemessen aufzutretend pflegenden Portionen für allerlei Leckermäuler zu geniessen und zum Abschluss gab es auch noch kunterbunten Salat (und eine kleine Blogbeschau)

Leuchtende Farbgebungen beinflussen die kulinarische Variantenvielfalt ja ungemein, die da zur Verköstigung ruft — und weil da bei Hüftgold das Risotto so schön mit dem Radicchio in farblicher Komponente zu harmonieren wusste, war die Gelegenheit da, es gleichzutun, wenn da nicht das Problem gewesen wäre ebendieses Zutatenelement beizusteuern.

Bärlauchrisotto
Der Abenddämmerung zugetan entpuppte das Bärlauch-Risotto sich als geeignete Grundlage für darin versteckte Plagiate

Aber gewusst wie und flugs umdisponiert und auf italienische Bratwürstchen gesetzt, die dann eben doch eine allzu deutsche Variante waren, was aber eigentlich auch zu dem nicht ganz so risottigen Reis passte, der kurzerhand für supertauglich erkoren wurde und knackig bissfest den frischen Bärlauch in kleingeschnittener Blattversion unterstützen konnte, was zu allgemeinen Jubel und Weinkonsum führte. Dannach dann kunterbunten Salat mit Restrettich, der in dieser Variante — nicht ohne Schaudern an vorangegegangene Experimente zu denken — vorzüglich passte und obendrein auch ganz chic aussah.

kunterbunter salat
Kunterbunter Salat wusste vorbildlich zu entzücken

Zu entzücken wussten übrigens auch andere sich dem Metier der Foodblogs hingebende Blogdarbietungen wie candyland, die wir über genussblogs entdeckt haben (dort tummeln sich ja allerlei recht anregende und leider auch grottenschlechte Feeds), und die red cabbage (wie alles ganz vegan) aus Berlin präsentiert und barbapapa nicht abgeneigt erscheint; ebenfalls daher bloggend ist huslige, die gezwungen wurde Geheimnisse preiszugeben. Auf bei uns (noch) fehlende Ringe setzend war bei lamiacucina zum letzten Blogevent angesagt, den im Kochtopfblog diesmal Küchenlatein mit (es ist Risottozeit) Risotto mit heißer Schokolade und Kaffeelikör gewann; herzlichen Glückwunsch!
Der nächste Event dort dreht sich übrigens um lustige kleine Häppchen, die verköstigungshalber als Kleinstportionen gereicht werden, um einen Vorwand für ausufernden Alkoholkonsum vorweisen zu können ;-)
Aus Paris beglückt dann ein aufstrebender Kochblog namens Bolli´s Kitchen mit Selle d‘agneau farcie und es scheint, dass da noch sehr viel mehr auf Entdeckung lauert.

[ Der link zum Beitrag und der Kommentarfunktion funktioniert mal wieder nicht richtig. Deshalb erst mal HIER klicken!]

Die Sonnenstrahlen faul herumliegend geniessen und dazu streichzarte Bärlauchbutter verkonsumieren ist auch mal nicht das schlechteste — dazu Begutachtung von Rasenschändung

Wunderschöne Schokoladen-Rezepte sind zur Zeit auf dem Kochtopf-Blog zu sehen. Die Kreativität kannte mal wieder keine Grenzen und so sind neben den obligatorischen Kuchen natürlich auch gewagtere Spezialitäten zu finden, die nicht nur wahnsinnig lecker aussehen, sondern auch die Auswahl verdammt schwer fallen lassen! Wir sind natürlich auch wieder mit dabei ;-)

schokowahl
leckerlecker!

Die Sonne der letzten Tage ließ auch nur einen Schluss zu — ab in den Park und eifrig die mitgenommenen Vorräte (u.a. delikate Bärlauchbutter) wegverkonsumieren, um sich dabei erste Farbschattierungen zu holen bzw. vervollständigen zu lassen. Mit dabei – die Polizei, die mal wieder mitten im Park mit stinkenden Autos die Grünflächen verpesten und plattfahren musste und dabei kostbares und teures Benzin verbrauchte, welches doch Geld kostet, das nun für die dringend benötigte Ausstattung von allerlei Schlagwerkzeug fehlt. Dabei gab es noch nicht mal Musik zur Beschallung – schon die picknickenden Familien bilden hier schließlich den Gefahrenherd so ganz zähnefletschend wie sie auf der Lauer liegen, dass die Kohle endlich durchgeglüht ist.

baerlauchbutter
Am Ende des Tages waren auch die letzten Bärlauch-Butter-Rationen ratzekahl weggeputzt…

Darf das verkonsumiert werden? Außerdem: neue Kategorien und dröge blogs

Mit den lustigen roten Früchtchen ist es ja immer so eine Sache. Von außen knackig rot entpuppen sie sich bei näherer Betrachtung und Begutachtung als nicht immer den geschmacklichen Vorstellungen hinsichtlich der mit dieser Gattungsart verbundenen Aromen verträglich. Gar jetzt zu dieser Zeit — oh Schreck, oh Graus — sind sie wieder überall und raten interessierter Belegschaft zu übereilten Käufen. Aber hübsch sehen sie aus ;-)

erdbeeren
In Wahrheit haben wir die sogar schon letzten Monat verkostet

Es war mal Zeit unsere linkliste ein wenig zu überarbeiten. Da hat sich doch relativ viel angesammelt und es ist ein wenig unübersichtlich geworden. Einige Blogs sind schon länger nicht mehr aktualisiert worden und andere verweilen mit ihrer Thematik woanders — weshalb auch ein paar Umgruppierungen vonstatten gingen.
Zwei neue Kategorien gibt es, länger (fast) nix und trash wo dann ente, WM-Rezepte und so ihren Platz finden. Außerdem wurden ein paar gelöscht wie der dröge „Blog“ Küchenruf, der in regelmäßigen Abständen Aktualität mit alten Beiträgen vorgaukelt.

Anhand der Menge des Auftretens neuer Blogs bei Blogsport kann gesehen werden, wann Schulferien sind. Das ist nicht uninteressant und sorgt bisweilen für mehr als nur ein Schmunzeln. So klärt uns Aktiv werden Bennis News mit kopierten und überdies schlechten indymedia-Artikeln auf: „Sogar Frauen im ersten Semester wurden für die Störung der öffentlichen Ordnung angeklagt.“ Öhh, ja. Man mag es kaum glauben. Und dann gibt es noch äußerst originelle Ersetzung von Argumenten, die mittels Zurschaustellung von was auch immer präsentiert zu werden wünscht.

Lustigerweise geben ja zahlreiche BesucherInnen mit netten Ideen per google-Suche ihr Stelldichein bei uns. Rezepte für Bügelwasser finden sich allerdings ebensowenig wie ein bild von verbrannten pommes oder gar ein Erdbeer Kiwi Joghurt Torte Rezept – obwohl dieses Bild zur Zeit ja der Schlager in unserer Hitlist ist.

[Nachtrag: Wir wurden darauf hingewiesen, dass Aktiv werden jetzt Bennis News heißt. Dafür wurde auch schon mal der Blogcounter auf 3700 und ein paar Zerquetschte eingestellt. Ach, muss Pubertät schön sein…]

Rote Zwiebelspitzen passen – dies sei mal so ganz unabhängig von aktueller Köchelei angemerkt – perfect zu Seelachs und Patates und gereichen jedem Salat zur Zierde

Bei Sichtung vorhandener Bestände kommt bisweilen überraschende Erkenntnis zum Zuge, die dann aber auch gekonnt in Szene zu setzen ist.
Diese kleinen roten Zwiebelspitzen sind selbstverständlich in speziell für allerlei Zubereitungsarten optimal geeigneten Aufzuchtkästchen zur vollen Blüte ihrer selbst und damit zur erbaulichen Erfreuung durchaus geeignet getrieben worden.
Akzent wird sicher auch FOOD4ACTION zu setzen wissen. Wir sind gespannt!

Seelachs Patates Salat mit roten Zwiebel-Spitzen
klein, rot, gut

Blogevent, Blog-Event & Blogbeschauungen

Zuallererst mal ein herzlicher Glückwunsch an Spülkönig & Kitchenqueen, die mit tollen Fotos zu punkten wussten beim letzten Blog-Event Käse. Dschungel-Ziegenkäse-Ravioli hieß das Siegerinnen-Rezept und kam doch glatt zu früh für den anschließenden zur Zeit laufenden Blog-Event Pasta, der ebenfalls vom Kochtopf-Blog veranstaltet wird. Sonst hätte es doch glatt noch einen Doppelsieg gegeben.
Wir hatten ja schon seit Anfang des Jahres vor, neue wunderbare Nudelkreationen hervorzuzaubern (Reservierungen für Knetfreudige der Grundvorsubstanz werden ab heute entgegengenommen ;-) ) und der Kühlschrank quillt über vor dem Geschmack durchaus zugeneigter Zutaten, die zwar nicht so schön aneinandergereiht wie bei Küchendunst aus Singarpur zu begutachten sind — aber mit ein wenig Forscherinnendrang können die Goldstücke auch so hervorbefördert werden. Z.Bsp. die Unmengen Spinat könnten zumindest verarbeitet werden und da wir Unmengen an Schafskäse horten vielleicht mal wieder eine Art Banitza, wei sie bei One bulgarian kitchen letztens zu begutachten war oder ev. etwas Áuthentisches wie Capunet di Celeste von lamiacucina oder gar Spinatnocken vom Zeit-Rezepte-Blog.
Nudelteig herstellen funktioniert auch mit glutenfreien Kochzutaten wie bei kaMehl zu sehen ist.

Und weil zur Zeit noch ein Blogevent Grünkohl läuft — wollen wir mal nicht so sein und unser phantastisch gelungenes Spezialitätengericht morgen beim Gärtnerblog einreichen.

Vielfältigste auch aus der nichtdeutschbloggendenbloggemeinde stammende Blogevents sind übrigens in Paulchens Foodblog zur Auswahl bereitgestellt — nur mal so übersichtshalber in der sidebar. Und wenn wir dann endlich mal etwas zeitliche Muße finden, gibt es auch mal das schon lang angekündigte zu vermelden ;-) und wenn die Neugier auf chinesische Kost und westliche Heilvorstellungsmethoden vorhanden ist, wäre noch das hier von nicht minderem Interesse.

Das Banner des Chicorée weht nun bei der Avantgarde und bei soviel Anstrenung musste gemehlter Rotbarsch mit Krabben-Garnierung, der zuvor in reichlich Olivenöl sein Bestes zu geben wusste, ran

Da hat sich der Gärtnerblog doch tatsächlich die Mühe gemacht und ein ganzes Chicorée-Banner für uns kreiert — dabei haben wir ja eigentlich nur einen halben gewonnen, die andere Hälfte ging an Hüftgold für leckere Chicoréeravioli mit Orangensauce – mal was anderes und natürlich ein herzlicher Glückwunsch von uns! goldeneZichoriekkUnd diesmal hatten wir sogar ganze neun Stimmen (statt der 1-2 üblichen).
Während wir die Reste von unseren Chicoreegondeln auch anderntags noch zu unserer vollsten Zufriedenheit verspeisen konnten – war dann auch wieder mal die Abwechslung gefragt.
Was lag da näher als sich gemütlich dem draußen vorherrschenden Regen trotzend gemütlich unter die Decke zu kuscheln, um… diesen Gedankengang zerplatzend über sich ergehen lassen zu müssen mit dem Wissen, dass da so ein ganz großter Batzen kompliziert gestaltender Arbeit sich unter tätiger Beihilfe armen WG-Inhaltes zu verabsolvieren gedachte. Aus der Traum! Da half alles nichts – wenigstens konnte des Abends dann noch schnell geköchelt werden.

Fisch mit Krabben-Garnierung
Rotbarsch und Krabben und Schinkenwürfel und Zitrone können den Tag wenigstens gemütlich unter Zuhilfenahme von etlichen Gläsern Wein ausklingen lassen…

übrigens fallen uns nach reichlich genossenem Alkoholika ständig neue Rubriken und nebenbei auch grad was lustiges bezüglich einer Fragebogenaktion ein, die auzufüllen uns angetragen worden ist und die wir in den nächsten Tagen mal in Blogformat pressen werden. Bis dahin aber Dank an die schulerprobte Rechtschreibantifa — ihr habt uns heute den Tag gerettet (nachdem Käpt`n Blaubär heute schon nicht so toll war in der Sendung mit der Maus und echte Misslichkeiten anstehen).

Quiche Lorraine, die Übersicht über das sonstige kulinarische Geschehen, die Lücke im Geschehen und fragliche Offerten vielfältigster Art

Quiche frisch aus der Röhre
ordentlich durchgequirlt: erst Mehl, Wasser, Salz — dann Lauch, Eier, Schinkenwürfel, Blattpetersilie und Zwiebeln.

Die feinen Geschmacksunterschiede herauszuschmecken, die den Genuss erst vollkommen werden lassen, ist nicht die Sache von nur die schlichte Kost bevorzugenden Grundversorgern. Da wird bisweilen danebengebissen und dann wird verwundert der Frage nachgegangen welche Kost die Präferenz verdient. Seis drum: Wenn also demnächst wir uns anschicken, ein missliebiges Essen zu präsentieren, welches denjenigen schon seit Kindestagen eher ein nicht als fröhliches Grunzen bekanntes Gegenteil entlockte, gibts halt nur noch trocken Brot.

Besser geht es zu bei diversen kulinarischen Offerten, die wir entdeckt haben und uns deshalb mal wieder zu einem Rundgang durch die Foodwelt veranlassen. Hüftgold hat sich was Leckeres mit Garnelen und Wirsing zubereitet, was uns ja schwer animiert auch mal wieder etwas mit dem leckeren Gemüse zu fabrizieren. Passend zum Wetterumschwung findet sich bei tschoerda lecker in Schokolade ummantelte Fruchtauswahl, die ja schon seit ewigen Zeiten nicht mehr selbst fabriziert worden ist, was sich selbstverständlich ändern muss :-) Paulchens Foodblog klärt uns schließlich auf, was an samstagnachmittäglicher Beschäftigung so mit Knoblauchecken vonstatten geht.
tofusofa klaut Stöckchen und Schnuppensuppe betreibt Hehlerei damit.
Was wir schon immer mal wissen wollten teilt uns ganz ungezwungen der Metzger- und Fleischer-Blog nebenbei mit.
Der Crockyblog („Sahne statt Sushi“) widmet sich karamellartigen (nicht minder schweren kalorienlastigen) Versuchungen Namens Butterscotch-Soße. Genussmousse beteiligt sich erstmals an einem Blogevent mit Kaspressknödel.

Quiche an Salat
Lecker wars und die Exegese zu betreiben erforderte nicht sonderlich viel Fingerspitzengefühl…

Ja – und was gibt es sonst noch so: Nimmersatt vertreibt sich die Zeit mit Essengehen in Berlin. Da wollen wir mal nicht so sein und können ja mal eines des besten italienischen Restaurants empfehlen: Das Due Forni in der Schönhauser nahe Rosa-Luxemburg-Platz (die Pizza ist ein Traum). Zum Schluss noch der Essblog, der auf einer ganz komischen Gerätschaft Entenbrust mit Koriandernudeln zubereitet.