Leichte Kost vermag das seichte Grün zu verheißen getragen von sich in eleganter Geschmacklichkeit verlierenden noch sich in Entwicklung befindendem Olivenöle und dies auch mittels Zitrone und weißem Balsamico

kohl obenaufsicht
Von oben typisch kohlig

Die entzückende Entdeckung eines blassgrünen Jaromakohl, jenes platten Urkohls dem laut Werbung die Unverdaulichkeit-Abwesenheitsbescheinigung eigen scheint, in der Auslage des Supermarktes, war Anlass das sich noch in Lagerung befindliche Olivenöl mal auszutesten.

jaromakohl
Von der Seite platt-gehirnig

Der Kohl ist zart im Geschmack, wohlschmeckend auf der Zunge liegend und sowieso ganz super toll, halt wie alte Kohlsorten so zu sein belieben ;-)
Das Olivenöl hingegen sollte einen kräftig-herben Ton aufweisen mit gefälligst hübsch ausbalancierten Säuregehalt, das Scharfe also gut erschmeckend, aber auch nicht dominierend, die Frage der Farbgebung ist umstritten.

jaromakohl im anschnitt
Im Anschnitt eigentlich auch nicht unähnlich — wenngleich zart-luftig besaitet

Unsere alte Quelle hatte immer eine hervorragende Qualität zu bieten, war aber mit einem Engpass beschäftigt; also ab woanders hin, Genossenschaft in Bio-Umstellung. Das Öl muss lagern bis es verträglich ist für unsere Ansprüche.

Geschmacklich gut, aber viel zu sanft (wenngleich noch mit ein bißchen zuviel Schärfe, das verschwindet hoffentlich bald) für uns. Ob es am Jahr, an der Ernte, dem Anbaugebiet, den AnbauerInnen lag? Keine Ahnung, beim nächsten Mal wird eruiert welche der bäuerlichen Teilgenossenschaftsbetriebe eine bessere Qualität aufzuweisen haben. Vielleicht ist die Fixierung auf einen bestimmten sehr guten Geschmackston einfach zu stark.

jaroma-kohl salat olivenoel zitrone
Die Antiatomsonne darf noch platzeinnehmend strahlen

Dazu einfach nur etwas Zitrone und weißer Basamicoessig, und nur ganz wenig Salz, das Aroma des Jaromakohls soll nicht leiden, groß einziehen braucht da nichts, kann gleich genussvoll zu den tollsten Sonnenstrahlen verspeist werden :-)


5 Antworten auf “Leichte Kost vermag das seichte Grün zu verheißen getragen von sich in eleganter Geschmacklichkeit verlierenden noch sich in Entwicklung befindendem Olivenöle und dies auch mittels Zitrone und weißem Balsamico”


  1. Gravatar Icon 1 Bolliskitchen 22. März 2011 um 7:29 Uhr

    wo kam es denn her, das neue Öl? Ich mag diese Schärfe ja gar nicht, und so begrenzt es sich bei mir aus Öl aus Nyons oder Les Baux oder halt Ligurien….

  2. Gravatar Icon 2 sammelhamster 22. März 2011 um 7:50 Uhr

    Ist das ein Frühlingskohl @};- ?

  3. Gravatar Icon 3 kulinariakatastrophalia 22. März 2011 um 12:54 Uhr

    @Bolli
    Hab oben mal den link zum Beitrag ergänzt. Kommt aus Griechenland aus der Nähe von Kalamata, die Schärfe ist momentan noch zu vernehmen, die dürfte aber noch zurückgehen. In ein paar Wochen wissen wir mehr ;-)

    Diese leichteren Olivenöle gehen beim Gemüseübergießen irgendwie immer unter, da muss doch was kräftigeres, volleres in der Gesamtkomposition ran.

    @sammelhamster
    Oh, keine Ahnung :"> — er schmeckt zumindest frühlingshaft leicht :)

  4. Gravatar Icon 4 lamiacucina 22. März 2011 um 13:08 Uhr

    Der Frühling wirkt noch etwas blass.

  5. Gravatar Icon 5 kulinariakatastrophalia 23. März 2011 um 13:04 Uhr

    @lamiacucina
    Auch im Sommer nicht grüner :-b

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