Des Backofens hohe Kunst der Präsentierung nicht unansehnlich zu betrachtender verschiedenfarbiger Gemüseanreicherungskost (daneben Blogkino)

gemuesige aussichten
Im Vordergrund hinsichtlich mittiger Erscheinung leicht eingetrocknetes Zucchinerl (hinten saftig)

Gemüsige Backofenkunst — selbstredend immer eine gute Sache. Bei Barbaras Spielwiese gekonnt in Szene gesetzt (mit Beilage). Auch wenn jetzt nicht unbedingt die saure Bohnenzeit ansteht, so war es doch angesagt und nach eifrigen Vorbereitungen war die langsame Köchelei von guten Resultaten begleitet, die mit zart wildfenchligen Geschmack durchzogene Zucchini, breite Bohnen, Tomaten, rote Paprika und Kartoffeln in einem Haufen Olivenöl aufzutrumpfen wusste. Sogar die Tomaten mundeten zu dieser Jahreszeit. Weiter südlich im Mittelmeerraum schmecken die bekanntlich aromatischer, hier wird aber genommen, was zu kriegen ist, bis es selber soweit ist, dass geerntet werden kann. Rezept hier.

Die Zucchini zeigte leichte Schwächen, geschmacklich gerad noch akzeptabel, es ist nicht ihre Zeit. Die Bohnen hingegen, langbreite zumal, wussten sich köstlich in Erscheinung zu bringen, was auch dem wilden Fenchel, der tiefgefroren aus sommerlichen Zeiten stammend, zu verdanken war. Einzig die Kartoffeln gingen ein wenig unter.

Zur Zeit befinden sich einige Schwarzwurzeln in unserer Küche, bisher schleichen wir da herum, gerüchteweise soll es schmierige Konsequenzen haben sich da ranzuwagen. Wir probieren das die Tage aus. Schließlich ist im Gärtnerblog bald Schwarzwurzelevent. Gelegenheit sich dem Gemüse zuzuwenden. Es soll schmecken. Abstimmlich gut gemundet hat jedenfalls das Curryeis von Lamiacucina, das den Blogevent Curry gewann. Herzlichen Glückwunsch! Und weil der Aufzählung derer drei sind, der neue Kochevent des Kochtopfblogs für eifrige Foodblogs wendet sich einer portugiesischen Spezialität zu: Porto. Ganz schlicht, ganz hervorragend — da kommen raffinierte Sachen heraus (schon allein um des Ausprobierens willen).

Und sonst noch so: Der Kampf der Essensdevotionalienphotographiepraesentierung geht in eine neue Runde. Niemand will abgemahnt werden, Niemand hat Probleme mit der Aufmerksamkeit und Niemand ist bockig. Ein Ausmaß von tragelapher Offenbarung. Pures Blogkino.


4 Antworten auf “Des Backofens hohe Kunst der Präsentierung nicht unansehnlich zu betrachtender verschiedenfarbiger Gemüseanreicherungskost (daneben Blogkino)”


  1. Gravatar Icon 1 Bolli 25. Februar 2008 um 18:59 Uhr

    Na, jetzt mal ran an die Schwarzwurzeln, im Neoprananzug wird’s schon klappen…

    Bin gespannt auf Euer Rezept!!!! Und, bitte die Zubereitung in Photos festhalten…..

  2. Gravatar Icon 2 kulinariakatastrophalia 26. Februar 2008 um 12:19 Uhr

    Wir sind auch schon gespannt :d (Bisher hat sich noch kein freiwilliges Opfer gefunden diese Schältätigkeit auf sich zu nehmen — da müssen wir selber ran)

  3. Gravatar Icon 3 Bolli 27. Februar 2008 um 9:09 Uhr

    Verständlich, die andren lesen ja Food-Blogs und sind nicht dumm!…

    Und wo gibt’s denn nun die beste Currywurst von Berlin?!!???

  4. Gravatar Icon 4 kulinariakatastrophalia 27. Februar 2008 um 22:43 Uhr

    Tatsächlich war das so! Sauerei ;-)
    Gute Currywurst gibt es nicht in Berlin, leider.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.