
Grünkohl-Chips mit Olivenöl — also gesünder geht es wirklich nicht mehr
Sofort als diese Variante des gehobenen Grünkohlessens bei Schnuppensuppe in Erscheinung trat war klar, dass das auch ausprobiert werden musste. Erprobt in diversen Kochblogs übern Teich und dann auch noch im der Friesenpalme abholden Bayern — Grünkohlchips das musste einfach gut sein!
Und inzwischen auch schon von Eifels Kochbuch für würzig-nachahmenswert befunden.
Da ja das kulinarische Interesse an diversen Gemüsechips immer aufopfernd vorhanden ist (jenseits der Kartoffel) war die Gelegenheit jetzt günstig als sich im Supermarkt bei einem Inselaufenthalt geradezu Berge von zerhackstückelten Grünkohl auftaten (der Trend war klar zu erkennen). Geradezu perfekt also um die mundgerechten Stücke einer sofortigen Ausprobierung zuzuführen.
Backblech war in „Benutzung“ (wohl schon länger
) und so wurde es kurzerhand einfach in einer Porzellanform gemacht, mit Olivenöl-Spritzern und Meersalz versehen rezeptlich vorgesehen ab für 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen, hat allerdings nicht gereicht und so wurden noch mal 10 Minuten drangehängt, zwischendurch ein bissl umgerührt und die Temperatur auf 200 Grad erhöht. Bei einem Backblech reichen wahrscheinlich wirklich 10 Minuten.

Grünkohlchips noch in Fertigung
Perfekt dann das Ergebnis — Das Farbenspiel von bräunlich bis dunkelgrün und die Konsistenz von bröslig bis etwas fester und der Grünkohlgeschmack dezent durchbrochen von chipsiger Eleganz. Gibt es bald wieder
wie das bloss knusprig wird ? Wenn ich Salatblätter in den Backofen lege, werden sie eher schlapp.
Auf die Idee wäre ich nie gekommen, ich merke, dass ich kaum noch zum surfen komme
Klingt zumindest spannend!
eigentlich suchte ich nur die deutsche übersetzung für das griechische wort „vlita“, weil ich mich fragte, ob ich das feine grün irgendwo kaufen könnte. – ein griechisches restaurant am winterfeldplatz in berlin serviert das gute grün nämlich zur dorade – aber ich vermute es ist „nur“ löwenzahn.
jedenfalls wies mir google den weg zu diesem blog. ich bin restlos hingerissen. chapeau. – kai evxaristw para poly!
besser fritieren als backen!
Mhmmm…. Grünkohlchips! Glad you like them. Auf welcher Insel gab’s denn noch Grünkohl?
@lamiacucina
Die rettende Wirkung des gesunden Olivenöles
@rike
Kochen ohne Foodblogs — geht das denn
@elektra
Zu kaufen gibt es das bisher nicht, es wächst allerdings wild in der BRD.
Auch wenn das grünlich aussieht ist es kein Vlita
Es kann sein, dass richtige gute griechische Speisungsstätten Vlita auf der Karte haben, das erwähnte gehört allerdings leider nicht zu dieser Kategorie.
@Bolli
Das müsste auch mal ausprobiert werden, allerdings steht zu befürchten, dass die Blätter dann zu rasch verkohlen.
@rosa
Aber Grünkohl gibt es eigentlich das ganze Jahr über, der Anbau ist allerdings etwas aufwändiger, weil sich dann mehr Schädlinge (böse weiße Fliege etc.) auf das leckere Grün stürzen und irgendwie lohnt sich das nicht, weil der Bedarf der KäuferInnen im Sommer nicht vorhanden ist.
Die links neben der kulinarischen Grenze
Dabei schmeckt Grünkohl gerade im Sommer leicht gedünstet wunderbar erfrischend
Ja das sieht ganz schön grün aus, bestimmt schmeckt es auch so.
Unter Chips habe ich mir immer soylent-green vorgestellt aber soweit muss es ja nicht gehen mit der Öko-Bewegung.
@Kormoranflug
Erinnerlich war soylent green doch so eine Pampe, oder? Und Resteverwertung ist immer gut, alles nur eine Frage der kulturellen Gepflogenheiten