Virtuos in Szene zu setzen gewusst bei durchaus von knuspriger Eleganz getragener Krisselspitzen, die sich angenehm bröselig erhaschen ließen — Grünkohl-Chips in Nachahmung

gruenkohl-chips aus dem backofen
Grünkohl-Chips mit Olivenöl — also gesünder geht es wirklich nicht mehr ;-)

Sofort als diese Variante des gehobenen Grünkohlessens bei Schnuppensuppe in Erscheinung trat war klar, dass das auch ausprobiert werden musste. Erprobt in diversen Kochblogs übern Teich und dann auch noch im der Friesenpalme abholden Bayern — Grünkohlchips das musste einfach gut sein!

Und inzwischen auch schon von Eifels Kochbuch für würzig-nachahmenswert befunden.

Da ja das kulinarische Interesse an diversen Gemüsechips immer aufopfernd vorhanden ist (jenseits der Kartoffel) war die Gelegenheit jetzt günstig als sich im Supermarkt bei einem Inselaufenthalt geradezu Berge von zerhackstückelten Grünkohl auftaten (der Trend war klar zu erkennen). Geradezu perfekt also um die mundgerechten Stücke einer sofortigen Ausprobierung zuzuführen.

Backblech war in „Benutzung“ (wohl schon länger ;-) ) und so wurde es kurzerhand einfach in einer Porzellanform gemacht, mit Olivenöl-Spritzern und Meersalz versehen rezeptlich vorgesehen ab für 10 Minuten bei 180 Grad in den Ofen, hat allerdings nicht gereicht und so wurden noch mal 10 Minuten drangehängt, zwischendurch ein bissl umgerührt und die Temperatur auf 200 Grad erhöht. Bei einem Backblech reichen wahrscheinlich wirklich 10 Minuten.

grünkohlchips in fertigung
Grünkohlchips noch in Fertigung

Perfekt dann das Ergebnis — Das Farbenspiel von bräunlich bis dunkelgrün und die Konsistenz von bröslig bis etwas fester und der Grünkohlgeschmack dezent durchbrochen von chipsiger Eleganz. Gibt es bald wieder :-)


9 Antworten auf “Virtuos in Szene zu setzen gewusst bei durchaus von knuspriger Eleganz getragener Krisselspitzen, die sich angenehm bröselig erhaschen ließen — Grünkohl-Chips in Nachahmung”


  1. Gravatar Icon 1 lamiacucina 04. Februar 2011 um 7:03 Uhr

    wie das bloss knusprig wird ? Wenn ich Salatblätter in den Backofen lege, werden sie eher schlapp.

  2. Gravatar Icon 2 rike 04. Februar 2011 um 9:30 Uhr

    Auf die Idee wäre ich nie gekommen, ich merke, dass ich kaum noch zum surfen komme :(( Klingt zumindest spannend!

  3. Gravatar Icon 3 elektra 04. Februar 2011 um 9:34 Uhr

    eigentlich suchte ich nur die deutsche übersetzung für das griechische wort „vlita“, weil ich mich fragte, ob ich das feine grün irgendwo kaufen könnte. – ein griechisches restaurant am winterfeldplatz in berlin serviert das gute grün nämlich zur dorade – aber ich vermute es ist „nur“ löwenzahn.
    jedenfalls wies mir google den weg zu diesem blog. ich bin restlos hingerissen. chapeau. – kai evxaristw para poly!

  4. Gravatar Icon 4 Bolliskitchen 04. Februar 2011 um 9:35 Uhr

    besser fritieren als backen!

  5. Gravatar Icon 5 rosa 04. Februar 2011 um 9:54 Uhr

    Mhmmm…. Grünkohlchips! Glad you like them. Auf welcher Insel gab’s denn noch Grünkohl?

  6. Gravatar Icon 6 kulinariakatastrophalia 04. Februar 2011 um 14:18 Uhr

    @lamiacucina
    Die rettende Wirkung des gesunden Olivenöles :d

    @rike
    Kochen ohne Foodblogs — geht das denn ;-)

    @elektra
    Auch wenn das grünlich aussieht ist es kein Vlita ;-) Zu kaufen gibt es das bisher nicht, es wächst allerdings wild in der BRD.
    Es kann sein, dass richtige gute griechische Speisungsstätten Vlita auf der Karte haben, das erwähnte gehört allerdings leider nicht zu dieser Kategorie.

    @Bolli
    Das müsste auch mal ausprobiert werden, allerdings steht zu befürchten, dass die Blätter dann zu rasch verkohlen.

    @rosa
    Die links neben der kulinarischen Grenze ;-) Aber Grünkohl gibt es eigentlich das ganze Jahr über, der Anbau ist allerdings etwas aufwändiger, weil sich dann mehr Schädlinge (böse weiße Fliege etc.) auf das leckere Grün stürzen und irgendwie lohnt sich das nicht, weil der Bedarf der KäuferInnen im Sommer nicht vorhanden ist.
    Dabei schmeckt Grünkohl gerade im Sommer leicht gedünstet wunderbar erfrischend :-)

  7. Gravatar Icon 7 Kormoranflug 06. Februar 2011 um 17:33 Uhr

    Ja das sieht ganz schön grün aus, bestimmt schmeckt es auch so.
    Unter Chips habe ich mir immer soylent-green vorgestellt aber soweit muss es ja nicht gehen mit der Öko-Bewegung.

  8. Gravatar Icon 8 kulinariakatastrophalia 08. Februar 2011 um 2:54 Uhr

    @Kormoranflug
    Erinnerlich war soylent green doch so eine Pampe, oder? Und Resteverwertung ist immer gut, alles nur eine Frage der kulturellen Gepflogenheiten :D

  1. 1 fish, chips, cup o‘ tea, bad food, worse weather, Mary fucking Poppins* « kulinaria katastrophalia Pingback am 06. März 2011 um 23:28 Uhr
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