Archiv für Dezember 2010

Aromatisch sehnsüchtlich zu erwartende Auftischung nicht minder in Abrede zu stellender erwartungshorizontlicher Erinnerung in tatkräftiger Umsetzung von Maishuhn unterstützt und so perfektionierend verschlungen (mehrhappige Grundversorgung)

Traditionell ist die Speise ein sehnsüchtig erwartetes Wohlfühlessen und weiß sich auch auf Grund reisebedingter Unannehmlichkeiten und anschließender Zeitarmut geschickt in die sich überaus glüklich schätzende Gelegenheitsküche einzufinden, die wilde Kämpfe mit unwilligen Fluggesellschaften in Vergessenheit geraten lässt (kulinarische Berichterstattung unterbleibt aus Selbstschutzgründen ;-) )

Anderenorts übrigens interessante Berichterstattung von Estrancella, die aus Costa Rica über die Vorortküche berichtet und von Houdini klassische Reiseberichte (per Motorrad durchzuführen gestattet).

klassisch griechisches zitronenhuhn
Rigani ist eigentlich der Hauptbestandteil der aromatischen Sehnsucht ;-)

Zum backoflichen Zitronenhuhn (nichts gestopftes): Zubereitung so einfach wie immer, einfach ölen, salzen, pfeffern, Original Rigani aus Wildpflückung und Paprikapulver nicht vergessen und zum derart versorgten Maishuhn (in diesem Fall) einfach treiben lassen und nochmal ordentlich Olivenöl rüberschütten, das Huhn (mit Mais gefüttert) dankt es, dazu ordentlich Kartoffeln (festkochende zu bervorzugen) und heißes Wasser zugießen bis die halbierten Kartoffeln so bis zur Hälfte drin liegen. Zwischendurch mal umdrehen, übergießen.

Am Schluss Zitrone und ein frischer Hauch Rigani noch und nochmal ab für 10 Minuten zum abschießenden Bräunen in den Backofen; insgesamt dauert die zeitliche Inanspruchnahme so ca. 1 -1 1/2 Stunden, die sich durch Weißkohl zerschnippeln für Salat vertrieben werden kann.

Einfacheinfacheinfachsupersupersuperlecker! :-)

Lückenfüllend gnubbelig fest strukturierte Saucenauffangszutat erweist sich als doch geschickte Wahl des Einkaufes und legt den Beweis nahe Nudel in Gorgonzola-Tomaten-Zwiebel-Schnell-Kocherei-Aktion als nicht nur appetitanregender Natur betrachtend zu bejubeln (Wartezustände angenehm ausnutzend)

Durch unvorhergesehene Witterungsbedingungen weiß sich die Abwesenheit auszudehnen, begünstigt wird dies durch dreiviermaliges Zurückweichen(!) vor schnöden paar Zentimetern Schnee Nichtvorhandensein von Schneeräumfahrzeugen, ach nein — einmal war nur das gaaanz unerwarteterweise auszugehen zu beliebende Enteisungsmittel daran schuld ;-)

dicke nubbelige nudeln mit gorgonzola
Nubbelig auch hier die Sauce zu erhaschen

Trotzdem etwas zu Verspeisendes hier im Blog: Die Angelegenheit ist schnell geklärt. Vor einigen Tagen nämlich bereits aufgetischt und da es gewisse Tage gibt, an denen es einfach Nudeln sein müssen — kräftesteigernde Versorgung also.
Die gnubbelige Sorte wanderte vor gar nicht allzu langer Zeit in den Einkaufskorb, dabei wollte von der Firma ja nichts mehr erworben werden, Ausrutscher ;-) , und so kamen die Dinger jetzt rasch auf den Tisch — mitsamt in 10 Minuten gefertigter so simpler wie guter Kost.

Also: Eine ganze weiße Zwiebel in gutem Olivenöl angebraten bis ein stellenweise krosser Knusperton zu erspähen ward, sodann erst Zucchini, kleingeschnibbelt und größer gelassene Tomaten weiterschmorend hinzu und eifrig ein Riesenstück Gorgonzola auch noch hinein. An Würzung allein etwas Rigani und schwarzer Pfeffer, zwei frische Salbeiblätter im Gegensatz zur Zutat vorher nicht frisch vermahlen, schwubsig etwas frischer Pfeffer-Pecorino sowie Rosé, nicht viel und kurz geköchelt — schleckend schnell zur kurz auftauchenden Sonne verzehrt :-)

Und zu guter Letzt dann noch ein Song aus dem Wartezustand


Chumbawamba – Tubthumping

p.s. kann eigentlich jemand den Blog nicht mehr optimal laden, weil zu viele Videos eingestellt sind?