Zur Fertigung braucht es nicht viel, weder allzu viel Zeit noch handwerkliches Geschick noch grobes Werkzeug, auch Obstabstinenz währenddessen ist unangebracht und versehen mit süßlicher Eleganz und spritzig verpasster Säure entstehen sie – die diesjährigen Herbstperlen

Im Sommer vergessen und nun schon die ganze Zeit an den Markt- und Obstständen herumgeschlichen, die exorbitanten Preise bewundert und nun seufzend beschlossen trotzdem zuzuschlagen, der Vorteil der Frühlings- und Sommerhimbeeren besteht in der famosen Süße, die der Herbsthimbeeren in der nahezu wurmfreien Präsentierung, da heißt es abzuwägen ;-)

herbstperlen
Herbstperlig versuchend den Sommer zu erhaschen — :-)

Etwas süßer hätten sie schon sein können, aber gerade noch gut, sollten die nächsten Tage noch etwas Sonne bringen, gibt es ja vielleicht noch welche zu erhaschen.

Fertigung wie eh und je

antlitz naturbonbons im herbste
Das Antlitz von oben zeigt bereits deutliche Verluste

…und nach Abzug von ein paar sich schon dem Ende zuneigenden Exemplaren sind sogar zwei Teller rausgekommen.
Ganz furchtbar leckere Naturbonbons, der Nachteil, sie sind unglaublich schnell weg — Rationierung bei Auftischung also angeraten :D


6 Antworten auf “Zur Fertigung braucht es nicht viel, weder allzu viel Zeit noch handwerkliches Geschick noch grobes Werkzeug, auch Obstabstinenz währenddessen ist unangebracht und versehen mit süßlicher Eleganz und spritzig verpasster Säure entstehen sie – die diesjährigen Herbstperlen”


  1. Gravatar Icon 1 Forty 17. September 2010 um 19:06 Uhr

    Hm, ob der Mondpreise nur um die Frucht rum geschlichen bin ich auch schon lange.
    Aber das Eisrezept klingt ja doch allzu verlockend und so werde ich morgen auf dem Markt sicher zuschlagen. Man gönnt sich ja sonst nix.

  2. Gravatar Icon 2 Erich 17. September 2010 um 21:27 Uhr

    Eh und je sind ja gleich, nur die Beschreibung und Fotos verscheiden, hehehe. Sehr interessant. Da lese ich Kochbücher und Blogs en masse und finde immer wieder was neues, überraschendes.
    Die Stopferei der Himbeeren, bespielsweise mit Zahnstocher, erinnert mich an die junge Frau in Laos, die vor meinen Augen Grillen mit Fülle gestopft hat, die nach dem Braten in Öl sehr lecker und aussen sehr knusprig waren. In diesem Moment zöge ich Deine Himbeeren vor :-)

  3. Gravatar Icon 3 kulinariakatastrophalia 18. September 2010 um 1:08 Uhr

    @Forty
    Welches Eisrezept?

    @Erich
    Zum Stopfen wird ein kleiner Spieß genommen, der eignet sich hervorragend auch zum Nachstopfen und alles geht ganz fix; die Grille klingt aber auch spannend :-)

  4. Gravatar Icon 4 Forty 18. September 2010 um 22:47 Uhr

    Ich meinte natürlich das für die rot-grünen Knuspereisbonbons.
    Aber man sollte vielleicht nicht bis morgens um 6 ausgehen wenn man auf den Markt will. So kann ich doch nur himbeerlos schmachtend die Fotos hier anschauen…:((

  5. Gravatar Icon 5 Kormoranflug 19. September 2010 um 17:13 Uhr

    Minze ohne Himbeeren schmeckt auch ganz gut.

  6. Gravatar Icon 6 kulinariakatastrophalia 20. September 2010 um 0:02 Uhr

    @Kormoranflug
    Himbeeren ohne Minze auch /:)

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