Archiv für April 2010

Die Verwendung von Ziegenhartkäse zu sanften Brennnesselblättern verheißt schon mal eine leckere Vorspeisenkomponente, die beim nächsten Mal mit kleinen Schalottchen angereichert wird — behäupte Frittata samt übriggebliebenen (da heruntergefallenem) Spitzenblatt

brennnessel ziegenkaese fritata
Brennnessel-Frittata

Die Berge von Brennnesseln, die sich gar reizend in der Küche ansammelten müssen verbraucht werden, da macht sich ein Blick in die anderen Kochblogs doch ungemein fein, insbesondere eine Frittata hatte sich schon seit Tagen wunschgemäß auf den Vornehmspeiseplan einen Platz erobert nachdem bei cookmania und bei Lorbeerkrone das schon so lecker aussah. Und wenn es bei threefivesix so toll klappt mit der Brennnesselpfannkuchereiwarum dann auch nicht als Brennnesselfrittata?

brennesselfrittata im werden
Noch im Werden, noch ungestüm

Das Frittata-Rezept mit Mangold, welches so vorzüglich gelang, abgewandelt und 3 Eier mit Ricotta, Olivenöl, Salz, und Pfeffer bedacht und statt zum Pecorino zu einem Ziegenhartkäse gegriffen, der erschien für die dann doch etwas feineren Brennnesselblätter ratsamer. Die gut abgebrausten Blätter selber waren akkurat von den Stielen geschnippelt worden und angesichts der Dünne nicht extra angeschmort, sondern kamen einfach so dazu.

Das Ganze ab in die Pfanne zu Olivenöl, circa 5 Minuten braten, kurz vor Hartwerdung noch mal mit Käseraspeln versehen und mittels eines Tellers umdrehen (Profis können das bestimmt mit einem Handgriff durch Pfannenhochwerfung ;-) ) , dann noch mal ein paar Minuten und fertig ist es.

Darauf ein schönes Stück Gorgonzola, das mundet auch immer sehr gut so auf einer Pizza, so frisch und nicht mitgebacken :-) Passt aber bestimmt auch gewürfelt in die Frittata beim Bratvorgang gesteckt.

brennnessel frittata
Gorgonzola passt bestens obenauf drauf

Die Konsistenz durch den Ziegenhartkäse und die fehlenden Zwiebeln etwas trockener, aber dennoch saftig genug; beim nächsten Mal werden die Nesselblätter vielleicht vorher noch mit Olivenöl versehen, mal ausprobieren.
Nicht so sättigend wie die Mangold-Frittata, eher also was als kleine Zwischendurchspeisung, sehr gut jedenfalls, noch ein paar Schalotten passen bestimmt auch ganz gut zum Brennnesselgeschmack.

Dazu als Deko ausnahmsweise noch ein Rest an Blatt, fotografiert an Fensterbank (da unrühmlich dunkel werdend der Tag) und ein hervorragender Weißer Burgunder (nicht im Bild). Das kann es bald wieder geben.

Verwegen die Nesseln herumschwenkend mit Olivenöl und dann artig den Teller leerputzend die Überraschung begutachten und sich sodann an unserem Kochkurs erfreuend den Tag ausklingen lassen (das Leben kann so einfach blogbeschaulich schön sein)

Vorweg — es gibt jetzt einen kulinaria katastrophalia-Kochkurs :D doch später mehr, erst mal das geduldsam zubereitete Tagesmenü.

brennessel delikat als salat
Brennnesseln unbedingt munter abbrausen

Die so langsam munter austreibenden Brennnesseln sind nämlich immer wieder für vielfältigste Nutzbarkeit gut und wurden reichhaltig in unsere Küche verschleppt. Weil es so gut schmeckt wird bisweilen und im Sommer eigentlich relativ häufig ;-) köstlicher Salat daraus hervorgezaubert.

Schmeckt wunderbar ganz leichtnussig und an dem Gerücht, dass diese nur im Frühjahr zu munden wissen, ist wirklich nichts dran, die schmecken auch später noch und gerade als Salat sogar noch besser.
Zubereitet wie immer ganz einfach: die Brennesseln munter abgebraust (die „Stacheln“ sollen knicken), in trendigem Olivenöl gewälzt, mit noch trendigeren Weißbalsamicoessig versorgt und noch ordentlich untrendig frischer gemahlener Schwarzer Pfeffer drüber und ein paar Birnensplitter drunter. Super einfach — super lecker! :-)

brennnesseln in salatlicher vervollkommnung
Schmeckt auch mit Käse und Obst gut

Periodisch kommen ja immer ein paar Leute daher und versuchen einen auf Was bin ich doch gut zu machen. Selbstredend wird das garniert mit scheinbar guter Kenntnis samt Zurschaustellung eines gehobenen Ambiente.

Ein Blog beispielsweise „kann den Satz: `Die einfachen Gerichte ohne Rezepte sind doch viel besser als die aufwändigen´ nicht mehr hören oder lesen“. Die Erkenntnis wurde gewonnen bei einer Tour durch die Foodblogs in aller Welt, die können, so das Urteil, nämlich gar „nicht kochen“, jaha, da kommt Freude auf, bleibt nur die Frage, wo die Foodblogs sind, die Spaß am Kochen haben und ihren Horizont nicht beschränken, aber auch da wird aufgeklärt: „Ohne Rezeptur etwas schnell Essbares zu produzieren, ist aber nun Mal keine Kochkunst“ .

Da fallen uns zwar einige Blogs ein, aber leider finden die wahrscheinlich auch keine Gnade, weil mit Olivenöl, Basilikum und Rauke ergo Trendprodukten gekocht wird. Ist das jetzt schon mitteleuropäische Arroganz oder einfach Ignoranz?

Umso erfreuter, dass es jetzt einen Kochkurs Kulinaria Katastrophalia gibt, die Kleinen sind ersichtlich gut gelaunt bei der Sache und scheinen ihren Spaß zu haben — und das ist ja schließlich das Wichtigste ;-)

bunter brennnesselteller zum aufessen
Bei Aufessung Überraschung und ein kleines Stück Birne

Gleich mal herumgekramt und wieder den ein oder anderen Kochblog gefunden: Speisezettel macht ganz verwegen spinat-tapas und rucola-koriander-salat, Gemüse für Faule von Totally Veg! ist auf jeden Fall ganz nach unserem Geschmack, Not-Only-Klops muss sich erst wieder an das Bloggen mit Fotografie gewohnen, aber das wird schon — bisweilen also erst mal Buchweizenküchlein „Kascha is beautiful!“, Knusprig-linsig geht es hingegen bei Tierfrei Mampfen zu und Kormoranflug kann eine sehr lecker ausschauende Quiche mit Roquefort und Birne vorweisen. Guten Appetit!

Morgen gibt es dann bei diversen Durchforstungen der Kochblogs gesehene Brennessel-Variationen, irgendwie muss der Berg ja abgearbeitet werden ;-)

Die verschlängelte Nutzbarmachung durchbrochen derweil ausprobierend allerlei Substanz und Prägung zu wohl designender Gefälligkeit

eiswuerfelzubereiter chic

Das Entzücken war ob der variablen Herstellung der begehrten Eiswürfel für Cocktails und so Zeugs natürlich sofort Feuer und Flamme, hübsch anzuschauende „Würfel“ waren schon schön bildhaft vor Augen und sowieso waren die einzeln herausnehmbaren Metallschlängellinien hübsch dekohafter Natur, was zudem gleich die Möglichkeit offerierte doch auch ebensolche langen Eisschlangen zu fabrizieren; die müssten sich aber nun wirklich äußerst chic machen im Longdrinkglas, so halb herausschauend eventuell samt irgendeinem Fruchtschnickschnack.

eiswuerfelzubereiter formen

Den Aha-Effekt schon vor Augen herangemacht, an die Vorbereitungen, erst mal ausgiebigst gereinigt, die Flohmarktware hat ja immer so einen Gedankenherumschwirrüberlegungsmoment, das da vielleicht unangenehme Dinge zwischengelagert gewesen sein könnten, was speziell bei dieser Ware wohl eher nicht in Frage kommt, aber nun ja.
Also Wasser hereingefüllt und derweil Platz im Tiefkühlgerät geschaffen und dann leider festgestellt, dass das verfluchte Teil ein winziges Loch, nein genauer ganze zwei klitzekleine sogar aufweisen konnte. Arggh… das musste ja nun jetzt nicht wirklich sein, den Verkäufer innerlich verflucht und dran gemacht die Teile zu stopfen; aber womit eigentlich?

eiswuerfelzubereiter schlangenlinien

Dieses Lied (einer alten Volksweise nachempfunden) schwirrte dabei im Kopfe und von Lötkolben bis Stroh waren die gut gemeinten Ratschläge grinsender Personen allesamt blöd, also einfach Tesa doppelt draufgeklebt und spekuliert, dass das trotz der Kälte doch irgendwie schon halten möge.

eiswuerfelzubereiter loch

Tat es auch, allerdings ist die Unpraktikabilität der zweite Name dieser Gerätschaft, die Hebelwirkung der Ausbrechvorrichtung ist nämlich „etwas“ unpraktisch, der Kraftaufwand enorm und so langsam dämmert auch warum die Löcher in dem Aluteil waren, die wurden von vermutlich äußersten verärgerten VoreigentümerInnen reingepresst.

eiswaben

Zudem erweist sich die Formgebung nicht als die erhoffte, aber bei herausgestellter Schlangenlinie vielleicht doch was zu retten? — Mitnichten, auch hier bricht der allermeiste Teil einfach weg, nur kleine im Grunde genommen auch nicht wunderschöne Eisschlangen sind das Ergebnis. Hinzu kommt, dass unten eine komplett gefrorene Eisschicht vorhanden war, die erst abgebrochen werden musste, was aber auch eben den Rest zerstörte.

eiswuerfelzubereiter variabel

Wäre das Wasser auch noch professionell abgekocht worden, vielleicht sogar noch besser anzusehen. So aber schlicht so lalala. Was die nicht uninteressante Frage aufwirft, ob diese Designmenschen ihre Errungenschaften eigentlich selber ausprobieren

eisschlange

Aber lustig sieht der Eiswabenzubereiter aus und vielleicht lässt sich die Schlangenvorrichtung für Teigausstechorgien irgendwie nutzbar machen, bisweilen bleibt sie einfach dekorativer Zurschaustellung überlassen. Ist ja auch was ;-)

Die Entzückung war zumindest groß — Flohmarktfund

flohmarktfund
Auf Flohmärkten lässt sich bisweilen doch Interessantes finden

Jetzt wird noch rumprobiert, überlegt und vielleicht kann was arg Praktikables dabei herausspringen, zumindest die optische Entzücktheit ist gewiss und da es ja nicht so ist, dass wir soooo viel Krams in der Küche herumliegen haben, findet sich da auch noch ein Platz :D

Umschlungen Zier durch Öle, Raspel schwarzen Pfeffers samt Küchensalzkristall unter Orangensaft auf Radicchiorupfung und Röstkartoffelwürfelchen (urplötzliche Lust)

Der sonnendurchtränkte Tag ließ sich gut an und da auf Grund fehlender anderweitiger sonst zur Zeit anstehender Aktivitäten ein wenig Zeit vorhanden war konnte ein kleiner Salat kredenzt werden, der sich überaus apart zu machen pflegte und vorzüglich mundete, was sich der Zutaten wegen, zwar mit Ausnahme der Erdbeere, quasi von selber ergab.

erdbeer radicchio kartoffelwuerfel salat mit orangensaft und olivenoel
Verwunschen gut — leicht-bitter-süß-herb-leicht-scharf

Ok es ist keine Erdbeerzeit, aber jedes Mal im Frühjahr kann einfach nicht widerstanden werden und es wird unvernünftigerweise zugegriffen, eine Vorwegnahme des Sommers sozusagen, den ausgehungerten sonnenunverwöhnten Augen sei Dank, eine kurze Episode.

Also den leicht herben Genuss des Radicchioblattes unterstützend genutzt um frisch gepressten Orangensaft hinzuzufügen zu den Erdbeeren, die durch grobes Küchensalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer nur aromaverstärkend auftraten, was wiederum durch allerbestes Bio-Olivenöl noch zu steigern gewusst wurde.
Eine schnelle Frühabendsalatkostung, die durch langsam durch nur wenig Olivenöl benetzte geröstete Würfel rotschaliger festkochender Kartoffeln perfekt ergänzt werden konnte.

Der Sommer kann kommen :-)

Das Wagnis der Orderung feinster Kaninchenleber ist in den Anfängen der ersten feinen Kräuterzöglinge ein eigentlich gar unschwierig Unterfangen — dennoch Härten

Im Frühjahr schmeckt Kaninchen besonders gut, die ersten grünen Blätter, Kräuter und was die Karnickel sonst noch so zu verspeisen pflegen sorgen für beste Geschmacksnuancen, den Rest des Jahres ist die Qualität schwankend.
Um sich der absoluten Genüsslichkeit von Kaninchenleber mit Bärlauch und Birnenspalten in einer Schokoladenweinsauce hinzugeben, wurde extra viel geordert und auch wenn die Birnen noch nicht zu aller Zufriedenheit reif waren, so war doch Bärlauch vorhanden.
Und dieser machte sichja immer sowas von passend zur Leber (die Verwendung von Hühnerleber ist bereits erfolgreich erprobt); das Rezept kinderleicht und vor allen Dingen schnell nachzukochen.

kaninchenleberschokiweinbirnebaerlauch
Die Zartheit ist weiter zu erproben, der Rest ist daraus folgende köstliche Genüsslichkeit

Die fruchtigen Birnen waren leider noch etwas härter (Vorratshaltung für dieses Rezept unbedingt daher angeraten), überreife Exemplare eignen sich am besten und der Wein kein vorgesehener, aber dennoch tauglich. Einzig die Leber wollte nicht die allerfeinste Zartheit aus sich rausholen lassen, zu fest ward sie, ein Umstand, der mit Genuss von Wein zu überdecken gesucht wurde.

War sie nun zu alt, eventuell tiefgefroren und aufgetaut, aus zu wenig mit Frischfutter bedachter Haltung oder kam das Salz einen Tick zu früh an die Sauce? Es ist bei der nächsten Orderung zu überprüfen, dann wird am besten gleich ein ganzes Kaninchen erworben und die Kaninchenleber selber herausgeschnitten.

Trotzdem eine gute Abend-Speisung, die sich nur vervollkommnen lässt ;-)

Zum Thema Kommentare in Foodblogs hat sich ja seit einigen Tagen eine interessante Diskussion bei Houdini entwickelt (wobei richtig „diskutiert“ wird ja nicht, zumindest nicht zwischen allen), die meisten haben es wahrscheinlich schon längst entdeckt, das war ja bisweilen auch schon mal in anderen Blogs ein Gesprächsthema.

Interessant an der Thematik ist u.a. die Frage, ob es in Foodblogs allzu mild mit der Kommentierung (und daher langweilig?) zugeht und ob es nur ein Gegenseitigkeitsverhältnis ist, welches zum Tragen kommt.

Des Pfirsich wilder Traum war mit einem Hauch geradezu betörend leicht vernehmbar und die zart-flaumige zum Streicheln einladende Frucht türmt sich auf (aber was nun)

gruene mandeln
Grüner Flaum

Die sahen aber zu putzig aus und die zufälligerweise an selben Stande Vorbeigehenden hatten den gleichen Gedanken und nur um Bruchteile voneinander getrennt war der Gedanke derselbe — ordern.
Nun liegen sie hübsch da und duften ganz leicht nach Pfirsich und der Inhalt war betrachtend noch unausgegoren, keine Verhärtung im Inneren, kein Knacken stört den Aufbruch, und es ist geleeartig zum ausschlürfenden Vergnügen geeignet.

gruen mandelhuelle
Die Formwahrung ist nicht unwichtig

Aber was jetzt tun mit den grünen Mandeln, sie einlegen und dunkel werden lassen wie die bekannten schwarzen Walnüsse, die ab und an durch die Blogs geistern?

unreife mandel
Verdammt schwer ist das nahezu geleeartige Innere zu fotografieren (deshalb nicht im Bild)

Der Einfachheit halber erst mal mit etwas Salz so verzehrt, nicht das pelzig-weiße Grüne, das Weiße, innen fast flüssige, schmeckt dezent gut.

pelzige duftende mandeln
Ein paar sind noch da

Die sich kleinschruppend einer ersten Vertestung unterziehende nun wirklich nicht nach Austern mundende Haferwurzel ward nach Umgarnung mit Olivenöle, Bärlauch und Serranoschinken charmant umwickelnder Natur und auch die Schrubbtechnik erhob sich ungemein über herkömmliche Fertigungsweisen (Wurzelbrecher)

Diese Wurzeln, die anderenorts sich beflissener Beliebtheit erfreuen, waren der neue dekorative Inhalt der auf einem Markte ausgestellten Gemüsekiste, und sofort wurden ein paar geordert. Und siehe da, sollen schmackhaft sein, gar nach Austern schmecken und Flecken wie bei Schwarzwurzeln hinterlassen (wird jedenfalls behauptet).

Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und unter Wasser die zahlreichen Wurzelverästelungen großzügig beseitigt und die Haferwurzeln in Form gebracht für eine erste Probeverkostung, die dann auch gleich als gelungener Start in Restmengenverwertung gleicher Art und Güte mündete.

haferwurzeln
Anratend probiertabel — Haferwurzeln

Die großzügig und rasch geteilte Haferwurzel wurde in einer normalen Menge Olivenöl sanft gebraten (nicht zu lang — trocknet sonst aus) und immer wieder neugierig betrachend einer zarten beginnenden Bräunung ausgesetzt (nach Schrubbung war sie nämlich wieder relativ weiß), sodann probiert und siehe da — schmeckt angenehm nussig-knackigleicht.
Was passt dazu war die Frage und im Blick auf die kleine frisch georderte Auswahl wurde die erste Überlegung einer sanften Weinschmorung mit anschließender Parmesanüberbackung für spätere Ausprobierei aufgehoben was nun zu einer genialen Mischung führte.

haferwurzeln gebraten
Auch gebraten schon anknabberfähig (roh etwas zu hart)

Frische Bärlauchblätter (zwei Lagen mindestens) wurden um die Haferwurzel gewickelt und dann mit köstlichem Serrano-Schinken umschlungen und kurz in der Pfanne nochmals auf kleiner Flamme gebraten.

Super kleine Speisung, als Tapas-Bereicherung eine geeignete Ergänzung zum sonstigen Einerlei, der nussige Geschmack harmoniert nämlich durch den immer noch frisch gebliebene Bärlauch, der auch nicht unangenehm in den Vordergrund drängt, hervorragend mit dem Geschmack des Serrano-Schinkens.

Mit ein wenig mehr an Abendsonne wäre auch ein nicht so unterkühlter Bildton zu sehen, aber die Bestände sind für Tageslichtdokumentationen unerreichbar schon verspeist. Für baldige weitere Ausprobierei wird alsbald das Sortiment leergekauft.
Wir nennen die kleine Vorspeise respektive Verweilspeisenbestandteil mal um neumodische Anklänge zu vermieden schlicht Wurzelbrecher, vielleicht kommt das in passender Verpackung bald auf den Snackmarkt :D

haferwurzeln baerlauch und serranoschinken
Wurzelbruch in angenehm aufmerksamen Umfeld

Und um die ganz eigene Welt der Blogsport-Blogs noch ein bissl mehr zu verwolken dann doch noch zwei kleine links als leichte Häppchen — zwar schon ein alter Hut, und auch schön zu wissen, dass es potatis och tzatiki zu Abend gab, aber irgendwie muss es doch zu schaffen sein, dass diese Wolke sich fett in den Himmel reinzieht =:)

Zwischenstand: Schwarzäugige Begehrlichkeiten und grüner Mangold zwecks Optimierung in Ausprobierung und verschwommene zartgrüne Pflänzchen selbstredend präherb (Arbeitstitel)

schwarze augen und gruener mangold
Noch in Arbeit, noch blass

Ok, wieder ein, zwei Tage weg und die Auswahl war gering, da fiel die Packung Schwarzaugenbohnen umso mehr ins Gewicht, allein reicht das vielleicht nimmer und so ward grüner Mangold, viel, der ansonsten durchaus leckerer Natur sein kann, extra gemacht, mit Zwiebeln und Olivenöl und wie es sich gehört mit ein paar Spritzern Zitrone.
Dies zusammengeschüttet erwies sich als nicht unbedingt die perfektionistische Ader vervollkommend, das wird noch optimiert und dann genauestens vorgestellt, da müsste noch was rausholbar sein, dauert noch ein wenig, aber dann.

Verschwommene Bildchen sind hip, darum noch Beiwerk, zartes Blattgrün mit noch unterentwickelter Herbheit, gerade darum müssten es einige lieben, jetzt sollte die Ernte beginnen, bald ist nichts mehr davon da.

zartes gruen unscharf
Gerade erst dem Dunkel entkommen und schon verschwommen

Und auch nicht schlecht: Heute kurz vor Schluss