
Brennnessel-Frittata
Die Berge von Brennnesseln, die sich gar reizend in der Küche ansammelten müssen verbraucht werden, da macht sich ein Blick in die anderen Kochblogs doch ungemein fein, insbesondere eine Frittata hatte sich schon seit Tagen wunschgemäß auf den Vornehmspeiseplan einen Platz erobert nachdem bei cookmania und bei Lorbeerkrone das schon so lecker aussah. Und wenn es bei threefivesix so toll klappt mit der Brennnesselpfannkucherei — warum dann auch nicht als Brennnesselfrittata?

Noch im Werden, noch ungestüm
Das Frittata-Rezept mit Mangold, welches so vorzüglich gelang, abgewandelt und 3 Eier mit Ricotta, Olivenöl, Salz, und Pfeffer bedacht und statt zum Pecorino zu einem Ziegenhartkäse gegriffen, der erschien für die dann doch etwas feineren Brennnesselblätter ratsamer. Die gut abgebrausten Blätter selber waren akkurat von den Stielen geschnippelt worden und angesichts der Dünne nicht extra angeschmort, sondern kamen einfach so dazu.
Das Ganze ab in die Pfanne zu Olivenöl, circa 5 Minuten braten, kurz vor Hartwerdung noch mal mit Käseraspeln versehen und mittels eines Tellers umdrehen (Profis können das bestimmt mit einem Handgriff durch Pfannenhochwerfung
) , dann noch mal ein paar Minuten und fertig ist es.
Darauf ein schönes Stück Gorgonzola, das mundet auch immer sehr gut so auf einer Pizza, so frisch und nicht mitgebacken
Passt aber bestimmt auch gewürfelt in die Frittata beim Bratvorgang gesteckt.

Gorgonzola passt bestens obenauf drauf
Die Konsistenz durch den Ziegenhartkäse und die fehlenden Zwiebeln etwas trockener, aber dennoch saftig genug; beim nächsten Mal werden die Nesselblätter vielleicht vorher noch mit Olivenöl versehen, mal ausprobieren.
Nicht so sättigend wie die Mangold-Frittata, eher also was als kleine Zwischendurchspeisung, sehr gut jedenfalls, noch ein paar Schalotten passen bestimmt auch ganz gut zum Brennnesselgeschmack.
Dazu als Deko ausnahmsweise noch ein Rest an Blatt, fotografiert an Fensterbank (da unrühmlich dunkel werdend der Tag) und ein hervorragender Weißer Burgunder (nicht im Bild). Das kann es bald wieder geben.

















