Durchaus im richtigen Rahmen zu verabsolutierende Annehmlichkeiten des Lebens erweisen sich als kombinationsgerechte Zusammenstellung indessen sowieso passender Pilzscheiben, Paprikastreifen, Tomatenhälften, Ganzminzblatt und zerpfückter Blattpetersilie und natürlich dazwischen Wein, Olivenöl und Gewürz (nichts für Leinenphobie-AnhängerInnen)

gruenblattnudelpilzgeschnibbelt
Vergönnte Nudelspeisung

Also, das ist doch nicht normal, oder? Das führte doch eine Mutter ihr Kind an der Leine beim Einkaufen, unterhielt sich währenddessen, mit wahrscheinlich ihrer Mutter, anregend und immer wenn es am anderen Ende zu viel zappelte wurde einfach ruckartig dran gezogen. Fotos sind leider etwas schlecht und irgendwie ist das Bedauern auch schon groß, dass kein unannehmliches Video davon gedreht wurde.

gassigehen
Gassigehen — das neue Vergnügen

Viel bessere Leinenspeisung gab es dann in Form von Linguine, die mit hurtig Pilzscheiben, Paprika, Cocktailtomaten und etwas Wein zum Olvenöle eine perfekte schnelle Mittagsmahlzeit kreieren ließen, dazu winzig kleine Zwiebelwürfelchen und Minz- und Blattpetersilieblätter, letztere etwas zerrupft. Ungemein schnell und leckerfein.


9 Antworten auf “Durchaus im richtigen Rahmen zu verabsolutierende Annehmlichkeiten des Lebens erweisen sich als kombinationsgerechte Zusammenstellung indessen sowieso passender Pilzscheiben, Paprikastreifen, Tomatenhälften, Ganzminzblatt und zerpfückter Blattpetersilie und natürlich dazwischen Wein, Olivenöl und Gewürz (nichts für Leinenphobie-AnhängerInnen)”


  1. Gravatar Icon 1 reibeisen 20. Februar 2010 um 6:54 Uhr

    wird wohl ein kleine blage mit ausgeprägtem fluchtreflex sein, deshalb der leineneinsatz (frühdisziplinierung auf die harte)… ;-) Eure leinen wären uns aber allemal lieber. sieht sehr lecker aus!

  2. Gravatar Icon 2 lamiacucina 20. Februar 2010 um 7:24 Uhr

    Linguine-Leinen sind mir auch lieber als der Erzieherin ihr verlängerter Arm.

  3. Gravatar Icon 3 Hedonistin 20. Februar 2010 um 12:39 Uhr

    Ach, gibts die endlich wieder? Ich war – und bin immer noch – ein Fan davon. Geruckt wird natürlich nicht, da soll das Kindlein ja nicht schlechter dran sein als ein Hund. :-)

    Aber wann immer, grade im städtischen Raum, nicht zum Vergnügen des Kindes spaziert wird, sondern das Kind mehr als nur ein paar Minütchen/Meter eineN ErwachseneN begleiten muss (warum und wohin auch immer) und die Rahmenbedingungen eine gewisse Gefahr bedeuten (Straßenverkehr, dichtes Gedränge etc): dann ist eine Leine für ein unternehmungslustiges, neugieriges, entdeckungsfreudiges Kind weitaus angenehmer als eng an der Hand geführt zu werden. Wenns grad ängstlich ist, kanns trotzdem nach der Hand greifen, ansonsten aber im eigenen Rhythmus unterwegs sein. Kleine Kinder wechseln gern das Tempo, rennen ein Stück, bleiben stehen – an der Leine geht das, an der Hand müssen sie in Mutters/Vaters Tempo trotten. Unter Rahmenbedingungen, die es sonst zwingend erforderlich machen, das Kind an der Hand zu führen, damit ihm nix passiert und es nicht verloren geht, gewährt ihm die Leine ein gewisses Maß an Freiheit und Selbstbestimmung. Gute Sache das, erspart dem Kind und dem/der Erwachsenen eine Menge Stress.

    (IdiotInnen, die an der Leine rucken, ob nun ein Kind oder ein Hund dranhängt, gibts immer. Aber solche Leute neigen generell zu aversiven Methoden. Und im Zweifel scheint mir der Leinenruck fürs Kind weniger unangenehm als die genervte kräftige Ohrfeige.)

  4. Gravatar Icon 4 rike 20. Februar 2010 um 16:14 Uhr

    Habe auch eine solche Leine geschenkt bekommen, noch nicht an der Großen getestet, aber manchmal schwer versucht, denn dann muss der Kinderwagen ganz schnell irgendwo geparkt werden, um der Erkundung der Großen mal wieder eine Grenze zu setzen. Vor allem, wenn die Autofaher meinen, innerstädtisch mit gefühlten 80 km/h unterwegs sein zu müssen. Aber Rucken daran geht gar nicht!

  5. Gravatar Icon 5 Isolde 20. Februar 2010 um 19:54 Uhr

    vielleicht funktioniert das auch mit der Peitsche! Kinder lernen ja so schnell!

  6. Gravatar Icon 6 kulinariakatastrophalia 21. Februar 2010 um 1:04 Uhr

    @reibeisen & lamiacucina
    Mit der Aussicht auf Linguine könnte bestimmt auch das Kind geködert werden :d

    @hedonistin & rike
    Und wenn sich zwei Kinder beschnüffeln und ins Gehege kommen, wer entzweit dann die Leinen?
    Nein ganz im Ernst, nur weil ein punktueller Anreiz zur Entlastung anscheinend für die Mutter, Vater, etc. gegeben ist, so ist es doch mehr als befremdlich, Kinder an der Leine/Kette zu führen, die fürsorgliche Nähe der Begleitperson zum Kind ist doch immer noch gegeben, auch ohne Bezugszwang. Das bißchen mehr Aufpassen ist seit Jahrzehnten auch problemlos vonstatten gegangen. Und die Kinder haben dadurch doch keinen Spielraum, in welchem sie ihr eigenes Tempo haben, schließlich müssen sie immer mit, es sei denn das Tempo wird angepasst.

    Das Ganze hat halt nebenbei auch noch den faden Beigeschmack des Ausführens wobei dem Kind durch Betrachtung Außenstehender ein Objektstatus zukommt, der kaum mit den Interessen des Kindes im Einklang stehen dürfte. Denn, dass die Umstehenden sich totlachen, das kriegt auch das Kind mit.
    Und rucken tut es leider auch, wenn das Kind urplötzlich im Lauf zurückgerissen wird, weil ganz einfach die Leine zu Ende ist, da braucht auch niemand es zurück zu reißen.

    @Isolde
    allez hop <:-p

  7. Gravatar Icon 7 Wolf 21. Februar 2010 um 11:40 Uhr

    Auf einer Bergtour hab ich mal eine Familie gesehen, die ihre Kinder am Gipfelkreuz festgebunden haben. Da muss ich heute noch lachen :-)

  8. Gravatar Icon 8 Schnick Schnack Schnuck 21. Februar 2010 um 11:42 Uhr

    So hält sich Mutti wohl den Rücken gerade. Wacka, wacka!

  9. Gravatar Icon 9 kulinariakatastrophalia 01. März 2010 um 16:49 Uhr

    @Wolf
    Jesus ist in uns allen ;-)

    @Schnick Schnack Schnuck
    Das gibt Muskeln im Arm :d

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