Des Gefülles holdes Zusammenzustellendes erwies sich nach Tränkung harter aufgefundener in der hintersten Ecke sich befindlicher Trockenpilze durchaus akzeptabel, aber klassisch mit Winterspinat, Frühlingszwiebel und Sommerschafskäse und einem Hauch Herbstpflaume der richtige Start (doppelte Bildführung)

Auch wenn der Butternutkürbis sich als dekoratives Stück bequem in der Küchenausstellung gemacht hatte — so war die Zeit gekommen allerlei sich über die Jahre, Monate und letzten Tage angesammelte Dinge hineinzustopfen, gefüllt und zuvor gebacken eine Spezialität raunte Besuch und warum nicht unakkurat zur Teilung schreiten und die sich dadurch ergebende Möglichkeit zweifach ausschöpfen.

kuerbis butternut gefuellt
Schafskäse-Zwiebel-Spinat mit knusprigen Kürbisstückchen

Also erstmal die kiloschweren Schafskäsevorräte verringert, den für Salat vorgesehenen Spinat umfunktioniert und mit Frühlingszwiebeln angedünstet in bestem Bio-Olivenöle und den Käse untergerührt; zuvor aber noch einige Stücke Butternut knusprig gebraten vor der gesamten Zugabe.

Der geteilte Kürbis derweil mit Olivenöl und Pfeffer, fein im Backofen gebacken.

Die andere Füllung wurde mit mehr und wesentlich längerer sanfter Braterei der restlichen Butternutstückchen eingeleitet, derweil wurde sich erinnert, dass seit Jahr und Tag diverse getrocknete Pilze ihr Dasein irgendwo zu fristen pflegten und noch erinnerlicher war da der Tipp von genussmousse, dass diese eingelegt in Marsala sich als noch köstlicher erweisen.

butternutkuerbis gefuellt
Überbacken mit Blauschimmelkäse — diverse Trockenpilze und Pflaumen

Ein geringer Schluck Likörwein zu den Steinpilzen ward gefunden und nach urplötzlicher Aufsaugung auch noch dummerweise mit Martini rosé ergänzt (dominiert doch etwas), aber immerhin nun weich ;-) also andünstfähig und deshalb hinzu. Später noch Pflaumenstückchen und ein paar Gewürze. Außerdem dann später zum Backen noch Blauschimmelkäse drauf.

War in der Pfannenspeisung ganz lecker und als Ergänzung zu Nudeln oder Kartoffeln aber sicher geeigneter, als als Füllung, die klassische Spinat-Schafskäse-Füllung hingegen erwartungsgemäß perfekt :-)

Bis zur nächsten Butternutkürbis-Saison lassen wir uns noch was anderes einfallen ;-)


6 Antworten auf “Des Gefülles holdes Zusammenzustellendes erwies sich nach Tränkung harter aufgefundener in der hintersten Ecke sich befindlicher Trockenpilze durchaus akzeptabel, aber klassisch mit Winterspinat, Frühlingszwiebel und Sommerschafskäse und einem Hauch Herbstpflaume der richtige Start (doppelte Bildführung)”


  1. Gravatar Icon 1 sammelhamster 13. Januar 2010 um 14:11 Uhr

    Was gab’s zum Sattmachen?
    (In so einen Butternut passt doch kaum etwas hinein :(( )

  2. Gravatar Icon 2 lamiacucina 13. Januar 2010 um 16:08 Uhr

    den genussmousse-trick hab ich mir auch (erfolgreich) gemerkt !

  3. Gravatar Icon 3 lavaterra 13. Januar 2010 um 18:05 Uhr

    Leckeres Rezept. Ich hab noch einen Butternut- und einen Eichelkürbis.

  4. Gravatar Icon 4 kulinariakatastrophalia 14. Januar 2010 um 3:47 Uhr

    @sammelhamster
    Einen Salat mit einer klitzekleinen Portion Olivenöl :d

    @lamiacucina
    Beim nächsten Mal wird sich ordentlich bevorratet! :)>-

    @lavaterra
    Eichelkürbis? Noch nie gehört, gleich mal nachlesen :-b

  5. Gravatar Icon 5 Ulli 14. Januar 2010 um 11:09 Uhr

    Das sieht ja alles sehr vielversprechend aus.

    Wir hatten neulich einen Muskatkürbis geschlachtet, waren aber letztlich geschmacklich doch von ihm enttäuscht, irgendwie hatten wir aufgrund der Vorschusslorbeeren von ihm einfach mehr erwartet, auch wenn das u.a. von ihm zubereitete Kürbissüppchen einmalig gut war (nicht verbloggt).

    Jetzt haben wir nur noch einen großen Hokkaido, den muss man für die Suppe im Gegensatz zum Muskatkürbis nicht schälen.

  6. Gravatar Icon 6 kulinariakatastrophalia 15. Januar 2010 um 21:39 Uhr

    @Ulli
    Muskatkürbis ist in der Regel aber sehr lecker, unbedingt sich weiter auf die Suche nach den schmackhaften Exemplaren machen! ;-)

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