In das Umfeld von Kürbis und Reis sowie der Spitzen Wilden Fenchels hereinplatzende knackige Grünkohl-Mischung samt Dill und ein wenig Blattpetersilieblatt und das alles überbacken und berieselt von Ziegenhartkäse

kurbisreisauflauf probierecke
Noch ohne Käseraspel — dafür schon angeknabbert

Wohin mit den eifrig gekauften Muskat-Kürbismassen — ab in den Reis und gebacken im Ofen ist mindestens einmal im Jahr das leckere Motto. Unverzichtbar der Hauch von Wildfenchel, der tiefgefroren mit ein paar Spitzen optimal zur Geltung zu gelangen weiß.

Brannte auch nicht an wie letztes Mal, wurde schließlich vorgesorgt, so waren nicht nur zwei Augen mehr am Start, sondern der Reis wurde mit den Zwiebelstückchen, Dillstielen und Blattpetersiliestielen, dazwischen wilder Fenchel, und etwas Dill und etwas Blattpetersilieblättern in einem großen Topfe samt geraspelten (nicht gemixtem!) Kürbis in bestem Olivenöle angedünstet und mit ein bißchen Wasser ein wenig vorgekocht, ein kleiner Schluck Sekt könnte auch noch dran gewesen sein, die Erinnerung trübt sich bei der Niedertippung, ist aber nicht so wichtig, dann ab in den Ofen in großer Auflaufform nicht ohne vorher noch den Rest Dillspitzen unterzuziehen.

kuerbis reis auflauf mit gruenkohl wildfenchel dill zwiebel
Grünkohl und Kürbis weisen perfekter Essensgestaltung den Weg

Den Grünkohl wie gehabt nicht zu Tode kochen, sondern so wie das beste aller Grünkohl-Rezepte zubereiten, den dann teilweise noch mit hinzu und irgendwann bei schöner Färbung nach so ca. 20-30 Minuten (unser Ofen geht gerne öfters mal aus) antesten, ob die Struktur genehm erscheint. Dann Ziegenhartkäse rüberraspeln und noch mal kurz in den Ofen.
Serviert samt der anderen Hälfte des Federkohls und ein Resultat:

Schmeckt superkürbislecker, macht irrsinnig viele Leute satt und ist ganz einfach! :-)


8 Antworten auf “In das Umfeld von Kürbis und Reis sowie der Spitzen Wilden Fenchels hereinplatzende knackige Grünkohl-Mischung samt Dill und ein wenig Blattpetersilieblatt und das alles überbacken und berieselt von Ziegenhartkäse”


  1. Gravatar Icon 1 Bolliskitchen 17. November 2009 um 7:20 Uhr

    Grünkohl liebe ich, aber die Franzosen kennen das Gemüse einfach nicht…Ignoranten!

  2. Gravatar Icon 2 lamiacucina 17. November 2009 um 7:22 Uhr

    Der kleine Schluck Sekt für irrsinnig viele Leute irritierte mich zwar beim ersten Überlesen, aber Homöopathie soll ja auch wirken.

  3. Gravatar Icon 3 sammelhamster 17. November 2009 um 7:46 Uhr

    Hungrige Gäste dürfen schon mal an der Speise knabbern, das ist gut!

  4. Gravatar Icon 4 Schnick Schnack Schnuck 17. November 2009 um 7:59 Uhr

    Grühnkohl – die Friesenpalme – ich freu mich diese Woche auch drauf.

  5. Gravatar Icon 5 kulinariakatastrophalia 17. November 2009 um 22:50 Uhr

    @Bolli
    Kulinarische Banausen! ;-)

    @lamiacucina
    Das war der Schluck, der eventuell übrig war :d

    @sammelhamster
    Wird später mit Käse aufgefüllt b-)

    @Schnick Schnack Schnuck
    Friesenpalme — welch Wortschmankerl :)

  6. Gravatar Icon 6 Schnick Schnack Schnuck 18. November 2009 um 6:36 Uhr

    Aiks, dafür Grünkohl mit h. Wie peinlich. Justement wollt ichs schon wieder so schreiben. Tse.

  7. Gravatar Icon 7 Isolde 18. November 2009 um 15:24 Uhr

    Ich hab gestern eine neue optimale Restverwertung entdeckt: Grünkohl (oder in diesem Fall toskanischer Schwarzkohl) mit Zwiebel andünsten. Dann Wasser aufgießen und die vertrockneten Brotreste vom Wochenende rein. Heißt hier Pan Cotto und ist himmlisch!

  8. Gravatar Icon 8 kulinariakatastrophalia 18. November 2009 um 19:35 Uhr

    @Schnick Schnack Schnuck
    Ach, nur zu — die Suchmaschinen müssen auch was haben ;-)

    @Isolde
    Mit Vollkornbrot? :D

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