Noch ohne Käseraspel — dafür schon angeknabbert
Wohin mit den eifrig gekauften Muskat-Kürbismassen — ab in den Reis und gebacken im Ofen ist mindestens einmal im Jahr das leckere Motto. Unverzichtbar der Hauch von Wildfenchel, der tiefgefroren mit ein paar Spitzen optimal zur Geltung zu gelangen weiß.
Brannte auch nicht an wie letztes Mal, wurde schließlich vorgesorgt, so waren nicht nur zwei Augen mehr am Start, sondern der Reis wurde mit den Zwiebelstückchen, Dillstielen und Blattpetersiliestielen, dazwischen wilder Fenchel, und etwas Dill und etwas Blattpetersilieblättern in einem großen Topfe samt geraspelten (nicht gemixtem!) Kürbis in bestem Olivenöle angedünstet und mit ein bißchen Wasser ein wenig vorgekocht, ein kleiner Schluck Sekt könnte auch noch dran gewesen sein, die Erinnerung trübt sich bei der Niedertippung, ist aber nicht so wichtig, dann ab in den Ofen in großer Auflaufform nicht ohne vorher noch den Rest Dillspitzen unterzuziehen.
Grünkohl und Kürbis weisen perfekter Essensgestaltung den Weg
Den Grünkohl wie gehabt nicht zu Tode kochen, sondern so wie das beste aller Grünkohl-Rezepte zubereiten, den dann teilweise noch mit hinzu und irgendwann bei schöner Färbung nach so ca. 20-30 Minuten (unser Ofen geht gerne öfters mal aus) antesten, ob die Struktur genehm erscheint. Dann Ziegenhartkäse rüberraspeln und noch mal kurz in den Ofen.
Serviert samt der anderen Hälfte des Federkohls und ein Resultat:
Schmeckt superkürbislecker, macht irrsinnig viele Leute satt und ist ganz einfach!
Grünkohl liebe ich, aber die Franzosen kennen das Gemüse einfach nicht…Ignoranten!
Der kleine Schluck Sekt für irrsinnig viele Leute irritierte mich zwar beim ersten Überlesen, aber Homöopathie soll ja auch wirken.
Hungrige Gäste dürfen schon mal an der Speise knabbern, das ist gut!
Grühnkohl – die Friesenpalme – ich freu mich diese Woche auch drauf.
@Bolli
Kulinarische Banausen!
@lamiacucina
Das war der Schluck, der eventuell übrig war
@sammelhamster
Wird später mit Käse aufgefüllt
@Schnick Schnack Schnuck
Friesenpalme — welch Wortschmankerl
Aiks, dafür Grünkohl mit h. Wie peinlich. Justement wollt ichs schon wieder so schreiben. Tse.
Ich hab gestern eine neue optimale Restverwertung entdeckt: Grünkohl (oder in diesem Fall toskanischer Schwarzkohl) mit Zwiebel andünsten. Dann Wasser aufgießen und die vertrockneten Brotreste vom Wochenende rein. Heißt hier Pan Cotto und ist himmlisch!
@Schnick Schnack Schnuck
Ach, nur zu — die Suchmaschinen müssen auch was haben
@Isolde
Mit Vollkornbrot?