
Es ist natürlich unvernünftig sich immer bei diesen kleinen Küchentools in den Bedarfsläden herumzutreiben, dass da nur auf dumme Gedanken gekommen wird, hat sich dann im Kauf eines Mangoentkerners gezeigt. Die um 25 Cent heruntergesetze Apparatschaft zeigte sich dann auch gleich das Einkaufspersonal willig machend und obendrein gab es eine schöne Anleitung mit in Würfeln geschnittenen Mangostückchen dazu, das ist den Preis allemal wert.

Nun, blöde Würfel, da kann ja gleich Schöneres draus werden — zumal die auch noch danach von der Schale befreit werden müssten. Hah, besser Schale vorher abmachen und dann die Gerätschaft ansetzen und wie vorgesehen einmal Zack runterdrücken, um wunderschöne längliche Mangostreifen zu fabrizieren.

Nun ja, hat schon seinen Grund, dass es andersrum beschrieben stand, die Mango matschte etwas im unteren Teil durch die weiter oben ausgeübte Drucktätigkeit, außerdem war die Schälung der Ortung der Position des Mangokernes nicht zuträglich, was zusätzliche Auswirkungen nun wiederum auch auf den oberen Teil hatte.
Das Resultat war also weniger für formschöne Dekoration zum vorzüglichen Zwischendurchjoghurt geeignet, dabei war der Himmel so böse grau
und ein wenig Sonnenschein höchst angemessen.
Umdisponiert und sich des seit einer Woche einiger Zeit lagernden Teilkürbisstückes erinnert, prima. Zarte Scheiben unterschiedlicher Dicke abgeschnitten, fein leicht nussiger Muskatkürbis (oder doch ein anderer? RezkonvSuite klärt auf), und in frisch gepfefferten Olivenöl langsam ohne Spezialgrillpfanne angebraten. Die Matschmango nach einiger Zeit hinzu und auf 
kleinerer Stufe weitergebraten.
Machte sich vorzüglich, wenngleich sich ob des hierzulande erhältlichen nur mässigen Mangogeschmackes noch eine Zutat eignen würde, also gefrorene Himbeeren noch kurz hinzu und dann auf leicht schwächelnden Rucola gebettet.

Akkurate Schnitte sind das Wichtigste beim Kürbis
Die Mischung aus süßer Mango, sich im Verhältnis dazu neutraler bewegendem Kürbis und des frischen Salates mit der süßsauren Himbeerzugabe war super. Ziegenfrischkäse hätte sich sich bestimmt auch noch als Zugabe geeignet, aber der war aus unerfindlichen Gründen nicht erworben worden (damit ist es sogar vegan). Gibt es bald wieder, ist ja noch genug Kürbis da ![]()

Der Klecks Himbeere muss sein
p.s.
Mango-Schälen geht natürlich auch so, so oder so…
Mit diesem Mangoschneider hab ich mal meinen an die Wand geschraubten Klapptisch runtergerissen
Hab irgendwie den Kern mit erwischt gehabt und aufgrund des zusätzlichen Kraftaufwandes und der Hebelwirkung öhm.. naja
Klingt aber sehr lecker und ich hoffe auf viele weitere Mango-Einträge!!
@Mirea
Beim nächsten Auslandsaufenthalt in Frankreich oder GB werden die säckeweise mitgebracht, da gibts die in viel wohlschmeckenderer und reiferer Fassung.
Dazu bräuchte man gleichzeitig ein Gerät, welches die innre Lage des Steines orten hilft. Ein Kern-spin-resonanz-spektrophotometer vielleicht mit zugehöriger bildgebender Software ?
Haha, jetzt kommen die Tüftler ans Werk. Die fruchtige Kürbiskombo gefällt mir.
Ein kleines Wunder, dass dieses Gerät noch nicht bei mir zu finden ist… Die Kombi klingt tatsächlich extrem verlockend. Auch Schafskäse hätte sicher dazu gemundet, oder?
@lamiacucina
Steht schon auf der Anschaffungsliste
@Schnick Schnack Schnuck
Warte erst mal die mit Schafskäse gefüllten rausgeschnitzten Kürbistaschen ab
@rike
Schafskäse ist eine gute Idee (s.e.K.w.o.)