Der nasskalten Umgebung heimelig angepasste Speisung mit charmanter Salbeibeimengung — samt sämtlicher griffbereiter Weinreste

Schlicht dem Umstand zu verdanken, der nach dringender Verarbeitung des Kaninchens rief ,war nicht etwa angeratene leckerste Sommerskost, sondern den wärmenden Charakter deftiger Speisen hervorzuhebende Herbstkost, die Wahl.

Kaninchen geschmort mit salbei
Salbeiumsorgung delikat

Dazu wurden ein paar Zwiebeln geröstet in Olivenöl (das alles im Riesenschmortopf), das Kaninchen, zerteilt, angebraten, ein paar Salbeiblätter knusperten schon mit und mit dem nächsten griffbereiten Weißweinrest abgelöscht. Dazu dann Biomöhren (schmecken eindeutig besser) und einige weitere ganze Zwiebeln (rot, weiß, klein), Gewürze als da wären Pfeffer, Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholderbeeren, ein Hauch Rigani, zwei ungeschälte Knoblauchzehen, Salz, Lorbeerblatt, noch was vergessen?) noch mit dem nächsten Weinrest aufgegossen und dann fröhlich weitergeschmort.
Zwischendurch noch einen süßlichen Likörrotweinrest gefunden und ebenfalls ab und an zugegossen, reduziert, zugegossen und 10 Minuten vor Schluss noch ein paar Salbeiblätter eingestreut.

Durch die aufopferungsvolle Verwendung der Weinreste stehen jetzt auch endlich wieder alle Vakuumstöpsel zur Verfügung (es wurde schon etwas eng).

moehrenkartoffelnohnesalatzukaninchenauftischung
Salzkrustenkartoffeln — optimalste Ergänzung

Sehr schön zu erschmeckende süße Untertöne getragen von Salbeihauch und zartestes Kaninchen waren die Belohnung, dazu schlicht rote kleine ungeschälte Kartoffeln, Salat ward vergessen, machte aber nichts, was auch so sehr delikat, besonders lecker die farblich hervortretenden Außenstrecken! ;-)

Als Nachtisch gab es Erfahrungsberichte aus dem europäischen Insel-Ausland zu lesen, besser als jede Süßspeise :D


8 Antworten auf “Der nasskalten Umgebung heimelig angepasste Speisung mit charmanter Salbeibeimengung — samt sämtlicher griffbereiter Weinreste”


  1. Gravatar Icon 1 José 12. Oktober 2009 um 23:08 Uhr

    Ein Kaninchen ist bei mir auch mal demnächst fällig!
    Schöne Anregung, aber bei mir bleibt selten Wein über :d

  2. Gravatar Icon 2 lamiacucina 13. Oktober 2009 um 6:40 Uhr

    Das Vakuumstöpselproblem: Gut dass mal einer eine Lösung vorschlägt, wie es (temporär) zu beseitigen wäre.

  3. Gravatar Icon 3 Schnick Schnack Schnuck 13. Oktober 2009 um 6:53 Uhr

    Ich habe neulich von einem Sternekoch gelesen, er reiche gerne solches als Beilage, was das anzurichtende Tier auch verspeisen würde. Somit treffen sich Salat und Möhrchen doch wohl vorzüglich.

  4. Gravatar Icon 4 Bolliskitchen 13. Oktober 2009 um 6:58 Uhr

    ja, das passt!!!!!
    ¨

    Und, der Nachtisch brachte ja vielleicht etwas Sonne ins kalte, nasse Berlin?….

  5. Gravatar Icon 5 sammelhamster 13. Oktober 2009 um 7:52 Uhr

    Das Kochen war doch nur ein Vorwand, um endlich neue Weinbestände verkosten zu dürfen ;)

  6. Gravatar Icon 6 Barbara 13. Oktober 2009 um 9:19 Uhr

    Herbstlich – aber mit dem Salbei wirklich vorzüglich. Sonst kann ich mich nur den Vorkommentatoren anschließen.

  7. Gravatar Icon 7 kulinariakatastrophalia 13. Oktober 2009 um 13:14 Uhr

    @José Eindeutig zu wenig Weinkonsum ;-)

    @lamiacucina Genau! :)>- l-)

    @Schnick Schnack Schnuck Ob zur Nordseekrabbe unbedingt das dazugehörige Futter gehört :p

    @Bolli :)>- Unbedingt — das kann insbesondere sehr gut nachvollzogen werden, wenn es schon mal in die Erlebnishistorie eingetragen wurde, da wird es noch viel zu lachen geben :d

    @sammelhamster Psstt! <:-p

    @Barbara Der Salbei kann nur erfreuen :)

  1. 1 Kaufknödels Schicklichkeit zu sanft geschmorten Weinsaucenkaninchenteilen und sowieso müssen die mal selbst gemacht werden « kulinaria katastrophalia Pingback am 02. November 2009 um 4:00 Uhr
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