Grüne Eier, die zugegebenermaßen neben dem wohlklingenden Namen einen minttonigen Touch aufwiesen und so zu Kauflust führten, die neugierig auf das wohl noch zu erkundende Innere setzte — Araucana

gruene eier sind etwas kompliziert zu fotografieren sie sind in natura aber wirklich leicht mintgruen
Grüntöne — zumal bei Eiern — einzufangen ist ein gar schwierig Unterfangen

Die Farbgebung von Hühnereiern ist bisweilen ja von nicht uninteressanter Gestaltung, gefleckt, gescheckt und eben auch nun grün, nun ja, eher ein leichtes Mintgrün. Dass sich das durchsetzt wird eine Frage der Mode sein — schließlich ist das ordinäre weiße Ei nahezu ausgestorben in den Auslagen von Supermärkten, Bioständen und Verkaufsmessen. Wer wollte schließlich früher braune Eier essen bis es furchtbar in wurde.

Neugier beim ständig im Bioladen ausverkauften aber per Reklame angepriesenen Araucana-Ei schlug Alarm, als zufällig der Blick auf die letzte Vorratspackung fiel zu einem Preis, der doch etwas über dem üblichen Zahlbetrag liegen dürfte.

gruene eier vom araucana-huhn

Besondere Aromen, ungekannte sowieso, sollten die Belohnung sein, außerdem das Studium einer etwas dickeren Schale. Den Farbton mit der Kamera einzufangen gelang leider nicht so gut, auf nachträgliche Einfärbung wurde einfach mal verzichtet, 3Sat hat ein Foto veröffentlicht, das grünt genug.
Außerdem wird aufgeklärt: grüner Gallensaft versorgt die äußere Umhüllung mit dem typischen Hühnereiton, das Huhn selber soll irgendwo herkommen, niemand weiß genaueres…

gruene eier sind innen auch nur gelb
Innen ist es wie gehabt

Der Geschmack, nun ja, hängt wie üblich von der Fütterung ab, der Rest ist Anpreisung ;-)


5 Antworten auf “Grüne Eier, die zugegebenermaßen neben dem wohlklingenden Namen einen minttonigen Touch aufwiesen und so zu Kauflust führten, die neugierig auf das wohl noch zu erkundende Innere setzte — Araucana”


  1. Gravatar Icon 1 lamiacucina 27. April 2009 um 6:41 Uhr

    farbige Eier gibts an Ostern, mit Spinat gefärbt. Dunkelgrün. Basta. Das Eiereinfärben lassen wir uns nicht von frechen Hühnern entreissen; die wollen damit nur die ganze Wertschöpfungskette unter ihre Kontrolle bringen. Jawoll.

  2. Gravatar Icon 2 sammelhamster 27. April 2009 um 8:36 Uhr

    :-w Wo kommen wir denn da hin, wenn es das ganze Jahr über bunte Eier gäbe!
    Am Ende bringt dann doch der Nikolaus die Ostereier 8-|

  3. Gravatar Icon 3 zorra 27. April 2009 um 15:52 Uhr

    Die armen Hühner leiden sicher unter Gallensteinen.

  4. Gravatar Icon 4 kulinariakatastrophalia 29. April 2009 um 13:22 Uhr

    @lamiacucina
    Der gute Spinat verschwendet :o

    @sammelhamster
    Das gäbe große Augen bei den Kindern :-ss :d

    @zorra
    solange sie sich deswegen nicht selber grün ärgern ;-)

  1. 1 Billigfutter und Biokost « ascetonym Pingback am 03. Juni 2009 um 14:03 Uhr
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