Platzhalterle — unumwunden

Zeitnot ist etwas unstatthaft, da wird weniger aufwändig gekocht und schon kann nichts in den Blog gestellt werden und dann sinken die Zugriffszahlen… nein Stopp… die steigen sogar an; merkwürdig, Pausen bewirken also nicht nur Neugieranfacherei, sondern auch Googlezugriffszahlen. Und damit das so bleibt ist der Kurztitel da oben erwähnt (um die 9 Treffer um einen weiteren zu bereichern ;-) ).

ente mit kelek orange und birne und salat war da wohl auch noch dabei
Entenbrust perfekt gebraten und versehen mit Kelek, Orange und Birne und Feldsalat und Gewürzen und

Damit sind auch gleich mehrere Dinge auf einmal erledigt. Die Entenbrust knusperte schon letzte Woche in der Pfanne und wurde von zahlreichen Entengerichten (ganz frisch heute: Bolli) dieser Tage inspiriert — wobei mal wieder nicht alle Zutaten vorhanden waren; Pfirsiche wären wunderschön gewesen, nun durfte Schnuppensuppes Frage, ob denn Kelek sich eignen würde auch für nichtsalatliche Kochwürden zumindest für dieses Gericht eher verneint werden; schmeckt eher wie eine Schmorgurke, also nichts unbedingt Nachkochbares; Birne hingegen machte sich ganz gut und die Orange war nicht optimal, aber auch nicht schlecht.

Einzig die Entenbrust war mal wieder gut gelungen (ganzohneblödesOfenanheizenAufmachenEntereinschiebenAbwartenangeblichbesseresResultaterzeugen). Alles auf köstlichen Bio-Feldsalat, der sich mit seinen mitgelieferten Würzelchen übrigens wesentlich länger frisch hält als konventionelle abgeschnittene Ware, gebettet und die Sauce ausprobierungshalber noch mit ein bissele Balsamico versehen. Demnächst dann mit anderen Zutaten ;-)

Und nicht vergessen: Bis Monatsende kann noch dem Chinakohl die Ehre erwiesen werden und da die Winterzeit bekanntlich Überraschungszeit ist, gibt es dieses Jahr wieder einen spannenden Kulinarischen Adventskalender; jeden Tag ist da dann etwas erstaunlich Leckeres drin.

kelek auf erdnusscreme auf toast
Ach ja: Tapfer wurden weitere Kelekkreationen ausprobiert und unumwunden kam heraus, dass sich das Früchtchen genauso gut wie Gurke auf einem Erdnusscremetoast macht ;-) Für weitere Experimente stehen leider keine Exemplare mehr zur Verfügung — alle weg…


9 Antworten auf “Platzhalterle — unumwunden”


  1. Gravatar Icon 1 Barbara 26. November 2008 um 18:35 Uhr

    Die Entenbrust als Platzhalterle sieht ja wunderbar appetitlich aus. #:-s

    Fragt sich nur, wo ist in diesem Gericht der Chinakohl? #-o

    :(( :d

  2. Gravatar Icon 2 Bolli 26. November 2008 um 18:50 Uhr

    Haben wir einen Enten-Event? Passt mir besser als Chinakohl……

  3. Gravatar Icon 3 sammelhamster 27. November 2008 um 8:13 Uhr

    Soso, auch hier ein Weihnachtsvorbereitungstestessen :d/ ?

    Da ist ja fast keine Steigerung mehr möglich ;) .

  4. Gravatar Icon 4 rike 27. November 2008 um 9:07 Uhr

    Klingt ja richtig lecker. Kelek wurde hier noch nicht gesichtet. Chinakohl macht sich auch rar. Ein Enten-Event wäre tatsächlich mal fein. Denn Deine sieht auch sehr lecker aus!!

  5. Gravatar Icon 5 kulinariakatastrophalia 27. November 2008 um 11:46 Uhr

    @Barbara
    Tatsächlich war die Versuchung da, aber wurde zugunsten der anderen Variante aufgeschoben ;-)

    @Bolli
    Stimmt, ein Entenevent würde so manche Spezialiät aus dem Rezeptschrank hervorzuzaubern helfen; aber ob nach Weihnachten dafür noch die Bereitschaft da ist? :D

    @sammelhamster
    Hier feiern ja nicht alle Weihnachten und da darf es schon mal Alltagskost sein :D :)>-

    @rike
    Gerade ist eine tolle Idee für ein Entenrezept im Geiste erfolgreich fabrizierend geköchelt worden, mal schauen ob das in der Praxis auch Erfolg hat, wenn ja, warten wir doch bis zum nächsten Entenblogevent mit der Präsentierung des Rezeptes :-)

  6. Gravatar Icon 6 mipi 27. November 2008 um 17:07 Uhr

    Die Entenbrust macht Lust auf das Rezept. Die Erfahrung mit den Zugriffszahlen habe ich übrigens auch gemacht. Als ich vor einiger Zeit für einige Wochen ausgesetzt habe, hat das die Zugriffszahlen überhaupt nicht beeinflusst. Das ist wahrscheinlich die Trägheit des WWW ;-)

  7. Gravatar Icon 7 Houdini 27. November 2008 um 18:10 Uhr

    Entenbrust mit der Haut gebraten ist fantastisch und lässt sich in so vielen Varianten und verschiedenen Beilagen kochen.

  8. Gravatar Icon 8 lamiacucina 27. November 2008 um 21:21 Uhr

    Die Ungeduld wartender Leser (heute schon wieder nichts) manifestiert sich in mehrfach nervösem Anklicken der Seite.

  9. Gravatar Icon 9 kulinariakatastrophalia 28. November 2008 um 11:46 Uhr

    @mipi
    aber besser jenes mit Pfirsichen in Erwägung ziehen ;-)

    @Houdini
    Wenn unser Ofen besse wäre hätte noch eine Kurzknusperzeit anstehen können (zumindest bei dieser Variante)

    @lamiacucina
    Und es wiurde sich schon gewundert ;-)

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