Wochenendliches Potpourri mit deutlicher Farbtendenz und noch deutlicherer Zugabe von Olivenöl und ein klein wenig Agavendicksaft, der aber nur rankam, weil eine Zutat etwas schwächelte (verwaschene Aussicht) und mittägliche Rassistenkost (kein Scherz)

Leckere Häppchenkost erschien als die für viele Personen geeignete Wahl, die sich zwar in der Zubereitung ob der jeweils eigenständigen Anbraterei etwas hinzog, und so wurde mal geschaut, ob andere da noch ein raffiniertes Zubereitungsschmankerl wissen könnten. Schließlich standen zahlreiche Gemüsesorten zur Auswahl für ein köstliches Ratatouille (etwas unklassischer Art).

lamiacucina wirbt ja bereits im Header des Blogs damit und hat so seine eigene Puderzuckerversion; Sammelhamster hat eine aufgestockte Version davon nachgemacht, es muss also gut sein.
Bolli zumindest weiß von Puristen zu berichten, die alles extra zubereiten und dann erst mischen. Entegutallesgut verfeinert mit Fisch und Foodletter stapelt erstaunliche Türmchen. Barbaras Spielwiese hingegen richtet zum Lavendel nach jahrzentelang erprobten Rezepte an

Aus allem also etwas zusammengeschustert (Fisch war aus) und aus folgenden Zutaten das wunderbar lecker schmeckende Gemüsegericht gezaubert, das zugegebenermaßen etwas dauerte in der Zubereitung. Das Gemüse sollte noch etwas Knackigkeit aufweisen.

wochenendliche farbkleckse
Wochenendliche Farbkleckse

weiße Zwiebeln, in Olivenöl angebraten, auf Grund von Geschmacklosigkeit mit Agavendicksaft ankaramellisiert
Rote und gelbe Paprika, in Streifen ebenfalls im Rest-Olivenöl-Agavendicksaft angebraten und noch mit getrockneten Thymianblättchen ergänzt
Auberginen, grob geschnippelt und zuvor gesalzen (15 Minuten Ruhezeit) durften ebenfalls mit ein wenig des Dicksaftes beträufelt werden während des sachten Bratvorganges
Die Zucchini durften mit Oregano und Thymian, Salz und Pfeffer für sich alleine anbraten
Kleine leicht süßlich schmeckende Kartoffeln (Bamberger Hörnchen) mit Pfeffer und Salz angebraten; die Sorte bleibt schön fest und eignet sich vorzüglich.

Dann alles zusammen in eine Backofenform und mit vorzüglichstem Olivenöl vermischt und noch mal kurz abgeschmeckt mit wilden Fenchelsamen, Salz und Pfeffer und ab in den Ofen und die anerkennenden Rufe bei der Genussprobe gleich mit in die Getränkekredenzung integrieren.

Geschmacklos präsentiert sich hingegen Rettet das Mitagessen, der sonst eilfertig auf Werbung für ein kommerzielles Kochportal bedachte Bloginhaber scheint es witzig zu finden von „Negerpech“ zu faseln. Diskriminierende Wortwahl bietet sich ersichtlich auch nicht an, um Hinweise auf lustige Filmchen zu geben. Einfach nur peinlich.


10 Antworten auf “Wochenendliches Potpourri mit deutlicher Farbtendenz und noch deutlicherer Zugabe von Olivenöl und ein klein wenig Agavendicksaft, der aber nur rankam, weil eine Zutat etwas schwächelte (verwaschene Aussicht) und mittägliche Rassistenkost (kein Scherz)”


  1. Gravatar Icon 1 sammelhamster 30. September 2008 um 18:21 Uhr

    Das ultimative Ratatouille ^:)^

    Was gab’s dazu :) ?

  2. Gravatar Icon 2 kulinariakatastrophalia 30. September 2008 um 18:26 Uhr

    €sammelhamster
    Schnell wie sammelhamster ;-) Es gab alkoholische Getränke dazu und vegetarisch sich Ernährende (da war die Aufstockung wenngleich verführerisch nicht ratsam).

  3. Gravatar Icon 3 sammelhamster 30. September 2008 um 20:30 Uhr

    Völlig ausreichende Beigaben :d

  4. Gravatar Icon 4 KochSinn 30. September 2008 um 22:58 Uhr

    Nachdem hier immer wieder von Agavendicksaft zu lesen ist wird demnächst mit der Anschaffung dieses Saftes geliebäugelt. Vielleicht wird dann ja auch obiges Rattentouille nachgeköchelt.:d

  5. Gravatar Icon 5 entegut 01. Oktober 2008 um 8:26 Uhr

    Hingebungsvoll überaus köstlich und farbenfroher Wochenendzauber!

  6. Gravatar Icon 6 kulinariakatastrophalia 01. Oktober 2008 um 13:55 Uhr

    @Sammelhamster
    …zu ausreichend, aber wozu gibt es Mineralienzufuhreinheiten ;-)

    @Kochsinn
    Agavendicksaft ist für die moderne Küche eine der Grundvoraussetzungen, die nicht nur unerlässliche Hilfestellung zu erweisen weiß, sondern auch raffinierte Geschmackserlebnisse hervorzaubert, die nur zu zufriedensten gesichtsausdrücken verleitet, die letztendlich ja das Ziel jeder „Küche“ ist /:)

    @entegut
    Es bleiben auch nur ein paar Anstandstücke übrig, die aber gekonnt versteckt worden konnten für nachessliche Bewältigungen

  7. Gravatar Icon 7 sammelhamster 01. Oktober 2008 um 14:57 Uhr

    Dann war die Grundlage doch nicht genügend :-?

  8. Gravatar Icon 8 Food isjust a 4-letter word 03. Oktober 2008 um 14:49 Uhr

    *Tellerhinhalt* Ich nehme als Beilage einfach mehr davon. :D

  9. Gravatar Icon 9 kulinariakatastrophalia 09. Oktober 2008 um 18:29 Uhr

    :d

  1. 1 Getragen von eifrig erkundbar sich darstellender Einkaufsunlust erwies sich das Ratatouille ohne die anvisierte Kartoffelsorte dann doch in Etappen als etwas sich dem nicht ganz so geeignet erweisenden Umstand, dem aber gekonnt durch Zerschnippelung gr Pingback am 06. Juni 2010 um 19:32 Uhr
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