Raureifige rote Naturperlen als köstliches Resultat füllungshalber zu versehender Jahresbedarfsdeckung überaus leckerer Naturbonbons (eisig-himbeeraromatisch-süß)

naturbonbons aus herbsthimbeeren
Raureifige Herbsthimbeeren mit leckerer Füllung

Die statthafte Menge an Himbeeren, die zur Zeit auf dem Markte und im Obsthandel zu bestaunen sind haben meistens ein preisliches Niveau, das an schwarze den Himbeerbestandteilen nicht unähnlichen Gegenstände, erinnert. Da wir unglücklicherweise über keine Himbeerzucht verfügen ist also Abwarten das Gebot der Stunde. Zum Marktschluss, der hervorragend mit unseren Aufstehzeiten harmoniert, gibt es die meist billiger.

Und da der WG-Vorrat an eisigen Juliperlen respektive vorwinterlichem Himbeerumhüllungsbruch dieses Jahr noch nicht aufgestockt wurde (der klägliche Rest von zwei im Eisschrank ganz nach hinten gefallenen Exemplaren ist etwas unansehnlich durch die vergessene Bierflasche geworden, die darüber lag), war die Gelegenheit auf äußerst preisgünstige Himbeeren zurückzugreifen, die aber auch verdammt verführerisch aussehen und sogar danach schmeckten, was sie für Naturbonbons überaus geeignet machen sollte, geboten.

Das Ooohh.. Himbeeren gleiche im Keime erstickt beim Auspacken des Einkaufs und naschsüchtige Begierlichkeiten gekonnt abgewehrt und sogleich Einteilungen zum Fertigen unter Aufsicht vorgenommen.
Füllung geht furchtbar simpel vonstatten (kleingehackte Minze mit vorzüglichem Bio-Agavendicksaft und Zitronenmelisse oder Limonenspritzer vermengen) und schnell (mit einem kleinen Spicker ) und nach kurzem Verweilen im Gefrierfach können die sogar schon am selben Tage verköstigt werden.
Die eine Hälfte im Kühlgelegenheitengefrierfach verstaut und nicht drauf geachtet, dass das auf Grund einer fiesen winzigen Eisschicht nicht richtig schloss, was zu einer schönen weißen raureifigen Ansicht führt, die sich aber sehr photogen zu machen weiß ;-)

unraureifige naturbonbons aus ebenso delikaten herbsthimbeeren
Nicht sich der nicht so gut schließenden Tür hingebende Variante

Unbedingt nachmachen solange es noch fruchtige Beeren und sehr delikat im Munde zu erschmeckende Agavendicksaftbestände zu erwerben gibt (gerade in Bayern herrscht da oftmals Mangel); nächste Woche kann es schon zu spät sein :p

Ebenfalls Himbeeren nicht abgeneigt sind Pfannkuchentürme bei Chaos Kitchen und ebenfalls die süße Tortenkunst bei genial lecker. Bolli schließlich macht daraus sentimentale Kost und aus schon vorher geeisten wird bei Foodletter ein fixer Smoothie zur naschlichen Kredenzung. Der farblichen Tendenz zumindest folgend ist seit einiger Zeit candyland wieder mit wunderhübschen Zusammenstellungen zu sehen (nur die Rezepte fehlen immer noch).


16 Antworten auf “Raureifige rote Naturperlen als köstliches Resultat füllungshalber zu versehender Jahresbedarfsdeckung überaus leckerer Naturbonbons (eisig-himbeeraromatisch-süß)”


  1. Gravatar Icon 1 sammelhamster 23. September 2008 um 19:16 Uhr

    Beeren hat es in Bayern genug, an der Agavensaftbeschaffungsmöglichkeit wird noch gearbeitet ;) .

  2. Gravatar Icon 2 Bolli 24. September 2008 um 9:29 Uhr

    Genial!!!!

    Himbeeren hat’s hier genug, nur Agavensaft…..

  3. Gravatar Icon 3 lamiacucina 24. September 2008 um 10:01 Uhr

    und wenn der Magen nach dem Verzehr fröstelt: heisser Pfefferminztee mit Agavendicksaft gesüsst ?

  4. Gravatar Icon 4 kulinariakatastrophalia 24. September 2008 um 11:52 Uhr

    @sammelhamster
    Die Notleidenden in den südlichen Regionen müssen darben, weil widrige Umstände sie von Genüsslichkeiten höchster Art abzuhalten pflegen — ein Skandal! b-(

    @Bolli
    Auch in Paris immer noch die Versorgungsnotstände? :o

    @lamiacucina
    Tatsächlich gab es das im Anschluss. Aus den Resten der Minze wurde vorzüglicher frischer Minztee gefertigt in welchem die Reste der Füllung ihre letzte Bestimmung fanden — obwohl nicht ganz, die kleinen gehackten Minzblätter zeigten sich etwas widerspenstig beim Herunterschlucken ~o)

  5. Gravatar Icon 5 Barbara 24. September 2008 um 13:42 Uhr

    Bio-Agavendicksaft gibt es hier problemlos, da ist immer ein Vorrat da, aber die Herbsternte der Himbeeren wollte irgendwie nicht.

    Wusste ich doch, dass Ihr gerne Himbeeren füllt! =))

    http://barbaras-spielwiese.blogspot.com/2008/06/holunderblten-rahmslze.html

  6. Gravatar Icon 6 kulinariakatastrophalia 24. September 2008 um 23:51 Uhr

    @Barbara
    Auf mit Holunderblüten gefüllte Himbeeren müssen wir dann wohl bis nächstes Jahr warten ;-) und es war für unsere Kreation auch gar keine Kinderarbeit vonnöten >-)

  7. Gravatar Icon 7 KochSchlampe 25. September 2008 um 16:35 Uhr

    Vielleicht bin ich naiv, aber ich dachte immer, dass es spätestens seit der massenhaften Ausbreitung von Alnatura und DM Agavendicksaft allerorten käuflich zu erwerben gibt…
    Denn neulich suchte ich Glucosesirup und hätte mich in Agavendicksaft, Reissirup und anderem ersäufen können. Nur Glucosesirup, den gab es nicht.

  8. Gravatar Icon 8 kulinariakatastrophalia 25. September 2008 um 17:02 Uhr

    @Kochschlampe
    Sammelhamster wartet mit den Himbeer-Vorräten auf Besuch von Barbara, um endlich diese köstlichen Bonbons genießen zu können :d/
    Nicht nur in den Biomärkten wird in den letzten Monaten wirklich eine erstaunliche Auftischung von neuen Süßungsmitteln geleistet; profane Sorten müssen da weichen… :o

  9. Gravatar Icon 9 sammelhamster 25. September 2008 um 21:09 Uhr

    :)>- Problem klar erkannt!

  10. Gravatar Icon 10 KochSinn 25. September 2008 um 21:48 Uhr

    Himbeeren füllen und daraus TK-Bonbons produzieren – auf was man nicht alles kommt. Ist doch immer wieder erstaunlich.:-?

  11. Gravatar Icon 11 kulinariakatastrophalia 26. September 2008 um 2:52 Uhr

    @sammelhamster
    >:d<

    @Kochsinn
    Eine spontane Kreation zu einem Blogevent; da kommen die besten Ideen zusammen :)

  12. Gravatar Icon 12 entegut 03. Oktober 2008 um 9:57 Uhr

    Herrlich gute Idee! Und weißt du, was noch der Gipfel wäre? Diese überaus gustomachenden Himbeerchen in ein Glas Sekt plumpsen zu lassen!
    (Das erste Foto ist übrigens sehr gut gelungen. Respekt!)

  13. Gravatar Icon 13 kulinariakatastrophalia 09. Oktober 2008 um 18:28 Uhr

    @entegut
    Ne, das prickelt nicht so, hatten wir schon :-?

  1. 1 Honigsonnenkontrollmilieu, das und die wahnwitzige eigentlich wie immer leicht umzusetzende feiertagsruhepoesie mit phantastisch magnetisierender eigener kulinaria-katastrophalia-Wortschöpfungskunst damit schön der Übung gehuldigt und nachbaut Pingback am 31. Juli 2009 um 20:19 Uhr
  2. 2 Letzte Chance — gefüllte Herbstperlen (rot-grüne Knuspereisbonbons) « kulinaria katastrophalia Pingback am 29. September 2009 um 23:35 Uhr
  3. 3 Zur Fertigung braucht es nicht viel, weder allzu viel Zeit noch handwerkliches Geschick noch grobes Werkzeug, auch Obstabstinenz währenddessen ist unangebracht und versehen mit süßlicher Eleganz und spritzig verpasster Säure entstehen sie Pingback am 17. September 2010 um 16:42 Uhr
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