
Ein zarter Hauch weiß von den Sünden der Vergangenheit, die zart umschließend die Erinnerung an Sinnliches wachhält, zu berichten, von vollkommen sich hingebender Wahrnehmbarkeit genüsslicher Leidenschaften, die bekanntlich das Einfache sind, was so schwer zu machen ist.

sich entblätternde Versuchung
Die schon fortgeschrittene Lage ausnutzend kann die in der Einfachheit liegende wundervolle Oberfläche sich offenbaren, noch ganz zugeknöpft, etwas zugetrocknet, bereit sich dennoch zu öffnen, die erhaltene Pracht in Facetten sich im Munde anschmeichelnden Erkostens.
Vielfältigste Ausführung weiß zu berichten von allesamt nur eines erschmecken lassen Wollens: Wildes, scharfes Prickeln auf der Zunge, unbändiges Verlangen nach reiner die Einzigartigkeit erst auf die Höhe treibender Genüsslichkeit. Verführerisch geradezu schon erschnuppernd und doch zaghaft zurückhaltend, die Folgen schon jetzt vor Augen und dennoch begierig davon angezogen. Unruhe steigert sich in Gewissheit, die verächtende Moral weiß sich gekonnt in Szene zu setzen, der Genuss erst zu erlangen, vollständig, bei Befreiung von der andere Kost bevorzugenden Predigt.

scharfe Verköstigungshöhepunkte, schlicht, einfach wunderbar…
Die reine Form gerne verschmähend, umso angezogener vom Zusammenspiel ergänzender Köstlichkeiten die zaghaft sich äußernde Freude, zusammengeführt erst mitsamt köstlichen goldgelben reinen Olivenöles, welches schmelzend mittelschwer auf der Zunge liegt, bebend kommt der Hochgenuss erst zur Geltung vorsichtig reibend aufgetragen auf knuspriges von Spuren heißer Berührung gezeichneten Weißbrotes, umschwärmt von prickelnden groben Meersalzes. Verzückend andauernd die überschwänglichen Rufe über solcherlei verzaubernde Kostbarkeit.
Eine verspielte Raffinesse bisweilen auch dazu gereichte Tomaten, nur nicht in dieser Zeit, in Verwickelungen nicht uninteressanter Art, die vielseitig sich gebend durchaus auch zu entzücken wissen.
Der zu verköstigenden Erschmeckung verbotenen Tuns Gewissheit verschaffend wird sich in unbändigem vom Inneren ausbreitenden Glücksgefühl überwunden Geglaubten erneut zugewandt, Widerstände, die vielfältig sich gebend, nur das Zurückdringen bezwecken, das Hinübergehen in überwunden Geglaubtes, in widrige Umstände, die Lebensfreude nur Verachtung gegenüberzusetzen weiß. Die ein Lächeln der Frohn nur bieten kann gegen ungehemmtes Erschmecken des Geheimnisvollen. Das zu erkosten, die Front der Genüsslichkeit entzweit sich hierüber, erklimmt mitnichten bebende Wonne, schreckt zurück und weiß erst beim Biss in die Ursprünglichkeit zu sich selbst zu finden. Verwegen!

Kulinaria Katastrophalia reicht zum Blogevent Aphrodisische Gaumenfreuden:
Knoblauch, Olivenöl, Salz und Brot, geröstet, zärtliche Umkosungen und wilde Sehnsucht

Aber hallo, das ist ja astreine prosa, fast schon erotisierend.
Die Offenbarung eines Kenners. Ich bin entzückt. Nur die Folgen. Denkt niemand an die Folgen ?
geschmacklich eins a (schöne pics, da giert mensch schon um 9.00 uhr morgens nach einem knofel-brötchen). und aphrodisisch wohl vor allem hinsichtlich des gemeinhin bekannten sagers vom essen als der erotik des alters, oder? jedenfalls etwas für den eher solipsistischen konsum…
was soll man da noch zu sagen!
Einfach und genial, ich liebe es!!!!!!!!!!
Ich muss jetzt erstmal kalt duschen.
wow, was für eine Gaumenfreude!!!
@crazy cook was heisst fast
@lamiacucina da hilft nur mitmachen
@reibeisen die genüsslichen vernunftbegabten Wesen wissen sich im hier und jetzt allerorten der Inbrunst hinzugeben
@Bolli
@Scholli2000 Waschlappen nicht vergessen
@Barbara
@lavaterra und sooo einfach und lecker!
Scharfe Fotos – machen Lust.
Welch Poesie…teuflisch!
@Hedonistin
@Dandu
@Sammelhamster
Ein wahrhaft wilde Sehnsucht steigt jetzt bei mir auf…
dein duktus ist einfach furchtbar. der ausdruck redudant, verschraubt und kitschig. versteh mich nicht falsch, das essen ist gut. aber bitte hör auf zu literarisieren.