Die Zeiten des Internationalen Frauentages als Kampf für Emanzipation, soziale Rechte und gegen Krieg sind inzwischen ja weitgehend in den Hintergrund gedrängt worden. Zwar gibt es durchaus gerade im Osten der Republik noch speziell darauf zugeschnittene Werbung (Kaufen Sie zum Frauentag das neue Blablaparfüm), rühriges Überreichen einer glückwünschlich bedingten Rose (Brot und Rosen, gell) oder schlichtweg Ignoranz (heute koch ich mal den Kaffee).
Auf eine Initiative von Clara Zetkin, der großen Vorkämpferin der Frauenbewegung, und Käte Duncker, der weniger bekannten, hin wurde von der 2. Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen schon 1910 ein Internationaler Frauentag beschlossen, um gegen unzumutbare Wohn- und Arbeitsbedingungen, für höhere Löhne und gegen den Ausschluss der Frauen vom Wahlrecht zu kämpfen.
Die Wahl des März war von besonderer Bedeutung: In New York fand am 8. März 1857 der Streik der Textilarbeiterinnen statt, Näherinnen und Fabrikarbeiterinnen in Lynn (Massachusetts) streikten am 7. März 1860 und im März 1871 begann die Pariser Commune, in der auch explizit die Frauenrechte von Bedeutung waren und schließlich fanden die großen Streikaktionen der Tabak- und Textilarbeiterinnen in New York am 8. März 1908 weltweit Beachtung.

Abwehrkämpfe
Am 19. März 1911 fand bereits der erste Frauentag unter Beteiligung von Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Zentrale Forderungen waren der Kampf gegen den imperialistischen Krieg, das Wahl- und Stimmrecht für Frauen, Arbeitsschutzgesetze, ausreichender Mutter- und Kinderschutz,der Achtstundentag, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung und die Festsetzung von Mindestlöhnen.
Die endgültige Festlegung des Internationalen Frauentages auf das Datum 8. März erfolgte 1921 durch einen Beschluss der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz. Unnötig zu erwähnen, dass zahlreiche der Forderungen auch heute noch nicht erfüllt sind.

Äußerst robuste 70er Zitronenpresse
Da nun Glückwünsche das Letzte sind, was an so einem Tag wünschenwert zu erwarten ist, gab es süßsaure Kost aus farbprächtig mittelmäßig zu betrachtenden Apfelsinen-Grapefriut-Saft, der war erfrischend unfrei von zuviel Süßholzraspelei und dergleichen und wusste — mittels der zu kleinen orangen Siebziger-Jahre-Zitronenpresse gefertigt — allerlei Farbspritzvergnügungen zu produzieren. Genau das Richtige für einen aktionsreichen Tag!

Eins reicht nicht
Hhhhhhüuuaaaaauuoooohhhh!
Frischgepresster Zitronensaft zum WeltFrauenTag?……Wen wollt Ihr denn da abschrecken, ist zwar ultra gesund und so bleibt die Frau noch lange hinterm Herd, aber, na ja,ein bischen sauer ist es schon?…Etwa sauer, dass es keinen WeltMännerTag gibt?!!!!!!!
Das ist doch nur eine Zitronenpresse. Vitaminreich gestärkt war die Tagesarbeit mit Abgebildetem zu bewältigen