Das Schöne am besuchlichen Beistand ist die hervorragende Anpassungsfreude an unsere nicht vorhandene TellervomDreckbefreimaschine. Mit großem Staunen konnte quasi noch während Nachbereitungshandlungen der erfreulichen Tischspeisung wahrgenommen werden, dass schon alles blitzblank war. Welch ungewohnte Tätigkeit ![]()
Zumal das Essen mal wieder herzallerliebst war. Huhn in Zitronen-Olivenöl-Rigani-Soße war wieder mal dran und wusste überaus lecker zu munden. Die Regulierung der Temperatur des Backofens macht ersichtlich zwar noch kleinere Schwierigkeiten, die zu verabsolvieren sind, aber das wurde gekonnt übersehen.
Zur Belohnung für derlei Abwaschwut gab es dann aber nachtischlich auch die wunderbaren karamellisierten Limonen, die zu Begeisterungsstürmen hinzureißen wussten.
Da der neue Trend in der Foodblogwelt zu kurzem Verweilen im Bilde ruft, gibt es links oben auch gleich eine Momentaufnahme. Wesentlich präsenter gibt sich da ein neuer Kochblog, dessen Personal sich mehr oder minder geschickt vermummelt auf Flickr noch freizügiger gibt. Die Prognose tendiert zu kurzweiligen Vergnügungen.
Tiefere Einblicke über Voküs liefert hingegen ein kleiner Dokumentarfilm über die Volxküchen Food For Action und Le Sabot, den StipendiatInnen der Heinrich Böll Stiftung zusammenschnitten.

Pflicht und Kür in einem: Zitroniges Huhn in reichlich Olivenöl und Oregano mitsamt überaus leckeren Kartoffeln (dazu Weißwein). Die Olivenpaste stammt noch vom Frühstück (das halbe Brötchen auch).
Während unsere katastrophal anmutende Jahresrückblicksauswahl noch auf sich warten lässt, können schon die besten Rezepte aus dem letzten Jahr bewundert werden, die 132 Foodblogs aus aller Welt ausgewählt haben — best of 2007 – THE foodblogger’s recipe collection.
Dort finden sich dann Rezepte aus Argentina, Australia, Austria, Belgium, Brazil, Canada, France, Germany, Ghana, Greece, India and Indonesia, Italy, Japan, Netherlands, New Zealand, Poland and Portugal, Serbia, Spain, Sweden, Switzerland, UK and USA. BlogköchInnen aus anderen Ländern hatten letztes Jahr kaum Relevantes zu bieten ![]()
mein besuchlicher Beistand wäre eher dem Huhn als dem Geschirr zugedacht gewesen.
solange es keinen finnischen nachtisch gibt, sondern vitaminreiche obstgenüsse, kann man durchaus über eventuelle reinigungstätigkeiten sprechen
@lamiacucina
Der Besuch kam aus Frankreich — da wird das so gemacht — Suspekt!
@sammelhamster
Für diesen fantastischen Nachtisch kriechen die Leute sogar auf dem Boden herum und sammeln die Krümmel des letzten Jahres auf
herrlich, so ein zitroniges hendl. da würden wir glatt auch mal den abwasch auf uns nehmen. allerdings nur, wenn dann eine entsprechende portion für uns reserviert wäre.
Also, abspülen tue ich auch, wenn ich so ein leckeres Zitronenhühnchen bekomme. Und?!
Zum Essen komm ich gerne, aber zum Abwaschen, na ja….
Vielleicht solltet Ihr auf Pappteller umstellen?
@reibeisen und @Barbara
Wir kriegen bald eine ausgemusterte Gelegenheit, wenn die nicht gut ist hagelt es Einladungen
@bolli
Eine Lage Pappteller, die vor Jahren im Übermut angeschafft wurde, gammelt hier immer noch vor sich hin. Wir können sie einfach nicht benutzen.
Nett wie du uns charakterisierst.
@allmost vegan Wenn es noch Bilder gibt wie ihr durch die Vermummung Suppe löffelt gibt es lauter Lob und Anerkennung
Vielleicht sind llmost vegan nicht nur Vegetarier sondern auch noch Moslems?
habt Ihr in d-land nicht ein vermummungsverbot? oder gilt das bei Euch während des essen-fassens gar als allgemein aufgehoben?
Revolutionäre Kochkunst braucht den Einklang mit der politischen Praxis – der Konsum ist dann wieder ganz unreligiös bürgerlich