Die blutrote Apfelnacht – aparte Reispapierrollen schärfsten Inhaltes mit Makrele, Ingwer, Zitrone, Agavendicksaft, Rote Bete und delikat aufgetischten Apfelscheiben — nebenbei katastrophale Mixversuche

blutende reispapierrollen in halbwegs harmonischer eintracht
Leicht durchschimmernde Apfelstücke waren in der linken Reispapiertasche ziemlich angesagt

Die sagenumwobene Apfelnacht zum Ende des Septembers stand also an — und da wäre es doch gelacht, wenn es nicht gelänge diese lustige Idee, die da neulich so im Raume stand, für den Appleday die Apfelnacht im Kochtopfblog in die Tat umzusetzen…
…wenn da nicht der Umstand gewesen wäre, dass irgendwie jetzt die ersonnenen Zutaten sich jetzt trotz eifrigen Vorsprechens jetzt nicht so als vorhanden zeigen konnten, was jetzt aber auch nicht so schlimm war: Äpfel waren ja schließlich geordert und außerdem gebot der Anlass applenightdoch einfach mal diese Anchovis zur Geltung zu bringen und so geschah was geschehen musste und zusammen mit dunkelroter Bete wurde eine Paste angemixt, die jetzt eher als katastrophal einzustufen gewesen wäre (wurde ganz schnell — weil schlichtweg furchtbar — entsorgt), was aber immer noch nicht zum Umstand führte, einfach sich dem Aufgeben hinzugeben und so wurde beschlossen (zumal doch so langsam die Zeit fortgeschritten war) was Neues zu ersinnen.

Also quasi ganz schnell an tolle Reispapierrollen gedacht, die sich mit Apfel harmonisch einzufügen wussten — zuvor wurde aber noch Rote Bete nachdem sie sowieso schon geschält war mit frischem Ingwer und ein paar Spritzer einer Zitrone und etwas Agavendicksaft vermengt und mittels Mixerfuellung als da waeren apfel makrele ingwer rote bete zitrone zu einer schön färbenden grob strukturierten und diesmal wohl abgeschmeckten Paste gefertigt. Apfelscheibchen angerichtet und irgendwie in verschiedenen Fallstudien verschiedene Rote-Paste-Aufstreichmethoden ausprobiert. Als da wären drauf, drunter, quer, in Streifen, rund und mit Muster.
Makrele, frisch geräuchert in kleinen Stücken war passenderweise auch optimal als Ergänzung und so konnte durch einen Einwicklungs- bzw. Umschlagvorgang unsere bald gut durchgebluteten Reispapierrollen kreiert werden, die sich einerseits durch scharfe Geschmacksintensivität der Paste und andererseits mit dem frischen und knackigen Apfel in milder Reisnote auszeichneten.
Kurz überlegt, ob sich das jetzt angebraten als das besondere Etwas herausstellen könnte und gedanklich verneint, d.h. vielleicht im Sesammantel (wozu jetzt natürlich Sesam vorhanden sein müsste, was sich ja schon letztens als ein kleines Problem darstellte).

blutende reispapierrollen neben apfel in der nacht.jpg
Blutende Reispapierrollen neben Dekoapfel in der regnerischen Nacht

Der optische durchaus nicht zu verachtende Effekt hatte schon was von Halloween — aber im Vergleich zu der eigentlich favorisierten flambierten Variante dann doch etwas anders. Zum Linsenvent wird — soviel steht schon fest — dann auf Bewährtes zurückgegriffen, die ständig begutachteten Vorbereitungen laufen schon…

Bis zum nächsten Appleday ist dann ja noch ein Jahr Zeit ;-)


3 Antworten auf “Die blutrote Apfelnacht – aparte Reispapierrollen schärfsten Inhaltes mit Makrele, Ingwer, Zitrone, Agavendicksaft, Rote Bete und delikat aufgetischten Apfelscheiben — nebenbei katastrophale Mixversuche”


  1. Gravatar Icon 1 rosa 30. September 2007 um 11:11 Uhr

    Uuuh…. also quasi Labskaus vietnamesischer Art?

    Ihr seid ja wirklich experimentierfreudig. Wobei man mit dem Reispapier natürlich wirklich hübsche Sachen machen kann.

  2. Gravatar Icon 2 kulinariakatastrophalia 30. September 2007 um 22:20 Uhr

    so quasi ;-)

  3. Gravatar Icon 3 zorra 01. Oktober 2007 um 9:36 Uhr

    Sieht sehr beeindruckend aus!
    Danke fürs Mitmachen. Ihr scheint Spass daran gehabt zu haben. ;-)

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