
Gar wunderbar köstlich! Frisch vom Holzkohlengrill zu verspeisende Shrimps
Neulich war die Gelegenheit gekommen endlich mal diese gegrillten Scampis, die Soframiz Anfang des Jahres zum Blogevent Garnelen, Scampi & Co. zubereitet hatte, auszuprobieren.
Es war absolut köstlich! Unbedingt nachmachen. Wir hatten leichte Abwandlungen vorgenommen und statt Knoblauchpulver frischen Knoblauch gepresst und erst nur mildes Paprikapulver statt scharfes genommen, da letzteres unauffindbar zu sein schien, was sich aber als Irrtum herauszustellen pflegte und so wurde noch als Ausgleich kurzerhand getrockneter Chili, sehr fein gemahlen, hinzugefügt und bot eine leckere pikante Note im Zusammenspiel mit einem ordentlichen Schuss guten Olivenöls. Die Gewürze waren reichhaltiger bemessen als im Originalrezept, aber das war vollkommen im Rahmen unserer geschmacklichen Präferenz.
Nochmal das Rezept:
ein Riesenberg Shrimps
Olivenöl
Paprikapulver, mild
Chili, fein gemahlen
Knoblauch, gepresst
Salz und fein gemahlener Schwarzer Pfeffer
Zubereitung furchtbar simpel:
Die Marinade anrühren und zu den Schrimps geben und einziehen lassen (auf Grund von nicht Maß zu haltender Gierigkeit hat es bei uns nur 1 Stunde gedauert); Soframiz gibt mehrere Stunden an — es hat aber auch so schon wahnsinnig gut geschmeckt.
Wenn der Grill noch richtig heiß ist, reichen 3 Minuten (1x Umdrehen) für die kleinen roten Garnelen, später ein, zwei Minuten länger. Müsst ihr einfach ausprobieren.
Frisch vom Holzkohlengrill (nicht im Bild) schmeckt die Spezialität am besten; also schön nach und nach grillen. Dazu dann noch Grüner Salat, Weißbrot und Zunge und Gaumen in Ausgleich bringender trocken-herb auftretender Weißwein.

Restesoße mit grün und rot versetzten Blickpunkten in Kuddelmuddel
Der Sommer schreitet voran mit schnellen Schritten und da wär doch mal die Gelegenheit, auf die zahlreich zugeworfenen Stöckchen alsbaldige Antworten zu generieren. Demnächst, bald, rasch, zukünftig, knapp und auch ausführlich und so dann die Tage…
[Nachtrag: Genauer gesagt dann doch erst Anfang August — bis dahin ist die Programmierung hoffentlich fertig
]

geschmortes Bio-Rindfleisch in Tomatenrotweinsaucemitzimzundsokrams
Es ist von nicht zuträglichen Wetterumschwüngen zu berichten, die Erinnerungen an lauschige Winterabende mit sich bringen — was kulinarisch auch durchaus in die Tat umzusetzen geeignet erscheint und so mit kleingerieselten Käseprodukten südlicher Herkunft wenigstens den Anschein sonnlicher Zufriedenheitsbekundungen Ausdruck verleiht 
Gibts auch noch mal in ganzganzgroß

Immer wenn es Reste unterschiedlichster Art in den Tiefen unserer Kühlgelegenheit, die nebenbei bemerkt übrigens schon wieder dem Überquellen zugeneigt ist, gibt, müssen die natürlich noch zu delikat schmeckenden Resultaten verköchelt werden.
Und voilá — es gab Pfannkuchen mit gut abgelagerten Seranoschinkenscheiben, frisch geernteten Frühlingszwiebeln, aufgefundenen in Öl eingelegten spanischen Rosmarinkäse und sowas, was wie Tomaten aussah.
Und was wurde sonst noch so gefunden? Das da — und deshalb wird das heute versteigert
Zuvor muss sich aber sowas wie einem Wettbewerb hingegeben werden, nun ja…
Die Ernte letztens war doch von größerem Ausmaße und so konnte geschickterweise auf eine schon vielfach erprobte Zubereitungsmethode zurückgegriffen werden, die ohne Backofen sich anschickt auch was leckeres zu werden. Es gab köstliche Kartoffeln mit Wilden Fenchel (Stiele zuvor kleingehackt mit roten Zwiebeln angedünstet) und Tomaten und Frühlingszwiebeln, von welchen zuvor noch die Erde in reichhaltiger Form abzuklopfen war, und natürlich einem ordentlichen Schuss exquisites Bio-Olivenöl, welches die geschmackliche Note doch immer wieder zu verfeinern weiß, wie es auch noch den hinzugefügten Gewürzen gelang, diesmal nur schwarzer Pfeffer und Meersalz .

Dazu stand dann noch die Fertigung, allerliebste, von einer weiteren Gemüsebeilage an, die sich zwar ebenfalls des Wildfenchel bediente aber doch geschmacklich mit Zucchini zu einer anderen Komposition führte. Natürlich hier auch gutes Bioolivenöl rein und rote Zwiebeln und grüne Zwiebeln und Löwenzahnwegerich und zusammen mit Zucchinischnippel und Fenchelspitzen gut vermischt und geschwenkt und gerührt und dann noch mit einem ordentlichen Schuss Erbsen versehen. Salz und Pfeffer auch noch rein. Nach 5 Minuten ist alles schwupps schon fertig. Sehr lecker!

wilder fenchel im zusammenspeil mit Kartoffel und Zucchini und Lamm war auch noch dabei und weil es so schön ist rechts oben die leckeren gedünsteten Kräuter zur näheren Inaugenscheinnahme
Nicht ganz passend erwiesen sich Lammfleischprodukte, die mangels zeitsparender Alternative in schon vorgefertigter Marinade zum Kauf bereitgelegt befanden und zähneknirschend geordert zu werden wussten. Zu retten versucht, was zu retten war und mit Oregano und Wein nachgeholfen. Nun ja, zum Verspeisen war die Form zart aufgelaufen und dank der kräuterigen Spezialitäten war das Essen gerettet.

Und weil der genossene Wein auch formidabel passend die Essensbemühungen zu unterstützen durchaus sich als geeignet in der Lage erwies — war flugs die von nichtwissenden WG-Inhalt erkorene kulinarische Abendgestaltung von deftig in süß umgewandelt worden, so dass es noch Pfannkuchen gab, auf die sich Schokoladeneis und kleine Obstkügelchen verirrten. Da half dann auch nur noch ein ungarischer Aprikosenschnaps.
Immer dann, wenn die köstlich in Erscheinung tretenden Erinnerungen an die Sinnesfreude die Zungenknospen zu immer weitereren Erkundungen zu führen in der Lage sind, dann kommt die Gelegenheit doch mal bei anderen zum Frühstücke vorbeizuschauen, sich genüsslich zurückzulehnen und sich mal beköcheln zu lassen von fingerfertig hantierenden SpezialitätenausfernenLändernherbeizaubernden und während gar wunderbar die gewürzliche Beigabe in der Lage ist auch den Wohlklang in fernere Region weitab der Küche zu tragen. Lockerflockig, weichzartflockig auf der Zunge verweilte das zu verspeisende Tortillastück und war diesmal mit Schinken schon im Vorbereitungsakt gefüllt. Reste dokumentarhalber in einem zweiten Stadium in der kulinariakatastrophaliaküche zubereitet und verspeist. Lecker!

leckerlecker – Tortilla im zweiten Zubereitungsstadium
Herzlichen Glückwunsch noch an die Gewinnerinnen des Blogevents Wildkräuter im Gärtnerblog — RezkonvSuite und Grinsekatze, die mit Waldmeistertorte und Wildkräuter-Käse-Bällchen den Sieg und ein goldenes Küchenmesser davontrugen.
Der neue Blogevent steht dann auch schon vor der Tür und wird wohl heute im Laufe des Tages bekanntgegeben und auch im Kochtopfblogkochevent darf diesmal us-amerkanisch gekocht werden (auch wenn da amerikanisch draufsteht), uns fällt da bisher nicht so viel zu ein und die vielfältigen ausgiebigen Eskapaden der Belegschaft reiselustiger Art unterschiedlicher Reichweite haben da bisher auch noch kein Ergebnis gezeitigt.