Wilder Fenchel versüßte Meerbrassen und Kartoffeln und wusste auch noch Lauchzwiebeln und Löwenzahnwegerich den gebotenen Platz einzuräumen (Zitronenspalten gab es auch noch)

wunderschoene wildkraeuter
Allerlei Wildkraut war dabei: Wilder Fenchel mit zartem leicht süßlichen Aroma, Löwenzahnwegerich, Würzminze ein paar kleine Blätter Vlita

Die fehlende Backofenoption war geschickt durch Ausweichen in andere örtliche Gegebenheiten gelungen, um auf die letzte Minute unseren Beitrag zum Blogevent Wildkräuter mit unserer Köchelei zu beehren.
Eigentlich sollten ja ganz außergewöhnliche Zutaten zur allgemeinen Verfügung stehen, Blog-Event Bierdie dann aber doch nicht so zahlreich gesammelt werden konnten aufgrund reisebedingten Abwesenheitszeiten in ferneren Ländern.

Also ganz schnell in die hiesigen Gärten und nähere Umgebung gehüpft und Löwenzahnwegerich geordert und Massen von wildem Fenchel und Vlita (jene delikate Pflanze, die für vieles durchaus zupass kommt) . Kartoffeln geschnippelt in runde mitteldick in Erscheinung tretende Scheiben und mit angedünsteten Stielen von wildem Fenchel versehen samt gedünsteten Lauchzwiebelköpfen und natürlich schon mal die feinen leckeren wilden Fenchelspitzen, die nicht so einen fencheligen Geschmack wie der normale Fenchel haben, sondern eher leicht süßlich mit einem eher an Dill erinnernden geschmack samt Anisnote.

Bio-Oliven-Öl, Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer hinzu. Doppelt gelegte Alufolie drauf und für 15 Minuten in den Backofen. Während das schon langsam anfängt wunderbar zu duften, dann den Fisch — Meerbrassen und ein Barsch — , gefüllt mit Löwenzahnwegerich, frischer Minze und etwas Fenchelspitzen, ein wenig Vlita und ein, zwei Zitronenspalten hinzu (fast vergessen: der Fisch wird natürlich rundherum mit Öl versehen); dann natürlich oben drauf mit reichlich zarten Fenchelspitzen versehen und nach ca. 20-30 Minuten bei 200 Grad rausholen. Ah und Oh rufen und sich schon mal freuen.
Einfach, lecker, gut!

Meerbrassen mit wildem Fenchel
Wilder Fenchel wusste auch noch einen Barsch zu erfreuen neben den delikaten Meerbrassen (dabei waren der Unachtsamkeit geschuldete schwarzspurige Fenchelspitzen zu beobachten ;-) )

Der Fenchel war die optimale Zutat zu den Kartoffeln und passte super zu den saftig gebliebenen Meerbrassen, die im Gegensatz zu dem ebenfalls hinzugefügtem Wolfsbarsch die optimalere Wahl waren. Auch wenn in den Barsch mehr reinpasste von der leckeren Kräuterfüllung, war dieser doch zu trocken. Leider gaben die für die Füllung verwendeten Kräuter nur wenig Geschmack an den Fisch ab, was aber auch nicht so schlimm war, weil die Fenchelspitzen so den gebührenden Platz einnehmen konnten und eine delikate Überraschung beim Verspeisen wartete ;-)


4 Antworten auf “Wilder Fenchel versüßte Meerbrassen und Kartoffeln und wusste auch noch Lauchzwiebeln und Löwenzahnwegerich den gebotenen Platz einzuräumen (Zitronenspalten gab es auch noch)”


  1. Gravatar Icon 1 astrid 01. Juli 2007 um 0:55 Uhr

    sehr interessante mischung von einzelbestandezeilen eures mahls.
    ich hoffe es hat geschmeckt. ;)
    hab euch noch schnell in die abstimmung geschubst, fragt mich nicht wo euer trackback abgeblieben ist. wenn er vor mitternacht gensendet wurde sollte er eigentlich angezeigt werden, aber ich kann nix sehen…

    naja die tücken der technik eben. danke fürs mitmachen! ;)

  2. Gravatar Icon 2 kulinariakatastrophalia 01. Juli 2007 um 1:21 Uhr

    Oh — super :-) Dabei war der Beitrag diesmal auch schon bis auf kleinere Änderungen weitgehend fertig ;-) Beim nächsten Mal wird die Meldung der Teilnahme einfach wieder per Kommentar vorgenommen.

  3. Gravatar Icon 3 Bolli 01. Juli 2007 um 17:46 Uhr

    Aha, Ihr ward also wieder im Umland…..

    Lecker lecker, bitte sofort liefern…..Und dann auch ein Anti-Virus Programm bitte!

  1. 1 Und weil da noch Berge von zart sich im Winde wiegenden Wilden-Fenchel-Spitzen samt Stiel vorrätig waren, war es doch schwer angesagt, diese einer exquisiten Zubereitungsspezialität zukommen zu lassen und diesen noch nie zu kosten wagenden Besuch in Pingback am 06. Juli 2007 um 14:45 Uhr
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