Zart angebratene Kalamares wussten durch dezente Töne von Knoblauch in Olivenöl und Blattpetersilie und durch Balsamico hervorragend ergänzt zu werden (zur Erfrischung hernach dann wieder mal die wunderbaren karamellisierten Limonen)

kalamaria in olivenoel balsamico
Die mit Balsamico versehenen zarten Tuben waren mal wieder ein leckeres Speisenelement

Es sollte nach der letztens bei Bolli ins Auge springenden Tintenfischkredenzung auch mal wieder Octopus bei uns auf den Tisch, der schmeckt ja in zahlreichen Varianten immer wieder und ist ein Hochgenuss.

Nur leider verwehrt sich die einschlägige Tentakelbeschaffungszunft beständig gegen unsere Kochversuche, so dass kurzerhand auf Kalamares zurückgegriffen werden konnte, die zwar geschmacklich eine andere Richtung vorzugeben wissen — aber nicht minder delikat daherkommen. Tintenbeutel waren bei diesen frischen Exemplaren schon entsorgt worden, was einiges Unbill von uns fernzuhalten geeignet war angesichts falsch herauszuziehender Inhalte. Die Haut noch entfernen und dann ab in die Pfanne mit Olivenöl und ca. 10 Minuten braten. Blattpetersilie und kleingehackter Knoblauch noch hinzu und dann mit einem guten Schuss Balsamico ablöschen.
Feine Geschmackskomponenten von zarter Ausgewogenheit zwischen Bio-Olivenöl und einem leichtsauren Balsamicoton mit süßlicher Richtung und einem Hauch Knoblauch und ein absolut zarter gelungener Kalamar — einfach köstlich!

Dazu dann noch ein griechischer Salat und Baguette. Beim nächsten Mal werden wir dann noch Blattpetersilie rüberstreuen damit ein frischer grüner Farbton zu vernehmen ist (der Balsamico ist doch arg eingezogen) für den dann aber die Limone in aufgeschnittener Form auch hübsch zu sorgen wusste.

Beizutragen wussten diese Zitrusfrüchte zu mitternächtlicher Stunde auch wieder zu unserem Dessert, dass — so vollgefressen wir waren (Gruss an abwesenden WG-Inhalt ;-) ) — absolut erfrischend schmeckte und quicklebendige Ergebnisse zeitigte. Wunderbar diese feurig karamellisierten Limonen mit Agavendicksaft! Unbedingt mal nachmachen!

limonen im nachtlicht
Wunderbare karamellisierte Limonen im Nachtlicht wussten verzaubernd zu erfrischen


8 Antworten auf “Zart angebratene Kalamares wussten durch dezente Töne von Knoblauch in Olivenöl und Blattpetersilie und durch Balsamico hervorragend ergänzt zu werden (zur Erfrischung hernach dann wieder mal die wunderbaren karamellisierten Limonen)”


  1. Gravatar Icon 1 reibeisen 15. Juni 2007 um 19:59 Uhr

    ein sehr feines rezept. ABER: habt Ihr in Euren bäuchen jetzt überhaupt noch platz für das produkt einer – wie immer in der letzten minute erfolgenden – kulinaria katastrophalia-einreichung zum blogevent „bier“? wir wären ja sehr erstaunt, wenn da von Euch nicht noch etwas käme. bis mitternacht ist immerhin noch zeit… ;-)

    beste grüsse von der gespannt wartenden genussmousse-crew

  2. Gravatar Icon 2 kulinariakatastrophalia 15. Juni 2007 um 20:27 Uhr

    Wir sind hier schon am Herumgrübeln, ob die auserkorene Köstlichkeit auch wirklich den hohen in sie gesetzten Anforderungen gerecht werden kann. Die Limonen haben gestern Nacht jedenfalls jegliches Schweregefühl hinfortgeblasen ;-)

  3. Gravatar Icon 3 reibeisen 15. Juni 2007 um 20:35 Uhr

    ein anti-alkoholisches wundermittel bei überfüllten mägen. genial! bislang haben wir immer mit unserem schnapssortiment nachgeholfen. da das aber nicht immer geht (von wegen fahne, seltsames fahrverhalten, etc.), freuen wir uns schon darauf, Euren geheimtipp auch mal selbst zur anwendung zu bringen.

  4. Gravatar Icon 4 Bolli 16. Juni 2007 um 7:56 Uhr

    Na also!!!!!!!! Ich dachte schon, dass arme Viech bleibt in den ewigen Jagdgründen Eures Tiefkühlers.

    Sieht absolut top aus! Und, wo schmecken sie am besten, oder halt als Salat…

    Ist der Nachtisch eine Art crème brûlée?

  5. Gravatar Icon 5 kulinariakatastrophalia 16. Juni 2007 um 13:01 Uhr

    Die Kalamares waren hier im Bilde frischer Natur. Tiefgekühlt sind nur die mit Bier gewesen.

    Viel Spass beim Ausprobieren der karamellisierten Geheimtipp-Limonen – geht auch ganz einfach. Wichtig ist, dass es ganz schnell geht damit die Limonen nicht zu warm werden. Ähnlich wie bei der Crème Brûlée wird auch hier eine Zuckerschicht brauner Rohrzucker draufgerieselt (Enden der Limone unbedingt anschneiden, bei großen Exemplaren auch ein Mittelstück entfernen) dann mit einem Bunsenbrenner karamellisieren (ev. Vorgang wiederholen) UND dann das wichtigste: das I-Tüpfelchen — der Agavendicksaft wird rübergetröpfelt und alles wird nochmal karamellisiert. Absolut lecker-frisch!

    Genaue Beschreibung nochmal hier.

  6. Gravatar Icon 6 Bolli 16. Juni 2007 um 22:30 Uhr

    Danke!
    Habe zwar keinen Brenner, geht aber auch anders.

    Muss nur noch diesen Saft hier auftreiben, und, dann probiere ich das mal, gefällt mir echt gut!!

  1. 1 Nachzutragendes der Dunkelheit entstiegenes zusammengetragenes Nonnonvaleur (nichts Halbes) | kulinaria katastrophalia Pingback am 14. Oktober 2008 um 17:04 Uhr
  2. 2 kulinaria kamera, die Probleme, die Reparaturodyssee und andere zweifelhafte Dokumentationen (Bilder, Bilder…Geschichten, Geschichten…) | kulinaria katastrophalia Pingback am 07. November 2008 um 17:59 Uhr
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