War mal wieder fällig — leckere Vorspeisen ganz alltäglicher und in zweifacher Art, als da mal wieder wären leckere Blattspezialitäten und mit reichlich Knoblauch versorgte feine Streifen (samt anleitender Versorgungsengpasshilfe)

Darreichungen, welche schnellerer Fertigungsgabe unterliegen, kommen hier immer schnell und gerne auf den Tisch und erfreuen auch Besuch bisweilen. Zwei ganz furchtbar einfach herzustellende Vorspeisen, die auch gut zum Blog-Event Antipasti, Tapas, Mezze gepasst hätten, haben deshalb Essfreude und strahlende Gesicher hinterlassen, weshalb wir jetzt nicht umhinkommen die Präsentation kurz vorstellig zu machen.

Der Blogevent Rhabarber bietet übrigens noch bis heute 24 Uhr die Möglichkeit was Kreatives zum Thema abzuliefern. Letzte Woche gab es noch Unmassen von den Stängeln zu begutachten und gestern die Hacken abgelaufen danach. Wenn es bis zum Abend nix mehr im Angebot zu ergattern gibt müssen wir wohl was aus unserem Rabarbersirup kreieren ;-)

Aber zum Thema zurück: An Zutaten werden nur ein paar Auberginen benötigt. Geschält und in kleine Streifen geschnitten wird die Aubergine dann in kochendes und gesalzenes Wasser getaucht und für ca. drei Minuten immer wieder am Hochkommen gehindert; je nach Größe der Streifen dürfen es auch ein paar Minuten mehr sein oder die Auberginenstreifen können einfach ziehen gelassen werden. Gut abtropfen lassen und vorsichtig ein wenig ausdrücken für die perfekte Reduzierung des Wassergehaltes, der bisweilen in Folge zu zermatschender Optik führen kann. Dann mit reichlich Öl und Knoblauch aus der Presse und nicht ganz so opulenter Salzzufuhr versehen und einwirken lassen. Schmeckt zu Spaghetti allerliebst und auch auf gerösteten Brot mit untergelegten Schafskäsebruch.

eingelegte auberginenstreifen mit frisee
Auberginenstreifen auf Schafskäse und grösteten Brot (im Hintergrund Kohlrabiblatt)

Die andere Kleinigkeit, die aufzutischen wir uns beliebten, ist schon mal in ähnlicher Fertigung kurz vorgestellt worden und schmeckt sehr lecker. Kohlrabiblätter werden von Unwissenden ja immer weggeschmissen (genau wie die Rote-Bete-Blätter), dabei schmecken gerade diese viel besser als das Hauptprodukt; in Supermärkten können auch prima die ganz jungen Blätter mitgenommen werden. Diesmal war ein roter Kohlrabi dran, der eigentlich gar nicht so anders schmeckt als ein herkömmlich zu erwebendes Exemplar. Die Blätter waren bei diesem Bioexemplar allerdings verdammt schmackhaft.

Die Blätter (ruhig mit Stiel) werden zusammen mit grob kleingeschnittenen roten Zwiebeln in einem ordentlichen Schuß Bio-Olivenöl in einem Topf kurz gedünstet und mit ein wenig Salz versehen. Eine halbe Zitrone darf auch noch hinzu und nach Bedarf ein wenig Pfeffer. Fertig und super einfach & lecker! Die Stiele waren in unserem Fall noch etwas hart, dafür blieb der dekorative Eindruck erhalten ;-)

geduenstete rote kohlrabiblaetter mit roten zwiebeln
Stilvoll rotgrün präsentierte Kleinigkeit


4 Antworten auf “War mal wieder fällig — leckere Vorspeisen ganz alltäglicher und in zweifacher Art, als da mal wieder wären leckere Blattspezialitäten und mit reichlich Knoblauch versorgte feine Streifen (samt anleitender Versorgungsengpasshilfe)”


  1. Gravatar Icon 1 Bolli 01. Juni 2007 um 11:15 Uhr

    Super!

    Hatte ich gar nicht gesehen…..

    Radieschenblätter sind übrigens auch sehr lecker……

  2. Gravatar Icon 2 kulinariakatastrophalia 01. Juni 2007 um 12:22 Uhr

    War aus irgendeinem Grund nicht auf der Startseite erschienen, sondern nur als Einzelbeitrag auf den nur mit dem richtigen link zurückgegriffen werden konnte. Radieschen-Keimlinge schmecken übrigens auch gut!

  3. Gravatar Icon 3 Janne 12. Dezember 2007 um 18:50 Uhr

    Hi!
    ich brauch ganz dringent ein paar leckere Vorspeisen1
    Ich feier meinen geburtstag als Kochparty!
    Schreib bitte so schnell wie möglich zurück!
    Dicken gruß, Janne

  1. 1 Roter Kohlrabi in zweierlei zu verköstigender Hinsicht — süßlich an sechs Rosinen und Agavendicksaft angemachte Schale und delikat auftretende Blätter und feurig-pikante Gemüsewürfelchen über allem rasch zubereitete Croûtons Pingback am 15. Juni 2008 um 23:17 Uhr
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