Archiv für Februar 2007

Köstliche Viererlei Zwiebeln delikat aus dem Wok wurden scharf-süß mit Ingwer, Peperoni, Shaohsing, Shiitake, Huhn und Reis sowie blanchierten Spinatblättern verkonsumiert — während andere leider, leider nichts davon hatten (und frische Zwiebeltriebe waren auch noch dabei!)

Huhn Reiswein Gemüse auf dem Teller
so halb in Reiswein-Sojasauce gewokte delikate Shiitake, Gemüse- und Huhnteile und köstliche Zwiebelsorten, derer vier.

Es gibt ja Leute, die werden immer krank, wenn sie wegfahren; meistens ist das mit viel Unbill und dergleichen verbunden und die Bakterien weisen allen Herbeieilenden den günstigsten Weg sich geschickt aus dem Schlamassel mit der drohenden Ansteckung herauszuwinden. Diesmal war es jedoch gar nicht sooo schlecht, da allerlei Schönes aus einem benachbarten Lande der Mitbringung in einer Tasche harrte und da es leider, leider nun mal so war, dass diese Dinge ja nun mal nicht verderben sollten, wurde großzügig darauf zurückgegriffen (selbstverständlich nicht, ohne stöhnenden von Fieber geplagten WG-Inhalt ausgiebig auf den schmackhaften Gehalt der Mitbringsel hinzuweisen).

Leider, leider konnte dann auch nichts mehr von dem köstlichen Wokgericht verköstigt werden, was auf Anregung von Schnuppensuppe aus den Resten unserer Kühlgelegenheit auf die Schnelle entstand (noch schneller war nur die vorgelagert dringender zu produzierende Hühnerbrühe mit Peperoni und Zitronensaft gezaubert). Apropos Rosa — wir haben das Stöckchen nicht vergessen — nur leider harrt die optimale Umsetzung noch der kreativen Gestaltung, die aus naheliegenden Gründen etwas weiter noch sich zu verschieben droht (dann aber natürlich!).

Huhn Reiswein Gemüse im Wok
schnell herbeigezaubert — zwar war es nur eine mittelgroße Wok-Pfanne und kein ganzer Wok — aber immerhin ein annäherndes Ergebnis

Zuerst wurden viererlei Zwiebeln (Sorten: weiße Zwiebel, Gemüsezwiebel, Lauchzwiebel, rote Zwiebel) und Möhren (Sorte Karotte) extra angebraten und beiseite gestellt bis in neutralen Öl angebratene zerkleinerte rote Peperoni und Ingwerstreifen (leider war nicht mehr so viel da) angebraten, mit leckerem Reiswein und kräftiger Sojasoße und natürlich braunem Rohrzucker versehen, als Grundsoße süßscharf aufzutreten pflegten. Kleingeschnittene Hühnerbrustfilets (mit Fisch schmeckt das auch vorzüglich) rein und unter Rühren gar köcheln lassen. Beim nächsten mal schneiden wir die dann kleiner, damit es noch schneller geht und nicht so viel von der leckeren Sauce aufgesogen wird. Dann zwischendurch die Shiitake-Pilze hinzu und später noch die vorher angebratenen Gemüsezutaten und frischen grünen Lauchzwiebelenden hinzu. Ganz kurz bevor es fertig ist noch etwas Salz und frische Zwiebeltriebe rein.
Dazu gab es kurz blanchierte Spinatblätter (die ganz dringend der Fertigung bedurften) und Reis (weniger dringlich), der als Basmativersion zu dieser Spezialität sicherlich besser geeignet wäre — aber natürlich trotzdem mundete ;-)

Sehr lecker mal wieder!

Nach Auskundschaftung diverser Einkaufsbedarfsdeckungsstellen gab es äußerst leckeren Bio-Joghurt mit Bio-Banane und Bio-Apfel

Nachdem momentanerweise aus unerfindlichen Gründen des Morgens die Zeit allzu knapper Natur für ausgiebige Frühstücksorgien ist und die äußerst schlechten Bäckereien, die zu frühen Morgenstunden ihr schändliches Werk anzubieten pflegen, nicht unter Verbotsorgien der Bundes- und Landesregierung(en) fallen, wurde die Gunst der Stunde genutzt, um mal wieder so richtig zu frühstücken. Den letztens erworbenen aus konventioneller Herstellung stammenden Joghurt ignorierend, weil er nicht das für den als hervorragend zu empfindenden Geschmackseindruck nötige Etwas lieferte — gab es jetzt mal wieder Söbbeke-Biojoghurt aus der 1-Literflasche, der leider aufgrund von irgendwelchen Lieferschwierigkeiten bisweilen nicht immer zu haben ist und nachdem durch ausgiebige Begutachtung verschiedener Biobedarfsläden die letzte anzutreffende Flasche ausfindig gemacht werden konnte, wurde der Inhalt mit kleingeschnippelten Obst ausgiebig begutachtet. Einfach nur gut!

joghurt mit banane apfel
Elstar, Bananen und cremig gerührter Söbbeke-Joghurt

Federleichter Hochgenuss, der durch delikat zubereitete gewellte Blätterchen, die zart zergehend auf der Zunge im Zusammenspiel mit wunderbaren Dillspitzen und zwiebeliger Zutat gekonnt in Harmonie zu überzeugen wussten – auch weil Bio-Olivenöl zur Vervollkommnung hinzukam und Alles auf leichteste Art in minutenschneller Tätigkeit zubereitet wurde (Rezept)

grünkohl mit frischen Kräutern 3a
köstlich-federleicht mit Pfeffer-Dill-Rand

Den Federkohl als thematischen Schwerpunkt für einen Blogevent zu nehmen ist natürlich ein reizvolles Unterfangen und ruft bei ihm Norden heimischen NichtkostverächterInnen, diesen und das berüchtigte Boßeln regelmäßig als Vorwand zum ausufernden Konsum billiger Alkoholika ausnutzend nur jubelnde Freude hervor.
Dabei ist das, was gemeinhin als Grünkohl mit Pinkel jahrzehntelang die Speisekarte der nördlichen Landstriche verhunzte, Grund für eine der schlimmsten Auswanderungsbewegungen der letzten Jahrhunderte. War das einst reich bevölkerte Land bekannt für allerlei Sauerkraut- und Matjes-Spezialitäten, so kam der aus der östlichen Mittelmeergegend entstammende Kohl eigentlich recht. Nahrhaft vollgestopft mit ganz super wichtigen Vitaminen und so Zeugs brachten lustige Heerscharen diesen mit und unter jubelnder Zustimmung der Bevökerung der heutigen südlichen Bundesländer wurde dieser sogleich gen Norden weitergereicht.

Und was das Irish Stew für Irland ist (Quelle: LL 48,12 ), wurde die stundenlange Fertigung des Federkohls für den Norden: Der bekanntermaßen einsetzenden massiven Auswanderung wegen der schwer im Magen liegenden Matschepampe mit tonnenweise Schweineschmalz wurde sogar ein extra Museum in Bremerhaven gewidmet, in welchem die härtesten unter den besuchenden ZeitgenossINNen ebendieses „Gericht“ kosten dürfen, um die Not der damaligen Zeit mal so richtig nachempfinden zu können. Aber irgendwie haben ja diese leeren Landstriche auch ihren Charme :D

Nun — wir haben den Federkohl mal wie in den kulinarisch aufgeschlosseneren Landschaften des Mittelmeeres zubereitet: Kurz gedünstet mit Kräutern und mit nativem Olivenöl – ein super überraschend frischer Geschmack und die Erkenntnis, dass dies eigentlich ein super Sommergericht wäre (Grünkohl in gefrorenem Zustand muss dann jetzt wohl schon gehortet werden).

grünkohl mit frischen Kräutern
luftig-locker-leicht statt schwer im Magen liegend

Was wird für die schnelle Zubereitung benötigt?

1 Kilo Grünkohl (wir haben welchen aus kontrolliert ökologischem Anbau auf dem Markt erworben)
1 Bund Dill
Gemüsezwiebel
Bio-Olivenöl (gutes!)
gruenkohllogo

So klappt es am besten:

Der Grünkohl muss zuvörderst bearbeitet werden indem die dicken Stängel bis zum Blattansatz abgeschnitten werden, da die in Folge nicht so direkt zum Verzehr geeignet sind. Alsdann kommen die derart präparierten Blätter für 3 – 5 Minuten (je nach Größe) in kochendes Wasser (wobei darauf geachtet werden sollte, dass der Topf riesige Ausmaße anzunehmen beliebt und der Deckel nicht den Kochvorgang unziemlich beinträchtigt). Damit die grüne Farbe auch schön erhalten bleibt sodann ab ins kalte Wasser und rasch rausholen und gut abtropfen lassen und durch manuelle Tätigkeit leicht auspressen.

Dann eine halbe (oder ganze je nach Belieben) Gemüsezwiebel, grob geschnitten in reichlich Olivenöl auf kleiner Flamme andünsten. Hinzu kommen kleingeschnittene Dillstiele. Nach ein paar Minuten kommen die Federkohlblätter und dürfen 5 – 10 Minuten mitköcheln. Zwischendurch noch die in 3 cm Länge geschnittenen Dillspitzen mit in den Kochtopf rein. Kurz vor Ende der Fertigungsphase kann noch Meersalz (und je nach Bedarf kann es für den würzigeren Geschmack auch Gemüsebrühe sein) hinzukommen. Noch ein paar mal vorsichtig umrühren und fertig ist eine sehr leckere leichte Spezialität mit frischen Kräutern. Auch ein nochmaliger Schuss exclusives Bio-Olivenöl passt hervorragend!

Einfach delikat, leicht & lecker unser Beitrag zum Kochevent Grünkohl!

grünkohl mit frischen Kräutern 4
Frische Kräuterbeigabe und nicht dominierende Gemüsezwiebel sind die kulinarisch unterstützende Beigabe für vollendeten Genuss, der mit richtig gutem Olivenöl den Federkohl auf die leichte Art so richtig zur Geltung zu bringen weiß, damit alle in Entzücken verfallen ;-)

Blogevent, Blog-Event & Blogbeschauungen

Zuallererst mal ein herzlicher Glückwunsch an Spülkönig & Kitchenqueen, die mit tollen Fotos zu punkten wussten beim letzten Blog-Event Käse. Dschungel-Ziegenkäse-Ravioli hieß das Siegerinnen-Rezept und kam doch glatt zu früh für den anschließenden zur Zeit laufenden Blog-Event Pasta, der ebenfalls vom Kochtopf-Blog veranstaltet wird. Sonst hätte es doch glatt noch einen Doppelsieg gegeben.
Wir hatten ja schon seit Anfang des Jahres vor, neue wunderbare Nudelkreationen hervorzuzaubern (Reservierungen für Knetfreudige der Grundvorsubstanz werden ab heute entgegengenommen ;-) ) und der Kühlschrank quillt über vor dem Geschmack durchaus zugeneigter Zutaten, die zwar nicht so schön aneinandergereiht wie bei Küchendunst aus Singarpur zu begutachten sind — aber mit ein wenig Forscherinnendrang können die Goldstücke auch so hervorbefördert werden. Z.Bsp. die Unmengen Spinat könnten zumindest verarbeitet werden und da wir Unmengen an Schafskäse horten vielleicht mal wieder eine Art Banitza, wei sie bei One bulgarian kitchen letztens zu begutachten war oder ev. etwas Áuthentisches wie Capunet di Celeste von lamiacucina oder gar Spinatnocken vom Zeit-Rezepte-Blog.
Nudelteig herstellen funktioniert auch mit glutenfreien Kochzutaten wie bei kaMehl zu sehen ist.

Und weil zur Zeit noch ein Blogevent Grünkohl läuft — wollen wir mal nicht so sein und unser phantastisch gelungenes Spezialitätengericht morgen beim Gärtnerblog einreichen.

Vielfältigste auch aus der nichtdeutschbloggendenbloggemeinde stammende Blogevents sind übrigens in Paulchens Foodblog zur Auswahl bereitgestellt — nur mal so übersichtshalber in der sidebar. Und wenn wir dann endlich mal etwas zeitliche Muße finden, gibt es auch mal das schon lang angekündigte zu vermelden ;-) und wenn die Neugier auf chinesische Kost und westliche Heilvorstellungsmethoden vorhanden ist, wäre noch das hier von nicht minderem Interesse.

Nur mal so für zwischendurch wurde Nudelfabrikat mit Salbei, Schinkenwürfelchen und leckeren Champignons in Verbindung gebracht (ganz kurz)

Kurz dem Hungergefühl gewidmet: Frische Salbeiblätter, braune Champignons, Minimaccaroni und Schinken-Würfel, Pfeffer (frisch + gemahlen). Und damit verschwindet leider dies aus dem Genussticker ;-)

salbei-nudel-pilz
Ausnahmsweise schlicht

Letzte wertvolle zeitliche Kontingente ausnutzend wurde nach reiflicher Überlegung, vorangegegangener Versuchsausprobierungsrezepterei (deren Ergebnisse bestimmt alsbald der repräsentativen Vorzeigehuldigung anheimgestellt werden) das unseren Beitrag zum Kochevent Käse darstellende Rezept kreiert, welches wir mal komprimiert darzustellen versuchen: scharf und gut gebratenes Thunfischfilet, jenes zudem zuvor in mit kleingehackter scharfer Peperonimarinade versehen auf fruchtig daherkommenden Tomaten-Weißwein-Spinatstreifen – und nach Aufbettung auf letzteres durch ersteres wurden mit Ahornsirup versehene Auberginenstreifen, kross gebraten, aufgelegt und schließlich mit delikatem Schafskäse versehen (der eigentlich noch mitsamt vorher genannten Zutaten überbacken werden sollte, aber leider streikte unser Backofen) – Rezept mit ellenlanger Einleitung von nur annähernd zum Gegenstand des Interesses gehörenden Fakten , die aber nicht minder uninteressant sind (zumindest für Publicity-Süchtige wie unsereins)

Verflixt – die letzte Zeit war von tätigem Einer- und Allerlei geprägt, die die Kochkünste, die zu präsentieren wir uns hier anschicken, doch sehr ins Hintertreffen geraten liessen. Dabei gab es viele gute Ideen, was denn nun mit dem Kochblogevent Käse — als in geschmacklich wie auch repräsentativer Hinsicht als sehr schmackhaft daherkommendes Thema in der Rezepterei — anzustellen sei. Nicht das dieser Umstand nicht bei jedem Blogevent von neuem der Erörterung harren würden – diesmal wurde es aber so richtig schwer, weil es doch was ganz, gaaanz Besonderes noch nie dagewesenes sein sollte.

Thunfisch mit Aubergine und schafskäse Nahaufnahme
lecker mit Ahornsirup versehene Auberginenscheiben vermochten überzeugend den gebratenen Thunfisch zu unterstützen, der durch frischen Schafskäse obendrauf gut zu überzeugen wusste

Der einzige ungewohnte Faktor war dann wohl die Tatsache, dass heute am letzten Tage des noch zeitlich im Rahmen liegenden doch tatsächlich mal was frei war. Die guten Ideen müssen dann halt so nach und nach reinfliessen und die spontanen sind von der die vorhandenen Zutaten ausnutzenden sowieso die spannensten und interessantesten.

Nun war also nach der Sichtung des Kühlschrankinhaltes klar, dass entweder Schafskäse, Schafskäse oder Schafkäse zur Anwendung zu gelangen hatte. Uhh – damit kann nun vielerlei angestellt werden und selbstredend haben wir auch dieses Unterfangen galant zu lösen gewusst mit tatkräftiger Unterstützung von Besuch, der von den fleissigen kochwütigen Personen von der iberischen Halbinsel zu berichten wusste, die in niederländischen Studientagen ebenjenes rauf- und runter zu kochen pflegten und da wir immer auf Besuch mit auch den abwegigsten Gedanken einzugehen pflegen, nahmen wir uns der gar köstlich klingenden Option an, die dann tatsächlich auch so gut war, dass die in anderer Variation noch zu verfeinern durchaus geeignet erscheint, was uns aber zum eigentlichen Anlass der Schribbelei zurückführt — nämlich unseren Beitrag zu eben diesen dem Milchendprodukt zugetanen Event.

Thunfisch mit Aubergine und schafskäse3
VeganerInnen dürfen statt Fisch auch Tofu verwenden

An Zutaten werden benötigt:

Schafskäse
Auberginen
Thunfisch
Tomaten
Spinatblätter
Weißwein
Pfeffer, Salz,
rote Peperoni
Zwiebeln
Olivenöl
Ahornsirup oder Honig

Und so geht es vonstatten:

Auberginen (das was der Besuch dringend anriet als Super-Zutat- und Fertigungsvariante) in große, dicke Streifen schneiden, salzen und nach zwanzig Minuten ausdrücken, damit nicht zu viel Wasser das zum Braten verwendete Öl unangenehm verbraucht. Auberginen sodann in Ahorn-Sirup marinieren und nach einiger Zeit, die der Erörtertung gewidmet waren, warum der Polnisch-Lernkurs jetzt für das Essen unterbrochen werden muss, anbraten und immer eifrig drehen. Öl weggießen und währenddessen kleingehackte Tomaten mit ebenso kleingehackten Zwiebeln in Olivenöl anbraten; Weißwein, Salz, weißer Pfeffer und ev. Oregano zwischendurch hinzu.
Dann auch zeitig den Backofen anheizen, feststellen, dass der irgendwie dummerweise nicht in Ordnung zu sein scheint und beschließen den Schafskäse dann halt nicht in einer überbackenen Variante feilzubieten,
Also ganz rasch den Thunfisch anbraten und schwupps war das Essen dann ja auch schon fertig.
Drapierung der Zutaten dann wie im Titel ;-) , der im Übrigen auch nur so lang ist, weil der jetzt mal wieder für mindestens zwei Tage reichen muss bis wir unseren Betrag zum Kochevent Grünkohl präsentieren, der wirklich ausgesprochen lecker ist.

Leckt und gut (wenn auch nicht Spitzenklasse) waren unsere süß marinierten Auberginen auf scharf daherkommenden Tunfisch-Filets und frisch-fruchtigen Tomaten-Weißwein-Würfeln mit frischen Spinatblättern und das Alles wiederum unter delikatem Schafskäse natürlich auch! :-)

Dem Spinat durchaus zugetan wurde auf diesen neben Seelachs und Rosmarin-Kartoffelscheibchen und Schafskäse zurückgegriffen (Darstellung mit Kern ist auch dabei)

Es sah doch neulich bei genial lecker so schön lecker aus, dass wir die Anregung aufgegriffen haben und auch auf die zu verwendenden Zutaten zurückzugreifen uns erlaubten, um ebensolche kulinarischen Spezialitäten servieren zu können. Fisch und Kartoffeln und Spinat kommen in unterschiedlichen Variationen ja immer wieder gerne auf den Tisch und warum also nicht auch mal Schafskäse, der gerade mal wieder in gerade noch für unsere Bedürfnisse ausreichendem Maße von 3 Kilo vorrätig zu sein pflegt, hinzufügen.
War dann auch von der geschmacklichen Note superb (auch wenn der Rosmarin nicht in diesem Zusammenhang als das geeignetste Gewürz zu bezeichnen wäre).
Wir haben die Kartoffelscheiben wie gehabt erst mal gewürzt mit reichlich Olivenöl, Salz und Rosmarin, alles für 20 Minuten in den Ofen geschoben und dann Schafskäse und kurz gedünsteten Spinat mit roten Zwiebelchen unter Hinzufügung von Pfeffer draufgeschichtet und dann erst den Fisch (Seelachsfilet wars) draufgelegt, der in etwas Öl, Salz und Pfeffer mariniert war.
Der Seelachs wurde etwas zu trocken, was aber wohl auch an dem kurzzeitigen Abstecher zu anderen nicht minder uninteressanteren Thematiken, lag, die dem Genuss von verschiedenen Getränken gewidmet war. Geschickt aufgetragene Zitrone vermochte dann aber den leicht trocken auftretenden Fisch richtig zu bändigen. Lecker!

fisch spinat schafskaese rosmarin
Seelachs gebettet auf Rosmarin-Kartoffelscheiben, Schafskäse und Spinatblätter mit einem Hauch Zitrone und Peffer (und Salz war auch noch dabei)

Die Suche nach dem essbaren Inhalt, Backanleitungsdarbietungen allerhöchsten Interesses und dort ein jähes Ende erfahrend zugleich die letzte Show und Beantwortung unserer Frage

Der autonome Containerblog bei blogsport bietet neben kurzweiligen Erklärungen auch tiefe Einblicke in Supermarktmülltonnen, denen allerlei Essbares entrissen werden kann. Darunter auch Schmankerl wie Rosenkohl ;-) , der uns eine geschickte Überleitung zu einem traurigen Kapitel gestattet:

Die aufschlussreiche echte Männer Backdarbietung war der letzte Clip von uns allemal den Tag rettenden sarahtv-Clips. Was sollen wir jetzt tun? Gawker hofieren? Gaaanz schlimm!!!

Offizieller Grund waren (neben ruckartigen Experimenten) massakrierte Häschen, zuwenig Input, um den Gute-Laune-Generator ansprechend in Gang zu setzen und der wohl alles entscheidene Grund, wie aus gut unterichteten Kreisen verlautete, war, dass Antifas halt doch nicht lachen können — dies zugleich auch die Erklärung auf unsere eigentlich noch in diesem Jahr anstehende Beantwortung einer gar nicht so uninteressanten Frage. Originalton Sarah: „ich erkenne die zeichen der zeit, nehme meine perrücke und sage ‘adieu’“.

neinneinneinneinwal
Ein Jähes Ende verwackelter Bilder — dabei war doch schon Ersatz in Sicht durch den Neinneinneinnein-Wal

Das Banner des Chicorée weht nun bei der Avantgarde und bei soviel Anstrenung musste gemehlter Rotbarsch mit Krabben-Garnierung, der zuvor in reichlich Olivenöl sein Bestes zu geben wusste, ran

Da hat sich der Gärtnerblog doch tatsächlich die Mühe gemacht und ein ganzes Chicorée-Banner für uns kreiert — dabei haben wir ja eigentlich nur einen halben gewonnen, die andere Hälfte ging an Hüftgold für leckere Chicoréeravioli mit Orangensauce – mal was anderes und natürlich ein herzlicher Glückwunsch von uns! goldeneZichoriekkUnd diesmal hatten wir sogar ganze neun Stimmen (statt der 1-2 üblichen).
Während wir die Reste von unseren Chicoreegondeln auch anderntags noch zu unserer vollsten Zufriedenheit verspeisen konnten – war dann auch wieder mal die Abwechslung gefragt.
Was lag da näher als sich gemütlich dem draußen vorherrschenden Regen trotzend gemütlich unter die Decke zu kuscheln, um… diesen Gedankengang zerplatzend über sich ergehen lassen zu müssen mit dem Wissen, dass da so ein ganz großter Batzen kompliziert gestaltender Arbeit sich unter tätiger Beihilfe armen WG-Inhaltes zu verabsolvieren gedachte. Aus der Traum! Da half alles nichts – wenigstens konnte des Abends dann noch schnell geköchelt werden.

Fisch mit Krabben-Garnierung
Rotbarsch und Krabben und Schinkenwürfel und Zitrone können den Tag wenigstens gemütlich unter Zuhilfenahme von etlichen Gläsern Wein ausklingen lassen…

übrigens fallen uns nach reichlich genossenem Alkoholika ständig neue Rubriken und nebenbei auch grad was lustiges bezüglich einer Fragebogenaktion ein, die auzufüllen uns angetragen worden ist und die wir in den nächsten Tagen mal in Blogformat pressen werden. Bis dahin aber Dank an die schulerprobte Rechtschreibantifa — ihr habt uns heute den Tag gerettet (nachdem Käpt`n Blaubär heute schon nicht so toll war in der Sendung mit der Maus und echte Misslichkeiten anstehen).