Filigrane Flusskrebsschwänzchen mit grünen Mangoldblättchen in delikaten Yufkaröllchen

Yufka gestapelt
frische delikate Röllchen, die zu bezaubern wissen mit ihrem Inhalt

Es wurde diesmal wieder verdammt knapp mit der Einreichung des fulminant aufzutretenden Wettbewerbsbeitrages, den einzureichen wir uns diesmal — ganz fernab sonstiger ausführlicher Begehrlichkeiten hinsichtlich knapp gehaltener Ausführungen kulinarischer Art — erlauben.
Also wie gehabt auf die letzte Minute neue Kreationen köstlichster Raffinesse, die nicht ohne ausführliche wochenlange Testreihen vonstatten gehen konnten, und die in einem fulminanten Auswahlprozess (die Rolle mit dem und dem war gut) endete und uns dann vor die schwierige kaum zu lösende Kompliziertheit der Auswahl stellte, weil die Rollen sich nun mal verdammt ähnlich zu sehen erlaubten. Ein Umstand der schlechthin nicht von Vorteil für die eigentlich nun zu erfolgende Auswahl war. Selbstverständlisssch kompetent gelöst durch Fachsimpelei und nochmaligen keinen Aufwand scheuenden Zubereitungsvorgang!

Blog-Event XIX: Garnelen, Scampi & Co.

Die Favoritin ist die Yufka-Rolle mit in Weinsauce an roten Zwiebelchen gedünsteten Mangold und frischen Flußkrebschenschwänzchen

dicht gefolgt von der Filloteig-Rolle mit frischen Spinat-Blättern und frischen Meeresgetier und gedünsteten roten Zwiebelchen

Yufkateig (diesmal aus kaufvertraglicher Quelle stammend) ist insgesamt nicht so fein von der Grundstruktur — während der Phylloteig an Blätterteig erinnert und das aufzusaugende Öl beim Bratvorgang allzu optimal auszunutzen pflegt (was für alkoholträchtige Abende ja auch nicht das Schlechteste zu sein pflegt ;-) ). Aber gut schmecken beide Varianten der teiglichen Auswahl.

Yufka in Reihe
viele Füllungen und viele EsserInnen waren gefragt für die delikaten Röllchen

Wie jetzt aber die Variante Nummer 1, die die Siegerin des Abends war, zubereiten?

Die schmackhaften roten Zwiebeln und die weißen Mangoldstiele in kleingehacktem Zustand in gutem Olivenöl andünsten und nach einigen Minuten des scharfen Bratprozesses die grünen Mangoldblätter hinzugeben (die diesmal ganz bleiben dürfen); ein kleiner Schuß Weißwein kommt mit rein und etwas Salz und weißer Pfeffer. Deckel drauf und eigentlich ist die Füllung dann auch schon fertig und bereit eingerollt zu werden — wozu zwei Blätterrollen übereinander gelegt werden für die Füllung, auf die natürlich reichlich (!!) leckere Flußkrebsschwänze gestreut werden. Nicht vergessen die äußeren Ränder beim Rollvorgang nach innen zu knicken (um missliche Verluste zu vermeiden) und dann gehts auch schon zum Bratvorgang in nicht zu heißes Öl für wenige Minuten.

Für die Spinatblatt-Variante werden die Blätter frisch in den Teig eingerollt — was sehr lecker-frisch zu schmecken beliebt und auch kalt noch mundete. Eine gewagte Kombination mit frischen Zwiebelchen wurde eine kategorische Absage erteilt, da ein zu dominierender Charakter bemerkbar war, so dass auch hier der gedünstete Vorgang der richtige war. Da natürlich auch noch frische Flußkrebsschwänze rein!

Yufka angeschnitten
Mangold mit Flusskrebsschwanz und den süßen roten Zwiebelchen in Weinsud waren perfect!

Das war dann auch noch die Möglichkeit, dass die Schalentierchen mitgedünstet wurden — was aber dem frischen Geschmack abträglich war. Nein die vorherigen Varianten waren perfekt zu geniessen und sind daher unser Beitrag zum Blog-Event Garnelen Scampi & Co. der sich erlaubt heute zuendezugehen und schon jetzt kann das Resümee gezogen werden: die leichte Zubereitungsart scheint sich hier durchzusetzen ;-)


2 Antworten auf “Filigrane Flusskrebsschwänzchen mit grünen Mangoldblättchen in delikaten Yufkaröllchen”


  1. Gravatar Icon 1 hoerm 18. Januar 2007 um 20:45 Uhr

    hallo,
    was ist denn hier los?
    das sieht mir ja nach einer herausvorderung aus.

  2. Gravatar Icon 2 kulinariakatastrophalia 19. Januar 2007 um 0:47 Uhr

    :D

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