Immer wieder gut: die Resteverwertung und Verdammt, warum ist das nicht da!

Auch schon mal gefragt, wie in den diversen Kochbüchern diese merkwürdigen Zutaten zustandekommen, wenn es dort bisweilen raffiniert beschrieben steht, nun seien 2 Teelöffel von dieser bspw. Gemüse-Rindfleisch-Austern-Soße mit Pfeffer aus den peruanischen Hochebenen hinzuzugeben. Hat natürlich niemand gerade im Haus — klingt aber selbstverständlich so exklusiv, dass gleich das schlechte Gewissen sich meldet und der bleibende Eindruck „Nie wird im Koch-Olymp dein Namensschildchen stehen“ bleibt. Wer natürlich ein mehr oder minder florierendes Restaurantgewerbe betreibt, hat ja so allerlei in den Kochtöpfen zur Verfügung für seine Kreationen. Da wird dann halt mal schnell das genommen, was gerade da ist – und seinen es nur zwei Kochlöffel ;-)

Wir machen das jetzt mal genauso:

Also haben wir Basmati-Reis genommen, der zuvor (ganz wichtig!) ausgiebig ca. zwei Teelöffeln einer Shaohsing-Ingwer-rote-Peproni-Sauce, die mit braunem Rohrzucker angereichert war, in sich aufgenommen hat. Zusammen mit Broccoliröschen wurde das Gemisch nun angebraten und mit Korinthen und Mandelsplittern verfeinert. Zur Geschmacksverfeinerung kam gut gelagerte Blattpetersilie hinzu und mit extra frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer kam ein wunderbares Restessen heraus, das an Salat mit Apfelscheiben und Mandelplättchen ausgerichtet nun auch unseren Blog erfreut. Mal wieder ganz famos lecker.

exclusive resteverwertung
Exclusive Resteverwertung

Und morgen gibt es dann unseren Wettbewerbsbeitrag für den Blogeevent Kürbis mit noch delikateren Zutaten. Auch zum Nachkochen geeignet!