Kaum wieder allzeit bereit – muss dem Fische mit einer Darbietung im Mehlmantel und Rosmarin-Beigabe gefrönt werden

Kaum, dass es gelungen war, sich den umtriebigen Verlockungen der Lakritzformationen in allen erdenklichen Formen, Farben und Geschmäckern zu entziehen (bevor ernsthafte Suchterscheinungen dem befindlichen Genusssehnsüchten allzuviel Schaden zuzufügen gedachten), war es an der Zeit den Blog mit mal wieder leckerem Inhalt anzureichern und auf die Schnelle gab es also, um es mal wieder kurz zu machen, in schöner Oliven-Sonnenblumenöl-Mischung gebratenen Fisch (Seelachs war im Gefrierfach noch zu finden), der seine besondere Geschmacksanreicherung dem beigefügtem Rosmarin am Stiel verdankte, der schon beim Bratvorgang die wunderbarsten Nuancen erahnen liess, die dann alsbaldig zu unserer allgemeinen und befriedigenden Sättigung beitrugen. Dazu noch Reste einer angeknabberten Gurke, die in Scheiben geschnippelt und mit Joghurt und dunklem Balsamico (heller Essig war irgendwie ganz unbedachterweise dem Ende zugeneigt) angereichert, geeignet waren, den mit einem Hauch Butter versehenen weißen Reiskörnern Gesellschaft zu leisten. Dazu geradezu obligatorisch Weißwein mittlerer Art und Güte, der schnell noch (ja,ja Todsünde) im Gefrierfach angekühlt wurde und frisch zubereiteter Rabarber-Saft (ihr wisst schon).

Seelachs mit Rosmarinzweigen
Klassisches Fischformat: Bestäubtes Filet mit grüner Optikbeigabe, die auch geschmacklich sehr überzeugend zu überraschen wusste.