Die Grenzen guten Geschmacks auskosten ist toller als jede Antifa-Techno-Demo, die zwar auch zu entzücken weiß mit trashigem Faktor aber nicht bleibenden Eindruck zu hinterlassen beliebt (Test, Tipp und Heiterkeit)

Apropos Wein-Tipp im letzten Wochenendbeitrag! Die Gelegenheit war gekommen die nette kleine Spielerei, von der wir neulich unsere Abscheu im Besonderen herleiten konnten, an einer unbedarften und sich unvorsichtigerweise bei uns aufhaltenden nicht näher zu beschreibenden Person zu testen. Kaum war sie beim Martini-Huhn-Essen draußen, wurde das Pulverzeugs mit extra aus französischen Landen importiertem Mineralwassers edelster Güte gemäß dem aufgedrucktem Rezepte vermischt und dann schnell versteckt, da wir den Hinweis zu spät gelesen hatten, der uns kundtat das Zeug doch nun geschlagene 5 Minuten oder so stehen und gehen zu lassen. In der Zwischenzeit war natürlich der unbeobachtete Moment dem Ende zugeneigt und wir mussten auf die nächste dann aber schön wahrgenommene Gelegenheit warten, die alsbald uns in unbekümmerter Form gegenübersaß und förmlich kein Wässerchen trüben konnte, als der Blick zuerst auf unvorsichtigerweise auftretende weiße Pulverrestchen fiel, die wir aber gekonnt als Weinreste aus der Flasche ausgeben konnten. Leider war der nicht zu überriechende Gestank nach frischem Zahnarztzimmer nicht mehr wegzupalavern und das Mißtrauen sähte alsbald seinen zu erwartenden Gewinn in Form eines skeptischen Blickes zu uns herüber.
pervers Wein Pulver im Ausschnitt
pervers: Wein Pulver im Ausschnitt

Gespannt warteten wir die erste Schluckphase ab und — warum haben wir es nicht auf Video gebannt?? — war ein gar nicht mehr so unbekümmerlicher, wir sind versucht zu sagen freigeistiger Moment bissiger Gesichtsstudien, zu erkennen, der zugegebenermaßen nun für ordentlich Heiterkeit zu sorgen wusste, die wir in kollegialer Solidarität nachzuahmen wussten — wozu selbstredend auch eine unsererseitige Weinprobe, nicht unnötig zu erwähnen, vonstatten ging.
Das Resultat schmeckte schal und war übrigens mit Roter Bete versetzt, die uns wieder die Erinnerung an unseren Beitrag zum Blog-Event Rote Bete wachwerden liess (aber das nur nebenbei) und uns außerdem ente wieder in Erinnerung rief, der nun nach seinem Scheitern bei blogsport sich einem ungefährlicherem Gewässer widmet.
Aber zurück zum „Weine“, der schmeckte wie vorgesehen scheußlich und hatte angeblich 8 Prozent Alkohol aufzuweisen, die dezent herauszuschmecken waren und ist ein originelles Mitbringgeschenk für Leute, die noch nie in den engeren Kreis der öfters zu Besuchenden aufgenommen worden sind (deshalb: Geschenktipp!), vegan ist das Zeug übrigens auch noch (also nix mit Rinderbestandteilen wie manchem Weine dies im Gegensatz nachgesagt wird).
Wir haben es übrigens wider Erwarten alle überlebt und ein deutlich hervorzuhebender Rest harrt in unserem Kühlschranke auf neugierige Münder, die durch die Tiefen und Untiefen des kulinarischen Grauens schreiten wollen. Auf Anfrage nennen wir auch gerne die genaue Bezugsquelle (vielleicht kriegen wir da ja jetzt für unsere anheimelnde Test-Beschreibung Prozente).