Schnell und eifrig belegter Yufka-Teig mit roter Paprika in schwurbeligen Zwiebeln – als da wären rote und weiße Exemplare und natürlich Crème fraîche mit Oregano-Muskatnote und als Beigetränk Federweißer (Rezept)

Irgendwas was superschnell geht und wir deshalb ganz viel Zeit haben, um den eigens erworbenen Federweißer – jenes sagenumwobene Getränk mit fortsetzender Gärung, lustigem Geblubber, aufsteigenden Perlen und manchmal trüber Aussicht – entsprechend würdigen zu können. Aber leider wieder mal zu lange gewartet, um endlich die Maronen der Verarbeitung anheim stellen zu können, die nun den Weg allen Vergessens auf Grund fortschreitender Schlechtigkeit gehen mussten. Verdammt! Was nun?!? Zwiebelkuchen kam in den Kreis der näheren Betrachtung und erwies sich angesichts eines immensen Vorrats an allerlei Sorten als erfolgversprechende schmackhaft daherkommende Spezialität, die wir schon ganz lange nicht mehr herbeigezaubert hatten. Den Teig waren wir absolut zu faul, um ihn selber zu machen und so wurde nach Ausschickung und froher Heimkehr aus dem mitgebrachtem Yuftateig (so eine Art Phyllo-Teig) als Grundlage was ganz Zwiebeliges fabriziert, das durchaus (wie fast immer) uns wieder mal die Bestätigung zu bringen vermochte, dass die Welt wohl doch nicht morgigen Tages dem Untergange geweiht sei.
Das Rezept ist so simpel wie einfach nachzumachen weshalb wir das hier mal kurz beschreiben:

Zwiebelig belegter Yuftateig
Zwiebelig belegter Yufkateig

Reste von roter Paprika zusammen mit ganz viel Zwiebelringen (mal größer — mal kleiner) anbraten in ein wenig Öl und mit ordentlich Peffer aus der Mühle würzen, Salz kommt auch noch mit rein und etwas Muskat. Während das brutzelt wird im vorgeheitzten Ofen schon mal der vorher schön fein für jede Lage gölte Yufta-Teig in vierfacher festgedrücker Übereinanderstapelung knusprig gebacken (so ca. 10 Min). Die Zwiebeln dürften dann schon so langsam ins Braune tendieren und das ist dann der Augenblick um das kalorienstrotzende (das Wort bringt uns doch wieder Diät-Anzeigen) Crème fraîche ins Spiel zu bringen, welches ja auch ganz famos zu allerlei zu passen pflegt. Während das dann kurz einköchelt bietet sich hier dann nochmal die Gelegenheit die Pfeffermühle in Gang zu bringen und Alles dann mit ein Schwubs auf den Yufkateig zu verteilen, kurz oh rufen, und dann ab für 5 Minuten zum Weiterbacken in den Backofen. Guuuttt!
Drauf kam noch frischer Oregano und verfeinerte den zum dritten Mal in Anschlag gebrachten Pfefferbestreuungsauftrag. Grünes Dekoeinerlei gabs extra für tolle Fotos auch noch dazu.


1 Antwort auf “Schnell und eifrig belegter Yufka-Teig mit roter Paprika in schwurbeligen Zwiebeln – als da wären rote und weiße Exemplare und natürlich Crème fraîche mit Oregano-Muskatnote und als Beigetränk Federweißer (Rezept)”


  1. 1 Der Tag der Zwiebel beliebt zu rufen - deshalb dreierlei Zwiebelsorten auf Yufka-Pilz-Paprika-Schmand (Rezept) | kulinaria katastrophalia Pingback am 28. November 2006 um 0:30 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.