Orange-Grün-Gelb-Rot-Weiß an dünn-länglicher Basis mit Fisch-Einlage

Fast wie ein politisches Potpourri kam die letzte Errungenschaft aus den Kochtöpfen daher, die noch mit Pfanneninhalt angereichert war. Und das nachdem schon einige Tage keine Einträge erfolgten.
Was war geschehen? Nicht die von eifrigen DirektkandidatINNen verabreichten Werbebroschüren waren schuld, die vor wahlzeitigen Ergüssen nur so strotzten und eigentlich wenig geeignet waren Ablenkung hinsichtlich des Nahrungsaufnahmeprozesses zu bringen. Vielmehr dies war der Grund:
Nach tagelangen ;-) fehlgeschlagenen Installationsbemühungen eines neuen Treibers für die neue Camera Obscura war erst mal Entspannung (auch von sinnlosen Einübungsversuchen in der Kosten-intensiven Arbeitsgemeinschaft) angesagt. Also Kühlschrank geplündert, nebenbei fortgeschrittene Vermehrungsversuche hübsch anzuschauender Pflänzchen beseitigt samt inzwischen weniger schöner Grundlage, und dankenswerterweise wunderbare Garnelen, Schinkenwürfelchen und Kirsch-Tomaten entdeckt, die nun den knurrenden Magen in durchaus ansprechender Weise dazu animierten folgendes kreatives und obendrein schnell herzustellendes Mahl zu präsentieren, welches kurzerhand per MMS vom Handy verschickt wurde (was ja auch als ganz passabel begutachtet wurde).

Garnelen in grün-gepunkteter Rot-Wei�-Gelb-Fisch-Sauce
Garnelen in grün-gepunkteter Rot-Weiß-Gelb-Fisch-Sauce

So wirds gemacht:
Schinkenwürfelchen in Öl mit roten, weißen und grünen Zwiebeln anbraten und dann die bei den umfangreichen Suchaktionen wieder zu Tage geförderte milde Mango-Sauce (anstatt des gesuchten scharfen Mango-Chutney) hinzu und alles ein bissl einziehen lassen. Der sich entwickelnde süß-karamellige Geschmack wurde rasch mit reingeriebenen getrocknetem Ingwer, Salz, Schwarzem Pfeffer und sehr scharfem Curry bekämpft. Die Kirschtomaten machten sich auch noch ganz gut dazu und dann noch etwas Reiswein. Um das Gericht zu verkomplettieren drei Filets von Fisch aus dem Meere (tiefgefroren) in die Mischung geschoben. Viel Flüssigkeit war nach ein paar kurzen Minuten zwar nicht mehr da – das machte aber nix, weil jetzt die Garnelen hinzukamen, die noch mit einem weiteren Schuß Reiswein und gefrorenen Erbsen beglückt werden konnten. Sahne rein und alleine einköcheln lassen auf kurzer Flamme um nebenbei noch schnell den bedrohlich gewordenen Abwaschberg zu minimieren. Delikat lags dann auf einem tiefen Teller und rettete den Tag.